Was passiert, wenn du aufhörst, dich in Strukturen zu pressen,
die nie für dich gemacht waren? In dieser Folge von „Hochbegabt.
Voll normal. Nur anders.“ spreche ich mit Nathalie Hoffmann über
Neurodivergenz, ADHS und die Frage, wie wir ein Leben gestalten
können, das zu unserer tatsächlichen Art zu denken und zu fühlen
passt. Nathalie erzählt sehr offen von ihrem eigenen Weg zur
Diagnose und davon, wie befreiend es sein kann, das eigene
Anderssein nicht ausschließlich als Problem zu betrachten,
sondern endlich zu verstehen, wie man eigentlich funktioniert.
00:00 – Vorstellung: Nathalie, Neurodivergenz und der Wunsch nach
Austausch
05:00 – Hochbegabung, ADHS und die Suche nach der eigenen
Einordnung
06:10 – Der lange Weg zur ADHS-Diagnose
09:33 – Diagnose, Selbstbeobachtung und erste Antworten
11:58 – Journaling als Werkzeug für einen neurodivergenten Alltag
14:19 – ADHS nicht nur als Problem betrachten
15:30 – PMDS, Hormone und Neurodivergenz
17:50 – Die eigene „Alien-Kolonie“ finden statt sich anzupassen
20:17 – Sowohl als auch: Beziehungen jenseits klassischer Modelle
24:38 – Offen über das eigene Anderssein sprechen
26:41 – Neurodivergenz im Arbeitsumfeld sichtbar machen
28:41 – Warum Sichtbarkeit anderen Mut machen kann
31:36 – Neurodivergenz als Schwerpunkt in der Gründungsberatung
32:30 – Nathalies Weg in die Wirtschaftsförderung
37:28 – Sind besonders viele Gründer neurodivergent?
39:02 – Startup oder Solo-Selbstständigkeit: Wo liegen die
Unterschiede?
41:56 – Wenn der klassische Job nicht zum eigenen Denken passt
42:18 – Gründungsberatung ohne Schubladen und Diagnosen
44:32 – Kommt Neurodivergenz inzwischen in Unternehmen an?
46:20 – Stärken erkennen und passende Arbeitsbedingungen schaffen
Wir sprechen darüber, warum gerade Frauen lange kompensieren und
maskieren können, welche Rolle das eigene Umfeld dabei spielt und
weshalb es manchmal nicht darum geht, sich noch besser
anzupassen, sondern seine eigene „Alien-Kolonie“ zu finden:
Menschen und Räume, in denen wir nicht permanent versuchen
müssen, jemand anderes zu sein. Nathalie zeigt dabei etwas, das
ich unglaublich spannend finde: dieses konsequente
Sowohl-als-auch. Nicht immer entscheiden zu müssen, welche Seite
von uns richtig ist, sondern unterschiedliche Facetten
selbstverständlich miteinander leben zu dürfen.
Und genau diese Haltung zieht sich auch durch Nathalies
berufliche Arbeit in der Gründungsberatung. Wir sprechen darüber,
warum Selbstständigkeit für neurodivergente Menschen besonders
reizvoll sein kann, warum ein Geschäftsmodell nicht nur
wirtschaftlich funktionieren, sondern auch zum Menschen dahinter
passen muss und wie Unternehmen davon profitieren können, nicht
jeden Menschen in denselben Arbeitsrahmen zu pressen. Manchmal
braucht es eben nicht mehr Disziplin, sondern andere Bedingungen,
damit jemand sein Potenzial wirklich entfalten kann.
Diese Folge ist für mich deshalb auch ein Plädoyer für mehr
Sichtbarkeit. Denn je selbstverständlicher wir über
unterschiedliche Arten zu denken, zu arbeiten und zu leben
sprechen, desto leichter machen wir es auch den Menschen, die
sich heute noch nicht trauen, sich zu zeigen. Wenn du dich darin
wiedererkennst, dann abonniere den Kanal und begleite mich
weiter. Und wenn du herausfinden möchtest, wie dein Leben zu
deinem Anderssein passen kann, statt andersherum, dann freue ich
mich, dich in meinem Coaching oder Mentoring ein Stück auf diesem
Weg zu begleiten.
_____
Du willst mehr über Nathalie und ihre Angebote erfahren?
https://probierwerk.com
Meine weiterführenden Links & Angebote findest du hier:
https://www.tanja-die-mentorin.de
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.