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Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 10: Dateiformate und Sicherheit) – Anwendungsentwickler-Podcast #75

Buchclub: Handbuch für Fachinformatiker (Teil 10: Dateiformate und Sicherheit) – Anwendungsentwickler-Podcast #75

IT-Berufe-Podcast vor 10 Jahren
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Die beiden kurzen Kapitel 17 (Weitere Datei- und Datenformate) und
21 (Computer- und Netzwerksicherheit) sind Inhalt der
fünfundsiebzigsten Episode des Anwendungsentwickler-Podcasts. TL;DR
Ich gehe mit dir die Kapitel 17 und 21 des Handbuchs für
Fachinformatiker:innen durch, die Datei- und Datenformate sowie
Computer- und Netzwerksicherheit behandeln. Für deine Prüfung
brauchst du Kenntnisse über Zeichencodierungen und Dateiformate
sowie klare Definitionen der Sicherheitsbegriffe. Praxisbeispiele
zeigen dir, wie du Dateien mit einem Hexeditor untersuchst oder
Linux-Server absicherst. Bei Audio- und Videoformaten sowie
Kryptografie empfehle ich dir ergänzende Quellen, damit du die
Themen ausreichend für die Prüfung verstehst. Kapitelmarken
[00:00:20] Episode 75 und die Kapitel im Buchclub [00:01:57]
Textdateien und Zeichensätze [00:02:26] Encoding-Probleme mit
PowerShell und Git [00:04:33] Zeichensätze für die Prüfung
[00:05:09] LaTeX und Projektdokumentation [00:06:04] Binäre
Dateiformate [00:06:55] Dateien mit einem Hexeditor untersuchen
[00:07:45] Bildformate und Kompression [00:10:10] Audio- und
Videoformate [00:11:42] TAR-Archive unter Linux [00:12:48]
Computer- und Netzwerksicherheit [00:13:08] Viren, Würmer und
Schutzmaßnahmen [00:14:30] Trojaner, Backdoors, Spyware und Adware
[00:14:59] Phishing und Spam in der Prüfung [00:16:10] Gefahren für
Netzwerke und Server [00:16:48] SQL-Injection und OWASP Top 10
[00:19:28] Firewalls und Intrusion Detection Systems [00:20:10]
Linux-Firewalls mit iptables konfigurieren [00:21:07] Kryptografie
und hybride Verschlüsselung mit HTTPS [00:22:59] Digitale
Signaturen, Hashverfahren und ergänzende Literatur [00:23:43] Die
Kapitel im ersten Ausbildungsjahr lernen [00:24:42] Weitere Themen
im Buchclub [00:25:34] Newsletter und Links der Woche Inhalt
Kapitel 17 (Weitere Datei- und Datenformate) Textdateien und
Zeichensätze Ein absolut praxisrelevantes Thema! Muss mein
aktueller Azubi gerade lernen. :-) Auch die Zeilenumbrüche nicht
vergessen! Ein paar ASCII-Zeichen darf man als Programmierer auch
kennen! Und wie heißt der Standard-Zeichensatz in Deutschland? Das
kurze Kapitel zu LaTeX ist natürlich auch sehr wichtig! ;-) Binäre
Dateiformate Schöne Erklärung für die Praxis (mit Hex-Editor).
Verlustbehaftete und verlustfreie Komprimierung sollte jeder
Prüfling erklären können. Die Unterschiede verbreiteter Bildformate
sind sowohl praxis-, als auch prüfungsrelevant. Das Gleiche gilt
für Audio- und Videoformate. Kapitel 21 (Computer- und
Netzwerksicherheit) PC-Gefahren Wichtige Begriffsdefinitionen für
die Prüfung (z.B. Viren, Würmer, Trojaner). Phishing und Spam waren
gerade in der letzten Sommerprüfung Thema. Netzwerk- und
Serversicherheit Es geht weiter mit ebenso wichtigen Begriffen:
Exploits, DoS, Rootkits, SQL-Injection, Firewalls, IDS.
