Warum verstehen Männer und Frauen sich so oft
nicht?
Über Männer, Frauen und die Frage, was eine gute
Beziehung wirklich braucht – mit Marie MENtorin Heindl
Warum reden viele Männer erst über ihre Beziehung, wenn es
eigentlich schon fünf nach zwölf ist? Warum will der eine nach
einem langen Arbeitstag einfach nur seine Ruhe – während die
andere unbedingt erzählen möchte? Und muss man in einer guten
Beziehung wirklich über alles sprechen?
Über kaum etwas gibt es so viele Klischees, Missverständnisse und
gut gemeinte Ratschläge wie über Beziehungen.
In dieser Folge sprechen Ralph Wagner und Morten Püschel
mit Marie Heindl, besser bekannt als Marie
MENtorin. Sie begleitet vor allem Männer, die ihre
Beziehung besser verstehen, verändern oder retten wollen. Mit
ihren Videos über Männer, Frauen und Beziehungsdynamiken erreicht
sie Hunderttausende Menschen.
Marie spricht Klartext – und vertritt dabei einige Thesen, über
die man wunderbar streiten kann. Müssen Männer wieder lernen,
stärker für sich einzustehen? Wollen Frauen tatsächlich einen
Mann, an den sie sich anlehnen können? Und ist es manchmal sogar
falsch, jedes Problem sofort mit der Partnerin zu besprechen?
Nicht alles muss man genauso sehen wie Marie. Genau deshalb ist
dieses Gespräch so spannend.
Warum viele Männer erst dann Hilfe suchen, wenn ihre
Beziehung bereits kurz vor dem Aus steht.
Weshalb Männer viel öfter ehrlich miteinander über ihre
Probleme sprechen sollten.
Warum Marie sagt: Reden ja – aber entscheidend
ist, mit wem, wann und wie.
Was der berühmte männliche „Nichts-Raum“ ist – und warum
viele Frauen ihn offenbar nur schwer verstehen.
Warum der Partner nicht dafür verantwortlich ist, jedes
eigene Bedürfnis zu erfüllen.
Was eine einfache Frage wie „Was war heute das
Schönste an deinem Tag?“ verändern kann.
Weshalb Männer und Frauen aus Maries Sicht häufig
unterschiedlich kommunizieren.
Warum Selbstsicherheit für eine Beziehung wichtiger sein kann
als vermeintliche Perfektion.
Was passiert, wenn Kinder aus einem Paar plötzlich auch
Eltern machen.
Marie bringt es am Ende auf einen einfachen Gedanken:
Kümmere dich um deine Beziehung nicht erst dann, wenn sie
kaputtgeht. Arbeite daran, solange sie gut ist.
Links zu den Wissenschaftsnews:
Eine belastende Beziehung kann sich sogar beim
Blutdruck zeigen
Quelle: Birditt et al., Stress and
Negative Relationship Quality among Older Couples: Implications
for Blood Pressure, The Journals of Gerontology: Series B.
(https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25852106/)
Ein glücklicher Partner – möglicherweise sogar ein
längeres Leben
Quelle: Olga Stavrova, Having a Happy
Spouse Is Associated With Lowered Risk of Mortality,
Psychological Science, 2019.
(https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30897032/)
Halte deine Taille kleiner als die Hälfte deiner
Körpergröße.
Die britische Gesundheitsbehörde NICE ordnet eine
Waist-to-Height-Ratio von 0,40 bis
0,49 als Bereich ohne erhöhtes Risiko durch
zentrale Fettverteilung ein. Zwischen 0,50 und
0,59 steigt das Risiko,
ab 0,60 gilt es als weiter erhöht.
NICE weist ausdrücklich darauf hin, dass dieser Wert auch bei
Menschen mit hoher Muskelmasse sinnvoll sein kann, bei denen der
BMI weniger aussagekräftig ist.
Also: Maßband raus.
Natürlich ersetzt auch dieser Wert keinen medizinischen Check.
Aber er ist ein erstaunlich einfacher Gesundheitsindikator.
Eine Folge über Liebe, Alltag, Kommunikation, Selbstwert und die
manchmal ziemlich komplizierte Kunst, auch nach vielen
gemeinsamen Jahren noch ein Paar zu bleiben.
Und vielleicht ist die wichtigste Erkenntnis diesmal gar
nicht: Jungs, wir müssen reden.
Sondern: Jungs, wir dürfen reden.
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Darum geht es in dieser FolgeWissenschaftlich belegtUnser
Selbsttest: Ist der BMI wirklich das Maß aller Dinge?Diese Folge
ist für dich, wenn …
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