Eine kurze Einführung in alles rund um Variablen und Operatoren
gibt es in der achtunddreißigsten Episode des
Anwendungsentwickler-Podcasts. TL;DR Mit meiner Lernzielkontrolle
zu Variablen und Operatoren in Java kannst du Grundlagen für deine
IT-Ausbildung wiederholen. Variablen sind benannte
Speicherbereiche, deren Datentyp bestimmt, welche Werte sie
aufnehmen können; dazu gehören Regeln für Namen und
Gültigkeitsbereiche sowie das Deklarieren, Initialisieren und
Casten. Bei den Operatoren geht es um Wertzuweisungen und
Berechnungen, außerdem um das Verketten von Strings und logische
Ausdrücke. Beispiele zeigen dir, wie Modulo funktioniert und wann
Java Teile eines logischen Ausdrucks überspringt. Kapitelmarken
[00:00:01] Einstieg in die Lernzielkontrolle [00:00:41] Persönliche
Ansprache und Feedback zum Gewinnspiel [00:02:55] Variablen und
Operatoren im Java-Tutorial [00:04:28] Was ist eine Variable?
[00:05:43] Java-Bezeichner und Namenskonventionen [00:07:48]
Datentypen und statische Typisierung [00:09:20] Variablen
deklarieren [00:10:16] Variablen initialisieren [00:11:50] Literale
im Quelltext [00:12:44] Gültigkeitsbereiche lokaler Variablen
[00:14:42] Instanzvariablen auf Klassenebene [00:15:58] Datentypen
mit einem Cast umwandeln [00:18:24] Werte mit dem
Zuweisungsoperator zuweisen [00:19:52] Arithmetische Operatoren
[00:20:34] Modulo und gerade Tabellenzeilen [00:22:20] Strings
verketten [00:23:17] Zusammengesetzte Zuweisungsoperatoren
[00:24:50] Unäre Operatoren und Präfix oder Postfix [00:26:36]
Gleichheit und Ungleichheit prüfen [00:27:29] Logische Operatoren
[00:28:43] Boolesche Variablen [00:29:28] Lazy Evaluation logischer
Ausdrücke [00:31:24] Mathematische Funktionen der Klasse Math
[00:32:54] Prüfungsbezug der Grundlagen [00:33:59] Java-Bücher und
Affiliate-Links [00:34:58] Shownotes, Prüfungsthemen und Probleme
mit null [00:36:11] Feedback und Newsletter [00:37:13] Ausblick auf
weitere Ausbildungsthemen Inhalt Variablen Was ist eine Variable?
Ein benannter Speicherbereich des Computers. Wie werden Variablen
in Java benannt? Welche Zeichen sind erlaubt? Nach Konvention in
Camel Case. Zahlen, Buchstaben, Dollarzeichen und Unterstrich sind
erlaubt. Was ist ein Datentyp? Ein Datentyp definiert, welche Werte
eine Variable aufnehmen kann (z.B. Zahlen, Zeichen). Wie deklariert
man eine Variable in Java? Datentyp + Name (z.B. String text). Was
bedeutet es, eine Variable zu initialisieren? Die erste
Wertzuweisung einer Variablen heißt Initialisierung. Was ist ein
Literal? Ein fixer Wert (z.B. Zahl/Text), der z.B. einer Variablen
zugewiesen werden kann. Was ist der Gültigkeitsbereich (scope)
einer Variablen? Eine Variable ist ab ihrer Deklaration nur im
aktuellen Block und allen untergeordneten Blöcken gültig (Ausname:
Instanzvariablen). Was ist ein Cast? Eine explizite Typumwandlung.
