Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
Unsere Gesprächspartner/innen heute: Sabine und Stefan

“Die Risiken sind wahrscheinlich da am größten, wo nicht
hingeguckt wird.”

Sabine Wenzel ist Leiterin des Kinder- und Jugendschutzdienstes
„Tabu“ im Wartburgkreis. Stefan Heinemann ist ebenfalls Leiter
eines Kinder- und Jugendschutzdienstes, der „Villa Lampe“ im
Eichsfeld-Kreis.

Unsere Moderatorin Yasmina bezeichnet zu Beginn die Risikoanalyse
als das sog. Herzstück eines Schutzkonzeptes. Wird sie methodisch
gut vorbereitet und partizipativ gestaltet, sollten das genaue
Hinschauen auf die personellen und räumlichen Bedingungen der
jeweiligen Einrichtung bzw. Vereins und das Aufarbeiten bereits
aufgetretener Fälle gelingen.

Eine Risikoanalyse ist nicht mal eben so nebenbei zu
bewerkstelligen. Es gibt eine Reihe von Fragenkatalogen und
Vorschlägen von Einrichtungen und Vereinen, die auch online zu
finden sind. Durch eine rein formale Übernahme vorhandener
Materialien von einer auf die nächste Einrichtung stoßen
Fachkräfte jedoch nicht auf mögliche Probleme und „Baustellen“
der eigenen Einrichtung, die es zu gemeinsam zu bearbeiten gilt.
Das Wichtigste ist, solche Materialien auf die Situation der
eigenen Einrichtung/des eigenen Vereins zu adaptieren und v.a.
Vorschläge aus dem eigenen Prozess aufzugreifen. Ohne eine
Anpassung der Impulse anderer Einrichtungen auf die individuelle
Einrichtung wird keine Veränderung und auch kein gelebtes
Schutzkonzept generiert.

Ob Grenzüberschreitungen, übergriffiges Verhalten oder
gefährdende Orte bzw. Räume existieren, können die Fachkräfte
definitiv nicht allein beantworten. Die Einbeziehung aller
Beteiligten, v. a. der jungen Menschen selbst, sollte
mittlerweile zum Qualitätsstandard jeder Einrichtung/jedes
Vereins gehören.

Für weitere Informationen zum Thema folgen Sie auch unserem
Landesbeauftragten für Kinderschutz in Thüringen auf Twitter:
https://twitter.com/KinderschutzTH
Episode melden

„Risikoanalyse“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz