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Auf Trab Archiv
310 Episoden
31 Minuten
Schatten, Salz , Wasser schützen vor Dehydration
Die Hitze hat uns im Sommer immer fester im Griff. Nicht nur uns, sondern auch die Vierbeiner. Die Gefahr von Dehydration und Hitzeschlag sei bei Pferden nicht zu unterschätzen, warnt Dr. met. vet. #DagmarTrachsel vom Klinischen Zentrum fürPferde der #VetmeduniWien im Podcast AUF TRAB. Pferde können trotz zwei Grad höherer Körpertemperatur nicht automatisch besser mit Hitze umgehen. Erhöhte Herzfrequenz und Temperatur, schnelle Atmung oder schlechte Erholung nach dem Reiten seien daher ernst zu nehmen.
Dehydriert? Hier die Tests:
Typische Anzeichen sind Schwäche, Benommenheit oder Kolik-Symptome. Dagmar Trachsel empfiehlt den Hautfaltentest am Hals des Pferdes: Wenn die Hautfalte nicht innerhalb zwei Sekunden wieder glatt ist, weißt diese auf Dehydration hin.Ebenso ein Puls von mehr als sechzig Schlägen pro Minute, bei 80 sollten alle Alarmglocken läuten.
Den Puls misst man am leichtesten im Ganaschenbereich, wenn man mit zwei Fingern entlang des Unterkiefers streicht, dabei die Arterie am inneren Rand des Unterkieferknochens leicht drückt bist man ein Pochen wahrnimmt. Alternativ kann man die flache Hand auf die linke Brust in der Gegend des Herzens legen, sprich dort, wo die Ellenbeuge die Brust berührt.
Als Erste-Hilfe-Maßnahmen rät Dagmar Trachsel das Pferd in den Schatten zu bringen, Wasser anzubieten und es gezielt zu kühlen, dabei die große Muskelgruppen mit dem Wasserschlauch abzuspritzen. Im Zweifel sollte man frühzeitig den Tierarzt rufen.
Ein wichtige Sache sind Elektrolyte und Salz. Da eignet sich Speisesalz, gegebenenfalls versetzt mit Kalium. Ein Salzleckstein sollte zur Verfügung stehen. Das Wasser mögen Pferde lieber temperiert als eiskalt. Oftmals trinken sie es lieber aromatisiert mit einem Schuss Apfelsaft oder mit Teebeutel.
Keinesfalls sollte man einem geschwächten Pferd Wasser einfach ins Maul spritzen. Es könnte der Schluckreflex nicht mehr richtig funktionieren und das Wasser in der Luftröhrelanden.
Wer sein Pferd abspritzt sollte anschließend nicht das Wasser abziehen. Bleibt es im Fell, wirkt es kühlend. Auch Wind transportiert die Körperwärme gut weg.
Weitere Tipps für heiße Tage erfährst Du in dieser AUF TRAB-Podcastfolge.
Viel Hörvergnügen wünschen Julia uns ihre Welshies Dancer, Velvet und Tessa.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
# Pferd #Hitzeschlag #Dehydration #Tierarzt #Klinik #Salz #Pferd #Temperatur #Turnier #reiten
Foto: Dagmar Trachsel, Bearbeitung AUF TRAB
Die Hitze hat uns im Sommer immer fester im Griff. Nicht nur uns, sondern auch die Vierbeiner. Die Gefahr von Dehydration und Hitzeschlag sei bei Pferden nicht zu unterschätzen, warnt Dr. met. vet. #DagmarTrachsel vom Klinischen Zentrum fürPferde der #VetmeduniWien im Podcast AUF TRAB. Pferde können trotz zwei Grad höherer Körpertemperatur nicht automatisch besser mit Hitze umgehen. Erhöhte Herzfrequenz und Temperatur, schnelle Atmung oder schlechte Erholung nach dem Reiten seien daher ernst zu nehmen.
Dehydriert? Hier die Tests:
Typische Anzeichen sind Schwäche, Benommenheit oder Kolik-Symptome. Dagmar Trachsel empfiehlt den Hautfaltentest am Hals des Pferdes: Wenn die Hautfalte nicht innerhalb zwei Sekunden wieder glatt ist, weißt diese auf Dehydration hin.Ebenso ein Puls von mehr als sechzig Schlägen pro Minute, bei 80 sollten alle Alarmglocken läuten.
Den Puls misst man am leichtesten im Ganaschenbereich, wenn man mit zwei Fingern entlang des Unterkiefers streicht, dabei die Arterie am inneren Rand des Unterkieferknochens leicht drückt bist man ein Pochen wahrnimmt. Alternativ kann man die flache Hand auf die linke Brust in der Gegend des Herzens legen, sprich dort, wo die Ellenbeuge die Brust berührt.
Als Erste-Hilfe-Maßnahmen rät Dagmar Trachsel das Pferd in den Schatten zu bringen, Wasser anzubieten und es gezielt zu kühlen, dabei die große Muskelgruppen mit dem Wasserschlauch abzuspritzen. Im Zweifel sollte man frühzeitig den Tierarzt rufen.
Ein wichtige Sache sind Elektrolyte und Salz. Da eignet sich Speisesalz, gegebenenfalls versetzt mit Kalium. Ein Salzleckstein sollte zur Verfügung stehen. Das Wasser mögen Pferde lieber temperiert als eiskalt. Oftmals trinken sie es lieber aromatisiert mit einem Schuss Apfelsaft oder mit Teebeutel.
Keinesfalls sollte man einem geschwächten Pferd Wasser einfach ins Maul spritzen. Es könnte der Schluckreflex nicht mehr richtig funktionieren und das Wasser in der Luftröhrelanden.
Wer sein Pferd abspritzt sollte anschließend nicht das Wasser abziehen. Bleibt es im Fell, wirkt es kühlend. Auch Wind transportiert die Körperwärme gut weg.
Weitere Tipps für heiße Tage erfährst Du in dieser AUF TRAB-Podcastfolge.
Viel Hörvergnügen wünschen Julia uns ihre Welshies Dancer, Velvet und Tessa.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
# Pferd #Hitzeschlag #Dehydration #Tierarzt #Klinik #Salz #Pferd #Temperatur #Turnier #reiten
Foto: Dagmar Trachsel, Bearbeitung AUF TRAB
33 Minuten
Wie wir Pferde ruhiger trainieren
Stillstehen klingt banal, ist für viele Pferde aber eine echte Herausforderung. Warum es selten etwas mit Ungehorsam zu tun hat, wenn Pferde am Putzplatz, beim Satteln, beim Aufsteigen, bei der Hufbearbeitung oder vor der Kutsche nicht still stehen können erklärt Pferdetrainerin Karen Golz von GolzPS, zu Gast beim Podcast AUF TRAB. Sie betont, dass Pferde als Fluchttiere nicht einfach aus Trotz zappeln. Sie reagieren auf Reize, Stress, Unsicherheit, schlechte Erfahrungen oder auf Trainingsmuster, die wir Menschen oft gar nicht bemerken.Wichtig sei deshalb der Perspektivenwechsel: Das Pferd macht aus seiner Sicht immer das, was gerade sinnvoll erscheint. Das Pferd entscheidet nicht gegen uns, sondern für sich. Wenn wir lernen, seine Signale früher zu lesen und im richtigen Moment zu bestätigen, kann sich selbst fälschlich angewohntes Verhalten wieder verändern.
Um dem „nervösen“ Pferd die Ruhe zurückzugeben bedürfe es ein kleinschrittiges Training. Statt ein Pferd stärker festzubinden oder versuchen, sich „durchzusetzen“ sollte man beobachten, ab wann die Unruhe beginnt. Genau dort setzt das Training an.
Kurze Dauer, gutes Timing, klare Pausen und passende Belohnung helfen dem Pferd, Stillstehen als sichere und sinnvolle Aufgabe zu verstehen. Ein Zappeln als „mein Pferd ist halt so“ zu verstehen sei jedenfalls zu kurz gegriffen.
Wie man Stillstehen in bestimmten Situationen wie in der Stallgasse, beim Aufsteigen, vor der Kutsche, beim Hufschmied oder Tierarzt seinem Vierbeiner lernt, dazu mehr in dieser Podcastfolge AUF TRAB, zu hören überall wo es gute Podcasts gibt und auf www.auftrab.eu.
