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Mein heutiger Gast ist Leopold Grün. Seit ziemlich genau vier
Jahren ist Leopold Geschäftsführer von Vision Kino, einer
gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung der Film- und
Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Eines der
bekanntesten Projekte von Vision Kino sind die Schulkinowochen, ein
bundesweit stattfindendes Filmfestival das die schulische
Filmbildung in den Mittelpunkt rückt und vor allem Lehrerinnen und
Lehrer mitsamt ihren Schüler*innen für den Kinofilm und den
Kulturort Kino begeistern möchte. Jahr für Jahr lockt das Programm
fast eine Million Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland in die
Kinosäle. Doch trotz dieses Erfolgs steht die Arbeit von Vision
Kino in Fachkreisen immer wieder auch in der Kritik. Denn die
vielen Akteure und Förderer, die sich im Bereich Filmbildung
engagieren, haben zum Teil sehr unterschiedliche Ansprüche und
Erwartungshaltungen an Vision Kino. Denen gerecht zu werden, ist
für Leopold und sein Team nicht immer leicht. Geboren und
aufgewachsen in der DDR, hat Leopold einen spannenden Werdegang
hinter sich, in dem sich seine Erfahrungen als Medienpädagoge, als
Geschäftsführer der AG Verleih und als Dokumentarfilmer mischen.
Als Geschäftsführer von Vision Kino hat er nun alle Hände voll zu
tun, um die bestehenden Projekte zu modernisieren und das Haus auch
strategisch weiterzuentwickeln – und genau das tut er auch mit viel
Engagement. „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.“ Dieses Zitat
von Helmut Schmidt kam mir während der Vorbereitung zu dieser Folge
in den Sinn. Ob es sich entgegen seiner Haltung doch lohnt,
Visionen für das Kino und für die Filmbildung zu entwickeln und wie
genau diese aussehen könnten, das erfahrt ihr im Gespräch mit
Leopold Grün von Vision Kino.
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„28. Leopold Grün (Vision Kino)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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