Operatoren Was mach der Operator = in Java? Zuweisungsoperator. Wie
führt man grundlegende arithmetische Operationen in Java aus? Die
Operatoren +, -, *, / und % (Modulo) sind direkt verfügbar. Was
macht der Modulo-Operator? Ermittelt den Rest der ganzzahligen
Division. Was ist Konkatenation und welcher Operator wird dafür
verwendet? Das Zusammenfügen von Strings mit dem Operator +. Wie
kann man häufig benötigte arithmetische Operationen auf Variablen
abkürzen? Mit den Operatoren +=, -=, *=, /= und %=. Was sind unäre
Operatoren? Operatoren mit nur einem Operanden (z.B. ++). Was ist
der Unterschied zwischen den Operatoren = und ==? Zuweisungs- und
Vergleichsoperator. Was sind die Operatoren für "gleich" und
"ungleich"? == und !=. Was sind die Operatoren für und, oder und
exklusives oder? &&, || und ^. Welche Werte kann eine
boolesche Variable annehmen? true und false. Was bedeutet es, wenn
logische Ausdrücke lazy ausgewertet werden? Wenn ein logischer
Ausdruck seinen Wert nicht mehr ändern kann, werden noch folgende
Teilausdrücke nicht mehr ausgewertet. Wo sind weiterführende
mathematische Operationen in Java zu finden? Im Package Math.
Literaturempfehlungen 2.3 Datentypen, Typisierung, Variablen und
Zuweisungen - Rheinwerk Computing :: Java ist auch eine Insel - 2
Imperative Sprachkonzepte 2.4 Ausdrücke, Operanden und Operatoren -
Rheinwerk Computing :: Java ist auch eine Insel - 2 Imperative
Sprachkonzepte The Java Tutorials *(direkt beim Rheinwerk-Verlag
bestellen*) *(direkt beim Rheinwerk-Verlag bestellen*) Links
Permalink zu dieser Podcast-Episode RSS-Feed des Podcasts Letzte
Woche auf der Website: Themen der letzten IHK-Prüfungen und
Beispiele für Projektarbeiten und Der schlimmste Fehler in der
Informatik. In Javascript, can I use a variable before it is
declared? - Stack Overflow George Boole – Wikipedia Lazy Evaluation
– Wikipedia Zusammenfassung Variablen und Operatoren in der
IT-Ausbildung In meinem Java-Tutorial für IT-Azubis stehen
Variablen und Operatoren am Anfang, bevor ich mit der
Objektorientierung einsteige. Wenn dabei Strings vorkommen, berührt
das bereits Objekte und Klassen. Bei einem neuen Tutorial würde ich
deshalb direkt mit der Objektorientierung beginnen. Die folgenden
Grundlagen gehören zu meiner Lernzielkontrolle und können auch in
einer Abschlussprüfung vorkommen. Was eine Variable ist Eine
Variable ist ein benannter Speicherbereich des Computers. Über
ihren Namen kannst du auf gespeicherte Werte zugreifen. Ein
sprechender Name wie mehrwertsteuersatz macht verständlich, wofür
der Wert steht, und erspart dir, mit Speicheradressen zu arbeiten.
Wie du eine Variable nennst, entscheidest du als Entwickler:in
innerhalb der Regeln deiner Programmiersprache. Variablennamen in
Java Für Bezeichner stehen dir Buchstaben und Ziffern sowie das
Dollarzeichen und der Unterstrich zur Verfügung. Eine Ziffer darf
erst nach dem ersten Zeichen stehen. Ein Bindestrich ist als Teil
des Namens ausgeschlossen, weil Java ihn als Operator
interpretiert. Ich empfehle dir für gewöhnliche Variablennamen
camelCase mit Buchstaben und gegebenenfalls Ziffern. Dabei beginnt
das erste Wort klein, während jedes weitere Wort mit einem
Großbuchstaben anfängt. Diese Konvention gilt auch für
Methodennamen. Klassennamen beginnen bei der Pascal-Schreibweise
mit einem Großbuchstaben. Dollarzeichen und Unterstriche lasse ich
bei gewöhnlichen Java-Variablennamen weg. Unterstriche trennen
Wörter bei der Schreibweise Snake Case; in PHP beginnt eine
Variable mit einem Dollarzeichen. Welche Werte eine Variable