Mehr zu Karen´s Pferdetraining auf golz-ps.de
Und hier noch ein Eventtipp in eigener Sache: Zur 300.ten AUFTRAB-Jubiläumsfolge werden u.a. #BrittaSchöffmann, #ClaudiaButry, #MikeGeitner und #HorstBecker über das Thema „Reiten wir noch oder reicht Bodenarbeit“ diskutieren und auch eure persönlichen Fragen gemeinsam mit vielen weiteren großartigen Pferdemenschen beantworten. Ich nehme noch Fragen entgegen: Ihr könnt sie mir einfach als Kommentar auf der Podcastplattform eurer Wahl hinterlassen oder schickt mir Eure Pferdefragen an julia@auftrab eu.
Wir hören uns! Julia und ihre Welshies.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
# Pferdtraining #stehen #Hufschmied #Tierarzt #einspannen #Putzplatz #Bewegung #Überforderung #Pferd #reiten
Foto: #KarenGolz, Bearbeitung AUF TRAB
Stillstehen klingt banal, ist für viele Pferde aber eine echte Herausforderung. Warum es selten etwas mit Ungehorsam zu tun hat, wenn Pferde am Putzplatz, beim Satteln, beim Aufsteigen, bei der Hufbearbeitung oder vor der Kutsche nicht still stehen können erklärt Pferdetrainerin Karen Golz von GolzPS, zu Gast beim Podcast AUF TRAB. Sie betont, dass Pferde als Fluchttiere nicht einfach aus Trotz zappeln. Sie reagieren auf Reize, Stress, Unsicherheit, schlechte Erfahrungen oder auf Trainingsmuster, die wir Menschen oft gar nicht bemerken.Wichtig sei deshalb der Perspektivenwechsel: Das Pferd macht aus seiner Sicht immer das, was gerade sinnvoll erscheint. Das Pferd entscheidet nicht gegen uns, sondern für sich. Wenn wir lernen, seine Signale früher zu lesen und im richtigen Moment zu bestätigen, kann sich selbst fälschlich angewohntes Verhalten wieder verändern.
Um dem „nervösen“ Pferd die Ruhe zurückzugeben bedürfe es ein kleinschrittiges Training. Statt ein Pferd stärker festzubinden oder versuchen, sich „durchzusetzen“ sollte man beobachten, ab wann die Unruhe beginnt. Genau dort setzt das Training an.
Kurze Dauer, gutes Timing, klare Pausen und passende Belohnung helfen dem Pferd, Stillstehen als sichere und sinnvolle Aufgabe zu verstehen. Ein Zappeln als „mein Pferd ist halt so“ zu verstehen sei jedenfalls zu kurz gegriffen.
Wie man Stillstehen in bestimmten Situationen wie in der Stallgasse, beim Aufsteigen, vor der Kutsche, beim Hufschmied oder Tierarzt seinem Vierbeiner lernt, dazu mehr in dieser Podcastfolge AUF TRAB, zu hören überall wo es gute Podcasts gibt und auf www.auftrab.eu.
Mehr zu Karen´s Pferdetraining auf golz-ps.de
Und hier noch ein Eventtipp in eigener Sache: Zur 300.ten AUFTRAB-Jubiläumsfolge werden u.a. #BrittaSchöffmann, #ClaudiaButry, #MikeGeitner und #HorstBecker über das Thema „Reiten wir noch oder reicht Bodenarbeit“ diskutieren und auch eure persönlichen Fragen gemeinsam mit vielen weiteren großartigen Pferdemenschen beantworten. Ich nehme noch Fragen entgegen: Ihr könnt sie mir einfach als Kommentar auf der Podcastplattform eurer Wahl hinterlassen oder schickt mir Eure Pferdefragen an julia@auftrab eu.
Wir hören uns! Julia und ihre Welshies.
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# Pferdtraining #stehen #Hufschmied #Tierarzt #einspannen #Putzplatz #Bewegung #Überforderung #Pferd #reiten
Foto: #KarenGolz, Bearbeitung AUF TRAB
41 Minuten
Über die Vielfalt an Muskelerkrankungen beim Pferd ...
... und wie man durch Haltung, Bewegung und vor allem durch das richtige Futtermanagement Störungen der Muskulatur in den Griff bekommt, darüber referierte Veterinärmediziner Dr Peter Richterich in einem PM-Online-Seminar von Pferdesport Deutschland. AUF TRAB durfte mit dabei sein und hat die Highlights seines Vortrags für Euch aufbereitet:
Das richtige Futtermanagement ist für ihn ganz zentral bei vielen Muskelerkrankungen. Durch die Zugabe von Magnesium kann der Muskel besser arbeiten. Zu viel Magnesium-Zufütterung kann aber wiederum Muskelverkrampfungen auslösen.
Gerade an heißen Tagen sollte man beim Distanzreiten oder auch beim Sportreite auf ausreichend Elektrolyte achten.
Gerade beim Weidegang oder Offenstallhaltung sei das Wiesenmanagement, die Entfernung von Giftpflanzen wichtig. In europäischen Breitengraden sind solche Vergiftungen, die zu Muskelproblemen führen oftmals durch Ahorngewächseausgelöst. Nicht selten sind auch Vergiftungen durch das Löwenzahn-ähnliche Ferkelkraut, das bei Pferden die Zitterkrankheit Hahnentritt auslöst, eine neurologisch bedingte Bewegungsstörung der Hinterbeine, bei der die Gliedmaßen ruckartig bis zum Bauch angezogen werden.
Allergien können nicht direkt zu Muskelstörungen führen,entwarnt Peter Richterich, Stress sehr wohl. Den gilt es daher bei der Haltung, bei Turnierfahrten etc. möglichst zu vermeiden.
Muskelerkrankungen sind Stoffwechselerkrankungen. PSSM1 sei eine vererbbare Muskelerkrankungen, was man beim Wunsch nach einem eignene Fohlen vor allem bedenken sollte.
Wenn die Hinterbeine übermäßig nach hinten ausgestreckt werden, kann dies auf eine Muskelerkrankung hinweisen.
Fazit: 1.) Muskelerkrankungen sind sehr vielfältig und 2.) lassensich durch Futtermanagement beheben oder zumindest deutlich lindern. Wie? Das hört ihr dieser Podcast-Folge von AUF TRAB.
Viel Hörvergnügen wünschen euch wie immer Julia und ihre Welshcobs Tessa, Velvet und Dancer.
Und hier noch ein Eventtipp in eigener Sache: Zur 300.ten AUFTRAB-Jubiläumsfolge werden u.a. #BrittaSchöffmann, #ClaudiaButry, #MikeGeitner und #HorstBecker über das Thema „Reiten wir noch oder reicht Bodenarbeit“ diskutieren und auch eure persönlichen Fragen gemeinsam mit vielen weiteren großartigen Pferdemenschen beantworten. Ich nehme noch Fragen entgegen: Ihr könnt sie mir einfach als Kommentar auf der Plattform eurer Wahl hinterlassen oder schickt mir Eure Pferdefragen an julia@auftrab eu.
Wir hören uns! Julia und ihre Welshies.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
# Muskeln #Hahnentritt #Krankheiten #PSSM #Hahnentritt #füttern #Bewegung #Überforderung #Elektrolyte #Magnesium #Calcium #Ferkelkraut #Ahorn #Pferd #reiten
Foto: #PeterRichterich, Bearbeitung AUF TRAB
... und wie man durch Haltung, Bewegung und vor allem durch das richtige Futtermanagement Störungen der Muskulatur in den Griff bekommt, darüber referierte Veterinärmediziner Dr Peter Richterich in einem PM-Online-Seminar von Pferdesport Deutschland. AUF TRAB durfte mit dabei sein und hat die Highlights seines Vortrags für Euch aufbereitet:
Das richtige Futtermanagement ist für ihn ganz zentral bei vielen Muskelerkrankungen. Durch die Zugabe von Magnesium kann der Muskel besser arbeiten. Zu viel Magnesium-Zufütterung kann aber wiederum Muskelverkrampfungen auslösen.
