„Ich darf nicht jammern." Kennst du diesen Satz von dir selbst?
Vielleicht in der Version: „Anderen geht es viel schlechter" oder
„Mir geht es doch eigentlich gut"?
In der heutigen Folge reagiere ich auf einen Ausschnitt aus dem
Hotel Matze Podcast mit Ilka Bessin (Cindy aus Marzahn). Dort
sagt Matze über sich selbst, dass er sich das Jammern kaum
erlaubt. Ilka dagegen erlaubt es sich ganz bewusst.
Als Psychologe zeige ich dir, was die Forschung dazu sagt. Denn
Studien zeigen: Der Druck, keine negativen Gefühle haben zu
dürfen, kann uns langfristig unglücklicher machen. Gleichzeitig
ist endloses Jammern auch nicht die Lösung.
Wo also liegt der gesunde Mittelweg zwischen „Ich darf mich nicht
beschweren" und im Frust stecken bleiben? Das erfährst du in
dieser Folge vom Podcast Moderne Selbstliebe.
Viel Spaß damit!
PS: Falls wir uns noch nicht kennen und du dich fragst: Warum
solltest du mir zuhören? Hi, ich bin Julian Drachenberg,
Psychologe und Coach mit 10 Jahren Erfahrung bei der Arbeit mit
Menschen zum Thema Stress und Wohlbefinden. Das Muster, sich
negative Gefühle nicht zu erlauben, sehe ich dabei regelmäßig in
meiner Arbeit, besonders bei Menschen, die nach außen erfolgreich
sind.
Studien zu dem Thema:
Bastian, B., Kuppens, P., Hornsey, M. J., Park, J., Koval,
P., & Uchida, Y. (2012). Feeling bad about being sad.
Emotion, 12(1), 69–80.
Dejonckheere, E., et al. (2017). Perceiving social pressure
not to feel negative predicts depressive symptoms in daily
life. Depression and Anxiety.
Dejonckheere, E., et al. (2022). Perceiving societal pressure
to be happy is linked to poor well-being, especially in happy
nations. Scientific Reports.
Ford, B. Q., Lam, P., John, O. P., & Mauss, I. B. (2018).
The psychological health benefits of accepting negative
emotions and thoughts. Journal of Personality and Social
Psychology, 115(6), 1075–1092.
Gross, J. J., & John, O. P. (2003). Individual
differences in two emotion regulation processes. Journal of
Personality and Social Psychology, 85(2), 348–362.
Butler, E. A., et al. (2003). The social consequences of
expressive suppression. Emotion, 3(1), 48–67.
Lieberman, M. D., et al. (2007). Putting feelings into words.
Psychological Science, 18(5), 421–428.
Bushman, B. J. (2002). Does venting anger feed or extinguish
the flame? Personality and Social Psychology Bulletin, 28(6),
724–731.
Original-Gespräch: Hotel Matze mit Ilka Bessin:
https://www.youtube.com/watch?v=di8sUhgaAd0&t
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1:1-Coaching für Führungskräfte und
Geschäftsführer:innen, die mehr Leichtigkeit im Alltag wollen,
ohne weniger arbeiten zu müssen:
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Instagram: @juliandrachenberg
https://www.instagram.com/juliandrachenberg/
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https://www.instagram.com/moderneselbstliebepodcast/
Website: https://www.juliandrachenberg.de
Über mich: Hi, ich bin Julian Drachenberg,
Psychologe und Coach. Seit über 10 Jahren arbeite ich mit
Menschen zu Stress, Wohlbefinden und mentaler Balance. Vor allem
helfe ich Menschen, die nach außen erfolgreich sind und sich
innerlich stark unter Druck setzen, zu mehr Leichtigkeit im
Alltag.
Hinweis zum Podcast-Namen: Falls du dich wegen
des Namens wunderst: Dieser Podcast hieß bis Folge 56 "Happiness
und Mentale Balance" und wurde dann in "Moderne Selbstliebe"
umbenannt. Weiterhin die gleichen Themen, nur ein Name, den man
sich noch besser merken kann.
Keywords: Jammern, Meckern, negative Gefühle,
Hotel Matze, Ilka Bessin, Psychologe reagiert, toxische
Positivität, mentale Gesundheit, Emotionen zulassen, Selbstliebe,
Psychologie
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