Theater Echo - Wir sehen Schwarz Archiv
5 Episoden
43 Minuten
Inhalt:
Wie findet man seinen eigenen Weg ins Theater? In dieser Folge spricht Patty Kim Hamilton mit Quang Nguyễn-Xuân über die ersten Schritte als Theaterautor*in und Regisseur*in, das Schreiben zwischen dem Politischen und Intimen und die Auseinandersetzung mit vietnamesischer Diaspora. Ein persönlicher Einblick in künstlerische Anfänge, erste Arbeiten und die Frage, wohin der eigene Weg führt.
Mit:
Moderation:
Patty Kim Hamilton ist Theaterautorin und Performance-Künstlerin. Sie arbeitet derzeit an ihrem Debütroman.
Künstler*in:
"Quang Nguyễn-Xuân (they) interessiert an der Schnittstelle von Theater, Performance und Text das Verhältnis zwischen dem Politischen und Intimen. Studiert aktuell Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin, davor Politikwissenschaft, Europäische Ethnologie und Sozialwissenschaften an der Universität Würzburg und Humboldt-Universität zu Berlin.
Bisherige Auftragsarbeiten als Theaterautor*in in der freien Szene umfassen Hörst du mich? (aufgeführt im HochX München, Ballhaus Ost, Theater Bremen), Model Minority (ROXY Birsfelden, Treibstoff Theatertage Basel) und Ersatzverwandte (HochX, Theaterhaus Jena), jeweils Stückentwicklungen zur vietnamesischen Diaspora unter Regie von Benjamin Truong. Entwickelte 2026 mit Nam Anh Nguyễn Quốc Fiktionsbescheinigung – Rumours from the Fish Market (Berliner Ringtheater), eine Lecture Performance über die globale Integration Vietnams, soziale Aufstiegserzählungen sowie das brüchige Aufwachsen darin, für die Quang zum ersten Mal Regie führte. Arbeitet aktuell am ersten eigenen szenischen Text Resolve, der anhand des Vermächtnisses des Vietnam-Amerika Kriegs und der Beteiligung der westdeutschen Nachkriegsindustrie darin Motive von Trauma, Schuld, Erlösung, Wiedergeburt behandelt. Mitgründer*in des Poetry-Projekts tạt lon poetry. Wenn nicht gerade in Berlin, dann in Hồ Chí Minh City. www.quangnguyenxuan.com @einfach__quang
Grafikdesign: @wingtschong
Präsentiert von: @salonebony_blacktheaternetwork @formationnow
Kuration: M&M (Miriam Ibrahim & Mable Preach)
Dieser Podcast wird gefördert von der Behörde für Kultur Hansestadt Hamburg
Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie findet man seinen eigenen Weg ins Theater? In dieser Folge spricht Patty Kim Hamilton mit Quang Nguyễn-Xuân über die ersten Schritte als Theaterautor*in und Regisseur*in, das Schreiben zwischen dem Politischen und Intimen und die Auseinandersetzung mit vietnamesischer Diaspora. Ein persönlicher Einblick in künstlerische Anfänge, erste Arbeiten und die Frage, wohin der eigene Weg führt.
Mit:
Moderation:
Patty Kim Hamilton ist Theaterautorin und Performance-Künstlerin. Sie arbeitet derzeit an ihrem Debütroman.
Künstler*in:
"Quang Nguyễn-Xuân (they) interessiert an der Schnittstelle von Theater, Performance und Text das Verhältnis zwischen dem Politischen und Intimen. Studiert aktuell Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin, davor Politikwissenschaft, Europäische Ethnologie und Sozialwissenschaften an der Universität Würzburg und Humboldt-Universität zu Berlin.
