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Mein heutiger Gast ist Hartmut Rosa. Im Kontext dieses Formats ist
Hartmut ein vergleichsweise exotischer Gast, denn mit der
Entwicklung von Kindermedieninhalten hat er im Grunde genommen gar
nichts zu tun. Als Soziologe lehrt Hartmut seit vielen Jahren an
der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, außerdem ist er
Direktor des Max-Weber-Kollegs der Universität Erfurt.
International bekannt wurde er aber vor allem durch sein fast 800
Seiten umfassendes Buch „Resonanz“, in dem er eine Soziologie des
guten Lebens entworfen hat. Und weil zu einem guten Leben
möglicherweise ja auch gute Medienangebote für Kinder einen
wertvollen Beitrag leisten können, habe wir uns zu einem Gespräch
über Kindermedien verabredet. Ich hatte die Gelegenheit, Hartmut am
Rande einer Tagung zum Thema „Resonanz“ am Standort des KJF, in der
Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid zu treffen und im
Gespräch mit ihm habe ich versucht, sein Resonanzkonzept auf
Medienangebote für Kinder zu übertragen. Das ist zugegeben nicht
ganz einfach, denn nicht nur sein Theoriemodell, sondern auch seine
Gedankengänge dazu sind zum Teil ziemlich komplex. Da Hartmut aber
nicht nur ein sehr kluger, sondern auch ein überaus unterhaltsamer
Gesprächspartner ist, eröffneten sich im Austausch mit ihm viele
spannende und zum Teil auch neue Perspektiven auf das Feld der
Kindermedien. Wie Medienangebote für Kinder beschaffen sein
sollten, damit sie Resonanzerfahrungen begünstigen, warum Resonanz
per se aber unverfügbar ist und ob Medien womöglich auch
Resonanzverhinderer sein können – all das erfahrt ihr in dieser
Folge mit dem Soziologen Hartmut Rosa.
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„39. Hartmut Rosa (Soziologe)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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