Gerade an heißen Tagen sollte man beim Distanzreiten oder auch beim Sportreite auf ausreichend Elektrolyte achten.
Gerade beim Weidegang oder Offenstallhaltung sei das Wiesenmanagement, die Entfernung von Giftpflanzen wichtig. In europäischen Breitengraden sind solche Vergiftungen, die zu Muskelproblemen führen oftmals durch Ahorngewächseausgelöst. Nicht selten sind auch Vergiftungen durch das Löwenzahn-ähnliche Ferkelkraut, das bei Pferden die Zitterkrankheit Hahnentritt auslöst, eine neurologisch bedingte Bewegungsstörung der Hinterbeine, bei der die Gliedmaßen ruckartig bis zum Bauch angezogen werden.
Allergien können nicht direkt zu Muskelstörungen führen,entwarnt Peter Richterich, Stress sehr wohl. Den gilt es daher bei der Haltung, bei Turnierfahrten etc. möglichst zu vermeiden.
Muskelerkrankungen sind Stoffwechselerkrankungen. PSSM1 sei eine vererbbare Muskelerkrankungen, was man beim Wunsch nach einem eignene Fohlen vor allem bedenken sollte.
Wenn die Hinterbeine übermäßig nach hinten ausgestreckt werden, kann dies auf eine Muskelerkrankung hinweisen.
Fazit: 1.) Muskelerkrankungen sind sehr vielfältig und 2.) lassensich durch Futtermanagement beheben oder zumindest deutlich lindern. Wie? Das hört ihr dieser Podcast-Folge von AUF TRAB.
Viel Hörvergnügen wünschen euch wie immer Julia und ihre Welshcobs Tessa, Velvet und Dancer.
Und hier noch ein Eventtipp in eigener Sache: Zur 300.ten AUFTRAB-Jubiläumsfolge werden u.a. #BrittaSchöffmann, #ClaudiaButry, #MikeGeitner und #HorstBecker über das Thema „Reiten wir noch oder reicht Bodenarbeit“ diskutieren und auch eure persönlichen Fragen gemeinsam mit vielen weiteren großartigen Pferdemenschen beantworten. Ich nehme noch Fragen entgegen: Ihr könnt sie mir einfach als Kommentar auf der Plattform eurer Wahl hinterlassen oder schickt mir Eure Pferdefragen an julia@auftrab eu.
Wir hören uns! Julia und ihre Welshies.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
# Muskeln #Hahnentritt #Krankheiten #PSSM #Hahnentritt #füttern #Bewegung #Überforderung #Elektrolyte #Magnesium #Calcium #Ferkelkraut #Ahorn #Pferd #reiten
Foto: #PeterRichterich, Bearbeitung AUF TRAB
32 Minuten
Verantwortung auch einmal ans Pferd abgeben
Wer wünscht sich nicht eine enge Bindung zu seinem Pferd. Dafür muss man hin und wieder auch Verantwortung an sein Pferd abgeben, meint Pferde-Mensch-Coach Anna Kannegieter.Natürlich hieße das nicht die Zügel einfach aus der Hand zu geben, Sicherheit für Mensch und Pferd stehen immer im Fokus. Was sie meint ist: Der Umgang mit seinem Pferd sollte nicht auf Kontrolle, sondern auf Vertrauen, Klarheit und echter Kommunikation basieren. „Sein Pferd zu empowern bedeutet nicht einfach es funktionieren zu lassen, sondern es als mitdenkendes, fühlendes Gegenüber ernst zu nehmen“,erklärtPferdetrainierin Anna, „dazu gehören klare Regeln, aber auch Kompromisse: Der Mensch darf seinen Raum schützen, muss aber genauso den Raum des Pferdes respektieren.Nicht jedes Streicheln ist automatisch Lob, nicht jede Nähe ist willkommen. Wer genau hinschaut, erkennt oft schon am Gesicht des Pferdes, ob eine Berührung gerade angenehm ist oder nicht. Ich schaue da vor allem auf die Ohren.“
Wo genau gibt Anna Kontrolle bzw. Verantwortung ab, will AUF TRAB von ihr wissen. „Wenn ich ausreite zum Beispiel, dann gebe ich die Richtung vor, richte mich beim Tempo nach meinem Pferd“, meint Anna, „nach der Aufwärmphase versteht sich.“
Anna nutzt auch Fresskommando beim Spaziergang. Sie beschreibt in der aktuellen AUF TRAB-Folge, wie Pferde lernen können, auf ein klares Signal hin grasen zu dürfen - undgenauso klar wieder aufzuhören. Dadurch wird der Mensch berechenbarer und das Pferd muss nicht ständig selbst nachfragen oder nach unten ziehen. Gerade beimSpazierengehen kann daraus ein natürlicher, entspannter Wechsel aus Gehen, Schauen und kurzem Fressen entstehen. Beim Reiten lässt ab auch Anna Fresspausen nicht zu.
Pferde nehmen als Fluchttiere ständig ihre Umgebung wahr.Anna empfiehlt deshalb einfache Führübungen wie Anhalten, Rückwärtsrichten, Abwenden oder Tempowechsel, um den Fokus des Pferdes wieder zum Menschen zurückzuholen. Wichtig sei dabei: „Das Pferd darf schauen, aber es soll lernen,sich danach wieder am Menschen zu orientieren.“
Wenn tatsächlich Gefahr droht rät Anna die eigenen Gedanken zu sortieren, bewusst zu atmen, die Schultern fallenen zu lassen und Situationen nicht aus Angst vor der möglichen Reaktion des Pferdes eskalieren zu lassen.
Mehr darüber, wie man die Bindung zu seinem Pferd stärkt, was vor allem Sicherheit gibt erzählt Anna Kannegieter in der aktuellen AUF TRAB-Podcastfolge und auch auf ihrer Webseite und ihrem gleichnamigen Buch #EmpowerYourHorse , erschienen im Komos-Verlag.
Tipp von Dancer: Es lohnt sich diese Folge nicht nur zu hören, sondern auch anzusehen - weil er als süßes Fohlen zu sehen ist :-)
Mein Tipp: In Kürze feiern wir die 300.te Ausgabe von AUF TRAB, wo unsere Gäste Euch Eure persönlichen Fragen beantworten. Hinterlasst sie im Kommentar zu dieser Folge oder schickt sie an julia@auftrab.eu.
Wir hören und sehen uns! Julia und ihre Welshies.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
# Verantwortung #Vertrauen #empowerment #Sicherheit #führen #Pferd #reiten
Foto: #AnnaKannegieter , Bearbeitung AUF TRAB
Wer wünscht sich nicht eine enge Bindung zu seinem Pferd. Dafür muss man hin und wieder auch Verantwortung an sein Pferd abgeben, meint Pferde-Mensch-Coach Anna Kannegieter.Natürlich hieße das nicht die Zügel einfach aus der Hand zu geben, Sicherheit für Mensch und Pferd stehen immer im Fokus. Was sie meint ist: Der Umgang mit seinem Pferd sollte nicht auf Kontrolle, sondern auf Vertrauen, Klarheit und echter Kommunikation basieren. „Sein Pferd zu empowern bedeutet nicht einfach es funktionieren zu lassen, sondern es als mitdenkendes, fühlendes Gegenüber ernst zu nehmen“,erklärtPferdetrainierin Anna, „dazu gehören klare Regeln, aber auch Kompromisse: Der Mensch darf seinen Raum schützen, muss aber genauso den Raum des Pferdes respektieren.Nicht jedes Streicheln ist automatisch Lob, nicht jede Nähe ist willkommen. Wer genau hinschaut, erkennt oft schon am Gesicht des Pferdes, ob eine Berührung gerade angenehm ist oder nicht. Ich schaue da vor allem auf die Ohren.“
Wo genau gibt Anna Kontrolle bzw. Verantwortung ab, will AUF TRAB von ihr wissen. „Wenn ich ausreite zum Beispiel, dann gebe ich die Richtung vor, richte mich beim Tempo nach meinem Pferd“, meint Anna, „nach der Aufwärmphase versteht sich.“
Anna nutzt auch Fresskommando beim Spaziergang. Sie beschreibt in der aktuellen AUF TRAB-Folge, wie Pferde lernen können, auf ein klares Signal hin grasen zu dürfen - undgenauso klar wieder aufzuhören. Dadurch wird der Mensch berechenbarer und das Pferd muss nicht ständig selbst nachfragen oder nach unten ziehen. Gerade beimSpazierengehen kann daraus ein natürlicher, entspannter Wechsel aus Gehen, Schauen und kurzem Fressen entstehen. Beim Reiten lässt ab auch Anna Fresspausen nicht zu.
