Hoher Impression Share? Warum dein Google Ads Wachstum trotzdem nicht vorbei ist

Hoher Impression Share? Warum dein Google Ads Wachstum trotzdem nicht vorbei ist

vor 2 Tagen
Ein hoher Anteil an möglichen Impressionen heißt nicht automatisch, dass dein Markt ausgeschöpft ist.
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Beschreibung

vor 2 Tagen
Ein hoher Impression Share fühlt sich erstmal gut an. Du siehst:
Deine Anzeigen werden bei vielen möglichen Suchanfragen
ausgespielt. Doch dann kommt die gefährliche Schlussfolgerung: Mehr
geht nicht. Genau das stimmt oft nicht. Denn der Impression Share
zeigt dir nur, wie viel du von deinen aktuellen
Kampagneneinstellungen erreichst. Nicht, wie groß dein echter Markt
ist. ---- Was Impression Share wirklich bedeutet Der Anteil an
möglichen Impressionen zeigt, bei welchem Anteil der möglichen
Einblendungen deine Anzeigen ausgespielt wurden. Aber dieser Wert
bezieht sich immer auf: - deine eingebuchten Keywords - deine
Keyword-Optionen - deine Zielregion - deine Zielgruppen - deine
Ausschlüsse - deine aktuelle Kampagnenstruktur Das bedeutet: Ein
hoher Impression Share kann stark aussehen, obwohl du nur einen
kleinen Ausschnitt des Marktes bearbeitest. ---- Warum der Wert
trügen kann Wenn du wenige exakt passende Keywords nutzt, erreichst
du schnell einen hohen Impression Share. Das sieht nach
Marktführerschaft aus. Ist aber oft nur ein kleiner Teich. Wenn du
dagegen weitgehend passende Keywords nutzt, ist der Impression
Share oft niedriger, weil Google viel breiter ausliefern kann. Der
Wert sagt also nicht automatisch: - dein Markt ist ausgeschöpft -
deine Zielgruppe ist erreicht - dein Wachstum ist vorbei - mehr
Nachfrage gibt es nicht Er sagt nur: Du erreichst einen bestimmten
Anteil deiner aktuellen Suchstrategie. ---- Bottom Funnel ist gut,
aber begrenzt Viele Kampagnen starten ganz unten im Funnel. Dort
suchen Menschen schon sehr konkret nach einer Lösung. Beispiele: -
jemand kennt den Fachbegriff - jemand sucht direkt nach einem
Anbieter - jemand sucht nach deiner Marke - jemand ist kurz vor der
Kaufentscheidung Diese Nutzer sind wertvoll. Aber es sind nicht
viele. Deshalb ist der Impression Share dort oft schnell hoch. Das
Problem: Du kannst damit nicht unbegrenzt skalieren. ---- Warum
Brand-Kampagnen nicht dein Wachstum lösen Brand-Kampagnen sehen
fast immer stark aus. Sie sind günstig, konvertieren gut und haben
häufig einen hohen Umsatzanteil. Aber sie erreichen nur Menschen,
die dich bereits kennen. Deshalb kannst du eine Brand-Kampagne
nicht einfach skalieren. Wenn mehr Menschen nach deiner Marke
suchen sollen, musst du weiter oben im Funnel sichtbar werden.
Nicht unten. ---- Wo echtes Wachstum entsteht Viele potenzielle
Kunden suchen nicht nach deinem Fachbegriff. Sie suchen nach ihrem
Problem. Beispiele: - jemand sucht nach Steuern sparen, kennt aber
keine Holdingstruktur - jemand sucht nach Bauch straffen, kennt
aber den Begriff Bauchdeckenstraffung nicht - jemand sucht nach
Mitarbeiter finden, kennt aber keine Recruiting-Methode - jemand
sucht nach mehr Anfragen, kennt aber noch keine
Google-Ads-Strategie Genau dort liegt Wachstum. Nicht nur bei den
Menschen, die schon deine Lösung kennen. Sondern bei denen, die
erst ihr Problem beschreiben. ---- Wie du den Funnel nach oben
öffnest Du kannst Wachstum erschließen, indem du breiter denkst.
Mögliche Hebel: - Problembegriffe testen - Wortgruppe statt nur
exakt passend nutzen - weitgehend passend kontrolliert testen -
Suchbegriffe konsequent auswerten - Ausschlusslisten sauber pflegen
- Kundenlisten hochladen - Zielgruppeninformationen nutzen -
Demografie und Interessen prüfen - Kampagnentypen wie Demand Gen
nur mit sauberer Grundlage testen Wichtig: Je weiter du nach oben
im Funnel gehst, desto mehr Pflege brauchst du. Mehr Reichweite
bedeutet auch mehr Streuung. ---- Wann du unten bleiben solltest
Nicht jedes Konto sollte sofort in den Mid Funnel oder Top Funnel
gehen. Wenn dein Budget klein ist, kann der Bottom Funnel
vollkommen ausreichend sein. Zum Beispiel bei wenigen hundert Euro
oder 1.000 bis 2.000 Euro Monatsbudget. Dann ist Fokus oft besser
als Ausweitung. Wenn du aber mehr Budget, mehr Volumen und mehr
Wachstum willst, musst du prüfen, ob du nur den unteren Teil des
Marktes bearbeitest. ----
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