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Bewertung von Auszubildenden (Evaluierungsbögen) – Anwendungsentwickler-Podcast #71

Bewertung von Auszubildenden (Evaluierungsbögen) – Anwendungsentwickler-Podcast #71

IT-Berufe-Podcast vor 10 Jahren
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Die Evaluierung von Auszubildenden und Ausbildern ist Thema der
einundsiebzigsten Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts. TL;DR
Mit wöchentlichen One-on-Ones und halbjährlichen
Evaluierungsgesprächen begleite ich dich durch die IT-Ausbildung.
Dabei sprechen wir über deine Arbeit und darüber, wie du dich
fachlich weiterentwickelst. Du schätzt deine Fähigkeiten selbst
ein, bekommst Feedback zu deinen Stärken sowie zu Lernlücken und
gibst mir Rückmeldung zu meiner Arbeit als Ausbilder. Dafür
verwende ich Fragebögen mit offenen Fragen und einer einfachen
Smiley-Skala. Kapitelmarken [00:00:01] Einstieg: Leistung von
IT-Azubis bewerten [00:01:16] One-on-Ones und Anregungen von
Manager-Tools [00:04:45] Halbjährliche Evaluierungsgespräche im
Überblick [00:05:44] Feedback für IT-Azubis und Ausbilder:innen
[00:07:39] Fragebögen überarbeiten und Erfahrungen austauschen
[00:09:03] One-on-Ones: Ablauf und freie Themenwahl [00:11:06] Zeit
für deine Anliegen und mein Feedback [00:13:24] Nächste Aufgaben
und Lernschritte besprechen [00:13:56] Wöchentliche Termine ab
Ausbildungsbeginn [00:14:59] Evaluierungsgespräche mit drei
Fragebögen [00:16:03] Bisherige Aufgaben und Erfahrungen
reflektieren [00:17:36] Wünsche für kommende Themen und Projekte
[00:18:59] Hilfreiche Erfahrungen und vorhandene Kenntnisse
[00:20:34] Lernlücken erkennen und passende Förderung finden
[00:22:34] Ziele priorisieren und persönliche Anliegen ansprechen
[00:24:12] Kriterien mit einer Smiley-Skala bewerten [00:25:33]
Bögen aufbewahren und den Ausbildungsverlauf festhalten [00:26:04]
Bereiche der Bewertung und Ausblick auf die Fortsetzung [00:26:26]
Evaluierungsbögen herunterladen und anpassen [00:27:14]
Quellenangaben in der Projektpräsentation [00:27:56] Empfehlungen
zu Domain-Driven Design [00:28:39] Fortsetzung mit den einzelnen
Bewertungskriterien Inhalt Ich führe wöchentlich halbstündige
Gespräche (O3 = One-on-Ones) mit jeder/m Auszubildenden. 10 Minuten
für die/den Azubi/ne, 10 Minuten für mich, 10 Minuten für die
Zukunftsplanung. In halbjährlichen Evaluierungsgesprächen gehen wir
alle bisherigen Aufgaben des Azubis durch, besprechen Wünsche bzgl.
zukünftiger Aufgaben, sprechen über evtl. vorhandene
Lernschwierigkeiten und wie sie behoben werden können, Probleme mit
Kollegen usw. Auch die Bewertung des Ausbilders ist Bestandteil
dieses Gesprächs, damit beide Seiten etwas lernen können. Die
Gespräche werden anhand eines Fragebogens mit offenen Fragen zur
Ausbildung geführt, damit nichts vergessen wird und beide Seiten
sich entsprechend vorbereiten können. Im Anschluss schreibe ich
dann ein kurzes Protokoll mit "ToDo-Listen", die als Grundlage für
das nächste Gespräch dienen. Durch die wöchentlichen Gespräche ist
allerdings auch meist schon Vieles geklärt, sodass in den
halbjährlichen Terminen eher langfristige Themen wie
Prüfungsvorbereitung, potentielle Aufgaben nach der Ausbildung usw.
behandelt werden. Evaluierungsbögen Meine Evaluierungsbögen kannst
du hier in Form von PDF-Dateien herunterladen. Wenn du sie als
editierbare Word-Dateien* herunterladen möchtest, melde dich
einfach für meinen Newsletter an. Dann bekommst du direkt den
entsprechenden Download-Link. Selbstevaluierung des Azubis
Evaluierung des Azubis Evaluierung des Ausbilders
Literaturempfehlungen Das Konzept der One-on-Ones habe ich aus dem
Manager Tools Podcast, den ich bereits seit vielen Jahren verfolge.
