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  4. Niemand wartet auf den digitalen Euro - Eva Landrichtinger (WKÖ)
Liebe Freundinnen und Freunde,

wenn die Interessenvertretung der Banken sagt, sie sei vom
digitalen Euro nicht überzeugt, lohnt es sich, genau hinzuhören.

In dieser Folge spreche ich mit Eva Landrichtinger,
Geschäftsführerin der Bundessparte Bank und Versicherung in der
Wirtschaftskammer. Sie war davor sieben Jahre in der Politik,
zuletzt Kabinettschefin und Generalsekretärin bei Martin Kocher,
dem heutigen Gouverneur der Nationalbank. Heute sitzt sie auf der
anderen Seite des Tisches und nennt sich selbst Übersetzerin
zwischen beiden Welten.

Wir reden über den digitalen Euro, der gerade in Brüssel im
Trilog verhandelt wird: was er erreichen soll, wer ihn eigentlich
will und warum die Banken skeptisch sind. Es geht um Haltelimits
und die Frage, wie viel digitales Zentralbankgeld ein Mensch
überhaupt besitzen darf und was passiert, wenn dieses Limit in
einer Krise über Nacht angehoben wird.

Es geht um die Abhängigkeit von Visa und Mastercard, die Eva
ausdrücklich als Problem sieht, nur eben nicht mit diesem
Instrument gelöst. Und es geht um Österreichs liebstes
Zahlungsmittel: das Bargeld, die Angst vor Überwachung und die
Frage, warum die Zustimmung zum Bargeld steigt, während wir immer
seltener damit zahlen.

Wartet irgendwer auf den digitalen Euro? Schreibt mir, wie ihr
zahlt.

00:00:00 Intro

00:00:55 Eva's Werdegang

00:05:57 Die Bundessparte Bank und Versicherung

00:15:00 Digitaler Euro: Ziel und Stand der Verhandlungen

00:20:49 Haltelimits und Finanzmarktstabilität

00:26:00 Bargeld, Datenschutz und die Angst vor Überwachung

00:30:22 Warum sie der digitale Euro nicht überzeugt
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„Niemand wartet auf den digitalen Euro - Eva Landrichtinger (WKÖ)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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