Pferde nehmen als Fluchttiere ständig ihre Umgebung wahr.Anna empfiehlt deshalb einfache Führübungen wie Anhalten, Rückwärtsrichten, Abwenden oder Tempowechsel, um den Fokus des Pferdes wieder zum Menschen zurückzuholen. Wichtig sei dabei: „Das Pferd darf schauen, aber es soll lernen,sich danach wieder am Menschen zu orientieren.“
Wenn tatsächlich Gefahr droht rät Anna die eigenen Gedanken zu sortieren, bewusst zu atmen, die Schultern fallenen zu lassen und Situationen nicht aus Angst vor der möglichen Reaktion des Pferdes eskalieren zu lassen.
Mehr darüber, wie man die Bindung zu seinem Pferd stärkt, was vor allem Sicherheit gibt erzählt Anna Kannegieter in der aktuellen AUF TRAB-Podcastfolge und auch auf ihrer Webseite und ihrem gleichnamigen Buch #EmpowerYourHorse , erschienen im Komos-Verlag.
Tipp von Dancer: Es lohnt sich diese Folge nicht nur zu hören, sondern auch anzusehen - weil er als süßes Fohlen zu sehen ist :-)
Mein Tipp: In Kürze feiern wir die 300.te Ausgabe von AUF TRAB, wo unsere Gäste Euch Eure persönlichen Fragen beantworten. Hinterlasst sie im Kommentar zu dieser Folge oder schickt sie an julia@auftrab.eu.
Wir hören und sehen uns! Julia und ihre Welshies.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
# Verantwortung #Vertrauen #empowerment #Sicherheit #führen #Pferd #reiten
Foto: #AnnaKannegieter , Bearbeitung AUF TRAB
28 Minuten
Schon wenige Minuten täglicher Berührung mit #TTouches von #LindaTellington-Jones fördern das Wohlbefinden, die Entspannung und das Vertrauen von Pferden. Ähnlich positive Wirkung haben diese Berührungen aber auch angewandt am eigenen Körper. Die Haut wird dabei in „Ein-und-ein-Viertel-Kreis“ sanft gegen das darunterliegende Gewebe verschoben.
AUF TRAB war mit dabei beim jüngsten Online-Webinar mit Linda Tellington-Jones, indem die TeilnehmerInnen unter Anleitung von Linda mit ihren eigenen Zellen kommunizierten. Sie berichten, wie sie mit TTouches Verspannungen, Stress, Kopfschmerzen oder auch alte Erinnerungen verarbeiten. Wie sie TTouches auch nutzen, um wieder zu mehr Ruhe, Vertrauen und Gelassenheit zu finden.
Die WebinarteilnehmerInnen beschreiben TTouch dabei nicht nur als Technik, sondern als Haltung: neugierig bleiben, das Positive sehen, Verhalten besser verstehen, weniger hilflos zu sein und Mensch wie Tier mit mehr Wertschätzung zu begegnen.
Für alle, die mit TTouches noch nie in Berührung gekommen sind erklärt Martin Lasser, TTouch-Practitioner und Leiter des Tellington-Büros in Österreich zu Beginn dieser AUF TRAB-Folge nochmals, wie sie ausgeführt werden, warum der „Wolkenleopard-Touch“ als Basis-Touch gilt und weshalb Druck,Richtung und Ruhe beim Arbeiten mit dem Pferd so wichtig sind.
Viel Freude damit und Hörvergnügen wünschen Euch Julia Kistner und ihre Welshies. Wir würden uns tierisch freuen, wenn ihre die 300.te AUF TRAB-Jubiläumsfolge mitgestalten würdet.Großartige Pferdemenschen, die bereits im Podcast AUF TRAB zu Gast waren, werden gerne auf eure ganz persönlichenPferdefragen kompetente Antworten geben. Schreibt eure Fragen gerne als Kommentar unter diese Folge oder schickt mir ein Mail an julia@auftrab.eu.
Ps: Und hier noch ein Veranstaltungstipp für alle, die sich in punkto Pferdemuskeln weiterbilden möchten. Am Dienstag, den 9. Juni findet ein PM-Online-Seminar mitDr. Peter Richterich rund um das Thema „Pferdemuskeln managen, sie verstehen und Wohlbefinden optimieren“ statt.
Mehr Info und Tickets hierzu findet ihr auf pferdesport-deutschland.de
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
# TTouch #Vertrauen #Leistungssteigerun #Wohlbefinden #Zellen #Licht #Berührung #Pferd #reiten
Foto: #Tellington , Bearbeitung AUF TRAB
AUF TRAB war mit dabei beim jüngsten Online-Webinar mit Linda Tellington-Jones, indem die TeilnehmerInnen unter Anleitung von Linda mit ihren eigenen Zellen kommunizierten. Sie berichten, wie sie mit TTouches Verspannungen, Stress, Kopfschmerzen oder auch alte Erinnerungen verarbeiten. Wie sie TTouches auch nutzen, um wieder zu mehr Ruhe, Vertrauen und Gelassenheit zu finden.
Die WebinarteilnehmerInnen beschreiben TTouch dabei nicht nur als Technik, sondern als Haltung: neugierig bleiben, das Positive sehen, Verhalten besser verstehen, weniger hilflos zu sein und Mensch wie Tier mit mehr Wertschätzung zu begegnen.
Für alle, die mit TTouches noch nie in Berührung gekommen sind erklärt Martin Lasser, TTouch-Practitioner und Leiter des Tellington-Büros in Österreich zu Beginn dieser AUF TRAB-Folge nochmals, wie sie ausgeführt werden, warum der „Wolkenleopard-Touch“ als Basis-Touch gilt und weshalb Druck,Richtung und Ruhe beim Arbeiten mit dem Pferd so wichtig sind.
Viel Freude damit und Hörvergnügen wünschen Euch Julia Kistner und ihre Welshies. Wir würden uns tierisch freuen, wenn ihre die 300.te AUF TRAB-Jubiläumsfolge mitgestalten würdet.Großartige Pferdemenschen, die bereits im Podcast AUF TRAB zu Gast waren, werden gerne auf eure ganz persönlichenPferdefragen kompetente Antworten geben. Schreibt eure Fragen gerne als Kommentar unter diese Folge oder schickt mir ein Mail an julia@auftrab.eu.
Ps: Und hier noch ein Veranstaltungstipp für alle, die sich in punkto Pferdemuskeln weiterbilden möchten. Am Dienstag, den 9. Juni findet ein PM-Online-Seminar mitDr. Peter Richterich rund um das Thema „Pferdemuskeln managen, sie verstehen und Wohlbefinden optimieren“ statt.
Mehr Info und Tickets hierzu findet ihr auf pferdesport-deutschland.de
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# TTouch #Vertrauen #Leistungssteigerun #Wohlbefinden #Zellen #Licht #Berührung #Pferd #reiten
Foto: #Tellington , Bearbeitung AUF TRAB
31 Minuten
Abwechslung ist etwas, dass der Reiter bzw. Besitzer braucht , nicht das Pferd, betont #TimoAmeruoso, Pferdemediator und Experte für Pferdepsychologie. Gelernte Übungen und strukturiertes Training würden dem Pferd Sicherheit geben und zur Leistungssteigerung führen.
Viele Gewohnheiten im Pferdetraining sollten ohnedies kritisch hinterfragt werden, argumentiert Timo gerne konträr zu gängigen Meinungen. Nehmen wir sein zentrales Thema, die Asymmetrie im Training. Wer beim Longieren oder Reiten immer auf derselben Hand beginnt, trainiert laut Timo unbewusst eine Seite stärker als die andere. Selbst wennbeide Seiten gleich lange gearbeitet werden, bleibt die zuerst trainierte Seite im Vorteil, weil sie ausgeruhter ist. Sein Tipp: bewusst abwechseln und nicht immer mit derselben Hand starten.
