Am heutigen Freitag spricht Pater Maximilian Krenn über die
Spannung zwischen menschlicher Schwäche und göttlicher Annahme. Er
betont, dass sich zu blamieren für ihn eine heilsame Erfahrung war:
"Es geht nicht um das Bild, das ich vor mir hertrage, sondern
darum, wer ich wirklich bin – und dass Gott mich so annimmt."
Benediktinische Freiheit bedeutet für ihn: "Nicht ausweichen müssen
– weder vor anderen noch vor mir selbst oder Gott." Auch ein "Nein"
kann aus Gewissen und Ehrlichkeit kommen.Im Evangelium zieht Jesus
durch Städte und Dörfer und verkündet das Reich Gottes, begleitet
von den zwölf Aposteln und Frauen wie Maria Magdalena, Johanna und
Susanna, die ihn mit ihrem Vermögen unterstützen. Pater Maximilian
erklärt: "Das Reich Gottes ist in Jesus selbst gegenwärtig – und
wird erfahrbar, wenn wir uns um ihn versammeln, nicht um unsere
eigenen Programme." Die Verwirklichung des Reiches geschieht durch
lebendige Steine – Menschen, die an Gott glauben und in
Gemeinschaft leben. "Unser Vermögen ist nicht nur materiell,
sondern das, was wir selbst sind." Die Witwe in einem anderen
Evangelium, die ihr Letztes gibt, zeigt: "Es geht darum, sich
selbst zu schenken."Warum Gottes Reich uns alle braucht – und wie
wir es im Alltag leben können, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem
Evangelium nach Lukas:In jener Zeit wanderte Jesus von Stadt zu
Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich
Gottes. Die Zwölf begleiteten ihn und auch einige Frauen, die von
bösen Geistern und von Krankheiten geheilt worden waren: Maria,
genannt Magdalena, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren,
Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes, Susánna
und viele andere. Sie unterstützten Jesus und die Jünger mit ihrem
Vermögen (Lk 8,1-3)( Ständige Kommission für die Herausgabe
der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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