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  4. Was ist… Plastik – Skulptur – Objekt?
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Dreidimensionale Kunstwerke werden in der Regel in drei
Kategorien unterschieden – Plastik, Skulptur und Objekt.Zwar sind
diese nicht immer vollkommen eindeutig voneinander zu trennen,
insbesondere Plastik und Skulptur werden im Alltag oft synonym
gebraucht, doch geben die Begriffe Aufschluss über das
Werkverfahren, mit dem die Werke hergestellt wurden.

Eine Skulptur entsteht, der Wortursprung legt es nahe, inder
Regel subtraktiv. Sie wird hergestellt, indem von einem
Ausgangsmaterial Material weggenommen oder abgetragen wird,
beispielsweise durch Meißeln oder Schnitzen aus einem Holz- oder
Steinblock.

Eine Plastik hingegen entsteht im engeren Sinn durch Auftragen
und Formen von weichem Material oder durch Gussverfahren.
Plastiken werden additiv, quasi aus dem Nichts aufbauend
hergestellt. Aus formbaren Werkstoffen wie Ton, Wachs oder Gips
wird modellierend das Werk geformt, indem Material hinzugefügt
und anschließend bearbeitet wird.

Mit dem 20. Jahrhundert erweiterten sich die bildhauerischen
Möglichkeiten stark, sodass viele Werke sich weder klar als
klassische Skulptur noch als Plastik einordnen lassen – ein
Hilfskonstrukt ist deshalb der heute verwendeteBegriff „Objekt“.
 Auch hier sind die Grenzen jedoch fließend und nicht immer
eindeutig bestimmbar. Als Ursprung und Vorläufer werden gemeinhin
die Materialcollagen der Kubisten und Dada-Künstler wie Kurt
Schwitters betrachtet, in denen dem Relief nicht unähnlich
plastische Gegenstände auf einer Grundplatte montiert werden.

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„Was ist… Plastik – Skulptur – Objekt?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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