Ich habe hingegen gelernt, dass man immer mit der holen Seite beginnen sollte. Also dort, wohin das Pferd stärker gebogen ist. Diese Seite muss mn erst aufwärmen, um die Muskeln „auffächern“ zu können.
Hinterlasst mir doch gerne einen Kommentar oder schreibt an julia@auftrab.eu, was eure Meinung diesbezüglichist: Abwechseln oder immer mit der muskelverkürzten Seite beginnen?
Apropos Fragen: egal welche Euch rund ums Pferd und das Reiten am Herzen liegen, schreibt sie mir doch bitte! Ihr erhaltet in der 300.ten AUF TRAB-Folge, der wir uns nähern eine Antwort von einem der rennomierten Pferdeexperten , die in den letzten sechs Jahren schon bei AUF TRAB zu Gast waren - auf Wunsch auch von Timo.
Wir freuen uns auf den direkten Austausch mit Euch. Viel Hörvergnügen und obendrein neue Erkenntnisse wünschen Euch Timo Ameruoso, Julia und ihre Welshies.
Im Podcast AUF TRAB erzählt Timo etwa , warum man Verhalten sehr gut anhand von Mikroverhalten wie den Lidschlag erkennen kann. Die Lidschlagfrequenz sei direkt mit dem Nervensystem verbunden und könne Hinweise darauf geben, wie gestresst oder entspannt ein Pferd tatsächlich ist, erklärt Timo und vieles mehr…
Viel Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und ihre Welshies
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
# Training #Struktur #Leistungssteigerun #Asymmetrie #Pferd #reiten
Foto: #Timo_Ameruoso , Bearbeitung AUF TRAB
Viele Gewohnheiten im Pferdetraining sollten ohnedies kritisch hinterfragt werden, argumentiert Timo gerne konträr zu gängigen Meinungen. Nehmen wir sein zentrales Thema, die Asymmetrie im Training. Wer beim Longieren oder Reiten immer auf derselben Hand beginnt, trainiert laut Timo unbewusst eine Seite stärker als die andere. Selbst wennbeide Seiten gleich lange gearbeitet werden, bleibt die zuerst trainierte Seite im Vorteil, weil sie ausgeruhter ist. Sein Tipp: bewusst abwechseln und nicht immer mit derselben Hand starten.
Ich habe hingegen gelernt, dass man immer mit der holen Seite beginnen sollte. Also dort, wohin das Pferd stärker gebogen ist. Diese Seite muss mn erst aufwärmen, um die Muskeln „auffächern“ zu können.
Hinterlasst mir doch gerne einen Kommentar oder schreibt an julia@auftrab.eu, was eure Meinung diesbezüglichist: Abwechseln oder immer mit der muskelverkürzten Seite beginnen?
Apropos Fragen: egal welche Euch rund ums Pferd und das Reiten am Herzen liegen, schreibt sie mir doch bitte! Ihr erhaltet in der 300.ten AUF TRAB-Folge, der wir uns nähern eine Antwort von einem der rennomierten Pferdeexperten , die in den letzten sechs Jahren schon bei AUF TRAB zu Gast waren - auf Wunsch auch von Timo.
Wir freuen uns auf den direkten Austausch mit Euch. Viel Hörvergnügen und obendrein neue Erkenntnisse wünschen Euch Timo Ameruoso, Julia und ihre Welshies.
Im Podcast AUF TRAB erzählt Timo etwa , warum man Verhalten sehr gut anhand von Mikroverhalten wie den Lidschlag erkennen kann. Die Lidschlagfrequenz sei direkt mit dem Nervensystem verbunden und könne Hinweise darauf geben, wie gestresst oder entspannt ein Pferd tatsächlich ist, erklärt Timo und vieles mehr…
Viel Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und ihre Welshies
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# Training #Struktur #Leistungssteigerun #Asymmetrie #Pferd #reiten
Foto: #Timo_Ameruoso , Bearbeitung AUF TRAB
47 Minuten
Freiheitsdressur hat nichts mit Abrichten zu tun!
„Faszination Freiheit" nennt Nicole Künzel ihr diesjähriges Seminar mit den weltbekannten Freiheitsdressur- und Showreitern Frédéric Pignon und Magalie Delgado. am 6. und 7. Juni 2026 im niedersächsischen Ahausen. Wobei Freiheitsdressur nichts mit Abrichten zu tun habe, sondern mit feiner Kommunikation. Es geht darum sein Pferd zum einen richtig zu lesen und zum anderen auch klar und eindeutig mit ihm zu kommunizieren.
Dazu gehört:
+ das Ohrenspiel, die Mimik und Körpersprache des Pferdes zu beobachten und zu deuten.
+ den Rauf des Pferdes zu respektieren und andererseits auch vom Pferd einzuforden, dass es den Raum des Menschen respektiert.
+ feine Signale zu geben statt zu viel Druck aufzubauen.+ sich der Rolle von Stimme, Energie und innerer Klarheit bewusst zu sein
+ zu bedenken, dass die Kommunikation nicht erst im Viereck beginnt, sondern schon beim Betreten der Box oder Weide.
+ dass gegenseitiges Vertrauen wichtiger ist als Kontrolle
+ dass bei aller Freiheit es immer um die Sicherheit von Pferd und Menschen geht.
In dieser 291. AUF TRAB-Podcastfolge geht es auch darum, wie man bei oftmals ungewollten Vertrauensbrüchen wieder Sicherheit aufbaut. Wer danach noch Fragen zur Pferdesprache und feiner Kommunikation hat kann sie entweder in den Kommentar schreiben oder uns ein Email an julia@auftrab.eu schreiben. Zur 300. AUF TRAB-Folge werden Eure Fragen von den hochkarätigen Gästen von AUF TRAB beantwortet. Wer auch die AUF TRAB--Folge mit Nicole Künzel zu „Harmonisch reiten mit inneren Bildern" nachhören möchte kommt über folgenden Link direkt zur entsprechenden AUF TRAB-Folge: https://open.spotify.com/episode/5Zq815zKbPmzqP3V89PsWi?si=691ab938701b4281
Auf der Webseite von Nicole Künzel könnt ihr auch noch Tickets zum Event für „Faszination Freiheit" buchen.
Viel Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und die Welschies
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Reitersitz #Training #Steigbügel #Muskeltraining #stabilisieren #Hüfte #Becken #Gelenke #Pferd #reiten
Foto: #Antje_Wolff , Bearbeitung AUF TRAB
„Faszination Freiheit" nennt Nicole Künzel ihr diesjähriges Seminar mit den weltbekannten Freiheitsdressur- und Showreitern Frédéric Pignon und Magalie Delgado. am 6. und 7. Juni 2026 im niedersächsischen Ahausen. Wobei Freiheitsdressur nichts mit Abrichten zu tun habe, sondern mit feiner Kommunikation. Es geht darum sein Pferd zum einen richtig zu lesen und zum anderen auch klar und eindeutig mit ihm zu kommunizieren.
Dazu gehört:
+ das Ohrenspiel, die Mimik und Körpersprache des Pferdes zu beobachten und zu deuten.
+ den Rauf des Pferdes zu respektieren und andererseits auch vom Pferd einzuforden, dass es den Raum des Menschen respektiert.
+ feine Signale zu geben statt zu viel Druck aufzubauen.+ sich der Rolle von Stimme, Energie und innerer Klarheit bewusst zu sein
+ zu bedenken, dass die Kommunikation nicht erst im Viereck beginnt, sondern schon beim Betreten der Box oder Weide.
+ dass gegenseitiges Vertrauen wichtiger ist als Kontrolle
+ dass bei aller Freiheit es immer um die Sicherheit von Pferd und Menschen geht.
