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Zusammensetzung des Stundensatzes – Häufige Fragen im Fachgespräch – Anwendungsentwickler-Podcast #47

Zusammensetzung des Stundensatzes – Häufige Fragen im Fachgespräch – Anwendungsentwickler-Podcast #47

IT-Berufe-Podcast vor 10 Jahren
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Eine der häufigsten Fragen im Fachgespräch ist die nach der
Zusammensetzung des Stundensatzes, der in fast allen
Abschlussprojekten als zentraler Kostenfaktor angeführt wird. In
der siebenundvierzigsten Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts
wird der Stundensatz daher ausführlich besprochen. TL;DR In meinem
Prüfungsausschuss gehört die Frage nach dem Stundensatz zu den
häufigen Themen im Fachgespräch. Für dein Abschlussprojekt
berechnest du die Kosten deiner Arbeitszeit aus der
Brutto-Ausbildungsvergütung, den Personalnebenkosten und den
anteiligen Gemeinkosten; bei einem externen Auftrag kommt je nach
Unternehmen ein Gewinnzuschlag dazu. Dazu solltest du erklären
können, wie du die verfügbaren Arbeitsstunden ermittelst und
Gemeinkosten verteilst, sowie mit Zuschlagskalkulation,
Betriebsabrechnungsbogen und den Grundlagen der Preisrechnung
vertraut sein. Kapitelmarken [00:00:01] Einstieg und Informationen
zum Fachgespräch [00:00:38] Die Frage nach dem Stundensatz
[00:00:59] Projektkosten und Amortisation [00:02:59] Kosten der
Arbeitszeit berechnen [00:04:45] Bestandteile des Stundensatzes
[00:06:48] Interner und externer Stundensatz [00:07:37]
Rechenbeispiel zur Ausbildungsvergütung [00:09:08]
Personalnebenkosten und freiwillige Leistungen [00:10:45]
Sozialversicherung und Einzugsstellen [00:12:19] Einzelkosten und
Gemeinkosten [00:16:28] Beispiele für Gemeinkosten [00:18:12]
Zuschlagskalkulation [00:21:37] Gewinnzuschlag, Skonto und Rabatt
[00:24:37] Handelskalkulation [00:25:58] Betriebsabrechnungsbogen
und Kostenstellen [00:28:53] Gemeinkosten mit passenden Schlüsseln
verteilen [00:29:52] Gemeinkostenzuschläge im Stundensatz
[00:31:43] Gewinn und kalkulatorischer Unternehmerlohn [00:33:19]
Fixkosten und variable Kosten [00:34:33] Den Stundensatz im
Fachgespräch begründen [00:35:19] IT-Handbuch und weiterführende
Links [00:35:56] Git-Tipps und Vorstellung des Ausbildungsbetriebs
[00:37:15] Kontakt, Feedback und Checklisten [00:38:21] Ausblick
auf die Datenbankmodellierung Inhalt Stundensatz Wie setzt sich
normalerweise (!) ein Stundensatz zusammen? Bruttogehalt
Personalnebenkosten Gemeinkosten Gewinn Welche Personalnebenkosten
gibt es? Personalnebenkosten aufgrund gesetzlicher und tariflicher
Bestimmungen: Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, Beiträge
zur Berufsgenossenschaft, Aufwand nach dem Schwerbehindertengesetz
und Mutterschutzgesetz, bezahlte Abwesenheit wie Urlaub, Feiertage,
Krankheitstage, Aufwand nach dem Betriebsverfassungsgesetz.
Personalnebenkosten aufgrund freiwilliger Leistungen: Aus- und
Fortbildung, Altersversorgung, Werksverpflegung, sonstiger
freiwilliger Sozial- und Personalaufwand. Wer bekommt die
Sozialabgaben überwiesen? Einzugstelle (Krankenkasse); die
überweist es weiter an die Sozialversicherungsträger.
