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Bewertung von Auszubildenden (Teil 2) – Anwendungsentwickler-Podcast #72

Bewertung von Auszubildenden (Teil 2) – Anwendungsentwickler-Podcast #72

IT-Berufe-Podcast vor 10 Jahren
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Die konkreten Punkte auf meinen Evaluierungsbögen für Auszubildende
und Ausbilder sind das Thema der zweiundsiebzigsten Episode des
Anwendungsentwickler-Podcasts. TL;DR Mit meinen Bewertungsbögen
bekommst du als IT-Azubi regelmäßig Feedback dazu, wie du arbeitest
und dich fachlich entwickelst. Du schätzt dich selbst ein und
besprichst mit mir die einzelnen Punkte, damit du deinen Lernstand
besser einordnen kannst. Außerdem bewertest du, wie ich dich
betreue und wie du deine Ausbildung erlebst. Dafür führe ich
wöchentlich halbstündige Einzelgespräche und alle sechs Monate ein
längeres Gespräch anhand der Bögen. Kapitelmarken [00:00:20]
Einstieg in die Bewertungsbögen [00:00:47] Umgang mit Menschen und
Feedback [00:01:39] Aufgaben sorgfältig erledigen und Termine
einhalten [00:03:27] Eigeninitiative und selbstständiges Arbeiten
[00:05:18] Abläufe kritisch hinterfragen und automatisieren
[00:06:38] Zuverlässigkeit und unangenehme Aufgaben [00:07:44] Aus
eigenem Interesse dazulernen [00:09:19] Zusammenhänge erkennen und
Neues verstehen [00:10:44] Kreativität und Probleme lösen
[00:12:30] Lernstand in Schule und Betrieb bewerten [00:13:26]
Systematisch vorgehen und Aufgaben planen [00:14:25] Eigene Ideen
in den Betrieb einbringen [00:16:01] Selbst- und Fremdeinschätzung
besprechen [00:17:14] Ausbildung und Ausbilder:in bewerten
[00:18:26] Ansprechpersonen und Zeit für Betreuung [00:20:13]
Interesse, Antworten und verständliche Erklärungen [00:22:15]
Fachliche und soziale Kompetenz [00:23:00] Roter Faden und
sinnvolle Aufgaben [00:24:14] Freiraum und passende Schwierigkeit
[00:26:08] Schule und Betrieb miteinander verbinden [00:28:09]
Arbeitsklima und Einbindung ins Unternehmen [00:30:51] Regelmäßige
Gespräche und Erfahrungsaustausch Evaluierungsbögen Meine
Evaluierungsbögen kannst du hier in Form von PDF-Dateien
herunterladen. Wenn du sie als editierbare Word-Dateien*
herunterladen möchtest, melde dich einfach für meinen Newsletter
an. Dann bekommst du direkt den entsprechenden Download-Link.
Selbstevaluierung des Azubis Evaluierung des Azubis Evaluierung des
Ausbilders Literaturempfehlungen Das Konzept der One-on-Ones habe
ich aus dem Manager Tools Podcast, den ich bereits seit vielen
Jahren verfolge. Kürzlich sind die zentralen Inhalte der Ansätze
von Manager Tools auch als Buch The Effective Manager* erschienen,
das ich sehr empfehlen kann. Es fasst auf ein paar hundert Seiten
die wichtigsten Aussagen von über 10 Jahren Podcast zusammen. *
Links Permalink zu dieser Podcast-Episode RSS-Feed des Podcasts
Bewertung von Auszubildenden (Evaluierungsbögen) -
Anwendungsentwickler-Podcast #71 Zusammenfassung Wie ich die
Gespräche organisiere Für das wöchentliche Einzelgespräch nehme ich
mir eine halbe Stunde Zeit. Alle sechs Monate kommt ein längeres
Gespräch hinzu, für das du und ich Bewertungsbögen ausfüllen. Die
einzelnen Kriterien sind jeweils mit einem kurzen Satz erläutert.
Du schätzt deine Arbeit selbst ein, während ich dieselben Kriterien
aus meiner Perspektive bewerte. Anschließend gehen wir jeden Punkt
durch und begründen, wie wir zu unserer Einschätzung gekommen sind.