Kürzlich sind die zentralen Inhalte der Ansätze von Manager Tools
auch als Buch The Effective Manager* erschienen, das ich sehr
empfehlen kann. Es fasst auf ein paar hundert Seiten die
wichtigsten Aussagen von über 10 Jahren Podcast zusammen. * Links
Permalink zu dieser Podcast-Episode RSS-Feed des Podcasts
One-on-Ones Part 1 | Manager Tools One-on-Ones Part 2 | Manager
Tools One-on-Ones Part 3 | Manager Tools Zusammenfassung
Wöchentlich Zeit für ein persönliches Gespräch Seit mehreren Jahren
führe ich mit meinen IT-Azubis wöchentliche One-on-Ones, die
jeweils eine halbe Stunde dauern. Die Idee stammt aus dem Podcast
Manager-Tools. Solche Gespräche helfen dabei, einander
kennenzulernen und eine gute Beziehung aufzubauen. In meinem
Betrieb liegt die Rolle als Vorgesetzte:r bei der Abteilungs-
beziehungsweise Bereichsleitung; ich begleite die Ausbildung als
Ausbilder. Obwohl ich mit meinen Auszubildenden im selben Büro
sitze und Fragen auch im Alltag beantworten kann, reserviere ich
jede Woche Zeit für ein Gespräch unter vier Augen. Damit beginne
ich bereits in der ersten Ausbildungswoche. Meist liegt der Termin
am gleichen Wochentag zur gleichen Uhrzeit. Wenn etwas Dringendes
dazwischenkommt, lässt er sich verschieben, wobei der wöchentliche
Austausch verlässlich stattfinden soll. So laufen die 30 Minuten ab
| Zeit | Inhalt | | --- | --- | | Erste zehn Minuten | Du bestimmst
die Themen und sprichst beispielsweise über Fragen zu deinen
Projekten oder über etwas aus deinem Privatleben. | | Zweite zehn
Minuten | Ich gebe dir Feedback zu deiner Arbeit und bringe eigene
Themen ein. Auch Persönliches kann hier Platz haben. | | Letzte
zehn Minuten | Gemeinsam besprechen wir, welche Aufgaben bis zur
nächsten Woche anstehen und worauf du beim Lernen deinen
Schwerpunkt legst. | Die Zeitblöcke geben einen Rahmen vor. Wenn du
länger erzählen möchtest, bekommt dein Anliegen mehr Raum innerhalb
der halben Stunde. Der gesamte Termin bleibt bei 30 Minuten. Welche
persönlichen Dinge du ansprichst, entscheidest du selbst. In meiner
Praxis drehen sich die Gespräche überwiegend um die Arbeit, weil
sich im Büroalltag bereits viele Gelegenheiten ergeben, über andere
Themen zu sprechen. Am Ende geht es etwa um kommende Projekte oder
um Technologien, die du dir als Nächstes anschaust. Etwa jedes
halbe Jahr genauer auf die Ausbildung schauen Zusätzlich führe ich
ungefähr alle sechs Monate ein längeres Evaluierungsgespräch. Dafür
habe ich folgende Bögen zusammengestellt: Einen Bogen, auf dem du
deine Arbeit und deine Fähigkeiten selbst einschätzt. Einen
entsprechenden Bogen, auf dem ich dir Feedback gebe. Einen weiteren
Bogen, mit dem du meine Arbeit als Ausbilder bewertest. Zu Beginn
gehen wir deine Selbsteinschätzung durch. Offene Fragen
beantwortest du mit eigenen Worten. Anschließend sprechen wir über
die einzelnen Punkte und gleichen unsere Einschätzungen ab. Durch
regelmäßiges Feedback kannst du besser einschätzen, wie weit du
fachlich bist und wo du noch lernen musst. Dazu gehört auch die
Frage, ob deine Kenntnisse für die Prüfung ausreichen. Deine
Stärken verdienen ebenso Aufmerksamkeit, weil sie Hinweise darauf
geben, welche Aufgaben später zu dir passen. Diese offenen Fragen
beantwortest du Bisherige Aufgaben und eigene Interessen Was hast
du seit dem letzten Gespräch gemacht und gelernt? Du schaust auf
die vergangenen Monate zurück und hältst fest, welche Themen dir