Unfallversicherung an die Berufsgenossenschaft. Was sind Gemein-
und Einzelkosten? Einzelkosten können einem Kostenträger direkt
zugeordnet werden, Gemeinkosten werden über Zuschlagssätze
verteilt. Was sind übliche Gemeinkosten? Miete oder Pacht, Steuern
und Kapitalkosten (Zinsen), Kosten für die IT, für Telefon,
Versicherungen oder für Werbung, Abschreibungen Wie berechnet man
die Gemeinkostenzuschlagsätze? Mit der Zuschlagskalkulation oder
dem Betriebsabrechnungsbogen. Wird bei einem internen Stundensatz
auch Gewinn aufgeschlagen? Nein, denn über den kalkulatorischen
Unternehmerlohn werden die Bezüge der Geschäftsführer bereits
erwirtschaftet. Was sind fixe und variable Kosten? Fixe Kosten
fallen immer an, variable nur wenn produziert wird.
Literaturempfehlungen Wie schon bei der Erläuterung der
Gehaltsabrechnung kann ich wieder nur das IT-Handbuch* (auch
"Tabellenbuch" genannt) empfehlen. Es handelt sich beim Stundensatz
erneut um ein Wirtschaftsthema, das man auswendig lernen und gut in
Tabellen darstellen kann. * Links Permalink zu dieser
Podcast-Episode RSS-Feed des Podcasts Check: Berechnung des
Stundenverrechnungssatzes | BMWi-Existenzgründungsportal
Stundensatzkalkulation - Wie einen Stundensatz berechnen?
Definition » Personalnebenkosten « | Gabler Wirtschaftslexikon
Lohnnebenkosten – Wikipedia Sozialversicherungsträger – Wikipedia
Zuschlagskalkulation – Wikipedia Betriebsabrechnungsbogen –
Wikipedia Weitere Infos zum FachgesprächDu suchst noch mehr Tipps
rund um das Fachgespräch? Dann schau doch mal in diese Artikel- und
Podcast-Kategorie: Alle Artikel rund um das Fachgespräch.Kennst du
schon meine Hörbücher zur Vorbereitung auf das Fachgespräch? Unter
dasperfektefachgespraech.de kannst du sie herunterladen. In insg.
über 10 Stunden gehe ich über 200 Fragen im Detail durch und gebe
Tipps für die Beantwortung.Und wenn du dich für meinen Newsletter
einträgst, bekommst du immer direkt alle Neuigkeiten von dieser
Seite in dein Postfach geliefert.Jetzt anmelden! Zusammenfassung
Die Kosten deiner Projektarbeit berechnen In meinem
Prüfungsausschuss wird häufig gefragt, wie sich der Stundensatz im
Abschlussprojekt zusammensetzt. Als Fachinformatiker:in brauchst du
dafür kaufmännisches Wissen, weil dein Projekt einen
wirtschaftlichen Zweck erfüllt. Wenn es beispielsweise Kosten senkt
oder höhere Umsätze ermöglicht, kannst du berechnen, wann es die
entstandenen Kosten wieder einspielt. Dafür steht der Begriff
Amortisation. Deine Arbeitszeit verursacht Kosten für den
Ausbildungsbetrieb. Im Rechenbeispiel dieser Episode umfasst das
Projekt 70 Stunden. Über den Stundensatz lässt sich ausrechnen,
welchen Betrag du dafür in deiner Projektplanung ansetzt: Kosten
der Projektarbeitszeit = Projektstunden × Stundensatz Die
Ausbildungsvergütung bildet dabei einen Teil der Kosten ab. Dein
Betrieb bezahlt außerdem weitere Leistungen und trägt Kosten für
das Umfeld, in dem du arbeitest. Im Fachgespräch solltest du die
Bestandteile des angesetzten Stundensatzes begründen können. Welche
Bestandteile in den Stundensatz eingehen Bruttogehalt
beziehungsweise Brutto-Ausbildungsvergütung: Dieser Betrag bildet
die Grundlage für die Kosten deiner Arbeitszeit.
Personalnebenkosten: Dazu gehören unter anderem die Sozialbeiträge
des Arbeitgebers sowie gesetzliche, tarifliche und freiwillige
Leistungen. Gemeinkosten: Kosten, die im Unternehmen für mehrere
Leistungen oder Produkte anfallen, werden anteilig eingerechnet.
