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Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 2: Hardware) – Anwendungsentwickler-Podcast #56

Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 2: Hardware) – Anwendungsentwickler-Podcast #56

IT-Berufe-Podcast vor 10 Jahren
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Wir setzen den Buchclub zum Handbuch für Fachinformatiker von
Sascha Kersken mit dem dritten Kapitel fort. In der
sechsundfünfzigsten Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts geht
es also um Hardware. TL;DR Im Buchclub zum Handbuch für
Fachinformatiker von Sascha Kersken gehe ich mit dir das
Hardwarekapitel durch. Für dich als IT-Azubi gehören der Aufbau
eines PCs und die Arbeitsweise seiner Komponenten zum Grundwissen.
In den besprochenen Prüfungsaufgaben spielen vor allem
Schnittstellen und Massenspeicher eine Rolle, wobei du RAID genauer
lernen solltest. Bei Aufgaben zu Peripheriegeräten brauchst du
deren Eigenschaften, um passende Hardware auszuwählen; für
Rechenaufgaben helfen dir bekannte Kapazitäten und
Übertragungsraten. Wenn dir ein Wert fehlt, halte eine Annahme fest
und rechne damit weiter, um Teilpunkte für deinen Lösungsweg zu
bekommen. Kapitelmarken [00:00:01] Einstieg in den Buchclub
[00:00:35] Themenwahl und Mitmachen beim Buchclub [00:02:08] Aufbau
des Hardwarekapitels [00:02:33] EVA-Prinzip [00:03:23]
Von-Neumann-Architektur [00:04:17] Rechnergeschichte und
Geräteklassen [00:04:48] PC-Bauteile anhand von Bildern erkennen
[00:06:11] Zentraleinheit und Aufbau der CPU [00:07:48]
Leistungsmerkmale sowie 32 und 64 Bit [00:09:07]
Prozessorarchitekturen und Maschinenbefehle [00:09:55]
Arbeitsspeicher und RAM-Arten [00:10:29] BIOS und UEFI [00:11:27]
Bussysteme und IRQs [00:12:37] Anschlüsse für Erweiterungskarten
[00:13:39] Laufwerksanschlüsse [00:14:28] USB, drahtlose
Schnittstellen und Übertragungsraten [00:16:58] Peripherie und
Massenspeicher [00:18:14] RAID-Level und verfügbare
Speicherkapazität [00:19:57] Optische Datenträger und
Rechenaufgaben [00:22:13] Teilpunkte durch Annahmen und
Teillösungen [00:23:31] Formate optischer Datenträger [00:23:51]
Eingabegeräte und Scanner [00:24:37] Grafikkarten und
Standardauflösungen [00:25:21] Monitore passend zu Anforderungen
auswählen [00:26:16] Druckerarten und ihre Eigenschaften [00:27:02]
Sound-Hardware und Rückblick auf die Peripherie [00:28:14]
Netzwerkgrundlagen und nächste Buchclub-Termine [00:29:18] Handbuch
und ältere Open-Book-Ausgabe [00:30:28] CeBIT-Folien zu Java EE 7
[00:31:59] Website mit Tipps zur Prüfung [00:32:28] Newsletter und
Materialien zum Abschlussprojekt [00:33:17] Ausblick auf die
nächsten Episoden Inhalt Grundlagen EVA-Prinzip und von
Neumann-Architektur sollte jeder Informatiker gehört haben.
Rechnergeschichte ist nice to know, aber für die Prüfung
irrelevant. Bild des Computers war hilfreich für meine Azubis. Die
Anschlüsse müssen teilweise im Detail für die Prüfung bekannt sein.
Die Zentraleinheit Hier gab es einige Wiederholungen. Aufbau der
Zentraleinheit sollte jedem Informatiker bekannt sein. In der
Prüfung wird er aber weniger abgefragt. Aufbau des Prozessors und
Architekturen sind ebenfalls spannend, aber unwichtig für die
Prüfung. Es gab aber mal eine Frage zu x86 vs. 64 Bit. Stack
Overflow muss jeder mal gehört haben. Unterschiedliche RAM-Arten
sind unwichtig für die Prüfung. Abschnitte zu BIOS, Bus, IRQ sind
interessant, aber nicht relevant für die Prüfung. Die verschiedenen
Steckplätze auf dem Mainboard sowie die Laufwerksanschlüsse usw.
gehören zum Grundwissen. Auch die Abkürzungen lernen! Die
Peripherie Sehr viele Inhalte, die man sich nicht komplett merken
kann. Massenspeicher sind wichtig für die Prüfung (insb. Vor- und
Nachteile). Die genaue Einteilung der Festplatte ist nicht wichtig.