In dieser 291. AUF TRAB-Podcastfolge geht es auch darum, wie man bei oftmals ungewollten Vertrauensbrüchen wieder Sicherheit aufbaut. Wer danach noch Fragen zur Pferdesprache und feiner Kommunikation hat kann sie entweder in den Kommentar schreiben oder uns ein Email an julia@auftrab.eu schreiben. Zur 300. AUF TRAB-Folge werden Eure Fragen von den hochkarätigen Gästen von AUF TRAB beantwortet. Wer auch die AUF TRAB--Folge mit Nicole Künzel zu „Harmonisch reiten mit inneren Bildern" nachhören möchte kommt über folgenden Link direkt zur entsprechenden AUF TRAB-Folge: https://open.spotify.com/episode/5Zq815zKbPmzqP3V89PsWi?si=691ab938701b4281
Auf der Webseite von Nicole Künzel könnt ihr auch noch Tickets zum Event für „Faszination Freiheit" buchen.
Viel Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und die Welschies
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Reitersitz #Training #Steigbügel #Muskeltraining #stabilisieren #Hüfte #Becken #Gelenke #Pferd #reiten
Foto: #Antje_Wolff , Bearbeitung AUF TRAB
18 Minuten
Steigbügel variieren macht die Hüfte beweglich!
Braucht man fürs Aussitzen wirklich starke Bauchmuskeln? Oder ist die entscheidende Zutat vielleicht gar nicht Kraft, sondern Beweglichkeit? Die bekannte Sitztrainerin Sibylle Wiemer ist grundsätzlich in der zweiten Fraktion: Beweglichkeit ist das, was zählt.
Reitet man allerdings mit Hohlkreuz, ist schon Bauchmuskel-training angesagt. Aber, Vorsicht, nichts übertreiben: Ein harter, fest angespannter Bauch kann beim Reiten sogar Probleme verursachen statt zu lösen, weil Reiter dabei oftmals unbewusst auf das Atmen vergessen.
Statt starrer Spannung geht es beim guten Sitz vielmehr um ein bewegliches Becken, lockere Hüftgelenke und eine elastische Rumpfmuskulatur, die mitschwingen kann. Sibylle beschreibt in der aktuellen AUF TRAB-Folge, wie sehr sich Verspannungen oder fehlende Mobilität auf den Sitz auswirken können und warum manche vermeintlichen „Beckenschiefstände“ oft eher muskuläre Probleme als echte anatomische Beinlängen-Unterschiede sind.
Um Becken und Hüftgelenke beweglich zu halten ist die Bügellänge ein Thema: Kürzere Bügel können das Mitschwingen und Aussitzen teilweise sogar erleichtern – wobei mitkürzer nicht gleich Jockey-Länge gemeint ist. Sibylle lässt daher ihre Schüler bewusst mit unterschiedlichen Bügellängen arbeiten. Denn Beweglichkeit im Becken und in der Hüfte istoft der Schlüssel zu einem ruhigeren Sitz ist.
Auch würden moderne Dressursättel oftmals die Beweglichkeit des Reiters mit zu großen Pauschen und tiefen Sitzflächen einschränken. Solche „Sitzprothesen“ würden das Mitschwingen erschweren, fixieren statt zu unterstützen. .
Freut Euch auf eine AUF TRAB-Folge voller praktischer Tipps und vieler Aha-Momente. Allen, die lockerer, geschmeidiger und pferdefreundlicher am Pferde sitzen möchten wünschen Julia Kistner und Ihre Welshcobs viel Hörvergnügen.
Mehr zu Sibylle Wiemer auf sibyllewiemer.com
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Reitersitz #Training #Steigbügel #Muskeltraining #stabilisieren #Hüfte #Becken #Gelenke #Pferd #reiten
Foto: #SibylleWiemer , Bearbeitung AUF TRAB
Braucht man fürs Aussitzen wirklich starke Bauchmuskeln? Oder ist die entscheidende Zutat vielleicht gar nicht Kraft, sondern Beweglichkeit? Die bekannte Sitztrainerin Sibylle Wiemer ist grundsätzlich in der zweiten Fraktion: Beweglichkeit ist das, was zählt.
Reitet man allerdings mit Hohlkreuz, ist schon Bauchmuskel-training angesagt. Aber, Vorsicht, nichts übertreiben: Ein harter, fest angespannter Bauch kann beim Reiten sogar Probleme verursachen statt zu lösen, weil Reiter dabei oftmals unbewusst auf das Atmen vergessen.
Statt starrer Spannung geht es beim guten Sitz vielmehr um ein bewegliches Becken, lockere Hüftgelenke und eine elastische Rumpfmuskulatur, die mitschwingen kann. Sibylle beschreibt in der aktuellen AUF TRAB-Folge, wie sehr sich Verspannungen oder fehlende Mobilität auf den Sitz auswirken können und warum manche vermeintlichen „Beckenschiefstände“ oft eher muskuläre Probleme als echte anatomische Beinlängen-Unterschiede sind.
Um Becken und Hüftgelenke beweglich zu halten ist die Bügellänge ein Thema: Kürzere Bügel können das Mitschwingen und Aussitzen teilweise sogar erleichtern – wobei mitkürzer nicht gleich Jockey-Länge gemeint ist. Sibylle lässt daher ihre Schüler bewusst mit unterschiedlichen Bügellängen arbeiten. Denn Beweglichkeit im Becken und in der Hüfte istoft der Schlüssel zu einem ruhigeren Sitz ist.
Auch würden moderne Dressursättel oftmals die Beweglichkeit des Reiters mit zu großen Pauschen und tiefen Sitzflächen einschränken. Solche „Sitzprothesen“ würden das Mitschwingen erschweren, fixieren statt zu unterstützen. .
Freut Euch auf eine AUF TRAB-Folge voller praktischer Tipps und vieler Aha-Momente. Allen, die lockerer, geschmeidiger und pferdefreundlicher am Pferde sitzen möchten wünschen Julia Kistner und Ihre Welshcobs viel Hörvergnügen.
Mehr zu Sibylle Wiemer auf sibyllewiemer.com
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Foto: #SibylleWiemer , Bearbeitung AUF TRAB
43 Minuten
Bedürfnisorientiertes Verladetraining
Das Verladen gehört für viele Pferdebesitzer und ihre Pferde zu den stressigsten Situationen überhaupt. In dieser AUF TRAB-Podcastfolge erklärt Pferdetrainerin Karen Golz warum das so ist und vor allem, wie man die Situation mit bedürfnisorientiertem Verladetraining entspannen kann. Dabei geht es nicht darum, das Pferd „irgendwie“ in den Hänger zu bekommen, sondern darum, zu verstehen, wie Pferde denken, fühlen und ihre Umwelt wahrnehmen.
Karen erklärt, warum der Pferdehänger aus Sicht des Pferdes zunächst völlig unlogisch wirkt:
Pferde sind Fluchttiere und suchen von Natur aus offene, gut einsehbare Räume
Ein dunkler Hänger wirkt wie eine bedrohliche Höhle
Die Anpassung von hell zu dunkel dauert beim Pferd deutlich länger als beim Menschen
Der Boden (Rampe) fühlt sich ungewohnt an und sendet irritierende Signale über den Huf ans Gehirn
Wichtig sei :
Training in kleinen Einheiten aufbauen
Erst dann steigern, wenn der vorherige Schritt wirklich sitzt
Training so gestalten, dass es für das Pferd maximal einfach ist
Erfolgserlebnisse bewusst setzen! Oft ende eine Einheit schon bei zwei Vorderbeinen auf der Rampe.
In der Praxis sieht Karen immer wieder ähnliche Probleme:
Zu viel Druck und Zeitstress
„Schnell rein und Klappe zu“-Mentalität
Einsatz von Gewalt oder Zwang (z. B. Longen, Besen, Schieben)
Sedierung als vermeintliche Lösung
Training erst kurz vor einem Termin beginnen
Mehrere Probleme gleichzeitig angehen statt isoliert
Karen, die auch Online-Training anbietet empfiehlt folgendes:
Hänger möglichst helll und einladend gestalten (Türen öffnen, Licht nutzen)
Geräusche gezielt vorab üben
Hänger stabilisieren,damit er nicht wackelt
Fahrverhalten ohne Pferd üben (Kurven, Bremsen, Rangieren)
Mit einer Checkliste arbeiten, um Ruhe und Klarheit zu schaffen
Training regelmäßig in den Alltag integrieren
Viel Hörvergnügen wünschen Julia iund ihre Welshies, die sich freuen würden, wenn ihr unseren Podcast AUF TRAB liked, kommentiert und/oder weiterempfiehlt.
