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  4. Keine Notlage ist beschämend und hoffnungslos - Monika Kleine im Gespräch
In der Woche vom 03. - 08. August ist Monika Kleine unsere
Gesprächspartnerin beim Blick auf das jeweilige Tagesevangelium. In
kurzen Vorgesprächen stellen wir die  langjährige
Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Köln
vor. Ein Schlüsselerlebnis ihrer Jugend hat ihre Lebensweg geprägt.
Mit 18 Jahren wurde sie kurz vor dem Abitur auf einem katholischen
Internat im Schwarzwald schwanger. Sie rechnete fest damit, die
Schule verlassen zu müssen. Stattdessen erlebt sie, was sie bis
heute prägt: Die Ordensfrauen stehen hinter ihr, schenken ihr
Vertrauen und ermöglichen ihr das Abitur. Als alleinerziehende
Studentin arbeitet sie nachts in einer Kneipe, tagsüber kümmert sie
sich um ihr Kind und studiert. Aus dieser Erfahrung wächst auch ihr
Lebensmotto: „Keine Notlage ist beschämend, keine Notlage ist
hoffnungslos.“Im Blick auf das Tagesevangelium von der
Brotvermehrung entdeckt Kleine eine Haltung, die mit ihrer
Lebenseinstellung zentral zu tun hat. Für sie geht es weniger um
das Wunder als um den Perspektivwechsel: Nicht auf den Mangel
schauen, sondern auf das, was da ist und geteilt werden kann.
Besonders berührt sie, dass Jesus trotz seiner Trauer um Johannes
die Not der Menschen wahrnimmt. Für Kleine ist das eine Einladung,
Hoffnung zu bewahren, Möglichkeiten zu erkennen und mit dem
Vorhandenen Gutes zu bewirken.Aus dem Evangelium nach
Matthäus: In jener Zeit trat ein Mensch auf Jesus zu, fiel vor
ihm auf die Knie und sagte: Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn! Er
ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden. Oft fällt er ins Feuer
und oft ins Wasser. Ich habe ihn schon zu deinen Jüngern gebracht,
aber sie konnten ihn nicht heilen. Da sagte Jesus: O du ungläubige
und verkehrte Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein?
Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn her zu mir! Und
Jesus drohte ihm und der Dämon fuhr von ihm aus. Und der Knabe war
von jener Stunde an geheilt. Als die Jünger mit Jesus allein waren,
wandten sie sich an ihn und fragten: Warum konnten denn wir den
Dämon nicht austreiben? Er antwortete: Wegen eures Kleinglaubens.
Denn, amen, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn,
dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort! und
er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein. (Mt
17( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen
liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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„Keine Notlage ist beschämend und hoffnungslos - Monika Kleine im Gespräch“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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