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  4. "Kritik aus liebender Geste heraus" – Gespräch mit Monsignore Wolfgang Huber
Wenn das Wochenende vor der Tür steht, sind Monsignore Wolfgang
Huber Rituale und feste Zeiten sehr wichtig. Gerade die
Gebetszeiten erlebt er als Möglichkeit, zu entdecken, dass gerade
die Dinge, die uns stressig und wichtig vorkommen, nach einem
kurzen Innehalten deutlich besser von der Hand gehen. Der
Bibeltext erzählt von einem Gleichnis Jesu. Darin fragt er: Warum
siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in
deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? Monsignore Huber denkt, dass
eine gut gemeinte Kritik trotzdem erlaubt ist, wenn sie aus
liebender Geste heraus ausgesprochen wird. "Wenn ein anderer spürt,
dass das, was ich ihm jetzt sage, deshalb geschieht, weil ich ihn
gerne mag, dann kann man solche Dinge leichter annehmen", so
Huber. Neugierig geworden? Jetzt reinhören in "Blick in die
Bibel"!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit sprach Jesus in
Gleichnissen zu seinen Jüngern: Kann etwa ein Blinder einen Blinden
führen? Werden nicht beide in eine Grube fallen? Ein Jünger steht
nicht über dem Meister; jeder aber, der alles gelernt hat, wird wie
sein Meister sein. Warum siehst du den Splitter im Auge deines
Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?
Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, lass mich den
Splitter aus deinem Auge herausziehen!, während du selbst den
Balken in deinem Auge nicht siehst? Du Heuchler! Zieh zuerst den
Balken aus deinem Auge; dann kannst du zusehen, den Splitter aus
dem Auge deines Bruders herauszuziehen. (Lk 6,39-42)( Ständige
Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher
im deutschen Sprachgebiet)
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„"Kritik aus liebender Geste heraus" – Gespräch mit Monsignore Wolfgang Huber“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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