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Mein heutiger Gast ist Helga Kleinen. Wenn es um gute Websites für
Kinder geht, ist Helga wahrscheinlich eine der besten
Gesprächspartner*innen, die sich hierzulande finden lassen. Denn
sie ist Mitbegründerin, ehemalige Vorstandsvorsitzende und
amtierende Geschäftsführerin von Seitenstark, einem Verein, der
sich seit fast 20 Jahren für ein kinderfreundliches Internet
einsetzt und die Vernetzung engagierter Anbieter und
Content-Creator fördert. Mit einer Sammlung kindgerechter Websites
und dem Seitenstark-Gütesiegel machen sich Helga und das
Seitenstark-Netzwerk für die digitale Teilhabe von Kindern stark
und stellen den großen Digitalkonzernen mitsamt ihren mächtigen
Plattformen ein zielgruppengerechtes und pädagogisch wertvolles
Angebot an die Seite. Das ist allerdings leichter gesagt als getan.
Nicht-kommerzielle Kinderwebsites sind nämlich meist kein
lukratives Geschäftsmodell und das freie Internet, für das sich
Helga und ihr Team seit vielen Jahren überzeugt engagieren, ist
inzwischen mehr Utopie als Realität. In der Folge wird die
öffentliche Debatte über Onlineangebote für Kinder immer stärker
von Reglementierungen und Verbotsforderungen dominiert – ein nicht
nur von Medienpädagog*innen teils scharf kritisierter Ansatz. Denn
Kinder haben ein Recht auf digitale Teilhabe, müssen aber natürlich
auch sichere und altersgerechte Angebote zur Verfügung gestellt
bekommen, um digitale Souveränität erlernen zu können. Wie das
gelingen kann, zeigt unter anderem das Verbundprojekt KUCOBINA, das
der Seitenstark e.V. gemeinsam mit dem Institut für Medienforschung
und Medienpädagogik der Technischen Hochschule Köln umgesetzt hat.
Was gute Internetangebote für Kinder ausmacht, warum
nicht-kommerzielle Websites für Kinder wichtig sind und wie die
bestehenden Online-Bildungsangebote ganz gezielt an Ganztagsschulen
genutzt werden können – all das erfahrt ihr in dieser Folge.
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„44. Helga Kleinen (Seitenstark e.V.)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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