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Themenfindung für das Abschlussprojekt – Anwendungsentwickler-Podcast #24

Themenfindung für das Abschlussprojekt – Anwendungsentwickler-Podcast #24

IT-Berufe-Podcast vor 11 Jahren
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In der vierundzwanzigsten Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts
gebe ich Tipps zur Themenfindung für das Abschlussprojekt. Ich
erläutere, worauf man achten sollte, und wie ich mit meinen eigenen
Azubis Themen suche. TL;DR Ich empfehle dir, etwa sechs Monate vor
dem Ausbildungsende mehrere Themen für dein Abschlussprojekt zu
sammeln und sie mit deinem/deiner Ausbilder:in zu prüfen. Ideen
findest du etwa im Ticketsystem, im Gespräch mit Kolleg:innen oder
bei Aufgaben, die du täglich erledigst. Ein geeignetes Thema
interessiert dich, lässt sich knapp erklären und passt zum
Zeitrahmen der IHK. Schon vor dem Projektantrag solltest du den
Ablauf durchplanen und klären, wie du den wirtschaftlichen Vorteil
sowie deine fachlichen Methoden nachvollziehbar dokumentierst.
Kapitelmarken [00:00:00] Hinweis zur Projektdokumentation
[00:00:36] Themenwahl für das Abschlussprojekt [00:02:00] Früh
anfangen und mehrere Themen sammeln [00:04:36] Den Projektablauf
vor dem Antrag planen [00:05:36] Eigenständig suchen und mit
dem/der Ausbilder:in entscheiden [00:09:01] Projektideen aus dem
Anforderungsmanagement [00:10:19] Offene Aufgaben im Ticketsystem
finden [00:11:18] Kolleg:innen nach Problemen fragen [00:12:06]
Vorgesetzte nach Aufgaben fragen [00:12:53] Wünsche aus dem
Fachbereich und von Kund:innen [00:14:13] Anregungen von anderen
IT-Azubis und Mitschüler:innen [00:15:33] Eigene Aufgaben
verbessern und automatisieren [00:17:13] In Gesprächen auf
Projektideen achten [00:17:53] Zusätzliche Themen vom/von der
Ausbilder:in [00:18:45] Mögliche Projektthemen bewerten [00:19:07]
Bisherige Erfahrungen und neue Themen berücksichtigen [00:20:27]
Das Projekt nach der Ausbildung fortführen [00:21:02] Ein Thema
wählen, das dich interessiert [00:21:40] Das Thema knapp und
verständlich erklären [00:22:45] Erreichbare Ansprechpartner:innen
einplanen [00:23:42] Unterstützung im Unternehmen sichern
[00:24:29] Zeitrahmen und IHK-Termine prüfen [00:26:01] Benötigte
Komponenten und Aufwand abschätzen [00:27:12] Fachliche Methoden in
der Dokumentation zeigen [00:29:18] Kenntnisse der benötigten
Technologien prüfen [00:30:08] Den wirtschaftlichen Vorteil belegen
[00:31:47] Zeitgemäße Technologien auswählen [00:33:10]
Firmengeheimnisse und offenlegbare Inhalte [00:35:36] Kontakt und
Shownotes [00:36:40] Rezensionen und Newsletter mit Checklisten
Inhalt Mit dem IHK-Abschlussprojekt beschäftigen sich die Azubis
eine ziemlich lange Zeit und ein Großteil ihrer Abschlussnote hängt
davon ab. Mit Projektdokumentation und Projektpräsentation liegt
ein großer Teil der Note in der eigenen Hand. Daher sollte das
Projektthema gut gewählt werden und vor allem auch Spaß machen.