Praxisbeispiel iptables ist interessant für den eigenen Server. Die
Einführung in die Kryptographie ist auch sehr praxis- und
prüfungsrelevant. Gerade symmetrische und asymmetrische
Verschlüsselung sollte jeder ITler kennen. Literaturempfehlungen
*(direkt beim Rheinwerk-Verlag bestellen*) Links Permalink zu
dieser Podcast-Episode RSS-Feed des Podcasts Zeichensätze und
-kodierung - Anwendungsentwickler-Podcast #32 Pflichtlektüre rund
um Zeichensätze und Encodings Einführung in LaTeX: 00. Einleitung
Category:OWASP Top Ten Project - OWASP Zusammenfassung Die Kapitel
im Buchclub In der zehnten Folge meines Buchclubs behandle ich
Kapitel 17 zu weiteren Datei- und Datenformaten sowie Kapitel 21
zur Computer- und Netzwerksicherheit. Beide enthalten Grundlagen,
die du als IT-Azubi bereits im ersten Ausbildungsjahr lernen
kannst. Viele Begriffe werden in der schriftlichen Prüfung
abgefragt; SQL-Injection spreche ich auch im mündlichen
Fachgespräch an, wenn entsprechende Schwachstellen im gezeigten
Code auftauchen. Textdateien und Zeichencodierungen Wenn du Dateien
schreibst oder einliest, musst du die passende Zeichencodierung
berücksichtigen. Andernfalls erscheinen Zeichen falsch oder ein
Werkzeug interpretiert die Datei unerwartet. Bei meinem neuen Azubi
trat das während der Arbeit mit Git und PowerShell auf: Die damals
verwendete PowerShell schrieb per Ausgabeumleitung Textdateien in
UTF-16. Git erwartete UTF-8 und behandelte die erzeugten Dateien
als Binärdateien. Im Editor ließ sich der Inhalt lesen, während Git
ihn anders interpretierte. Für deine Ausbildung solltest du
folgende Begriffe kennen: ASCII Unicode und die dazugehörige
UTF-8-Codierung UTF-16 ANSI ISO-8859-1 als westeuropäischen
Zeichensatz Zu Encoding habe ich bereits eine eigene Podcastfolge
veröffentlicht. In meinen Shownotes findest du außerdem weitere
Links zum Thema. LaTeX für deine Projektdokumentation Das Buch
enthält einen kurzen Abschnitt zu LaTeX, mit dem ich längere
Dokumente schreibe. Für deinen Einstieg stehen meine kostenlose,
zehnteilige Videoreihe und eine Vorlage für die
Projektdokumentation bereit. Die Links findest du ebenfalls in den
Shownotes. Binäre Dateiformate und Hexeditoren Mit einem Hexeditor
kannst du die gespeicherten Bytes einer Datei ansehen. Das hilft
dir auch dabei, nachzuvollziehen, wie verschiedene
Zeichencodierungen einen Text auf der Festplatte ablegen. Das Buch
führt mit einem Praxisbeispiel in dieses Werkzeug ein. Bildformate
und komprimierte Dateien Bei verlustfreier Kompression bleiben die
Informationen erhalten, während die Datei kleiner wird.
Verlustbehaftete Kompression, etwa bei JPEG, verringert die
Dateigröße und lässt Bildqualität verloren gehen. Für die Prüfung
solltest du GIF, PNG, BMP, TIFF und JPEG mit ihren Eigenschaften
kennen. Dazu gehören die Farbtiefe und das jeweilige Verfahren zum
Komprimieren. Eine Aufgabe kann verlangen, dass du ein Format für
Bilder auf einer Website auswählst und deine Wahl begründest. Auch
das Berechnen von Datenmengen gehört zu den angesprochenen
Aufgaben. Einige Eigenschaften werden konkret genannt: GIF arbeitet
mit 8 Bit Farbtiefe und kann animierte Bilder speichern. JPEG wird
häufig für Fotos verwendet; im besprochenen Beispiel beträgt die
Farbtiefe 24 Bit. PNG kann einen Alphakanal mit 8 Bit für
Transparenz enthalten. Audio- und Videoformate Für die Prüfung
brauchst du Kenntnisse über WAV und MP3 sowie über die üblichen
Abtastraten und Sampletiefen. Als Bezugspunkt dient CD-Qualität mit
44,1 kHz Abtastrate und 16 Bit Sampletiefe. Solche Angaben helfen
dir, Datenmengen zu berechnen und Eigenschaften von Formaten zu
beurteilen. Die ungefähr zwei Seiten im Buch behandeln diese Themen
knapp. Für deine Prüfung empfehle ich dir, sie weiter zu vertiefen.