RAID ist absolutes Pflichtprogramm. Ebenso optische Speichermedien,
wobei die bunten Bücher unwichtig sind. Hinweis: Geschwindigkeiten
lernen! Tastatur/Maus/Scanner sind wenig prüfungsrelevant. Die
verschiedenen Grafikauflösungen sollte man gehört haben. Bei den
Monitoren sind insb. die Unterschiede und Vor- und Nachteile
interessant. Das gleiche gilt für Drucker. Zur Soundhardware habe
ich noch nie Prüfungsaufgaben gesehen. Nächster Buchclub:
18.04.2016, Kapitel 4 (Netzwerkgrundlagen) Literaturempfehlungen
Ist doch wohl klar, oder? ;-) *(direkt beim Rheinwerk-Verlag
bestellen*) Links Permalink zu dieser Podcast-Episode RSS-Feed des
Podcasts 3 Hardware - Rheinwerk Computing :: IT-Handbuch für
Fachinformatiker Zusammenfassung Hardware im Buchclub Mit meinen
beiden IT-Azubis habe ich Kapitel 3 des Handbuchs für
Fachinformatiker von Sascha Kersken besprochen. Es behandelt die
Grundlagen der Hardware sowie die Zentraleinheit und
Peripheriegeräte. Meine Hinweise zur Prüfung beruhen auf den
Aufgaben, die ich zum Zeitpunkt der Episode im Jahr 2016 kannte.
Grundlagen und Aufbau eines PCs Wenn du als Fachinformatiker:in
Anwendungsentwicklung programmierst, arbeitest du an der
Verarbeitung von Daten. Das EVA-Prinzip beschreibt den Ablauf von
der Eingabe über die Verarbeitung bis zur Ausgabe und gehört zum
Grundwissen in der IT. Zur Von-Neumann-Architektur gehören
Steuerwerk und Rechenwerk sowie Hauptspeicher und Ein-
beziehungsweise Ausgabeeinheiten. Auch heutige PCs folgen diesem
grundlegenden Aufbau. Direkte Prüfungsfragen dazu sind mir bisher
kaum begegnet. Die Bilder im Buch zeigen einen PC von außen und
geben Einblick in sein Inneres. Anhand des Mainboards kannst du
Bauteile und Anschlüsse erkennen. Meine Azubis fanden diesen
Praxisbezug hilfreich, weil die Abbildungen den Einstieg
erleichtern, wenn du bisher selten einen PC geöffnet hast. Für die
Prüfung haben die Geschichte der Rechner und die Einteilung in
Geräteklassen wie Desktop-PC oder Laptop nach meinen bisherigen
Erfahrungen wenig Gewicht. Zentraleinheit und Prozessor Zum Bereich
der Zentraleinheit zählen neben der CPU auch Arbeitsspeicher und
ROM sowie Chipsatz und Bussysteme. Im Buch erfährst du, wie ein
Prozessor intern arbeitet und welche Aufgaben seine Bestandteile
übernehmen. Dazu gehören: die ALU als arithmetisch-logische
Einheit, Register, das Steuerwerk, Caches, etwa Level 1 und Level
2. Mit diesem Wissen kannst du Angaben zu einem PC besser
einordnen, etwa wenn beim Kauf mit der Größe eines Caches geworben
wird. Zu diesen Details habe ich bisher wenige Prüfungsaufgaben
gesehen. Mit 32 und 64 Bit solltest du dich genauer beschäftigen,
weil mir dazu bereits eine Prüfungsaufgabe begegnet ist. Gefragt
wurde nach den Vorteilen von 64 Bit. Du solltest erklären können,
welche praktischen Folgen die Wortbreite für einen Rechner oder
sein Betriebssystem hat. Weitere Abschnitte behandeln
Prozessorarchitekturen wie RISC und CISC sowie Maschinenbefehle und
Assembler. Auch die verschiedenen RAM-Arten werden beschrieben. Die
ausführlichen technischen Details dieser Themen hatten in den mir
bekannten Prüfungen wenig Gewicht. BIOS und Bussysteme Das Buch
beschreibt das BIOS einschließlich seiner Menüpunkte und Updates
ausführlich. Zum Zeitpunkt der Episode werden neue PCs bereits mit
dem Nachfolger UEFI ausgeliefert, den das Kapitel ebenfalls
behandelt. Einzelne BIOS-Menüpunkte spielen für die besprochenen
Prüfungen kaum eine Rolle. Bei Bussystemen geht es unter anderem um
serielle und parallele Datenübertragung. Die früher nötige manuelle
Zuordnung von IRQs übernimmt inzwischen das Betriebssystem. Für
solche Details würde ich beim Lernen wenig Zeit einplanen.
