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Beschreibung
vor 2 Tagen
„Beta Glucan kann den Cholesterinspiegel beeinflussen,
Blutzuckerspitzen abflachen und sogar mit unserem Immunsystem
interagieren. Entscheidend ist aber, welches Beta Glucan wir
meinen.“ Hinter dem Namen verbirgt sich kein einzelner Stoff,
sondern eine ganze Familie unterschiedlich aufgebauter
Polysaccharide. Wissenschaftlich hoch spannend: Ihre molekulare
Struktur entscheidet darüber, was sie in unserem Körper bewirken
können. In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS
erklären Podcast Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler
Matthias Baum, warum vor allem Beta Glucane aus Hafer und Gerste
ernährungsphysiologisch interessant sind. Als lösliche
Ballaststoffe binden sie Wasser und bilden im Verdauungstrakt eine
gelartige Masse. Dadurch können sie die Aufnahme von Kohlenhydraten
verlangsamen, den Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit abflachen
und länger sättigen. Besonders gut untersucht ist ihr Einfluss auf
den Cholesterinstoffwechsel: Für Beta Glucan aus Hafer und Gerste
ist die cholesterinsenkende Wirkung wissenschaftlich so gut belegt,
dass dafür in der EU ein zugelassener Health Claim existiert. Doch
Beta Glucan kann biologisch noch etwas völlig anderes sein. Die
verzweigten Strukturen aus Hefe und Pilzen wirken nicht primär über
ihre Viskosität im Darm, sondern können mit Rezeptoren des
angeborenen Immunsystems interagieren. Matthias erklärt, warum man
dabei eher von einer Modulation oder einem Training des
Immunsystems sprechen sollte als von einem „Immunbooster“. Studien
untersuchen unter anderem, ob bestimmte Beta Glucane die Häufigkeit
und Dauer von Atemwegsinfekten beeinflussen können. Die Ergebnisse
sind interessant, die Datenlage ist allerdings deutlich weniger
eindeutig als beim Cholesterinstoffwechsel. Auch die Menge zählt.
100 Gramm Haferflocken enthalten je nach Produkt ungefähr drei bis
fünf Gramm Beta Glucan. Wer gezielt von den untersuchten Effekten
profitieren möchte, braucht deshalb Regelmäßigkeit. Haferflocken,
Haferkleie und Gerste lassen sich unkompliziert in die Ernährung
integrieren, alternativ ist auch eine gezielte Ergänzung möglich.
HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste
Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15
(im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Blutzuckerspitzen abflachen und sogar mit unserem Immunsystem
interagieren. Entscheidend ist aber, welches Beta Glucan wir
meinen.“ Hinter dem Namen verbirgt sich kein einzelner Stoff,
sondern eine ganze Familie unterschiedlich aufgebauter
Polysaccharide. Wissenschaftlich hoch spannend: Ihre molekulare
Struktur entscheidet darüber, was sie in unserem Körper bewirken
können. In dieser Deep Dive Folge der artgerecht HEALTH NERDS
erklären Podcast Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler
Matthias Baum, warum vor allem Beta Glucane aus Hafer und Gerste
ernährungsphysiologisch interessant sind. Als lösliche
Ballaststoffe binden sie Wasser und bilden im Verdauungstrakt eine
gelartige Masse. Dadurch können sie die Aufnahme von Kohlenhydraten
verlangsamen, den Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit abflachen
und länger sättigen. Besonders gut untersucht ist ihr Einfluss auf
den Cholesterinstoffwechsel: Für Beta Glucan aus Hafer und Gerste
ist die cholesterinsenkende Wirkung wissenschaftlich so gut belegt,
dass dafür in der EU ein zugelassener Health Claim existiert. Doch
Beta Glucan kann biologisch noch etwas völlig anderes sein. Die
verzweigten Strukturen aus Hefe und Pilzen wirken nicht primär über
ihre Viskosität im Darm, sondern können mit Rezeptoren des
angeborenen Immunsystems interagieren. Matthias erklärt, warum man
dabei eher von einer Modulation oder einem Training des
Immunsystems sprechen sollte als von einem „Immunbooster“. Studien
untersuchen unter anderem, ob bestimmte Beta Glucane die Häufigkeit
und Dauer von Atemwegsinfekten beeinflussen können. Die Ergebnisse
sind interessant, die Datenlage ist allerdings deutlich weniger
eindeutig als beim Cholesterinstoffwechsel. Auch die Menge zählt.
100 Gramm Haferflocken enthalten je nach Produkt ungefähr drei bis
fünf Gramm Beta Glucan. Wer gezielt von den untersuchten Effekten
profitieren möchte, braucht deshalb Regelmäßigkeit. Haferflocken,
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