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Weniger Handy, mehr KI: So startet Sachsen ins neue Schuljahr

Weniger Handy, mehr KI: So startet Sachsen ins neue Schuljahr

Thema in Sachsen vor 3 Wochen
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Für eine halbe Million Schülerinnen und Schüler in Sachsen beginnt
am Montag das neue Schuljahr. Es ist also Zeit, zu fragen: Was
ändert sich in den Klassenzimmern und was nicht? Der Freistaat
weitet das Verbot von Mobiltelefonen bis Klasse 8 aus, will den
Umgang mit digitalen Medien gezielter üben und Kinder mit den
Chancen und Tücken von Künstlicher Intelligenz vertraut machen.
Darüber spricht Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) in
dieser Folge „Thema in Sachsen“. Außerdem dabei: Burkhard Naumann,
Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in
Sachsen. „Ich habe mal gesagt, das Verbot ist eigentlich kein
Verbot, sondern eine Befreiung. Die Handys und die Algorithmen sind
zu stark. Sie ziehen uns zu stark in diese digitale Welt“,
begründet der Minister, warum er Handys jetzt nicht mehr nur an
Grundschulen, sondern auch an Oberschulen und Gymnasien verbannt.
Dabei stellt sich die Frage: Wie passt ein Handyverbot mit dem Ziel
zusammen, die Kompetenzen von Schülerinnen und Schüler im Umgang
mit digitalen Medien zu verbessern? Clemens erklärt ausführlich,
was Sachsen mit einem neu eingeführten Medienpass vorhabe und warum
es kein Widerspruch sei. Im Gegenteil sagt er: „Es ist aus meiner
Sicht absolut der richtige Weg“. Das drängendste Problem aus Sicht
der Lehrerschaft ist allerdings nicht das Handyverbot, sondern der
Personalmangel. Sachsen hat für das neue Schuljahr 905 neue
Lehrkräfte eingestellt. Ob das den Personalmangel reduziert, ist
offen. Um den Personalmangel gleichmäßiger zu verteilen, setzt das
Kultusministerium weiter auf Abordnungen. Zuletzt gab es rund 5000
Abordnungen an andere Schulen. Im neuen Schuljahr sollen es laut
Kultusminister noch mehr sein. GEW-Landeschef Burkhard Naumann hält
diesen Weg für problematisch. Lehrkräfte würden damit zwar dort
eingesetzt, wo der Bedarf besonders groß ist, fehlten dann aber an
ihren Stammschulen. Naumann spricht von einem „Verschiebebahnhof”.
Es würden keine Lücken geschlossen, sondern eher neue geschaffen.
Zudem kritisiert Naumann, dass abgeordnete Lehrerinnen und Lehrer
teilweise fachfremd und an anderen Schularten unterrichten müssten.
„Darunter leidet die Qualität“, befürchtet er. Wie sinnvoll ist das
ausgeweitete Handyverbot? Wie denken auch Schüler und Eltern
darüber? Und wie gut sind Sachsens Schulen auf KI und digitales
Lernen vorbereitet? Alle Antworten gibt es in dieser Folge von
„Thema in Sachsen“.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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