Dadurch lernst du, deine eigene Arbeit und ihre Wirkung auf andere
besser einzuordnen. Meine Erfahrungen mit anderen IT-Azubis im
jeweiligen Ausbildungsjahr helfen beispielsweise dabei, deinen
Zeitbedarf einzuschätzen. Mein Bogen enthält die gleichen Fragen
zum Ankreuzen wie deiner. Die offenen Fragen stehen auf deinem
Bogen. Welche Kriterien ich bei dir bewerte Umgang mit Menschen Im
Team zusammenarbeiten: Dazu gehört, dass du offen und freundlich
mit deinen Kolleg:innen umgehst. Auch alltägliche Dinge wie
Begrüßen und Verabschieden fließen ein. Mit Konflikten und Feedback
umgehen: Rückmeldungen zu deinem Code helfen dir beim Lernen.
Entscheidend ist, wie du darauf reagierst und ob du Hinweise
annimmst. Aufgaben sorgfältig und rechtzeitig erledigen Gute Arbeit
abliefern: Du prüfst deine Ergebnisse und holst dir Feedback dazu,
ob du deine Aufgabe richtig gelöst hast. An schwierigen Aufgaben
dranbleiben: Ich schaue darauf, wie ausdauernd du arbeitest, wenn
Probleme auftreten. Deinen Zeitbedarf einschätzen: Du bekommst
Rückmeldung dazu, ob die benötigte Zeit zu deiner Aufgabe und
deinem Ausbildungsstand passt. Das hilft dir auch mit Blick auf die
Abschlussprüfung. Termine einhalten: Dazu gehört, wichtige Aufgaben
vorzuziehen, wenn ein Termin näher rückt. Überstunden werden im
Gespräch als Beispiel erwähnt; gewünscht sind sie in meinem Betrieb
grundsätzlich nicht. Dich aktiv einbringen Eigenständig Aufgaben
finden: Du schaust, wo Arbeit anfällt, und bietest Kolleg:innen
deine Hilfe an, etwa wenn in einer Besprechung ein Problem
auftaucht. Selbstständig arbeiten: Mit zunehmender Erfahrung kannst
du mehr Aufgaben eigenständig lösen. Wenn du festhängst, frag nach.
Gerade im ersten Ausbildungsjahr helfen dir Fragen dabei,
weiterzukommen; bei einfachen Grundlagen ist eine kurze Nachfrage
sinnvoll. Mitdenken und Abläufe hinterfragen: Bei wiederkehrenden
Aufgaben kannst du prüfen, ob sie sich automatisieren lassen. Auch
etablierte Abläufe verdienen einen Blick darauf, ob sie sinnvoll
sind. Zuverlässig sein: Ich bewerte, ob auf dich bei deinen
Aufgaben Verlass ist. Gelegentlich unangenehme Aufgaben übernehmen:
Im Arbeitsalltag fallen auch weniger interessante Tätigkeiten an.
Dabei zählt, wie du mit ihnen umgehst. Deine Ausbildung soll dir
zugleich die fachlichen Inhalte vermitteln. Aus eigenem Interesse
dazulernen: Fachbücher und Blogartikel geben dir Gelegenheit, dich
selbstständig mit Themen zu beschäftigen. In meiner Abteilung
stehen dafür Bücher bereit, beispielsweise Clean Code und The
Pragmatic Programmer. Zusätzlich organisiere ich Buchclubs.
Zusammenhänge verstehen und Probleme lösen Über deinen
Aufgabenbereich hinausblicken: Du berücksichtigst, welche Folgen
deine Arbeit für andere Bereiche oder Kolleg:innen hat. Änderungen
an zentralen Funktionen können mehrere Teile eines Systems
betreffen. Neues verstehen: Ich schaue darauf, wie schnell du
Lerninhalte und Aufgaben erfassen und umsetzen kannst. Kreative
Lösungen finden: Dafür brauchst du Kenntnisse über verschiedene
Lösungswege. Dieses Kriterium lässt sich gegen Ende der Ausbildung
besser beurteilen, wenn du bereits mehr Grundlagen kennst.
