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Allgemeine Fragen zur Programmierung (Lernzielkontrolle) – Anwendungsentwickler-Podcast #37

Allgemeine Fragen zur Programmierung (Lernzielkontrolle) – Anwendungsentwickler-Podcast #37

IT-Berufe-Podcast vor 10 Jahren
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Einige allgemeine Begriffe rund um die Programmierung sind das
Thema der siebenunddreißigsten Episode des
Anwendungsentwickler-Podcasts. TL;DR Mit meinen Fragen zu
allgemeinen Programmierbegriffen kannst du als IT-Azubi dein
Grundlagenwissen prüfen. Du erfährst, wie viele Werte sich mit Bits
und Bytes darstellen lassen und welche Aufgaben Compiler sowie
Unit-Tests übernehmen. Dazu kommen die fachliche Domäne eines
Programms und Begriffe wie Ausdruck, Anweisung und Block. An
Java-Beispielen zeige ich dir außerdem, wie Kommentare, die
main-Methode und Schreibkonventionen funktionieren und warum
einheitlich formatierter Code leichter zu pflegen ist.
Kapitelmarken [00:00:01] Einführung in die Lernzielkontrolle
[00:01:05] Gewinnspiel und Unterstützung des Podcasts [00:02:17]
Themen der allgemeinen Programmiergrundlagen [00:02:47] Bits und
mögliche Bitmuster [00:04:55] Bytes und der Zahlenbereich von 0 bis
255 [00:06:00] Compile-Zeit und Laufzeit [00:08:18] Fachliche
Fehler und Unit-Tests [00:09:49] Die fachliche Domäne eines
Programms [00:13:11] Ausdrücke und ihre Werte [00:14:26]
Anweisungen und Semikolons [00:16:07] Blöcke in Java [00:17:17]
Kommentare und ihre Schreibweisen [00:18:27] Die main-Methode als
Einstiegspunkt [00:19:46] Case-Sensitivity und Groß- und
Kleinschreibung [00:20:53] CamelCase und weitere
Schreibkonventionen [00:23:32] Klammerarten und englische
Bezeichnungen [00:26:28] Code im Team einheitlich formatieren
[00:29:16] Javadoc und hilfreiche Kommentare [00:32:08] Kontakt,
Shownotes und Lasten- und Pflichtenhefte [00:33:01]
Live-Evaluierung in der IDE [00:33:42] Links einsenden, Feedback
geben und abonnieren [00:35:08] Ausblick auf die nächste
Lernzielkontrolle Inhalt Was ist ein Bit? Die kleinste
Informationseinheit in der Informatik. Was ist ein Byte? Acht Bit.
Was ist der Unterschied zwischen Kompilierzeit (compile time) und
Laufzeit (runtime)? Kompilierzeit ist die Zeit des Programmierens,
Laufzeit die Zeit der Programmausführung. Was ist die Domäne eines
Programms? Das fachliche Aufgabengebiet des Programms, aus dem sich
z.B. die Nomenklatur ableiten lässt. Was ist ein Ausdruck? Ein
Ausdruck (expression) ist ein Konstrukt aus Variablen, Operatoren
und Methodenaufrufen, das zu einem einzelnen Wert ausgewertet wird.
Was ist eine Anweisung? Eine Anweisung (statement) ist eine
vollständig ausführbare Einheit. Es gibt drei Arten von Statements:
Deklarations-, Kontrollfluss- und Ausdruckstatements. Die meisten
Statements werden mit Semikolons beendet. Was ist ein Block? Ein
Block ist eine Menge von 0 oder mehr Statements, die durch
geschweifte Klammern umschlossen sind. Wie definiert man einen
Block in Java? Mit geschweiften Klammern. Was ist ein Kommentar und
wie schreibt man einen solchen in Java? Kommentare werden vom
Compiler ignoriert. Einzeilige Kommentare werden mit //
eingeleitet, mehrzeilige stehen zwischen /* und */. Was ist die
main-Methode? Der zentrale Einstiegspunkt in jedes Java-Programm.