Schnittstellen für die Prüfung lernen Bei den Anschlüssen solltest
du genauer hinsehen, weil dazu Prüfungsfragen vorkommen. Lerne die
ausgeschriebenen Bezeichnungen der Abkürzungen und die
Eigenschaften der jeweiligen Schnittstellen. Erweiterungskarten:
Bei PCI und PCI Express sowie AGP solltest du die Unterschiede
kennen und eine passende Schnittstelle begründen können. Laufwerke:
Das Kapitel behandelt SCSI und IDE sowie deren Weiterentwicklungen
SAS und SATA. Dazu gehören auch Begriffe wie Master und Slave beim
älteren IDE-Anschluss. Weitere Anschlüsse: USB und FireWire kommen
als Themen infrage. Präge dir bei den jeweiligen Versionen die
Übertragungsraten ein. Drahtlose Verbindungen: Bei WLAN und
Bluetooth brauchst du Kenntnisse über die Standards und ihre
Geschwindigkeiten. Für eine Aufgabe, in der du die Dauer einer
Datenübertragung berechnen sollst, brauchst du die Datenmenge und
die passende Übertragungsrate. Im Podcast dient das Übertragen von
300 MB über USB 1.1 als Beispiel. Massenspeicher und RAID Bei
Aufgaben zu Backups musst du begründen können, welches
Speichermedium zu den Anforderungen passt. Dafür brauchst du die
Eigenschaften magnetischer und optischer Datenträger. Auch den
grundlegenden Aufbau einer Festplatte solltest du kennen. Sehr
genaue Angaben zu Startadressen oder zur Position einzelner Bytes
auf einer Festplatte haben in den besprochenen Prüfungen wenig
Gewicht. RAID ist in den mir bekannten Prüfungen häufig
vorgekommen, auch im damaligen Prüfungsteil Ganzheitliche Aufgabe 1
für Fachinformatiker:innen Anwendungsentwicklung. Für dieses Thema
solltest du zusätzliche Literatur heranziehen, da das Buch einen
Einstieg bietet. Lerne mindestens diese RAID-Level: RAID 0, RAID 1,
RAID 5, RAID 01, RAID 10. Du solltest darstellen können, wie die
Festplatten in den jeweiligen Verbünden zusammenarbeiten. RAID 0
arbeitet mit Striping, RAID 1 mit Mirroring. Außerdem brauchst du
die Anzahl der erforderlichen Festplatten und die verbleibende
Speicherkapazität. Bei RAID 5 sind mindestens drei Festplatten
erforderlich. Die verteilten Paritätsinformationen beanspruchen die
Kapazität einer Festplatte, sodass bei drei gleich großen
Festplatten die Kapazität von zwei für Daten zur Verfügung steht.
Optische Datenträger und Rechenaufgaben Zu CD und DVD sowie Blu-ray
solltest du die Kapazitäten der verschiedenen Formate kennen. Dazu
kommen Unterschiede wie beschreibbare und wiederbeschreibbare
Medien oder doppelseitige Varianten. Die farbig benannten
Standardwerke zur CD, etwa das Red Book, sind mir bisher als
Prüfungsinhalt kaum begegnet. Bei Rechenaufgaben können die
einfachen Übertragungsgeschwindigkeiten gefragt sein. Aus einer
einfachen Geschwindigkeit lässt sich eine angegebene mehrfache
Geschwindigkeit berechnen. Ebenso brauchst du Kapazitätsangaben,...
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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