In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Coaches sich mit
Betriebswirtschaft beschäftigen sollten. Ausgangspunkt ist die
Frage, wie betriebswirtschaftliches Verständnis im Coaching
helfen kann, ohne dass wir selbst in die Rolle von Beratern
wechseln.
Wir erklären, dass Zahlen in Führungssituationen auch dazu
genutzt werden können, Diskussionen abzulenken oder zu beenden.
Deshalb ist es für uns wichtig, betriebswirtschaftliche Begriffe
einordnen zu können, wenn Coachees mit Zahlen argumentieren, die
nicht zu dem passen, was sie gleichzeitig erzählen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Haltung im Coaching. Wir wollen
nicht fachlich mitdiskutieren, sondern die Augenhöhe halten,
kritisch nachfragen und uns nicht beeindrucken lassen. Dazu
gehört auch, den Zusammenhang zwischen Zahl und Aussage zu
hinterfragen und bei Bedarf gezielt nachzufragen oder Wissen
nachzuschlagen.
Wir sprechen außerdem darüber, wie betriebswirtschaftliches
Verständnis beim Einstieg in ein Coaching hilfreich sein kann,
besonders bei Führungskräften und Personen mit Verantwortung.
Wenn wir die Welt unserer Coachees besser verstehen, fällt es
leichter, Vertrauen aufzubauen und später auch zu tieferen Themen
wie Führung, Persönlichkeit und Kommunikation zu kommen.
Ein weiterer Teil der Folge behandelt grundlegende Begriffe wie
BWA, Ergebnis vor Steuern und Bankkonto. Wir unterscheiden
zwischen Liquidität, Auswertungen und Verlaufsperspektive und
zeigen, dass der reine Blick auf das Konto oder nur auf
Monatszahlen schnell in die Irre führen kann.
Zum Schluss gehen wir darauf ein, wie Coaches sich Wissen
aneignen können, etwa durch Recherche, KI-gestützte Vorbereitung
oder Reflexion mit Transkripten. Dabei betonen wir, dass diese
Unterstützung helfen kann, Hypothesen zu bilden und Anstöße zu
finden, ohne die eigene Coachingrolle zu verlassen.
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