Bisherige Auftragsarbeiten als Theaterautor*in in der freien Szene umfassen Hörst du mich? (aufgeführt im HochX München, Ballhaus Ost, Theater Bremen), Model Minority (ROXY Birsfelden, Treibstoff Theatertage Basel) und Ersatzverwandte (HochX, Theaterhaus Jena), jeweils Stückentwicklungen zur vietnamesischen Diaspora unter Regie von Benjamin Truong. Entwickelte 2026 mit Nam Anh Nguyễn Quốc Fiktionsbescheinigung – Rumours from the Fish Market (Berliner Ringtheater), eine Lecture Performance über die globale Integration Vietnams, soziale Aufstiegserzählungen sowie das brüchige Aufwachsen darin, für die Quang zum ersten Mal Regie führte. Arbeitet aktuell am ersten eigenen szenischen Text Resolve, der anhand des Vermächtnisses des Vietnam-Amerika Kriegs und der Beteiligung der westdeutschen Nachkriegsindustrie darin Motive von Trauma, Schuld, Erlösung, Wiedergeburt behandelt. Mitgründer*in des Poetry-Projekts tạt lon poetry. Wenn nicht gerade in Berlin, dann in Hồ Chí Minh City. www.quangnguyenxuan.com @einfach__quang
Grafikdesign: @wingtschong
Präsentiert von: @salonebony_blacktheaternetwork @formationnow
Kuration: M&M (Miriam Ibrahim & Mable Preach)
Dieser Podcast wird gefördert von der Behörde für Kultur Hansestadt Hamburg
Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
48 Minuten
Inhalt: Patty Kim Hamilon spicht mit Murat Dikenci und Dan Thy Nguyen über ihre langjährige Arbeit am Theater, den Wandel der postmigrantischen Theaterlandschaft und die Bedeutung des Ballhaus Naunynstraße. Es geht um Repräsentation, Macht, Verantwortung und die Frage: Wie kann ein diverses Theater der Zukunft aussehen?
Mit:
Moderation:
Patty Kim Hamilton ist Theaterautorin und Performance-Künstlerin. Sie arbeitet derzeit an ihrem Debütroman.
Gäste und Experten:
Murat Dikenci, geboren in Hannover, studierte Angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg. Seit 2007 arbeitet er als Autor, Regisseur, Dramaturg, Kurator und Schauspieler an nationalen und internationalen Projekten. Seine Inszenierungen verbinden literarische Stoffe mit einer politisch-poetischen Ästhetik, darunter Sesperado – Revolution of Color (2016), YAHYA HASSAN (2022) und Die Gerächten (2023). Von 2021 bis 2023 war er Künstlerischer Leiter der Universen und Künstlerischer Vermittler am Schauspiel Hannover und prägte dort eine solidarische Bühne für eine diverse Stadtgesellschaft. Von 2023 bis 2026 leitete er das STUDIO Я am Maxim Gorki Theater und setzte Impulse für junge Regiehandschriften und ein neues, diverses Publikum. Zuletzt inszenierte er am Maxim Gorki Theater Fatma Aydemirs Ellbogen (2024), Etel Adnans To Be In A Time of War (2025) sowie Die Legende von Paul und Paula (2025) und Der Fremde am Salzburger Landestheater.
Dan Thy Nguyen ist freier Theaterregisseur, Schauspieler, Schriftsteller und Sänger in Hamburg. Er arbeitete an diversen Produktionen u.a. In Ballhaus Naunynstraße, auf Kampnagel, dem Mousonturm Frankfurt, dem MDR und an der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. 2014 entwickelte und produzierte er das Theaterstück „Sonnenblumenhaus“ über das Pogrom von Rostock -Lichtenhagen, welches 2015 in seiner Hörspielversion die „Hörnixe“ gewonnen hat und bis heute noch an diversen Institutionen gespielt wird. Seit 2020 leitet er mit seiner Produktionsfirma Studio Marshmallow das Hamburger Festival "fluctoplasma - 96h Kunst Diskurs Diversität" und er ist stellvertretender Vorstand der LAG Kinder- und Jugendkultur Hamburg. 2021 erhielt er den Deutschen Hörspielpreis für seine schauspielerische Leistung.
Grafikdesign: @wingtschong
Präsentiert von: @salonebony_blacktheaternetwork @formationnow
Kuration: M&M (Miriam Ibrahim & Mable Preach)
Dieser Podcast wird gefördert von der Behörde für Kultur Hansestadt Hamburg
Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mit:
Moderation:
Patty Kim Hamilton ist Theaterautorin und Performance-Künstlerin. Sie arbeitet derzeit an ihrem Debütroman.