begegnet sind. Was ist dir positiv in Erinnerung geblieben und soll
beibehalten werden? Hier kannst du beschreiben, welche Aufgaben dir
gefallen haben. Welche Erfahrungen waren negativ und was soll sich
ändern? Dabei geht es auch darum, welche Tätigkeiten du später
übernehmen möchtest. Welche Themen oder Aufgaben wünschst du dir
für die Zukunft? Deine Interessen fließen ein, wenn ich Projekte
verteile. Der Ausbildungsplan und die verfügbare Zeit bestimmen
mit, welche Wünsche sich umsetzen lassen. Was dir beim Arbeiten
hilft und wo du Unterstützung brauchst Was hat deinen Erfolg
gefördert oder erschwert? Du hältst fest, was dir bei Projekten
geholfen hat und wo du auf Schwierigkeiten gestoßen bist, etwa bei
einem Programmierkonzept oder einem Werkzeug. Welche Kenntnisse und
Fähigkeiten konntest du einbringen? Dabei kannst du auch überlegen,
wo Wissen aus der Berufsschule oder aus deiner bisherigen Schulzeit
in deiner Arbeit vorkam. Wo fehlen dir Kenntnisse oder fällt dir
das Lernen im Betrieb schwer? Deine eigene Einschätzung ergänze ich
durch mein Feedback. Daraus ergeben sich passende nächste
Lernschritte. Welche Tätigkeiten passen zu deinen Fähigkeiten? Du
überlegst, in welchen Aufgabenbereichen du deine Stärken einbringen
kannst und woran du gern arbeitest. Was würde dir beim Lernen
helfen? Hier kannst du beispielsweise Bücher oder gezielte
Übungsaufgaben vorschlagen. Auch Code Reviews kommen infrage.
Nächste Schritte und persönliche Anliegen Welche künftigen Aufgaben
oder Ziele sind dir besonders wichtig? Deine Antwort hilft mir, bei
mehreren möglichen Projekten einen Schwerpunkt zu setzen. Gibt es
Konflikte mit Mitarbeiter:innen oder Vorgesetzten? Im Gespräch
unter vier Augen kannst du solche Schwierigkeiten ansprechen und
Unterstützung beim Umgang damit bekommen. Hast du eigene Fragen?
Hier ist Platz für Anliegen, die der Bogen bisher offenlässt.
Feedback mit einer Smiley-Skala Für einzelne Kriterien verwende ich
eine einfache Skala. Ein lachender Smiley steht für etwas, das
positiv auffällt. Der neutrale Smiley bedeutet, dass alles in
Ordnung ist. Mit dem traurigen Smiley kennzeichne ich einen
Bereich, in dem du etwas verbessern solltest. Zu jedem Punkt gehört
das Gespräch darüber, was bereits gut läuft und woran du konkret
weiterarbeiten kannst. Die Kriterien sind folgenden Bereichen
zugeordnet: Umgang mit Menschen Leistungsmotivation Engagement
Geistige Tätigkeiten Planung und Organisation Die detaillierten
Unterpunkte sowie die Fragen zur Bewertung meiner Arbeit als
Ausbilder folgen in der nächsten Episode. Aus den Bögen verfasse
ich etwa einmal pro Halbjahr einen kurzen Text, der den
Ausbildungsverlauf festhält. Die ausgefüllten Bögen bewahre ich bei
mir im Schrank auf. Für das schriftliche Protokoll dienen sie als
Anhaltspunkte; die Personalakte enthält diese Bögen nicht. Vorlagen
und ergänzende Quellen Meine Fragebögen habe ich aus verschiedenen
Vorlagen und Anregungen von Manager-Tools zusammengestellt. Über
die Jahre habe ich sie überarbeitet und Fragen entfernt, die sich
in meinem Alltag kaum beantworten ließen. Du kannst mir eigene
Erfahrungen oder Vorschläge pe
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„Bewertung von Auszubildenden (Evaluierungsbögen) – Anwendungsentwickler-Podcast #71“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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