Ist Java case-sensitive? Ja. Was bedeutet Camel Case? Camel Case
ist eine Art, Bezeichner zu benennen, bei der mehrere Wörter
aneinander geschrieben werden wobei neue Wörter mit großem
Anfangsbuchstaben beginnen. Welche Klammern gibt es in Java und wie
heißen sie auf Englisch? Runde Klammern: () parentheses, eckige
Klammern: [] brackets, geschweifte Klammern: {} curly brackets oder
braces, spitze Klammern: angle brackets. Warum ist es
wichtig, seinen Code einheitlich zu formatieren? Damit er leichter
lesbar und dadurch verständlicher ist. Wie stellt man sicher, dass
alle Entwickler im Team die gleiche Code-Formatierung benutzen?
Ex-/Import der Einstellungen der IDE. Wie dokumentiert man seinen
Java-Code? Mit JavaDoc-Kommentaren. Literaturempfehlungen Rheinwerk
Computing :: Java ist auch eine Insel - 1 Java ist auch eine
Sprache The Java Tutorials *(direkt beim Rheinwerk-Verlag
bestellen*) *(direkt beim Rheinwerk-Verlag bestellen*) Links
Permalink zu dieser Podcast-Episode RSS-Feed des Podcasts Letzte
Woche auf der Website: Lasten- und Pflichtenheft in der
Projektdokumentation. Expressions, Statements, and Blocks (The Java
Tutorials > Learning the Java Language > Language Basics)
Binnenmajuskel – Wikipedia Javadoc Tool Home Page Coding Without
Comments Zusammenfassung Bits und Bytes Mit meinen Fragen kannst du
prüfen, wie vertraut dir die allgemeinen Begriffe aus der
Programmierung sind. Viele davon begegnen dir in verschiedenen
Programmiersprachen; einige Beispiele beziehen sich auf Java. Ein
Bit ist die kleinste Informationseinheit der Informatik und kann
die Werte 0 oder 1 annehmen. Mit n Bits lassen sich 2ⁿ verschiedene
Bitmuster darstellen. Jedes zusätzliche Bit verdoppelt die Zahl der
Möglichkeiten. Zwei Bits ergeben die vier Kombinationen 00, 01, 10
und 11. Bei 16 Bits sind es 65.536 Möglichkeiten. Ein Byte besteht
aus acht Bits. Damit erhältst du 256 Bitmuster, mit denen sich die
ganzen Zahlen von 0 bis 255 darstellen lassen. Die Null zählt dabei
als eigener Wert. Compile-Zeit, Laufzeit und Tests Wenn der
Compiler deinen Quelltext übersetzt, befindet sich das Programm in
der Compile-Zeit. Dabei entsteht Maschinencode beziehungsweise bei
Java Bytecode. Der Compiler prüft unter anderem die Syntax und die
Datentypen. Beispielsweise erkennt er, wenn du einen String einer
int-Variablen zuweisen möchtest. Sobald dein Programm ausgeführt
wird, beginnt die Laufzeit. Welche Werte eine Variable dann
enthält, hängt beispielsweise von Eingaben ab. Wird bei einer
Division zur Laufzeit eine Null als Divisor übergeben, kann ein
Laufzeitfehler auftreten. Auch fachlich falsche Berechnungen können
in syntaktisch gültigem Code stehen. Im Beispiel wird auf einen
Rechnungsbetrag mit 20 Prozent Mehrwertsteuer gerechnet, obwohl
dafür 19 Prozent vorgesehen sind. Der Compiler akzeptiert den
Zahlenwert. Mit meinen Unit-Tests führe ich Programmcode aus und
prüfe dessen Verhalten. Dabei werden etwa Objekte erzeugt oder
Methoden aufgerufen. Solche Tests können fachliche Fehler
aufdecken. Für deine Software brauchst du sowohl die Prüfungen des
Compilers als auch Tests, die den Code zur Laufzeit ausführen. Die
fachliche Domäne Bei Software für eine Autowaschanlage gehören
Begriffe wie Auto oder Wasser zum fachlichen Aufgabengebiet. Dieses
Gebiet heißt Domäne. Die Namen im Code sollten aus diesem Gebiet
stammen, damit du die fachliche Aufgabe auch an Variablen und
Methoden erkennen kannst. Ein Begriff kann je nach Domäne eine
eigene Bedeutung haben. Ein Vertrag über regelmäßige Autowäschen
beschreibt andere Leistungen als ein Versicherungsvertrag, über den
Arztrechnungen erstattet werden. Wenn du als Softwareentwickler:in
in einer neuen Branche arbeitest, musst du dich in deren Fachgebiet
einarbeiten. Dazu gehört, die Anforderungen und geltenden Regeln zu
verstehen. Kläre mit deinem/deiner Kund:in, was ein verwendeter
Begriff konkret bedeutet. Ausdruck, Anweisung und Block Bei int a =
5 + 7; wird 5 + 7 zu einem einzelnen Wert ausgewertet: 12. Dieser
Teil ist ein Ausdruck, auf Englisch Expression. Ausdrücke können
beispielsweise Variablen und Operatoren enthalten, ebenso
Methodenaufrufe. Die gesamte Zeile ist eine Anweisung, auf Englisch
Statement. Sie bildet eine vollständig ausführbare Einheit und
deklariert hier eine Variable, die zugleich den Wert 12 erhält. Bei
Anweisungen werden folgende Arten behandelt:
Deklarationsanweisungen legen beispielsweise eine Variable an.
