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  4. „200 Mio. € Verlust - pro Tag“ | Uniper-Vorständin über Energiekrise, KI und Karriere (#43)
Es gab Tage, da verlor Uniper 200 Millionen Euro. Pro Tag. Und
lieferte trotzdem weiter Gas an 1.000 Stadtwerke und
Industriekunden - weil ein Ausfall laut Fabienne Twelemann „das
Lehman Brothers der Energiewirtschaft“ geworden wäre.Fabienne
Twelemann ist seit November 2025 Chief People &
Transformation Officer und Arbeitsdirektorin im Vorstand von
Uniper.

Sie verantwortet ein neu geschaffenes Ressort aus HR, IT,
Einkauf, Sicherheit und Transformation. Angefangen hat sie mit
einem Sommerpraktikum bei E.ON, war bei der Uniper-Gründung 2016
dabei und leitete während der Energiekrise 2022 Kommunikation und
Politik, also genau die Schnittstelle zum Bund, als der Staat den
Konzern rettete.Wir sprechen über die Krise 2022 aus der
Innenperspektive:

Krisenstäbe, durchgearbeitete Wochenenden und die Erkenntnis,
dass am Ende nicht die Prozesse trugen, sondern das Vertrauen aus
den Jahren davor.

Sie erklärt, warum ein Ausfall von Uniper Deutschlands
Glasindustrie hätte zerstören können, und sagt klar, dass niemand
zurück zum billigen Russland-Gas will.

Dazu geht es um zehn Jahre Uniper vom Bad-Bank-Image zum Rückgrat
der europäischen Energieversorgung, um den „Uniper Way“. Beim
Thema KI fährt Uniper einen demokratischen Ansatz - Copilot für
alle statt Sparprogramm, selbstgebaute Agenten im Kraftwerk.

Sorgen macht sich Twelemann trotzdem: um die Berufseinsteiger,
deren klassische Recherche-Jobs die KI längst übernimmt. Zum
Schluss ihr sehr ehrlicher Rat an junge Menschen zu Karriere,
Familie und der Frage „ist das alles wert?“.

Ein Gespräch über die härteste Krise, die die deutsche
Energiewirtschaft je erlebt hat - und darüber, was ein
Unternehmen daraus für KI, Führung und die nächsten zehn Jahre
mitnimmt.
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„„200 Mio. € Verlust - pro Tag“ | Uniper-Vorständin über Energiekrise, KI und Karriere (#43)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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