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Beschreibung
vor 1 Woche
„Nicht die Stunden im Bett entscheiden darüber, wie fit wir morgens
sind. Entscheidend ist, ob unser Gehirn die Nacht so nutzen konnte,
wie unsere Biologie es vorgesehen hat.“ Sieben, acht oder neun
Stunden geschlafen und trotzdem morgens wie gerädert? Dann liegt
das Problem möglicherweise nicht an der Schlafdauer, sondern an der
Qualität und Architektur unseres Schlafs. Denn während wir
schlafen, durchläuft unser Gehirn wiederkehrende Zyklen aus
Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf. Jede dieser Phasen erfüllt
andere Aufgaben und schon kleine Störungen können darüber
entscheiden, wie erholt wir am nächsten Morgen aufwachen. In dieser
Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese
und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, was während einer
gesunden Nacht in unserem Körper passiert und warum regelmäßige
Schlafzeiten mindestens so relevant sein können wie die reine
Anzahl geschlafener Stunden. Im Tiefschlaf stehen körperliche
Regeneration, Wachstumshormone und die Aktivität des Immunsystems
im Mittelpunkt. Im REM-Schlaf verarbeitet unser Gehirn Erlebnisse,
festigt Erinnerungen und reguliert Emotionen. Fehlen diese Phasen
regelmäßig, hat das Auswirkungen weit über Müdigkeit hinaus.
Matthias erklärt außerdem, wie unsere innere Uhr über Licht,
Melatonin und Cortisol gesteuert wird, warum Chronotypen
tatsächlich biologisch unterschiedlich sind und weshalb
unregelmäßige Schlafzeiten unseren gesamten Biorhythmus verschieben
können. Auch Alkohol, spätes Essen, künstliches Licht und fehlendes
Tageslicht am Morgen können die Schlafqualität beeinflussen.
Besonders relevant: Zu wenig und schlechter Schlaf verändern
bereits am nächsten Tag unseren Stoffwechsel. Das Hungerhormon
Ghrelin steigt, Appetit und Energieaufnahme können zunehmen und die
Körperzusammensetzung kann sich ungünstig verändern.
Beobachtungsdaten zeigen zudem Zusammenhänge zwischen dauerhaft
gestörtem Schlaf und einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko. Die
wichtigsten Learnings dieser Folge: morgens Licht an, abends Licht
reduzieren, möglichst regelmäßige Schlafenszeiten und ein Rhythmus,
der zum eigenen Chronotyp passt. Denn guter Schlaf beginnt nicht
erst in dem Moment, in dem wir die Augen schließen. Er wird über
den gesamten Tag vorbereitet. HEALTH NERDS. Mensch, einfach
erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf
https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb
eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
sind. Entscheidend ist, ob unser Gehirn die Nacht so nutzen konnte,
wie unsere Biologie es vorgesehen hat.“ Sieben, acht oder neun
Stunden geschlafen und trotzdem morgens wie gerädert? Dann liegt
das Problem möglicherweise nicht an der Schlafdauer, sondern an der
Qualität und Architektur unseres Schlafs. Denn während wir
schlafen, durchläuft unser Gehirn wiederkehrende Zyklen aus
Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf. Jede dieser Phasen erfüllt
andere Aufgaben und schon kleine Störungen können darüber
entscheiden, wie erholt wir am nächsten Morgen aufwachen. In dieser
Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese
und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, was während einer
gesunden Nacht in unserem Körper passiert und warum regelmäßige
Schlafzeiten mindestens so relevant sein können wie die reine
Anzahl geschlafener Stunden. Im Tiefschlaf stehen körperliche
Regeneration, Wachstumshormone und die Aktivität des Immunsystems
im Mittelpunkt. Im REM-Schlaf verarbeitet unser Gehirn Erlebnisse,
festigt Erinnerungen und reguliert Emotionen. Fehlen diese Phasen
regelmäßig, hat das Auswirkungen weit über Müdigkeit hinaus.
Matthias erklärt außerdem, wie unsere innere Uhr über Licht,
Melatonin und Cortisol gesteuert wird, warum Chronotypen
tatsächlich biologisch unterschiedlich sind und weshalb
unregelmäßige Schlafzeiten unseren gesamten Biorhythmus verschieben
können. Auch Alkohol, spätes Essen, künstliches Licht und fehlendes
Tageslicht am Morgen können die Schlafqualität beeinflussen.
Besonders relevant: Zu wenig und schlechter Schlaf verändern
bereits am nächsten Tag unseren Stoffwechsel. Das Hungerhormon
Ghrelin steigt, Appetit und Energieaufnahme können zunehmen und die
Körperzusammensetzung kann sich ungünstig verändern.
Beobachtungsdaten zeigen zudem Zusammenhänge zwischen dauerhaft
gestörtem Schlaf und einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko. Die
wichtigsten Learnings dieser Folge: morgens Licht an, abends Licht
reduzieren, möglichst regelmäßige Schlafenszeiten und ein Rhythmus,
der zum eigenen Chronotyp passt. Denn guter Schlaf beginnt nicht
erst in dem Moment, in dem wir die Augen schließen. Er wird über
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