Entschlüssle die Codes! In dieser aufschlussreichen Folge von "Plan
Genial.de" sprechen Lia und Maik Marx über Arbeitszeugnisse.
Erfahre, was ein Arbeitszeugnis ist (2 Arten), warum es wichtig ist
(10 Gründe), wie es aufgebaut ist (10 Teile), was die Noten
bedeuten (5 Stufen von sehr gut bis mangelhaft), welche
Formulierungen positiv (5 Bereiche) und negativ sind (7 versteckte
Codes), weitere Codes (5), wie man schlechtes Zeugnis erkennt (10
Zeichen), was man dagegen tun kann (10 Schritte), wie man als
Arbeitgeber gutes Zeugnis schreibt (10 Tipps), unzulässige Inhalte
(10), wie man Zeugnis fordert (10 Schritte), wie man es prüft (10
Punkte) und wichtigster Tipp. Kenne deine Rechte! Verstehe die
Grundlagen: Arbeitszeugnis ist schriftliche Beurteilung durch
Arbeitgeber (einfach: nur Dauer/Tätigkeit, qualifiziert: plus
Leistung/Verhalten). Gesetzlicher Anspruch nach §109 GewO. Maik
erklärt warum wichtig (10: Bewerbungen, Leistungsnachweis,
Vergleichbarkeit, rechtlich bindend, Karriere, Verhandlungsbasis,
Selbsteinschätzung, Referenz, Pflicht, Form schriftlich), Aufbau
(10: Überschrift, Einleitung Name/Dauer, Unternehmen, Tätigkeiten,
Leistung, Verhalten, Schlussformel, Datum/Unterschrift,
Firmenstempel, Form fehlerfrei), Notenskala (5: Sehr gut „stets zur
vollsten Zufriedenheit", Gut „stets zur vollen Zufriedenheit",
Befriedigend „zur vollen Zufriedenheit", Ausreichend „zur
Zufriedenheit", Mangelhaft „hat sich bemüht"). Wichtig:
Steigerungen, Reihenfolge, Vollständigkeit, Einschränkungen.
Erkenne die Codes: Positive Formulierungen (5 Bereiche: Leistung
sehr gut, Verhalten sehr gut, Führung sehr gut, Belastbarkeit,
Engagement), negative/versteckte Kritik (7: „hat sich bemüht" =
mangelhaft, „im Rahmen seiner Fähigkeiten" = begrenzt, „wusste sich
zu verkaufen" = Schein statt Sein, „zeigte Verständnis" = keine
Umsetzung, „pünktlich und zuverlässig" = mehr nicht, „für
Belegschaft" = Querulant, „gesellig" = viel geredet wenig
gearbeitet), weitere Codes (5: falsche Reihenfolge Verhalten,
Auslassungen, Grund Ausscheiden, fehlendes Bedauern,
Zukunftswünsche ohne „weiterhin"), schlechtes Zeugnis erkennen (10:
keine Steigerungen, Einschränkungen, Bemühen, Auslassungen, falsche
Reihenfolge, negative Codes, fehlende Schlussformel, Formfehler,
falsches Datum, fehlende Unterschrift). Handle richtig: Gegen
schlechtes Zeugnis (10: Gespräch, Begründung, Beweise, Frist,
schriftlich, Betriebsrat, Anwalt, Klage, Vergleich, neues Zeugnis),
als Arbeitgeber gutes Zeugnis schreiben (10: vollständig,
wahrheitsgemäß wohlwollend, konkret, Leistung zuerst, Steigerungen,
keine Einschränkungen, Schlussformel, Form, positiv, rechtssicher),
unzulässige Inhalte (10: Krankheiten außer massiv,
Schwangerschaft/Elternzeit, Betriebsrat außer gewünscht, Streik,
Straftaten außer Arbeit, politisch/religiös, Abmahnungen,
Kündigungsgrund, negative Formulierungen, Geheimcodes), Zeugnis
fordern (10: Anspruch, Zeitpunkt, qualifiziert, schriftlich, Frist
2-4 Wochen, Zwischenzeugnis, Inhalt, Entwurf, Prüfung,
Nachbesserung), Zeugnis prüfen (10: Vollständigkeit, Noten, Codes,
Reihenfolge, Auslassungen, Schlussformel, Form, Datum,
Unterschrift, Gesamteindruck). Wichtigster Tipp: Sofort prüfen und
bei Problemen reagieren! Links: Blogbeitrag zur Folge lesen:
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