Gäste und Experten:
Murat Dikenci, geboren in Hannover, studierte Angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg. Seit 2007 arbeitet er als Autor, Regisseur, Dramaturg, Kurator und Schauspieler an nationalen und internationalen Projekten. Seine Inszenierungen verbinden literarische Stoffe mit einer politisch-poetischen Ästhetik, darunter Sesperado – Revolution of Color (2016), YAHYA HASSAN (2022) und Die Gerächten (2023). Von 2021 bis 2023 war er Künstlerischer Leiter der Universen und Künstlerischer Vermittler am Schauspiel Hannover und prägte dort eine solidarische Bühne für eine diverse Stadtgesellschaft. Von 2023 bis 2026 leitete er das STUDIO Я am Maxim Gorki Theater und setzte Impulse für junge Regiehandschriften und ein neues, diverses Publikum. Zuletzt inszenierte er am Maxim Gorki Theater Fatma Aydemirs Ellbogen (2024), Etel Adnans To Be In A Time of War (2025) sowie Die Legende von Paul und Paula (2025) und Der Fremde am Salzburger Landestheater.
Dan Thy Nguyen ist freier Theaterregisseur, Schauspieler, Schriftsteller und Sänger in Hamburg. Er arbeitete an diversen Produktionen u.a. In Ballhaus Naunynstraße, auf Kampnagel, dem Mousonturm Frankfurt, dem MDR und an der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. 2014 entwickelte und produzierte er das Theaterstück „Sonnenblumenhaus“ über das Pogrom von Rostock -Lichtenhagen, welches 2015 in seiner Hörspielversion die „Hörnixe“ gewonnen hat und bis heute noch an diversen Institutionen gespielt wird. Seit 2020 leitet er mit seiner Produktionsfirma Studio Marshmallow das Hamburger Festival "fluctoplasma - 96h Kunst Diskurs Diversität" und er ist stellvertretender Vorstand der LAG Kinder- und Jugendkultur Hamburg. 2021 erhielt er den Deutschen Hörspielpreis für seine schauspielerische Leistung.
Grafikdesign: @wingtschong
Präsentiert von: @salonebony_blacktheaternetwork @formationnow
Kuration: M&M (Miriam Ibrahim & Mable Preach)
Dieser Podcast wird gefördert von der Behörde für Kultur Hansestadt Hamburg
Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
25 Minuten
Teil 2
In dieser Folge vom TheaterECHO deckt Miriam mit Gäst:innen Alyssia, Danielle, Andy und Benita einen blinden Fleck der deutschen Theaterlandschaft auf, der weit über bloßes Styling hinausgeht.
Die Runde spricht schonungslos offen über einen „Teufelskreis aus Scham und Druck“: von eurozentrisch geprägten Ausbildungen, in denen Biedermeier-Perücken wichtiger scheinen als Afro-Texturen, bis hin zu kolonialen Schönheitsidealen, die glattes Haar als das einzig „Ordentliche“ diktieren.
Sie teilen persönliche (Bad) Hair-Moments, plaudern aus dem Nähkästchen der Maskenbildnerei und erklären, warum falscher Stolz oft mehr Schaden anrichten kann als Unwissenheit und die Transparenz darüber.
Diese Folge wird moderiert von Miriam Ibrahim.
Zu Gast sind:
Andrea Barba - Kostümbildnerin und Ausstatterin
Alyssia Achille - Maskenbildnerin Hair Makeup und SFX
Benita Sarah Bailey - Schauspielerin und Filmemacherin
Danielle Piragibe - Maskenbildnerin Hair Makeup & Lehrbeauftragte
Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge vom TheaterECHO deckt Miriam mit Gäst:innen Alyssia, Danielle, Andy und Benita einen blinden Fleck der deutschen Theaterlandschaft auf, der weit über bloßes Styling hinausgeht.
Die Runde spricht schonungslos offen über einen „Teufelskreis aus Scham und Druck“: von eurozentrisch geprägten Ausbildungen, in denen Biedermeier-Perücken wichtiger scheinen als Afro-Texturen, bis hin zu kolonialen Schönheitsidealen, die glattes Haar als das einzig „Ordentliche“ diktieren.
Sie teilen persönliche (Bad) Hair-Moments, plaudern aus dem Nähkästchen der Maskenbildnerei und erklären, warum falscher Stolz oft mehr Schaden anrichten kann als Unwissenheit und die Transparenz darüber.
Diese Folge wird moderiert von Miriam Ibrahim.