Dennoch sind bei der Auswahl des Themas auch die Anforderungen der
IHK zu beachten. Allgemeine Tipps zur Themenfindung Früh anfangen
(6 Monate vorher)! Projektablauf muss mit Erstellung des
Projektantrags quasi feststehen. Azubi sollte sich das Thema selbst
suchen (Motivation). Mehrere Themen suchen (Brainstorming) und
anschließend gemeinsam mit Ausbilder bewerten. Ausbilder sollte
eine Liste mit möglichen Themen führen, für den Fall, dass der
Azubi kein Thema findet. Mögliche Quellen für Projektthemen
Anforderungsmanagement fragen Ticket-System durchsuchen Kollegen
fragen Vorgesetzten fragen Fachbereich/Kunden interviewen mit
Mitazubis oder Mitschülern sprechen eigene Aufgaben hinterfragen in
Besprechungen die Ohren aufhalten Ausbilder fragen Bewertung der
potentiellen Projektthemen Passt das Thema zum bisherigen
Aufgabenbereich während der Ausbildung? Kann das Thema evtl. nach
Beendigung der Ausbildung fortgeführt werden? Ist das Thema
spannend für den Azubi? Ist das Projektthema leicht zu erklären?
Sind die Ansprechpartner klar und stehen zur Verfügung? Hat das
Projekt Rückendeckung von Ausbilder und Unternehmen? Passt der
vorgegebene Zeitrahmen und der Durchführungszeitraum zu den
IHK-Vorgaben? Welche Komponenten (DB, Logik, GUI) werden benötigt?
Welche Methoden werden abgedeckt? Sind alle benötigten Technologien
bekannt? Ist das Projekt wirtschaftlich? Wird der aktuelle Stand
der Technik verwendet? Enthält das Projekt Firmengeheimnisse?
Literaturempfehlungen * Links Permalink zu dieser Podcast-Episode
RSS-Feed des Podcasts Aufbau und Ablauf der Abschlussprüfung -
Anwendungsentwickler-Podcast #1 Zusammenfassung Früh nach einem
Thema suchen Ich empfehle dir, etwa ein halbes Jahr vor dem
Ausbildungsende gezielt nach einem Thema zu suchen. Bereits ab dem
zweiten Ausbildungsjahr kannst du Aufgaben sammeln, die sich später
als Abschlussprojekt eignen. Eine Liste mit beispielsweise zehn
Ideen gibt dir Spielraum, ein Thema auszuwählen, das dich
interessiert und zu den Anforderungen der IHK passt. Im hier
beschriebenen Prüfungsrahmen machen Projektdokumentation und
Präsentation zusammen 75 Prozent der Note von Teil A aus. Beide
kannst du selbst vorbereiten und vorab gegenlesen lassen. Deshalb
lohnt es sich, Zeit für die Themenwahl einzuplanen. Das Thema
selbst finden und gemeinsam prüfen Wenn du dein Thema selbst
findest, stärkt das deine Motivation und gehört bereits dazu, ein
Projekt eigenständig anzugehen. Besprich deine Liste anschließend
mit deinem/deiner Ausbilder:in. Die Erfahrung mit den
IHK-Anforderungen hilft dir dabei, den Umfang einzuschätzen und
passende Methoden einzuplanen. Für meine IT-Azubis halte ich
zusätzlich fünf bis sechs Themen bereit, falls bei der eigenen
Suche etwas Passendes fehlt. Dein:e Ausbilder:in kann dich auf
diese Weise unterstützen, während du selbst nach möglichen Aufgaben
suchst. Den Ablauf vor dem Antrag durchdenken Bevor du den
Projektantrag abgibst, solltest du alle Projektphasen durchgeplant
haben: Welche Anforderungen musst du analysieren? Wie entwirfst du
die Lösung? Was wirst du programmieren? Wie testest du die
Anwendung? Wie sicherst du die Qualität? Der Prüfungsausschuss
braucht genügend konkrete Angaben, um das Thema beurteilen zu
können. Für einen sorgfältigen Antrag einschließlich der Gespräche
mit den Beteiligten solltest du mindestens ein bis zwei Tage
einplanen. Wo du Projektideen findest Anforderungsmanagement: Frage
die zuständige Person oder den/die Product Owner:in nach offenen
Aufgaben. Anforderungen aus dem Fachbereich oder von Kund:innen
haben häufig einen greifbaren wirtschaftlichen Vorteil.