Info zu Karen´s Dienste unter golz-ps.at.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#verladen #Training #Sinnesorgane #Hänger #stabilisieren #Pferd
Foto: #KarenGolz
Das Verladen gehört für viele Pferdebesitzer und ihre Pferde zu den stressigsten Situationen überhaupt. In dieser AUF TRAB-Podcastfolge erklärt Pferdetrainerin Karen Golz warum das so ist und vor allem, wie man die Situation mit bedürfnisorientiertem Verladetraining entspannen kann. Dabei geht es nicht darum, das Pferd „irgendwie“ in den Hänger zu bekommen, sondern darum, zu verstehen, wie Pferde denken, fühlen und ihre Umwelt wahrnehmen.
Karen erklärt, warum der Pferdehänger aus Sicht des Pferdes zunächst völlig unlogisch wirkt:
Pferde sind Fluchttiere und suchen von Natur aus offene, gut einsehbare Räume
Ein dunkler Hänger wirkt wie eine bedrohliche Höhle
Die Anpassung von hell zu dunkel dauert beim Pferd deutlich länger als beim Menschen
Der Boden (Rampe) fühlt sich ungewohnt an und sendet irritierende Signale über den Huf ans Gehirn
Wichtig sei :
Training in kleinen Einheiten aufbauen
Erst dann steigern, wenn der vorherige Schritt wirklich sitzt
Training so gestalten, dass es für das Pferd maximal einfach ist
Erfolgserlebnisse bewusst setzen! Oft ende eine Einheit schon bei zwei Vorderbeinen auf der Rampe.
In der Praxis sieht Karen immer wieder ähnliche Probleme:
Zu viel Druck und Zeitstress
„Schnell rein und Klappe zu“-Mentalität
Einsatz von Gewalt oder Zwang (z. B. Longen, Besen, Schieben)
Sedierung als vermeintliche Lösung
Training erst kurz vor einem Termin beginnen
Mehrere Probleme gleichzeitig angehen statt isoliert
Karen, die auch Online-Training anbietet empfiehlt folgendes:
Hänger möglichst helll und einladend gestalten (Türen öffnen, Licht nutzen)
Geräusche gezielt vorab üben
Hänger stabilisieren,damit er nicht wackelt
Fahrverhalten ohne Pferd üben (Kurven, Bremsen, Rangieren)
Mit einer Checkliste arbeiten, um Ruhe und Klarheit zu schaffen
Training regelmäßig in den Alltag integrieren
Viel Hörvergnügen wünschen Julia iund ihre Welshies, die sich freuen würden, wenn ihr unseren Podcast AUF TRAB liked, kommentiert und/oder weiterempfiehlt.
Info zu Karen´s Dienste unter golz-ps.at.
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Foto: #KarenGolz
26 Minuten
Springen ist Teamarbeit, beginnt lange vor dem ersten Sprung
Beim Springen zähle weniger der Mut, als eine gute Grundausbildung, meint Lars #Meyer_zu_Bexten, erfolgreicher Springreiter, Ausbilder und Betreiber des Baxterhofs in Ostwestfalen und Nationaltrainer der griechischen Springreiter-Equipe. Wichtig sei sich und seinem Pferd immer nur die Hindernisse zuzumuten, die Pferd und Reiter auch bewältigen können und nicht überfordern.
Springen sei Teamarbeit und beginne lange vor dem ersten Sprung, betont Lars Meyer zu Bexten. Zu Gast beim Podcast AUF TRAB, erklärt er den sicheren Einstieg ins Springreiten, So sei die Dressur die Basis für gutes Springreiten. Im Parcours entscheiden feine Hilfengebungen. Die beim Springen erforderliche Kontrolle, der Rhythmus und die Balance kommen auch aus der Dressurarbeit. „Rittigkeit“ sei Voraussetzung für Sicherheit und Präzision.
Umgekehrt sieht er es entspannter: Er empfiehlt Dressurreitern ins Springen reinschnuppern – aber nur, wenn Pferd und Reiter Lust darauf haben.
Bevor es über Hindernisse geht, sollte man folgendes beherrschen:
einen stabilen, unabhängigen Grundsitz
Balance in verschiedenen Sitzformen (Aussitzen, leichter Sitz, Entlastungssitz)
sicheres reiten mit und ohne Bügel
Gefühl für Rhythmus und Tempo
„Vor allem gehört ein Anfänger auf ein erfahrenes Pferd“, rät der Springprofi. Im Podcast AUF TRAB gibt Lars Meyer zu Bexten konkrete Tipps, wie man ein Sprungtraining fürEinsteiger systematisch und kleinschrittig aufbaut:
Bodenstangen (Trab & Galopp)Rhythmus und Kontrolle festigenkleine Gymnastiksprüngeerste Hindernisse (oft aus dem Trab)
Dabei sollte man sich immer vom Leichten zum Schweren steigern, um positive Erfahrungen zu schaffen.
Lars Meyer zu Bexten arbeitet anfangs gerne mit Schaumstoffstangen, um Verletzungsrisiken zu minimieren. „Der Reiter soll jederzeit das Gefühl haben, das Pferd kontrollieren zu können“ , betont der erfahrene Springtrainer. WeitereTipps für die ersten Sprünge in der aktuellen AUF TRAB-Folge.
Viel Hörvergnügen wünschen Julia und die Welshies , die sich freuen würden, wenn ihr unseren Podcast AUF TRAB liked, kommentiert und/oder weiterempfiehlt.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Springen #Ostwestphalen #Bexter_Hof #Herford #Turnier #Hinderniss #podcast #reiten #Pferd
Foto: #Lars_Meyer_zu_Bexten
Beim Springen zähle weniger der Mut, als eine gute Grundausbildung, meint Lars #Meyer_zu_Bexten, erfolgreicher Springreiter, Ausbilder und Betreiber des Baxterhofs in Ostwestfalen und Nationaltrainer der griechischen Springreiter-Equipe. Wichtig sei sich und seinem Pferd immer nur die Hindernisse zuzumuten, die Pferd und Reiter auch bewältigen können und nicht überfordern.
Springen sei Teamarbeit und beginne lange vor dem ersten Sprung, betont Lars Meyer zu Bexten. Zu Gast beim Podcast AUF TRAB, erklärt er den sicheren Einstieg ins Springreiten, So sei die Dressur die Basis für gutes Springreiten. Im Parcours entscheiden feine Hilfengebungen. Die beim Springen erforderliche Kontrolle, der Rhythmus und die Balance kommen auch aus der Dressurarbeit. „Rittigkeit“ sei Voraussetzung für Sicherheit und Präzision.
Umgekehrt sieht er es entspannter: Er empfiehlt Dressurreitern ins Springen reinschnuppern – aber nur, wenn Pferd und Reiter Lust darauf haben.
Bevor es über Hindernisse geht, sollte man folgendes beherrschen:
einen stabilen, unabhängigen Grundsitz
Balance in verschiedenen Sitzformen (Aussitzen, leichter Sitz, Entlastungssitz)
sicheres reiten mit und ohne Bügel
Gefühl für Rhythmus und Tempo
„Vor allem gehört ein Anfänger auf ein erfahrenes Pferd“, rät der Springprofi. Im Podcast AUF TRAB gibt Lars Meyer zu Bexten konkrete Tipps, wie man ein Sprungtraining fürEinsteiger systematisch und kleinschrittig aufbaut:
Bodenstangen (Trab & Galopp)Rhythmus und Kontrolle festigenkleine Gymnastiksprüngeerste Hindernisse (oft aus dem Trab)
Dabei sollte man sich immer vom Leichten zum Schweren steigern, um positive Erfahrungen zu schaffen.
Lars Meyer zu Bexten arbeitet anfangs gerne mit Schaumstoffstangen, um Verletzungsrisiken zu minimieren. „Der Reiter soll jederzeit das Gefühl haben, das Pferd kontrollieren zu können“ , betont der erfahrene Springtrainer. WeitereTipps für die ersten Sprünge in der aktuellen AUF TRAB-Folge.