Schwierige Probleme lösen: Du denkst zunächst selbst über einen
Lösungsweg nach und holst dir Hilfe, wenn du sie brauchst. Wie
selbstständig du dabei vorgehst, hängt auch von deinem
Ausbildungsstand ab. In der Berufs- oder Hochschule vorankommen:
Hier fließen deine Noten ein. Die Hochschule ist berücksichtigt,
weil ich auch duale Student:innen betreue. Im Betrieb dazulernen:
Ich ordne deine Kenntnisse danach ein, was zum jeweiligen Zeitpunkt
deiner Ausbildung zu erwarten ist. Diesen Bereich bewerte ich
separat von deinen schulischen Leistungen. Aufgaben planen und
eigene Ideen beitragen Beim Programmieren zerlegst du größere
Probleme in kleinere Aufgaben und gehst diese systematisch an.
Schon bei frühen Übungen zeigt sich, wie du deinen Code
strukturierst. Für dein Abschlussprojekt brauchst du diese
Fähigkeit ebenfalls, damit du die verfügbare Zeit sinnvoll
einteilen kannst. Aus der Berufsschule oder eigenen Projekten
bringst du Erfahrungen mit, die für den Betrieb interessant sein
können. Ich möchte, dass du solche Ideen ansprichst, etwa wenn du
zu Hause eine andere Programmiersprache ausprobiert hast. Gerade
zum Ende der Ausbildung erwarte ich, dass du eigene Vorschläge
einbringst. Wie du meine Arbeit und deine Ausbildung bewertest Auf
einem weiteren Bogen gibst du mir Feedback zur Qualität deiner
Ausbildung. Beim Ankreuzen steht das mittlere Smiley für den
erwarteten Standard. Ein lachendes Smiley kennzeichnet etwas, das
positiv auffällt; ein trauriges zeigt, wo etwas verbessert werden
sollte. Wie ich dich betreue Neben deinem allgemeinen Eindruck von
der Ausbildung bewertest du folgende Punkte: Ansprechpersonen und
Zeit: Du brauchst jemanden, der dir weiterhilft und Zeit für deine
Fragen hat. Wenn ich abwesend bin, können auch erfahrene
Kolleg:innen diese Aufgabe übernehmen und dir weitere Perspektiven
zeigen. Interesse an deiner Arbeit: Du beurteilst, ob ich mich mit
deinen Aufgaben und Ergebnissen beschäftige. Auf Fragen eingehen:
Zu einer Frage gehört eine nachvollziehbare Antwort. Wenn gerade
wenig Zeit ist, sollte ich später darauf zurückkommen und die
Hintergründe erläutern. Verständlich erklären: Du sollst nachfragen
können, bis du verstanden hast, warum etwas auf eine bestimmte
Weise funktioniert. Fachlich kompetent sein: Du bewertest, ob ich
mich mit den Themen auskenne, die ich dir vermittle. Mit Menschen
umgehen können: Auch wie ich mit dir spreche und Wissen vermittle,
gehört auf den Bogen. Wie deine Ausbildung abläuft Ein
nachvollziehbarer roter Faden: Die Inhalte sollten aufeinander
aufbauen, sodass du die nötigen Grundlagen für deine Aufgaben
kennst. Sinnvolle Aufgaben: Echte Projekte geben dir Gelegenheit,
etwas zum Betrieb beizutragen. Freiraum beim Arbeiten: Du brauchst
Zeit und Spielraum, um dich selbstständig mit einer Aufgabe
auseinanderzusetzen. Passende Schwierigkeit: Aufgaben sollten etwas
über deinen aktuellen Fähigkeiten liegen, sodass du dazulernst und
sie bewältigen kannst. Dabei orientiere ich mich am beschriebenen
Flow-Zustand. Dein Feedback hilft mir, den Ausbildungsplan oder die
Projekte anzupassen. Berufs- oder Hochschule und Betrieb verbinden:
Du beurteilst, wie sich die Inhalte aus dem Unterricht auf deine
Arbeit übertragen lassen. Ich kann den Ausbildungsplan darauf
abstimmen. In meinem Betrieb beginne ich früh mit dem
Programmieren, wodurch manche Grundlagen später im Unterricht
erneut vorkommen. Wie du dich im Betrieb fühlst Beim Arbeitsklima
bewertest du, wie du den täglichen Umgang erlebst und ob du dich
akzeptiert fühlst. Außerdem schaust du separat darauf, wie gut du
in das Unternehmen und in deine Abteilung eingebunden bist. Zum
Unternehmen gehört,...
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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