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In dieser Folge von "Zugehört" diskutiert Markus Pöhlmann
vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der
Bundeswehr mit dem Historiker Dr. Peter Tauber über das
Krisenjahr 1923 und die Nachwirkungen des Ersten Weltkrieges auf
die Weimarer Republik.

Im Jahr 1923 stürzte die junge Weimarer Republik in eine schwere
Krise. Im Januar besetzten französische und belgische Truppen im
Streit um Kriegsreparationen das Ruhrgebiet. Die Regierung
reagierte darauf mit der Ausrufung des passiven Widerstands.
Hyperinflation, Auseinandersetzungen zwischen Reichsregierung und
den Regierungen in Thüringen, Sachsen und Bayern spitzten sich
zu. Ende Oktober probte die Kommunistische Partei in Hamburg den
Aufstand. Am 9. November putschen rechtsextremistische
Republikgegner unter der Führung von Adolf Hitler und Erich
Ludendorff in München. In diesem Podcast fragen wir danach:
Wieviel Weltkrieg steckte eigentlich noch in dem Konflikt des
Jahres 1923? Woher kam die Gewalt? Wie gelang die Beendigung der
Krise?

Die Gesprächspartner

Dr. habil. Markus Pöhlmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des
ZMSBw. Er leitet dort den Projektbereich "Erster Weltkrieg" und
außerdem das Großprojekt "Reichswehr. Die Republik und ihre
Streitkräfte, 1919 bis 1935".

Dr. Peter Tauber ist Historiker und war zwischen 2009 und 2021
Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU). Als Parlamentarischer
Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung von 2018 bis
2021 hat er auch die Arbeit des ZMSBw kennengelernt. Gegenwärtig
arbeitet Dr. Tauber an einer Monografie zum Hitlerputsch von
1923. Mit seinem Twitter-Projekt #krisenjahr1923 berichtet er
täglich von großen und kleinen Begebenheiten aus diesem
historischen Jahr.
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„Das Krisenjahr 1923 und das Vermächtnis des Weltkrieges“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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