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Seine eigenen Gedankenblockaden zu erkennen, ist oft gar nicht so
einfach. Unser Gehirn kann nämlich nicht wirklich zwischen
Realität und Fiktion unterscheiden.

Daran erkennt man nur allzu deutlich, dass, obwohl wir es
eigentlich besser wissen, sehr schnell in alte Glaubensmuster
zurückfallen, und es noch nicht einmal wirklich bemerken.

Deshalb ist es umso wichtiger, für Mindf*cks sensibilisiert zu
sein und diese sofort zu identifizieren, wenn sie auftreten.

Daran erkenne ich Mindf*cks:

• In einer Situation erlebe ich unangenehme oder unangemessen
euphorische Gefühle

• Ich spreche wie mit einem Kind zu mir selber: kritisch, lobend,
abwertend oder

• Ich spreche wie ein Kind zu mir: jammernd, nörgelnd, störrisch,
hilflos

• Ich setze mich mit den Gedanken unter Druck

• Der Gedanke führt zu Fehlentscheidungen, Selbstsabotage,
Prokrastination, Grübeleien, Schlafstörungen, mangelndem
Selbstbewusstsein...

Typische Mindf*ck Situationen:

• Ich wache nachts auf und kann vor lauter Grübeleien nicht
einschlafen

• Ich weiß genau, ich müsste noch eine wichtige Aufgabe
erledigen, kann mich aber nicht dazu überwinden

• Ich traue mich nicht, meine Meinung/Ideen/Informationen in
einem Gespräch offenzulegen, weil mein Gesprächspartner blöd
reagieren könnte

• Ich scheue mich davor, etwas im Restaurant/im Geschäft zu
reklamieren

• Ich setze mich selber ständig durch überhöhte Ansprüche und
Ziele unter Druck (zum Beispiel Sport, Abnehmen, Arbeit)

Wie kannst du das nun in deine Morgenrituale integrieren?

Nimm dir doch jeden Morgen vor, dein Journal um die Dinge zu
ergänzen, von denen du annimmst, dass es sich um
Gedankenblocksden oder Mindf*cks handelt. Es reicht, wenn du dir
einige wenige aufschreibst, denn es geht in dieser Übung darum,
deine Gedankenmuster zu identifizieren.

Kernfragen wären hierbei:

· Gibt es Themen, die immer wieder bei dir hochkommen?

· Hast du ein oder mehrere Verhaltensweisen in bestimmten
Situationen, von denen durch dir wünschst, sie abzustellen?

· Bekommst du immer wieder Reaktionen aus deinem Umfeld zu
spüren, die dich verwirren oder ärgern?

· Gibt es Grübeleien, die dich nachts immer wieder wach halten?

Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain soll mal gesagt
haben: Ich hatte in meinem Leben 1000 Probleme und kaum eines
davon ist wirklich eingetreten...

Seine eigenen Gedankenmuster aufzudecken, ist eine unglaublich
spannende Erfahrung und du wirst damit zum Meister deines
Mindsets. Je besser du dich kennenlernst, desto leichter kannst
du darauf reagieren oder bestimmte Gedanken sogar antizipieren.

Viel Spaß und tolle Entdeckungen bei deiner persönlichen
Erkundigungsfahrt und einen schönen Tag

Alles Liebe, dein Kai
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„#39 - So bewältigst du deine Mindf*cks in deiner Morgenroutine (1/3)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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