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  4. Ralph Tharayil and Meloe Gennai über Sprache, Text und Sprechen im Leben und im Theater
Inhalt:  

Was geschieht, wenn Sprache mehr als nur Kommunikation ist – wenn
sie zu Erinnerung, Übersetzung, Gewalt, Widerstand und Heimat
wird? In dieser Folge bewegen sich der Schriftsteller Ralph
Tharayil und Lyriker*in Meloe Gennai zwischen Englisch und
Deutsch und reflektieren über Sprache als Kultur, Performance und
Macht. Gemeinsam erkunden sie das Schreiben, dramatische Texte,
gesprochene Sprache, das Schweigen sowie die Unmöglichkeit – und
Notwendigkeit – der Übersetzung. Sie fragen: Warum schreiben?
Warum und wie für das Theater schreiben? Warum überhaupt Theater?
Wer definiert Meisterschaft? Was bleibt von der Realität, sobald
die Sprache gesprochen hat? Ein Gespräch über mehrsprachige
Lebensentwürfe, asynchrones Denken, literarische Praxis und die
Schönheit, nicht immer bei einer einzigen Antwort anzukommen.

Mit:

Meloe Gennai  ist Dichter. Durch Zufall und
getrieben von einer ungesunden Bewunderung für einen abwesenden
Deutschlehrer beschloss er, obwohl er aus Genf stammt,
Germanistik zu studieren. Anschließend wandte er sich dem
Rechtstudium zu und studierte später Diplomatie. Er bemüht sich
bis heute, dies in die Praxis umzusetzen, insbesondere als
Mitglied von x collective x, einem Verein, der queere, trans-
und/oder behinderte of African Descent und Native Autor*innen
zusammenbringt und veröffentlicht. 

Ralph Tharayil, geboren in der Schweiz als Sohn
südindischer Eltern, studierte Geschichte, Medien- und
Literaturwissenschaft in Basel. Er arbeitet interdisziplinär mit
Text. 2023 erschien sein von der Kritik gelobter und mehrfach
ausgzeichneter Debütroman Nimm die Alpen weg, der 2024 an den
Bühnen Bern uraufgeführt wurde. 2027 erscheint das Buch unter dem
Titel Roll Back the Mountains in der Übersetzung von Jon
Cho-Polizzi bei Seagull Books. Mit Ivna Žic und Henri Michel Yéré
kuratiert er seit 2024 am Literaturhaus Basel die kritische
Gesprächsreihe Second Thoughts. Gemeinsam mit dem Soziologen Ido
Nahari forscht er zum Begriff des Unheimlichen/unsettling aus
einer antikolonialen Perspektive. Als Teil des von Pro Helvetia
geförderten Co-Creation Grants forscht er mit dem Autor und
Kurator Indranjan Banerjee zur Verkörperung von Grenzen in den
Alpen und im Himalaya. Ralph ist Teil des post-deutschen
Künstler*innenkollektivs parallelgesellschaft, er lebt in
Berlin. 

Grafikdesign: @wingtschong 

Präsentiert von: @salonebony_blacktheaternetwork
@formationnow 

Kuration: M&M (Miriam Ibrahim & Mable Preach) 

Dieser Podcast wird gefördert von der Behörde für Kultur
Hansestadt Hamburg

Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und
Medien Hansestadt Hamburg

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„Ralph Tharayil and Meloe Gennai über Sprache, Text und Sprechen im Leben und im Theater“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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