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Diagnose und Therapie von Typ-1-Inhalationsallergien

Diese Podcast-Episode behandelt die Diagnose und Therapie von
Typ-1-Inhalationsallergien. Anhand klinischer Fälle erklärt Prof.
Stefan Wöhrl den Skin-Prick-Test, das wichtigste
diagnostische Werkzeug der Allergologie. Das Standardpanel
umfasst häufige Inhalationsallergene wie Frühjahrsbäume, Gräser,
Beifuß, Ambrosia, Schimmelpilze, Hausstaubmilben und Tierhaare.
Weiter geht es mit der Molekularen Diagnostik
(Allergen-Chips) die umfangreiche Informationen liefern können,
jedoch möglicherweise klinisch irrelevante Sensibilisierungen
erfassen.

Die symptomatische Therapie umfasst
Antihistaminika und intranasale Kortikosteroide. Auch
Kombinationsnasensprays und Augentropfen werden eingesetzt.

Die Hauptbehandlungsstrategie ist die
Allergen-Immuntherapie (AIT), auch bekannt als
Hyposensibilisierung:

Sie benötigt eine Vorlaufzeit von 3-4 Monaten, um klinisch
wirksam zu werden

Ziel ist die Reduzierung der symptomatischen Medikation und
Vorbeugung des "Etagenwechsels" (Progression von allergischer
Rhinitis zu Asthma)

Der Erfolg wird hauptsächlich durch die Verringerung der
Symptom- und Medikamentenscores gemessen

Die Standardbehandlungsdauer beträgt 3 Jahre

Die AIT kann subkutan (SCIT) oder sublingual (SLIT)
verabreicht werden

Nebenwirkungen können auftreten, schwere Reaktionen
(Anaphylaxie) sind sehr selten

Es ist möglich, mehrere Allergien gleichzeitig zu behandeln

Bei Tierallergien ist die AIT im Allgemeinen weniger wirksam
als bei Pollen oder Hausstaubmilben

Neuartige Therapien wie Antikörper gegen IL-4 und
IL-13 werden als potentiell wichtige Ergänzungen
diskutiert, obwohl ihre Anwendung durch fehlende Zulassung
eingeschränkt ist.

Die Episode schließt mit einem deutlichen Appell an medizinisches
Fachpersonal, Patienten mit Inhalationsallergien aktiv die AIT
anzubieten.
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„SLIT und SCIT: Typ 1 Allergien (Teil 2)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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