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  4. Mt 20,1-16a - Gespräch mit Diözesaneremitin Maria Anna Leenen
In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am
Morgen hinausging, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er
einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denár für den Tag und
schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er
wieder hinaus und sah andere auf dem Markt stehen, die keine Arbeit
hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich
werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und
um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder hinaus und machte es
ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinausging, traf er
wieder einige, die dort standen. Er sagte zu ihnen: Was steht
ihr hier den ganzen Tag untätig? Sie antworteten: Niemand hat uns
angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!
Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu
seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und zahl ihnen den Lohn aus,
angefangen bei den Letzten, bis hin zu den Ersten! Da kamen die
Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder
erhielt einen Denár. Als dann die Ersten kamen, glaubten sie, mehr
zu bekommen. Aber auch sie erhielten einen Denár. Als sie ihn
erhielten, murrten sie über den Gutsherrn und sagten: Diese Letzten
haben nur eine Stunde gearbeitet und du hast sie uns
gleichgestellt. Wir aber haben die Last des Tages und die
Hitze ertragen. Da erwiderte er einem von ihnen: Freund, dir
geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denár mit mir
vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem Letzten ebenso
viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun,
was ich will? Oder ist dein Auge böse, weil ich gut bin? So werden
die Letzten Erste sein.( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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„Mt 20,1-16a - Gespräch mit Diözesaneremitin Maria Anna Leenen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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