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Stark mit Legasthenie
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Beschreibung
vor 1 Woche
Was brauchen Kinder heute wirklich, damit sie ihren eigenen Weg
gehen können?
Und passt unser Bildungssystem noch zu einer Welt, in der sich
Lernen, Arbeiten und Wissen immer schneller verändern?
In dieser Podcastfolge spreche ich mit Felix Giesa über
Legasthenie, Schule, Bildung und die Frage, warum wir Kindern
manchmal viel zu früh Grenzen setzen.
Felix kennt beide Seiten:
Seine Rechtschreibung machte ihm bereits in der Schule große
Schwierigkeiten. Kurz vor dem Abitur brach er die Schule ab.
Später absolvierte er eine Ausbildung, entschied sich doch noch
für ein Studium und arbeitet heute als wissenschaftlicher
Mitarbeiter an einer Hochschule.
Wir sprechen darüber,
warum nicht jedes Kind in dasselbe schulische Raster passt,
weshalb individuelle Förderung mehr bedeutet als zusätzliche
Übungen,
was Druck mit Kindern und Familien machen kann,
warum Vertrauen eine so wichtige Grundlage für Entwicklung
ist,
weshalb kritisches Denken, Methodik und Lernfreude zunehmend
wichtiger werden,
was künstliche Intelligenz für Menschen mit Schwierigkeiten
beim Lesen und Schreiben verändern kann,
und warum Bildung mehr sein sollte als Noten, Prüfungen und
das nächste Häkchen auf einer Liste.
Dabei geht es nicht darum, Schwierigkeiten schönzureden.
Es geht darum, den Blick zu erweitern.
Denn Legasthenie bringt Herausforderungen mit sich – aber ein
Mensch ist sehr viel mehr als seine Rechtschreibung oder seine
Schulnoten.
Felix bringt es am Ende sehr einfach auf den Punkt:
„Angst ist kein guter Ratgeber.“
Eine Folge über Bildung, Vertrauen und den Mut, auch andere Wege
zuzulassen.
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