Bei JPEG und MPEG solltest du die ausgeschriebenen Namen kennen und
das Verfahren grob beschreiben können. Der erwartete Umfang bleibt
bei den Grundlagen; wissenschaftliche Details wie eine
Fourier-Transformation gehen darüber hinaus. Archive unter Linux
Ein Praxisbeispiel zeigt, wie du mit dem Kommandozeilenwerkzeug tar
Dateien packst und entpackst. Das brauchst du beispielsweise, wenn
du heruntergeladene Quelltexte aus einem TAR-Archiv holen möchtest,
bevor du sie selbst kompilierst. Gefahren für deinen PC Zu Viren
und Würmern solltest du erklären können, wie sie sich verbreiten
und welche Merkmale sie haben. Auch Polymorphie bei Viren gehört zu
den angesprochenen Fachbegriffen. Weitere Begriffe aus dem Kapitel
sind: Trojaner Backdoors Spyware und Adware Phishing Spam Lege dir
zu jedem Begriff eine kurze, eindeutige Definition zurecht, die du
in der Prüfung aufschreiben kannst. Bei Fragen zum Schutz eines PCs
kommen beispielsweise eine Firewall und ein Virenscanner infrage.
Spam und Phishing In der Sommerprüfung 2016 wurden beide Begriffe
abgefragt. Beim Korrigieren habe ich erlebt, dass viele Prüflinge
die Definitionen durcheinanderbrachten. Spam umfasst unerwünschte
Nachrichten, beispielsweise mit Werbung. Phishing zielt darauf ab,
vertrauliche Daten wie Passwörter abzugreifen. Netzwerk- und
Serversicherheit Wenn du einen Server betreibst oder Anwendungen
entwickelst, brauchst du Kenntnisse über die Angriffe, denen diese
ausgesetzt sein können. Im Kapitel werden unter anderem folgende
Begriffe behandelt: Exploits DoS- und DDoS-Attacken Rootkits
SQL-Injection Session-Hijacking SQL-Injection und OWASP Top 10
SQL-Injection kann entstehen, wenn eine Anwendung Eingaben von
Benutzer:innen ungeprüft in SQL-Zeichenketten einbaut und diese an
die Datenbank sendet. Das Buch macht den Angriff anhand eines
kurzen Praxisbeispiels nachvollziehbar. Für den Umgang mit
Parametern stehen Funktionen der jeweiligen Datenbank-Frameworks
bereit. Darüber kannst du Parameter verarbeiten und escapen lassen,
ohne SQL-Zeichenketten selbst aus den Eingaben zusammenzusetzen.
Die OWASP Top 10 geben einen Überblick über verbreitete
Sicherheitslücken. Injections standen zum Zeitpunkt der Aufnahme
seit Jahren weit oben auf dieser Liste. Du solltest die dort
beschriebenen Risiken erklären können und beim Entwickeln
berücksichtigen. In meinen Shownotes verlinke ich die Liste;
außerdem erwähne ich einen Pluralsight-Kurs von Troy Hunt, der
Gegenmaßnahmen anhand von Beispielen zeigt. Firewalls und Intrusion
Detection Systems Zu den prüfungsrelevanten Grundlagen gehören auch
die Begriffe Firewall und Intrusion Detection System. Das Buch
zeigt anschließend über mehrere Seiten, wie du mit iptables eine
Firewall auf einem Linux-Server konfigurierst. Meine Azubis sichern
ihre Server damit ab. Die beschriebenen Parameter und Beispiele
helfen beim praktischen Einstieg. Für die Prüfung stehen die
allgemeinen Grundlagen im Vordergrund, da die konkrete
iptables-Konfiguration produktspezifisch ist. Kryptografie Bei
symmetrischen und asymmetrischen Verfahren solltest du verstehen,
wie sie arbeiten und welche Eigenschaften sie haben. Zur
asymmetrischen Verschlüsselung gehören außerdem die Rollen von
Public Key und Private Key sowie die Frage, wer welchen Schlüssel
haben darf. An HTTPS lässt sich das Zusammenspiel als hybrides
Verfahren erläutern: Ei
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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