Monsignore Wolfgang Huber hat eine Zeit lang als Religionslehrer an
einem Gymnasium gearbeitet. Ihn freut es, wenn er sieht, dass
Kinder und Jugendliche aus dem Religionsunterricht etwas mitnehmen
können. Besonders schön ist es dann, wenn Erwachsene anrufen, die
er damals unterrichtet hat, und ihn fragen, ob er sie kirchlich
trauen könnte, erzählt Huber.Jesus spricht im Evangelium mit seinen
Jüngern und sagt: Selig sind die Armen, die Hungernden und
Weinenden, die Ausgestoßenen. Ihr Lohn im Himmel würde groß sein.
"Selig sein" ist hier kein moralischer Aufruf, sagt Huber. Es ist
eher eine Feststellung von Jesus. Er will uns mitteilen, dass "die
Verheißung Gottes allen Menschen leuchtet" - insbesondere denen,
die im Schatten stehen.Neugierig geworden? Jetzt reinhören in
"Blick in die Bibel"!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit
richtete Jesus seine Augen auf seine Jünger und sagte: Selig, ihr
Armen, denn euch gehört das Reich Gottes. Selig, die ihr jetzt
hungert, denn ihr werdet gesättigt werden. Selig, die ihr jetzt
weint, denn ihr werdet lachen. Selig seid ihr, wenn euch die
Menschen hassen und wenn sie euch ausstoßen und schmähen und euren
Namen in Verruf bringen um des Menschensohnes willen. Freut euch
und jauchzt an jenem Tag; denn siehe, euer Lohn im Himmel wird groß
sein. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten
gemacht.Doch weh euch, ihr Reichen; denn ihr habt euren Trost schon
empfangen. Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet
hungern. Weh, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und
weinen. Weh, wenn euch alle Menschen loben. Denn ebenso haben es
ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht. (Lk
6,20-26)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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