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  4. Google Ads Betreuung teurer als Werbung? Wann sich das trotzdem lohnt
Deine Google Ads Agentur verlangt 1.000 Euro im Monat für die
Betreuung – aber dein eigentliches Werbebudget liegt nur bei 800
Euro. Da stellt sich völlig zu Recht die Frage: Kann sich das
überhaupt rechnen? Die Antwort ist nicht automatisch Nein.
Entscheidend ist nicht, ob die Betreuung mehr kostet als das
Werbebudget. Entscheidend ist, welchen zusätzlichen Ertrag die
Betreuung erzeugen kann. ---- Gleiche Betreuung, völlig anderer
Hebel Stell dir zwei Unternehmen vor. Beide bezahlen den gleichen
Betrag für die laufende Betreuung ihrer Google Ads Kampagnen.
Unternehmen 1: - 800 Euro Werbebudget - 2 Aufträge pro Monat - 30
Prozent Verbesserung bedeutet vielleicht einen zusätzlichen Auftrag
Unternehmen 2: - deutlich höheres Werbebudget - 20 Aufträge pro
Monat - 30 Prozent Verbesserung bedeutet 6 zusätzliche Aufträge Die
Arbeit der Agentur kann ähnlich sein. Der wirtschaftliche Hebel ist
aber komplett unterschiedlich. Je mehr bereits funktioniert, desto
stärker können sich Optimierungen absolut auswirken. ---- Warum
kleine Budgets laufende Betreuung schwierig machen Bei kleinen
Werbebudgets entsteht oft noch ein zweites Problem: Es gibt
schlicht zu wenig Daten. - Zu wenig Klicks - Zu wenig Anfragen - Zu
wenig Abschlüsse - Zu wenig Grundlage für Optimierungen Dann sitzt
du möglicherweise jeden Monat mit deiner Agentur im Gespräch und es
gibt kaum etwas Sinnvolles auszuwerten oder zu steuern. Eine
laufende Betreuung kann dann teuer sein, obwohl der Preis an sich
vollkommen angemessen ist. Das Problem ist nicht zwingend der
Preis. Das Problem kann der fehlende Hebel sein. ---- So prüfst du,
ob sich die Betreuung rechnet Rechne nicht nur mit dem Werbebudget.
Addiere: Werbekosten + Betreuungskosten = gesamte monatliche
Investition Dann stell dir folgende Fragen: - Was ist ein neuer
Kunde für dein Unternehmen wert? - Wie viele zusätzliche Kunden
müsste die Betreuung erzeugen? - Ist diese Anzahl in deinem Markt
realistisch? - Gibt es überhaupt genug Nachfrage und Kapazität für
zusätzliche Aufträge? - Kann dein aktuelles Werbebudget sinnvoll
weiter skaliert werden? Wenn du für das zusätzliche Agenturhonorar
20 oder 30 weitere Aufträge im Monat bräuchtest, dein Markt das
aber gar nicht hergibt, wird die Rechnung schwierig. Wenn bereits
wenige zusätzliche Kunden das Honorar finanzieren, kann die
Betreuung dagegen sinnvoll sein. ---- Laufende Betreuung ist nicht
die einzige Lösung Gerade bei kleineren Google Ads Konten kann ein
anderes Modell sinnvoller sein. Zum Beispiel: - Kampagnen einmal
professionell aufsetzen lassen - Conversion Tracking sauber
einrichten - bestehende Kampagnen einmal grundlegend optimieren -
einen Mitarbeiter für die laufende Betreuung ausbilden - Google Ads
selbst lernen und sich dabei begleiten lassen Dann entstehen nicht
dauerhaft hohe monatliche Betreuungskosten. Und manchmal ist sogar
die beste Entscheidung, erstmal überhaupt keine Agentur zu
beauftragen. ---- Der Entscheidungsrahmen Frag nicht nur: „Ist die
Agentur teurer als mein Werbebudget?“ Frag stattdessen: 1. Was
kosten Werbung und Betreuung zusammen? 2. Was ist ein zusätzlicher
Kunde wert? 3. Wie viele zusätzliche Kunden brauche ich, damit sich
die Betreuung trägt? 4. Ist diese Anzahl realistisch erreichbar? 5.
Gibt es genug Daten und Budget, damit überhaupt sinnvoll optimiert
werden kann? 6. Wäre eine einmalige Einrichtung oder interne
Betreuung wirtschaftlicher? Wenn die Rechnung trägt, kann eine
Betreuung sinnvoll sein – selbst wenn sie mehr kostet als dein
Werbebudget. Wenn die Rechnung nicht trägt, brauchst du
möglicherweise keine laufende Agenturbetreuung, sondern ein anderes
Modell.

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