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Wie fit muss man eigentlich sein, um als gesund zu gelten?

Wir kennen Referenzwerte für Blutdruck, Blutzucker oder
Cholesterin. Aber wie sieht es mit Kraft, Ausdauer und
körperlicher Leistungsreserve aus?

In dieser Folge des Fitnessfachtalk geht es um die Frage, ob
Gesundheit stärker über das gemessen werden sollte, was ein
Körper tatsächlich noch leisten kann. Ausgangspunkt ist die
Diskussion um mögliche Referenzwerte wie 2 Watt pro Kilogramm
Körpergewicht über 15 Minuten. Solche Schwellen sind derzeit
keine allgemein anerkannte Grenze für „funktionelle Gesundheit“,
werfen aber eine spannende Frage auf:

Warum messen wir Krankheit so präzise und körperliche Funktion so
selten?

Ich spreche über kardiorespiratorische Fitness, Griffkraft,
Beinkraft, Chair-Stand, funktionelle Reserve und
Mechanotransduktion. Außerdem geht es darum, warum eine einzelne
Wattzahl niemals die gesamte Gesundheit eines Menschen abbilden
kann und weshalb Alter, Geschlecht, Trainingszustand und
Testverfahren bei der Einordnung entscheidend sind.

Die zentrale These dieser Folge:

Keine Diagnose zu haben bedeutet nicht automatisch, körperlich
gesund zu sein.

Vielleicht braucht moderne Prävention deshalb nicht nur
Laborwerte, sondern auch eine einfache Frage:

Was kann dein Körper noch?

Eine Folge über funktionelle Gesundheit, körperliche
Leistungsfähigkeit, Prävention und die Frage, ob wir Gesundheit
künftig stärker messen sollten, bevor Krankheit entsteht.

Mehr auf: danielschoon.de

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