Gewinnzuschlag: Bei einem Auftrag für Kund:innen wird abhängig vom
Unternehmen zusätzlich Gewinn einkalkuliert. Für ein internes
Projekt berechnest du einen internen Stundensatz, der die
anfallenden Kosten abdeckt. Ein externer Stundensatz bestimmt, was
dein Unternehmen Kund:innen für eine Arbeitsstunde berechnet. Wenn
das Unternehmen Gewinn erzielen möchte, fließt dieser in den Preis
ein. Gemeinnützige Organisationen können sich auf das Decken ihrer
Kosten beschränken. Die Vergütung auf Arbeitsstunden umrechnen Für
die Rechnung gehst du vom Bruttobetrag aus, den dein Arbeitgeber
bezahlt. Als Grundlage eignen sich die tatsächlich verfügbaren
Arbeitsstunden eines Jahres. Dabei berücksichtigst du Urlaub und
Krankheitstage. Je nach Arbeitsverhältnis kommen Zuschläge hinzu,
etwa für Nachtarbeit oder anders vergütete Überstunden. Den auf
eine Stunde entfallenden Bruttobetrag erhältst du, indem du die
Vergütung für den betrachteten Zeitraum durch die zugehörigen
Arbeitsstunden teilst. Für mein vereinfachtes Beispiel setze ich
1.000 Euro Ausbildungsvergütung im Monat an. Bei 38,5 Stunden pro
Woche und angenommenen vier Arbeitswochen ergeben sich 154 Stunden.
Daraus folgen etwa 6,50 Euro pro Stunde. Für 70 Projektstunden sind
das gerundet 450 Euro, bevor weitere Kosten eingerechnet werden.
Dieses Beispiel vereinfacht die verfügbaren Arbeitsstunden bewusst.
Personalnebenkosten einrechnen Zusätzlich zur Vergütung fallen für
deinen Arbeitgeber unter anderem folgende Kosten an:
Arbeitgeberanteile zur Renten-, Arbeitslosen-, Pflege- und
Krankenversicherung; Beiträge zur Unfallversicherung, die der
Arbeitgeber allein trägt; Aufwendungen aufgrund gesetzlicher
Vorgaben, beispielsweise zum Mutterschutz oder nach dem
Betriebsverfassungsgesetz; Kosten im Zusammenhang mit bezahlten
Ausfallzeiten, etwa Feiertagen; freiwillige Leistungen wie
Fortbildungen, betriebliche Altersversorgung oder Zuschüsse zur
Kantine. Bei Fortbildungen zählt auch die Zeit, in der ein:e
Mitarbeiter:in bezahlt wird und an einer Schulung teilnimmt. Welche
Leistungen einfließen, hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Eine
mögliche Anschlussfrage im Fachgespräch betrifft die Stelle, an die
der Arbeitgeber die Sozialbeiträge überweist. Die gesetzliche
Krankenkasse dient als zentrale Einzugsstelle und verteilt die
Beiträge an die zuständigen Sozialversicherungsträger weiter.
Beiträge zur Unfallversicherung gehen üblicherweise an die
Berufsgenossenschaft. Einzelkosten und Gemeinkosten zuordnen
Einzelkosten lassen sich einem Kostenträger direkt zuordnen,
beispielsweise einem bestimmten Produkt. Bei einem Stahlträger kann
das die Menge an Eisenerz sein, die für ihn gebraucht wird. Auch
Arbeitskosten können direkt zugeordnet werden, etwa wenn ein:e
Mitarbeiter:in nach Stückzahl oder Stunden bezahlt wird. Bei einem
festen Gehalt ist diese Zuordnung schwieriger. Gemeinkosten werden
über passende Schlüssel oder Zuschläge verteilt. Dazu zählen
beispielsweise: Miete oder Pacht für Gebäude; Energie sowie
Telefonkosten; Steuern und Zinsen; Abschreibungen auf Anlagegüter,
etwa Maschinen oder Firmenwagen; Kosten für interne Abteilungen wie
Personal, Rechnungswesen oder IT; Versicherungen und Werbung. Wenn
eine Halle monatlich 1.000 Euro Miete kostet und darin zehn
Stahlträger gefertigt werden, lassen sich in einem einfachen
Beispiel jedem Stahlträger 100 Euro Miete zurechnen. Mit der
Zuschlagskalkulation rechnen Bei der Zuschlagskalkulation gehst du
schrittweise entlang des Ablaufs im Unternehmen vor: Du beginnst
mit den Materialeinzelkosten, beispielsweise für Eisenerz.
Materialgemeinkosten kommen hinzu, etwa die Miete für ein
Materiallager. ...
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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