aufnehmen kann Der Datentyp legt fest, welche Werte du in einer
Variablen speichern kannst. Dazu gehören beispielsweise Zahlen,
Zeichenketten und Wahrheitswerte. Zahlentypen heißen in Java unter
anderem int, double und long. Java ist statisch typisiert. Wenn du
einer Variablen einen Datentyp gibst, müssen die später
zugewiesenen Werte dazu passen. Eine int-Variable nimmt ganzzahlige
Werte auf. Bei einer direkten Zuweisung einer Kommazahl oder
Zeichenkette meldet der Compiler einen Typfehler. Eine Variable
deklarieren Beim Deklarieren legst du Datentyp und Namen fest. In
Java steht der Typ vor dem Namen, und ein Semikolon beendet die
Anweisung: java String text; Damit ist text als Variable vom Typ
String bekannt und kann eine Zeichenkette aufnehmen. Den ersten
Wert zuweisen Wenn eine Variable zum ersten Mal einen Wert erhält,
wird sie initialisiert. Häufig geschieht das direkt beim
Deklarieren: java String text = "abc"; In dieser Zeile bekommt text
ihren Namen und Datentyp sowie den ersten Wert. Du kannst diese
Schritte auch getrennt ausführen, wenn dein Anwendungsfall das
vorsieht. Literale im Quelltext Ein Literal ist ein konkreter, fest
im Quelltext stehender Wert, etwa 19 oder "abc". Im Beispiel wird
text mit dem Literal "abc" initialisiert. Solche Werte kannst du
auch direkt an eine Methode übergeben oder einer Konstante
zuweisen. Wo du auf eine Variable zugreifen kannst Eine lokale
Variable ist ab der Stelle gültig, an der du sie deklarierst. Ihr
Gültigkeitsbereich umfasst den aktuellen Block und dessen
untergeordnete Blöcke. Wenn du vor einer for-Schleife eine Variable
deklarierst, kannst du innerhalb der Schleife darauf zugreifen. Bei
einer Variablen, die du im Schleifenblock deklarierst, endet der
Gültigkeitsbereich mit diesem Block. Probiere solche Fälle im
Quelltext aus, damit du nachvollziehen kannst, welche Zugriffe
erlaubt sind. Instanzvariablen, auch Objektvariablen genannt,
stehen direkt auf Klassenebene. Auf sie können die Instanzmethoden
der Klasse unabhängig davon zugreifen, an welcher Stelle der Klasse
sie deklariert wurden. Ich empfehle dir, diese Variablen gesammelt
an den Anfang der Klasse zu schreiben, damit du sie leichter
findest. Einen Datentyp mit einem Cast umwandeln Ein Cast wandelt
einen Typ ausdrücklich in einen anderen um. Dafür schreibst du den
Zieltyp in runden Klammern vor den Ausdruck: java (int) d Wenn d
eine double-Variable ist, erhältst du auf diese Weise einen
ganzzahligen Wert. Die Nachkommastellen werden abgeschnitten,
wodurch Genauigkeit verloren geht. Als Entwickler:in entscheidest
du dich mit dem Cast ausdrücklich für diesen Schritt. Auch bei
Vererbung und Interfaces kommen Casts vor. Wenn Auto von Fahrzeug
erbt, lässt sich ein Auto als Fahrzeug behandeln. Ein
ausdrücklicher Cast ist in diesem Beispiel durch die Polymorphie
bereits entbehrlich. Werte zuweisen und rechnen Mit dem
Zuweisungsoperator = erhält die Variable auf der linken Seite den
Wert des Ausdrucks auf der rechten Seite. Bei a = a + 1; wird
zunächst a + 1 berechnet und das Ergebnis anschließend in a
gespeichert. Für die Grundrechenarten stehen folgende Operatoren
bereit: | Operator | Bedeutung | | --- | --- | | + | Addieren | | -
| Subtrahieren | | * | Multiplizieren | | / | Dividieren | | % |
Rest einer Division bestimmen | Dabei gelten Punkt-vor-Strich und
die Reihenfolge, die du durch Klammern vorgibst. Modulo Der
Modulo-Operator % liefert den Rest der ganzzahligen Division....
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