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Auto Hell Dunkel
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  4. Trottinett-Pioniere wollen die Städte retten: Schafft der Microlino den globalen Durchbruch?
Nachdem Wim Ouboter Ende der 1990er-Jahre das Kickboard erfunden
und damit einen weltweiten Boom ausgelöst hat, nimmt die Familie
nun die nächste grosse Revolution in Angriff. Ihr elektrisches
Mini-Auto Microlino soll die autoverstopften Innenstädte entlasten.
Doch der Weg vom vielbeachteten Prototyp auf dem Genfer Salon bis
zur eigenen Fabrik in Italien war steinig: Lieferketten-Probleme
während der Corona-Zeit, ein bitterer Rechtsstreit mit einem
ehemaligen Partner und das Fehlen von Leasing-Optionen kosteten die
Schweizer wertvolle Jahre. Im sympathischen Familienunternehmen
steckt jedoch eine Menge Durchhaltewille. Mit einer Prise Humor und
viel Leidenschaft kämpfen die Ouboters aktuell sogar per Beschwerde
gegen das Bundesamt für Energie (BFE), da ihr Leichtfahrzeug
(Klasse L7e) bisher ungerechterweise von den wertvollen
CO2-Fördergeldern ausgeschlossen wird. Die Vision für die Zukunft
ist zudem riesig: Mit der Unterstützung von prominenten Beiräten –
wie dem Tesla-Mitgründer Martin Eberhard – und dem Einstieg
externer Investoren will Microlino bis 2030 die Marke von 100’000
verkauften Fahrzeugen pro Jahr knacken und den globalen Markt
erobern. Wie seht ihr das? Reicht ein wettergeschütztes «Go-Kart»
mit bis zu 230 Kilometern Reichweite und Platz für den
Wocheneinkauf als idealer Zweitwagen für den Alltag aus? Oder seid
ihr zu sehr an den Komfort grosser Autos gewöhnt? Wir freuen uns
auf eure Inputs und den Austausch mit der Community. Abonniere uns
auf allen gängigen Plattformen und schreib uns bei Fragen oder
Kritik: podcast@ringier.ch
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