Zu Gast sind:
Andrea Barba - Kostümbildnerin und Ausstatterin
Alyssia Achille - Maskenbildnerin Hair Makeup und SFX
Benita Sarah Bailey - Schauspielerin und Filmemacherin
Danielle Piragibe - Maskenbildnerin Hair Makeup & Lehrbeauftragte
Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
46 Minuten
Teil 1
In dieser Folge vom TheaterECHO deckt Miriam mit Gäst:innen Alyssia, Danielle, Andy und Benita einen blinden Fleck der deutschen Theaterlandschaft auf, der weit über bloßes Styling hinausgeht.
Die Runde spricht schonungslos offen über einen „Teufelskreis aus Scham und Druck“: von eurozentrisch geprägten Ausbildungen, in denen Biedermeier-Perücken wichtiger scheinen als Afro-Texturen, bis hin zu kolonialen Schönheitsidealen, die glattes Haar als das einzig „Ordentliche“ diktieren.
Sie teilen persönliche (Bad) Hair-Moments, plaudern aus dem Nähkästchen der Maskenbildnerei und erklären, warum falscher Stolz oft mehr Schaden anrichten kann als Unwissenheit und die Transparenz darüber.
Diese Folge wird moderiert von Miriam Ibrahim.
Zu Gast sind:
Andrea Barba - Kostümbildnerin und Ausstatterin
Alyssia Achille - Maskenbildnerin Hair Makeup und SFX
Benita Sarah Bailey - Schauspielerin und Filmemacherin
Danielle Piragibe - Maskenbildnerin Hair Makeup & Lehrbeauftragte
Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge vom TheaterECHO deckt Miriam mit Gäst:innen Alyssia, Danielle, Andy und Benita einen blinden Fleck der deutschen Theaterlandschaft auf, der weit über bloßes Styling hinausgeht.
Die Runde spricht schonungslos offen über einen „Teufelskreis aus Scham und Druck“: von eurozentrisch geprägten Ausbildungen, in denen Biedermeier-Perücken wichtiger scheinen als Afro-Texturen, bis hin zu kolonialen Schönheitsidealen, die glattes Haar als das einzig „Ordentliche“ diktieren.
Sie teilen persönliche (Bad) Hair-Moments, plaudern aus dem Nähkästchen der Maskenbildnerei und erklären, warum falscher Stolz oft mehr Schaden anrichten kann als Unwissenheit und die Transparenz darüber.
Diese Folge wird moderiert von Miriam Ibrahim.
Zu Gast sind:
Andrea Barba - Kostümbildnerin und Ausstatterin
Alyssia Achille - Maskenbildnerin Hair Makeup und SFX
Benita Sarah Bailey - Schauspielerin und Filmemacherin
Danielle Piragibe - Maskenbildnerin Hair Makeup & Lehrbeauftragte
Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
39 Minuten
*Diese Folge ist in ENG*
In dieser Folge von Theater Echo – wir sehen Schwarz sprechen Daniele und Miriam mit der Regisseurin und Theatermacherin Ntando Cele. Sie erzählt über ihren Weg von Südafrika nach Europa und darüber, wie Themen wie Rassismus, Zugehörigkeit und Klimakrise in ihre Arbeit einfließen und ihr Werk „Wasted Land“.
Wasted Land verbindet Chor, Performance, Musik, Video, Humor und Mode. Die Inszenierung wirkt chaotisch und kraftvoll zugleich und eröffnet neue Blicke auf Erinnerung, Würde und Zukunft. Im Gespräch erzählt Cele, wie sie den künstlerischen Prozess gestaltet, welche Verantwortung sie gegenüber ihren Performerinnen spürt und warum es ihr wichtig ist, sichere Räume für Schwarze Künstlerinnen zu schaffen.
Ntando Cele
Die in Bern lebende südafrikanische Künstlerin Ntando Cele entwickelt seit 2005 Theater- und Performanceprojekte in Afrika und Europa. In ihren Arbeiten löst sie die Grenzen zwischen physischem Theater, Videoinstallation, Stand-up-Comedy und Performance virtuos auf. 2014 gründete sie zusammen mit Raphael Urweider und Simon Ho die Kompanie Manaka Empowerment Prod, mit der sie sich auf humorvolle und charmante Weise mit Identität, Rassismus und Stereotypen auseinandersetzt und unterschiedliche Perspektiven aufzeigt.
