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Beschreibung
vor 2 Tagen
Wenn man heute die Räumlichkeiten von budo7 in Nendeln betritt,
spürt man sofort, dass dies kein gewöhnlicher Ort ist. Kinder
laufen mit leuchtenden Augen durch die Trainingsbereiche,
Jugendliche trainieren konzentriert auf den Matten, Erwachsene
arbeiten an ihrer Fitness und ihrer inneren Balance.
Über allem steht eine Atmosphäre von Respekt, Disziplin und
Gemeinschaft.Im Zentrum dieser Welt steht Metin Kayar.Wer ihm
heute begegnet, sieht einen erfolgreichen Unternehmer, einen
international anerkannten Kampfkünstler, einen Mentor und Lehrer,
einen Familienvater, einen Visionär. Einen Mann, der 16
Weltmeistertitel errungen hat, der weltweit vernetzt ist und
dessen Name weit über Liechtenstein hinaus bekannt geworden ist.
Doch kaum jemand würde vermuten, dass hinter diesem Erfolg eine
Kindheit voller Unsicherheit, Ausgrenzung und familiärer
Belastungen steht.Die Geschichte von Metin Kayar ist keine
gewöhnliche Erfolgsgeschichte.Sie ist die Geschichte eines
Jungen, der denkbar schlechte Voraussetzungen hatte – und dennoch
niemals aufgab.
Die Last der VergangenheitUm Metin Kayar zu verstehen, muss man
bei seinen Eltern beginnen.Beide kamen aus schwierigen
Familienverhältnissen. Sein Vater verlor bereits als kleiner
Junge seinen eigenen Vater. Die fehlende Vaterfigur prägte sein
gesamtes Leben. Seine Mutter wuchs mit vier Geschwistern auf. Die
Familie war arm, der Vater arbeitete zeitweise als Gastarbeiter
in Liechtenstein, während die Mutter die Kinder alleine versorgen
musste.
Später wechselten sich die Eltern in der Erwerbsarbeit ab. Ein
Elternteil arbeitete im Ausland, während der andere die Kinder
betreute. Die Familie lebte unter schwierigen Umständen.Als sich
die Wege seiner Eltern kreuzten, trafen zwei Menschen zusammen,
die selbst viele ungelöste Belastungen mit sich trugen.Für die
Kinder sollte dies weitreichende Folgen haben.Jahre später würde
Metin Kayar rückblickend sagen, dass seine Eltern seine
wichtigsten Lehrer gewesen seien – nicht wegen ihrer Stärken,
sondern wegen ihrer Fehler.
Als Metin Kayar mit Karate begann, ahnte niemand, wohin ihn
dieser Weg führen würde.Er trainierte mit aussergewöhnlicher
Hingabe.Während andere Jugendliche ihre Freizeit genossen,
verbrachte er Stunden in Trainingshallen.Er trainierte nicht nur
körperlich.Er studierte Bewegungen.Er analysierte Techniken.Er
beobachtete Weltmeister.Er suchte ständig nach
Verbesserungen.Schon früh kämpfte er gegen ältere und erfahrenere
Gegner.Diese Erfahrungen machten ihn stärker.
Mit gerade einmal 14 Jahren gewann er seinen ersten
Weltmeistertitel.Ein Moment, der sein Leben verändern sollte.Doch
es blieb nicht bei diesem einen Erfolg.In den folgenden Jahren
sammelte er Titel in verschiedenen Disziplinen und Verbänden.Am
Ende standen 16 Weltmeistertitel.Eine Leistung, die selbst
international aussergewöhnlich ist.Erfolg durch
OpferbereitschaftHinter jedem Titel standen unzählige Stunden
harter Arbeit.Nach der Schulzeit absolvierte Metin Kayar eine
kaufmännische Ausbildung für Leistungssportler.Sein Tagesablauf
war gnadenlos.Frühmorgens Zeitungen austragen.
Anschliessend Schule oder Praktikum.Danach eigenes
Training.Abends Unterricht für seine Schüler.Wochenenden auf
Wettkämpfen.Kaum Schlaf.Kaum Freizeit.Kaum soziale Kontakte.Viele
Menschen sehen heute den Erfolg.Nur wenige kennen den Preis, der
dafür bezahlt werden musste.Der Traum vom eigenen DojoBereits als
17-Jähriger begann er damit, seine eigene Schule
aufzubauen.Anfangs trainierte er Kinder und Jugendliche in
Turnhallen und provisorischen Räumen.Schritt für Schritt
entstanden die ersten Gruppen.Schritt für Schritt wuchs seine
Vision.
Vier Jahre lang arbeitete er an diesem Traum.Dann war es
soweit.Er eröffnete sein erstes eigenes Dojo.Es war die
Geburtsstunde eines Projekts, das später zu einer der
bekanntesten Kampfkunstschulen der Region werden sollte.Die
Entstehung von budo7budo7 ist weit mehr als ein
Trainingszentrum.Es ist die Verwirklichung einer Philosophie.
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