„Monika kann vieles, nur keinen Smalltalk“, sagt ihre gute
Freundin, die Bestsellerautorin Husch Josten über Monika Kleine.
Selbst einer Karnevalskarawane an Weiberfastnacht durch eine volle
Kneipe habe sie Tiefgang verliehen. Kleine selbst kann darüber
schmunzeln: „Mich interessieren die Menschen, die mir
gegenüberstehen. Über das Wetter kann man eben nicht zehn Minuten
reden.“Als langjährige SKF-Geschäftsführerin hat sie viele
herausfordernde Zeiten erlebt – besonders die Corona-Pandemie. Sie
beschreibt diese Jahre als anstrengend, aber auch als eine Zeit
großer Solidarität und Kreativität. „Wir mussten die Fragen lieben,
um in die Antworten hineinwachsen zu können“, sagt sie
rückblickend. Die Krise habe gezeigt, welche Kräfte in Menschen
stecken, wenn sie gemeinsam nach Lösungen suchen.Auch angesichts
von Kriegen, Klimakrise und Sorgen um die Demokratie bewahrt Monika
Kleine ihre Zuversicht. Sie richtet den Blick weniger auf die
großen, unüberschaubaren Entwicklungen, sondern auf das, was
unmittelbar getan werden kann: „Im Tun kann Trost liegen. Es
vermittelt das Gefühl von Kraft, die dann auch mehr wird.“Im
Tagesevangelium vom 6. August, in dem Jesus in einer Wolke
erscheint und Gott sich zu seinem Sohn bekennt, berührt sie weniger
die Wolke als die Erde darunter. Sie spricht von den „Schultern der
Generationen“, auf denen wir stehen. Der Satz „Fürchtet euch nicht“
bedeute für sie nicht, dass Ängste verschwinden, sondern dass
Menschen Kraft finden können, ihnen zu begegnen. „Ich bin weder der
Anfang noch das Ende. Ich bin ein Teil dieser Kette und muss
schauen: Was ist meine Aufgabe hier und heute?“Aus dem Evangelium
nach Matthäus:In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen
Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und
er wurde vor ihnen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne
und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Und siehe, es
erschienen ihnen Mose und Elija und redeten mit Jesus. Und Petrus
antwortete und sagte zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier
sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für
dich, eine für Mose und eine für Elija. Noch während er redete,
siehe, eine leuchtende Wolke überschattete sie und siehe, eine
Stimme erscholl aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, an
dem ich Wohlgefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören. Als
die Jünger das hörten, warfen sie sich mit dem Gesicht zu Boden und
fürchteten sich sehr. Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und
sagte: Steht auf und fürchtet euch nicht! Und als sie aufblickten,
sahen sie niemanden außer Jesus allein. Während sie den Berg
hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemandem von dem, was ihr
gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist!
(Mt 17,1-9)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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