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Auto Hell Dunkel
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Wir alle kennen diese kurzen Momente: Wir warten auf den Bus,
stehen an der Kasse oder warten auf einen verspäteten Freund.
Sofort greifen wir zum Smartphone, checken Nachrichten oder
E-Mails, beantworten vielleicht eine Nachricht oder scrollen kurz
durch Instagram. Obwohl viele von Stress geplagt sind, scheint die
Angst vor Leerlauf, Zeitverschwendung und Langeweile ebenso
allgegenwärtig zu sein. Warum fürchten wir uns so sehr vor Momenten
der Stille und des Nichtstuns? Haben wir verlernt, einfach mal
nichts zu tun? Und hat Blaise Pascal recht, wenn er sagt, dass
nichts für den Menschen so unerträglich ist wie vollkommene Ruhe,
weil wir dann mit unserer eigenen Unzulänglichkeit konfrontiert
werden? Oder ist Langeweile vielleicht sogar ein notwendiger
Zustand, der Raum für Kreativität und neue Ideen schafft? Denise
M’Baye und Sebastian Friedrich sprechen mit der
Medienwissenschaftlerin Michaela Krützen über die kulturelle
Bedeutung der Langeweile und fragen, wann und warum wir etwas als
Zeitverschwendung empfinden. Mit Martin Heidegger denken sie über
die verschiedenen Formen der Langeweile nach und diskutieren das
Phänomen der "tiefen Langeweile". Außerdem kommt eine 10-Jährige zu
Wort, die erzählt, was Langeweile für sie bedeutet. Redaktion:
Juliane Bergmann, Claudia Christophersen Mail gern an:
teemitwarum@ndr.de Literatur: Michaela Krützen: Zeitverschwendung.
S. Fischer, Frankfurt am Main 2024. Martin Heidegger: Die
Grundbegriffe der Metaphysik. Welt - Endlichkeit - Einsamkeit.
Klostermann, Frankfurt am Main 2018. Blaise Pascal: Gedanken.
Reclam, Stuttgart. Podcast-Tipp: Philipps Playlist
https://1.ard.de/philipps-playlist-podcast-cp
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„Warum langweilen wir uns?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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