Kontrollflussanweisungen bestimmen, welcher Code ausgeführt wird.
Eine if-Anweisung ist eine Verzweigung. Ausdrucksanweisungen führen
einen Ausdruck als Anweisung aus. Viele Anweisungen enden in Java
mit einem Semikolon. Eine if-Anweisung mit einem Block endet mit
dessen schließender Klammer. Ein Block umfasst null oder mehr
Anweisungen und wird in Java durch geschweifte Klammern {}
begrenzt. Damit kannst du mehrere Anweisungen zusammenfassen, die
beispielsweise bei einer erfüllten if-Bedingung gemeinsam
ausgeführt werden. Auch ein leerer Block ist möglich. Kommentare
und die main-Methode Wenn du Text als Kommentar kennzeichnest,
ignoriert der Compiler ihn. Ich kommentiere beispielsweise
vorübergehend Teile meines Codes aus, um etwas auszuprobieren. In
Java gibt es zwei grundlegende Schreibweisen: // beginnt einen
einzeiligen Kommentar. /* ... */ umschließt einen mehrzeiligen
Kommentar. Beim Start eines Java-Programms dient die main-Methode
als zentraler Einstiegspunkt. Ihre hier behandelte Form lautet
public static void main(String[] args). Dort steht der Code, der
beim Programmstart aufgerufen wird. Meinen IT-Azubis gebe ich diese
Schreibweise zu Beginn vor; die Bedeutung von Modifizierern wie
static folgt später mit dem Hintergrund zur Objektorientierung.
Groß- und Kleinschreibung sowie Namen Schreibst du in Java buch und
Buch, entstehen unterschiedliche Bezeichner. Java ist
case-sensitive, achtet also auf Groß- und Kleinschreibung. Als
weiteres Beispiel wird das Linux-Dateisystem genannt, in dem
entsprechend benannte Dateien im selben Ordner liegen können. Für
Namen, die aus mehreren Wörtern bestehen, begegnen dir verschiedene
Schreibweisen: Bei CamelCase beginnt der Name klein, jedes weitere
Wort startet mit einem Großbuchstaben: meineTolleVariable. Das ist
die hier behandelte Konvention für Java-Variablen. PascalCase
beginnt bereits das erste Wort groß: MeineTolleVariable. Bei
SnakeCase trennen Unterstriche die Wörter: meine_tolle_variable.
Diese Konvention wird beispielsweise in Ruby verwendet. Da Java in
Bezeichnern keine Leerzeichen erlaubt, machen solche Schreibweisen
die Wortgrenzen sichtbar. Halte dich an die vereinbarten
Konventionen deiner Sprache und deines Teams. Nachträgliches
Umbenennen kann umfangreiche Änderungen in der Versionsverwaltung
verursachen. Klammern und ihre englischen Namen Beim Lesen
englischer Fachtexte helfen dir diese Bezeichnungen: | Klammern |
Englischer Name | Beispiel für Java | | --- | --- | --- | ...
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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