Ticketsystem: Suche auch in älteren Tickets nach unerfüllten
Wünschen und Problemen. Dort stehen oft Aufgaben, für die bisher
die Zeit gefehlt hat. Kolleg:innen: Frage im Fachbereich oder bei
Entwickler:innen und Administrator:innen nach aufwendigen manuellen
Tätigkeiten. Wenn du solche Abläufe automatisierst, lassen sich
Zeitersparnisse häufig gut berechnen. Vorgesetzte: Dein:e
Vorgesetzte:r kennt möglicherweise Projekte, die schon länger
umgesetzt werden sollen, und kann dir eine passende Aufgabe
vorschlagen. Fachbereich und Kund:innen: Direkte Gespräche bringen
Wünsche zum Vorschein, die bisher keinen offiziellen Weg in die IT
gefunden haben. Frage danach, welche Arbeitsschritte
Schwierigkeiten machen. Andere IT-Azubis und Mitschüler:innen: Ihre
Projekte können dich auf andere Plattformen oder Themen bringen.
Auch Erfahrungen aus älteren Ausbildungsjahrgängen helfen bei der
Suche. Deine eigenen Aufgaben: Prüfe, welche Tätigkeiten du häufig
wiederholst. Beispiele sind das manuelle Aktualisieren einer
Website oder eine gemeinsam bearbeitete Excel-Datei, bei der sich
Kolleg:innen gegenseitig blockieren. Daraus kann eine
datenbankgestützte Anwendung entstehen. Besprechungen und
beiläufige Gespräche: Achte darauf, wenn jemand von ungelösten
Problemen oder lange aufgeschobenen Aufgaben erzählt. Dein:e
Ausbilder:in: Frage nach zusätzlichen Vorschlägen, wenn du deine
eigenen Quellen durchgegangen bist oder weitere Alternativen prüfen
möchtest. Wie du mögliche Themen prüfst Interesse und beruflicher
Bezug Prüfe bei jedem Thema, ob du dich mehrere Wochen damit
beschäftigen möchtest. Wenn es eine Aufgabe betrifft, die dich
selbst im Alltag stört, hast du einen konkreten Anreiz, sie zu
verbessern. Berücksichtige außerdem deine bisherigen Erfahrungen
und die Zeit, die du zum Lernen brauchst. Vertraute Sprachen und
Plattformen erleichtern es dir, den Aufwand einzuschätzen. Für eine
neue Technologie musst du vor dem Projektbeginn genügend Zeit zum
Einarbeiten vorsehen. Vor dem Antrag solltest du beurteilen können,
ob du die nötigen Kenntnisse rechtzeitig erwerben kannst. Ein
Projekt kann außerdem den Einstieg in einen Aufgabenbereich
vorbereiten, in dem du nach deiner Ausbildung arbeiten möchtest.
Verständlich erklären und Unterstützung sichern Für betriebsfremde
Prüfer:innen solltest du das Thema auf etwa einer halben bis einer
Seite erklären können. Ausführliche fachliche Vorarbeiten
beanspruchen Platz in der Dokumentation und Zeit in der
Präsentation, die du für technische Inhalte brauchst. Kläre früh,
wer deine Fragen beantworten kann und wann diese Personen
erreichbar sind. Häufige Rückfragen während des Projekts erfordern
verlässliche Ansprechpartner:innen. Vereinbare auch mit
deinem/deiner Ausbilder:in und dem Unternehmen, dass sie hinter dem
Projekt stehen und dich bei Fragen unterstützen. Umfang und Termine
einschätzen Der hier beschriebene Zeitrahmen beträgt 70 Stunden.
Plane sämtliche benötigten Komponenten ein, einschließlich
zusätzlicher Infrastruktur. Dazu können gehören: eine Datenbank,
die fachliche Logik, eine Oberfläche, externe Services, ein
Build-Server. Eine überschaubare datenbankgestützte Anwendung mit
Oberfläche bietet häufig einen gut planbaren Umfang. Bei
umfangreichen Systemen oder komplexer Logik steigt der Aufwand.
Eine einzelne, einfache Teilaufgabe kann wiederum zu wenig
fachlichen Inhalt bieten. Die Arbeit muss außerdem in den
Durchführungszeitraum der IHK passen. Beginnen darfst du nach dem
beschriebenen Ablauf erst, wenn der Antrag genehmigt ist. Plane
Spielraum ein, falls Auflagen einen überarbeiteten Antrag
erforderlich machen. Ein flexibler Fertigstellungstermin
erleichtert d
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„Themenfindung für das Abschlussprojekt – Anwendungsentwickler-Podcast #24“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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