The South African artist Ntando Cele, who lives in Bern, has been developing theatre and performance projects in Africa and Europe since 2005. In her work, she dissolves the boundaries between physical theatre, video installation, stand-up comedy and performance with virtuosity. In 2014, together with Raphael Urweider and Simon Ho, she founded Manaka Empowerment Prod, a company that addresses identity, racism, and stereotypes in a humorous and charming manner, showcasing different perspectives.
Dr. Dr. Daniele Daude
Dr. Dr. Daniele G. Daude is a French-German scholar and dramaturge. After graduating with honours in violin and chamber music from the Conservatoire National (Aubervilliers region), Daniele G. Daude studied musicology in Paris and opera direction at Hanns Eisler. Daniele G. Daude completed their first doctorate in Theatre Studies at the Freie Universität Berlin in 2011, specialising in performance analysis, and their second doctorate in Musicology at the Université Paris 8 in 2013, specialising in opera analysis. Since 2008, Daniele G. Daude has been teaching at German and French universities. They founded and led the community Choir Com Chor Berlin (2013-2023) and founded The String Archestra (2016-) to perform works by Black, Indigenous and PoC composers that have been erased from a canonical musical historiography and a standardised concert repertoire. In 2021, The String Archestra received the TONALi Award for its long-standing work. Daniele G. Daude has been working as a lecturer and dramaturge for concert, opera and theatre since 2016, currently teaching at Berlin Universität der Künste.
Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge von Theater Echo – wir sehen Schwarz sprechen Daniele und Miriam mit der Regisseurin und Theatermacherin Ntando Cele. Sie erzählt über ihren Weg von Südafrika nach Europa und darüber, wie Themen wie Rassismus, Zugehörigkeit und Klimakrise in ihre Arbeit einfließen und ihr Werk „Wasted Land“.
Wasted Land verbindet Chor, Performance, Musik, Video, Humor und Mode. Die Inszenierung wirkt chaotisch und kraftvoll zugleich und eröffnet neue Blicke auf Erinnerung, Würde und Zukunft. Im Gespräch erzählt Cele, wie sie den künstlerischen Prozess gestaltet, welche Verantwortung sie gegenüber ihren Performerinnen spürt und warum es ihr wichtig ist, sichere Räume für Schwarze Künstlerinnen zu schaffen.
Ntando Cele
Die in Bern lebende südafrikanische Künstlerin Ntando Cele entwickelt seit 2005 Theater- und Performanceprojekte in Afrika und Europa. In ihren Arbeiten löst sie die Grenzen zwischen physischem Theater, Videoinstallation, Stand-up-Comedy und Performance virtuos auf. 2014 gründete sie zusammen mit Raphael Urweider und Simon Ho die Kompanie Manaka Empowerment Prod, mit der sie sich auf humorvolle und charmante Weise mit Identität, Rassismus und Stereotypen auseinandersetzt und unterschiedliche Perspektiven aufzeigt.
The South African artist Ntando Cele, who lives in Bern, has been developing theatre and performance projects in Africa and Europe since 2005. In her work, she dissolves the boundaries between physical theatre, video installation, stand-up comedy and performance with virtuosity. In 2014, together with Raphael Urweider and Simon Ho, she founded Manaka Empowerment Prod, a company that addresses identity, racism, and stereotypes in a humorous and charming manner, showcasing different perspectives.
Dr. Dr. Daniele Daude
Dr. Dr. Daniele G. Daude is a French-German scholar and dramaturge. After graduating with honours in violin and chamber music from the Conservatoire National (Aubervilliers region), Daniele G. Daude studied musicology in Paris and opera direction at Hanns Eisler. Daniele G. Daude completed their first doctorate in Theatre Studies at the Freie Universität Berlin in 2011, specialising in performance analysis, and their second doctorate in Musicology at the Université Paris 8 in 2013, specialising in opera analysis. Since 2008, Daniele G. Daude has been teaching at German and French universities. They founded and led the community Choir Com Chor Berlin (2013-2023) and founded The String Archestra (2016-) to perform works by Black, Indigenous and PoC composers that have been erased from a canonical musical historiography and a standardised concert repertoire. In 2021, The String Archestra received the TONALi Award for its long-standing work. Daniele G. Daude has been working as a lecturer and dramaturge for concert, opera and theatre since 2016, currently teaching at Berlin Universität der Künste.
Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.