Im zweiten Teil meines Gesprächs mit Nathalie Hoffmann gehen wir
noch tiefer. Wir sprechen über die Momente, in denen
Lösungsorientierung allein nicht mehr reicht. Außerdem über PMDS,
tiefe emotionale Phasen, eine späte ADHS-Diagnose und darüber,
warum eine Diagnose manchmal nicht zum Etikett, sondern zum Hebel
werden kann. Nathalie erzählt sehr offen davon, wie schwer es
sein kann, sich selbst zu verstehen, wenn sich das eigene Erleben
immer wieder verändert und wie befreiend es sein kann, endlich
ein Vokabular dafür zu haben.
00:00 - Nathalies größte Stolpersteine
01:07 - PMDS: Zwei gute und zwei miserable Wochen
03:44 - Lernen, die eigenen Phasen anzunehmen
04:55 - Warum die ADHS-Diagnose eine Erleichterung war
08:54 - ADHS verstehen: Bin ich nur „27 Symptome im Trenchcoat“?
10:11 - Strategien statt Ausreden
13:00 - Selbstreflexion und der Umgang mit den eigenen Mustern
18:52 - Medikamente: Kosten, Nutzen und Eigenverantwortung
20:39 - Wenn Ärzte keine Antworten geben
22:24 - Die Menschen, die Nathalies Weg verändert haben
26:07 - Nathalies größte Learnings über sich selbst
30:50 - Nathalies Entwicklung und ihr Blick auf sich selbst
32:20 - Selbstständigkeit: Freiheit oder die nächste
Überforderung?
36:06 - Den eigenen Weg statt den perfekten Weg finden
37:39 - Die Entscheidung mit dem größten Impact
38:03 - „Ich darf einfache Wege gehen“
38:31 - Dankbarkeit und ein persönlicher Abschluss
39:14 - Warum Sichtbarkeit für Neurodivergenz so wichtig ist
39:48 - Meine neue Community „Let's Elevate“
40:20 - Nathalies letzte Botschaft
Wir sprechen darüber, wie viel Eigenverantwortung es braucht, den
eigenen Weg zwischen Diagnosen, Medikamenten, Ärzten und
persönlichen Strategien zu finden. Aber auch darüber, was
passiert, wenn aus Selbstreflexion irgendwann permanente
Selbstoptimierung wird. Muss ich wirklich jedes Problem lösen?
Muss ich immer funktionieren? Oder darf ein „Kartoffeltag“
manchmal einfach ein Kartoffeltag sein? Nathalies vielleicht
wichtigste Erkenntnis: Nicht immer liegt die Lösung im nächsten
Schritt, sondern manchmal liegt sie darin, innezuhalten, zu
fühlen und einfach zu sein.
Und wir schauen darauf, welche Menschen Nathalie auf ihrem Weg
geprägt haben, warum Vertrauen so viel verändern kann und weshalb
sie heute auch in ihrer Arbeit Menschen vor allem ermutigen
möchte, ihren eigenen Weg zu finden. Dabei geht es auch um
Selbstständigkeit, Sicherheit und die Freiheit, nicht jede
Lebensentscheidung in Schwarz oder Weiß treffen zu müssen.
Manchmal darf der richtige Weg auch der sein, der gerade leichter
ist.
Diese Folge ist eine Einladung an dich, dein eigenes Anderssein
nicht als fertiges Etikett zu betrachten, sondern als etwas, das
du immer besser verstehen lernen darfst. Und vielleicht nimmst du
Nathalies letzten Gedanken mit: Du musst nicht immer den
kompliziertesten Weg wählen. Du darfst auch den leichten Weg
nehmen. Wenn dich solche tiefen Gespräche über Hochbegabung,
Neurodivergenz und persönliches Wachstum begleiten, abonniere
meinen Kanal und wenn du deinen eigenen Weg nicht länger allein
sortieren möchtest, begleite ich dich gerne im Coaching oder
Mentoring.
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