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  4. "Die Situation der Kirche ist nicht rosarot" – Gespräch mit Sebastian Appolt
Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht Stephan Baur von
DOMRADIO.DE am Samstag mit Kaplan Sebastian Appolt über dessen
Priesterweihe, seine Zeit in München und darüber, was ihm heute
besonders wichtig ist. Sie beschäftigen sich auch mit dem
Tagesevangelium: Jesus sagt, dass die Menschen sich nicht von den
Sorgen beherrschen lassen sollten. BDKJ-Präses Appolt erklärt,
dass es nicht darum gehe, naiv zu sein oder nicht an morgen zu
denken. Doch die persönlichen Sorgen dürfen nicht den Blick
verstellen. Wichtiger sei, schon heute nach Gottes Reich und
Gerechtigkeit zu suchen – also konkret etwas für Frieden,
Gerechtigkeit und ein gutes Miteinander zu tun. Besonders bei
Jugendlichen sieht Appolt kleine prophetische Ansätze, die zeigen,
dass Veränderung schon im Hier und Jetzt beginnen kann. Eine Folge,
die zeigt, warum die Bibel mitten ins Leben spricht.Aus dem
Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen
und den andern lieben oder er wird zu dem einen halten und den
andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr
essen oder trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen
sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr
als die Kleidung? Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen
nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer
himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als
sie? Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um
eine kleine Spanne verlängern? Und was sorgt ihr euch um eure
Kleidung? Lernt von den Lilien des Feldes, wie sie wachsen: Sie
arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Sálomo
war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen. Wenn
aber Gott schon das Gras so kleidet, das heute auf dem Feld steht
und morgen in den Ofen geworfen wird, wie viel mehr dann euch, ihr
Kleingläubigen! Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was
sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?
Denn nach alldem streben die Heiden. Euer himmlischer Vater weiß,
dass ihr das alles braucht. Sucht aber zuerst sein Reich und seine
Gerechtigkeit; dann wird euch alles andere dazugegeben. Sorgt euch
also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst
sorgen. Jeder Tag hat genug an seiner eigenen Plage. (Mt
6,24-34)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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„"Die Situation der Kirche ist nicht rosarot" – Gespräch mit Sebastian Appolt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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