Das Council on Foreign Relation fordert de facto,
Selensky zu entmachten.
Auch wenn deutsche Medien den offenen Streit zwischen
Selensky und seinen westlichen Unterstützern verschweigen, ist er
eine Tatsache. Nun zeigt ein Artikel in Foreign Policy, dass
Selensky möglicherweise zum Abschuss freigeben wird.
Ein Standpunkt von Thomas Röper.
Ich berichte seit Monaten über den Streit zwischen Selensky und
der EU, wobei auch in den USA offenbar die Unzufriedenheit mit
Selensky wächst. Die Gründe sind vielfältig.
Die EU hat zwar vor Monaten beschlossen, einen
90-Milliardenkredit für die Ukraine aufzunehmen, aber
sie verzögert die von Kiew dringend benötigten
Auszahlungen, weil sie im Gegenzug die Änderung von fast
20 ukrainischen Gesetzen fordert, mit denen sie die
Kontrolle über die Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden der
Ukraine, also die facto die Kontrolle über das Land, übernehmen
will. Selensky jedoch verweigert das bisher, was den ersten
großen Streitpunkt ausmacht.
Der zweite Streitpunkt ist die Personalie Fjodorow, der ehemalige
Verteidigungsminister, den Selensky vor anderthalb Monaten gegen
den Willen des Westens gefeuert hat, weil zu mächtig und zu
beliebt und damit zu einer Gefahr für Selenskys Machterhalt
wurde. Diese Personalentscheidung verärgert auch die USA, wohin
Fjodorow vor einigen Tagen demonstrativ geflogen ist, nachdem er
zuvor einen Beraterposten im italienischen
Verteidigungsministerium angenommen hatte. Beides zeigt,
dass die Europäer und die Amerikaner demonstrativ die Hände über
Fjodorow halten, der Selensky nun direkt und offen angreift,
ihm öffentlich Korruption vorwirft und Neuwahlen fordert.
Nun findet ein Pokerspiel statt, bei dem die EU Selensky das
dringend benötigte Geld vorenthält und bei dem Selensky aber
darauf setzt, dass die EU die Gelder am Ende trotzdem überweist,
weil sie den Krieg gegen Russland ja fortsetzen und vermeiden
will, dass die Ukraine aus Geldmangel zusammenbricht. Selensky
glaubt sich offensichtlich am längeren Hebel, obwohl er ja
eigentlich der Bittsteller ist.
Allerdings hat der Westen noch einen Trumpf in der Hand: Er
könnte Selensky jederzeit beispielsweise mit Korruptionsvorwürfen
(oder eine Vielzahl anderer Tricks und Intrigen) aus dem Amt
befördern. Genau das scheint nicht mehr ausgeschlossen, denn in
Foreign Policy, der Zeitung des sehr mächtigen Thinktank Council
on Foreign Relations, ist ein Artikel erschienen, der
klar gegen Selensky gerichtet ist und faktisch mit der
Aufforderung endet, Selensky zu stürzen. Ich habe den Artikel
daher übersetzt, weil derartiges in deutschen Medien bisher nicht
zu erfahren ist.
...https://apolut.net/ist-selensky-am-ende-von-thomas-roper/
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