Viel Hörvergnügen wünschen Julia und die Welshies , die sich freuen würden, wenn ihr unseren Podcast AUF TRAB liked, kommentiert und/oder weiterempfiehlt.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Springen #Ostwestphalen #Bexter_Hof #Herford #Turnier #Hinderniss #podcast #reiten #Pferd
Foto: #Lars_Meyer_zu_Bexten
30 Minuten
@KenzieDysli über Freiheitsdressur, Vertrauen, Training und Showleben
Viele kennen die bekannte Freiheitsdressur- und Showreiterin #KenzieDysli und ihre Pferde aus den Ostwind-Filmen oder vonden großen Shows wie Cavalluna. Hinter den spektakulären Pferdebildern steckt jahrelanges geduldiges Training, feines Timing und echte Kommunikation mit dem Pferd. „Wir müssen unseren Pferden auch zuhören“, betont Showstar Kenzie. Training funktioniere nur dann, wenn es ein echter Dialog sei. Pferde müssten „mitreden dürfen“.
„Druck entsteht zwar immer, auch wenn wir unserem Pferd das Leckerli nicht geben“, so Kenzie, „entscheidend ist aber, wie fair und bewusst damit umgegangen wird.“ Shows etwa verlangten lange Tage und hohe Konzentration für alle beteiligten. Da brauche es dann auch Pausen.
Besonders Jungpferdearbeit bedeute Geduld und Struktur. „Man darf auch nicht jedes Pferd gleich trainieren. Man sollte es darin bestärken und ausbilden, worin es gutist“, empfiehlt Kenzie. Ich dürfte meinen Welshcobs etwa nicht den raumgreifenden spanischen Schritt eines Lusitanos abverlangen. Was allerdings immer im Zentrum von Kenzie´s Pferdetraining steht sind Bodenarbeit und Freizeitdressur.
In der aktuellen Podcast-Folge AUF TRAB gibt uns Kenzie nicht nur konkrete Startertipps für die Freiheitsdressur. Sie führt uns hinter die Kulissen von Filmdrehs mit Pferden, von Mega-Pferdeshow wie Cavalluna und erzählt vom Jungpferdetraining auf der Hacienda ihrer Familie in Spanien. Dort sieht Kenzie auch ihre Zukunft: „Weniger Shows, mehr Ruhe und vielleicht eine eigene Pferde-Akademie in Spanien.“
Viel Hörvergnügen wünschen Euch Julia und ihre Welshies, die sich freuen würden, wenn ihr unseren Podcast AUF TRAB liked, kommentiert und/oder weiterempfiehlt.
Ps: Für alle Freiheitsdressur-Interessierte: Kenzie bietet für jedes Ausbildungsniveau und jede Pferdecharaktere Onlinekurse auf freiheitsdressur.kenziedysli.de an.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#pferdegrecht #Freiheitsdressur #Kommunikation #reiten #Bodenarbeit #positive_Verstärkung #Show #Cavalluna #podcast #Ostweind
Foto: #KenzieDysli/Bearbeitung AUF TRAB
Viele kennen die bekannte Freiheitsdressur- und Showreiterin #KenzieDysli und ihre Pferde aus den Ostwind-Filmen oder vonden großen Shows wie Cavalluna. Hinter den spektakulären Pferdebildern steckt jahrelanges geduldiges Training, feines Timing und echte Kommunikation mit dem Pferd. „Wir müssen unseren Pferden auch zuhören“, betont Showstar Kenzie. Training funktioniere nur dann, wenn es ein echter Dialog sei. Pferde müssten „mitreden dürfen“.
„Druck entsteht zwar immer, auch wenn wir unserem Pferd das Leckerli nicht geben“, so Kenzie, „entscheidend ist aber, wie fair und bewusst damit umgegangen wird.“ Shows etwa verlangten lange Tage und hohe Konzentration für alle beteiligten. Da brauche es dann auch Pausen.
Besonders Jungpferdearbeit bedeute Geduld und Struktur. „Man darf auch nicht jedes Pferd gleich trainieren. Man sollte es darin bestärken und ausbilden, worin es gutist“, empfiehlt Kenzie. Ich dürfte meinen Welshcobs etwa nicht den raumgreifenden spanischen Schritt eines Lusitanos abverlangen. Was allerdings immer im Zentrum von Kenzie´s Pferdetraining steht sind Bodenarbeit und Freizeitdressur.
In der aktuellen Podcast-Folge AUF TRAB gibt uns Kenzie nicht nur konkrete Startertipps für die Freiheitsdressur. Sie führt uns hinter die Kulissen von Filmdrehs mit Pferden, von Mega-Pferdeshow wie Cavalluna und erzählt vom Jungpferdetraining auf der Hacienda ihrer Familie in Spanien. Dort sieht Kenzie auch ihre Zukunft: „Weniger Shows, mehr Ruhe und vielleicht eine eigene Pferde-Akademie in Spanien.“
Viel Hörvergnügen wünschen Euch Julia und ihre Welshies, die sich freuen würden, wenn ihr unseren Podcast AUF TRAB liked, kommentiert und/oder weiterempfiehlt.
Ps: Für alle Freiheitsdressur-Interessierte: Kenzie bietet für jedes Ausbildungsniveau und jede Pferdecharaktere Onlinekurse auf freiheitsdressur.kenziedysli.de an.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#pferdegrecht #Freiheitsdressur #Kommunikation #reiten #Bodenarbeit #positive_Verstärkung #Show #Cavalluna #podcast #Ostweind
Foto: #KenzieDysli/Bearbeitung AUF TRAB
39 Minuten
Klarer kommunizieren durch clickern
Und es hat „click“ gemacht – dann weiß das Pferd genau und sofort, wenn es richtig reagiert hat. Aber reicht dafür nicht ein Leckerli? Das Leckerli oder Krauli kommt natürlich nochdanach. Denn Verhalten muss sich lohnen – für jedes Gehirn, egal ob vom Pferd oder Menschen. Lernen funktioniert am Besten über positive Emotionen und Belohnungssysteme.
Mit dem Clicker kann man aber viel präziser und zeitnaher belohnen und klarer kommunizieren, meint die Tierärztin,Ethologin Dr. Barbara Schöning, die sich schon seit Ende der 80er Jahre mit dem Lernverhalten von Tieren beschäftigt.
Clickertraining sei kein Trend, sondern basiere auf solider wissenschaftlicher Lernforschung. Der Clicker sei neutraler, schneller und auch emotionsloser als das Lob mit der Stimme
Das Grundprinzip sei ganz einfacht :
Pferd zeigt gewünschte VerhaltenClick (Sekundärverstärker oder Signal)Belohnung (Primärverstärker mit echtem Wert – zum Beispiel Futter oder Kraulen)
Das Timing sei beim Clickern sehr wichtig:
Der Click muss genau im richtigen Moment z.B. sofort nach der Akzeptanz von Hilfen kommen.
Belohnung folgt kurz danach
Am Anfang ist das Zeitfenster zwischen dem Clickern und der Belohnung besonders klein.
Damit der Clicker fürs Pferd einen Sinn ergibt, muss man ihn natürlich erst „aufladen“ und hier sei es wichtig
eine ruhige Umgebung zu wählen
nach dem Click sofort zu belohnen
Viele Wiederholungen - ca. 100–500 – durchzuführen.
Der Click hat dann eine Bedeutung bekommen, wenndas Pferd sich beim Click zu Dir wendet.
Der häufigste Fehler sei zu spät zu clickern oder das Training zu lange auszudehnen oder es auch zu schnell zu steigern. Das verwirrt das Pferd. Falsch sei auch unerwünschtes Verhalten zu beachten, statt es zu ignorieren.
In dieser AUF TRAB -Podcastfolge verrät Barbara ihr Clicker-Hacks, etwa mit bekannten Übungen zu starten (z. B. Anhalten, Hufe geben) und die Trainingseinheiten wegen der Konzentration kurz zu halten.
Pausen gilt es einzuhalten, die essenziell für Lernprozesse sind. Auch sollte man nicht nur Futter, sondern ebenso Kraulen gezielt einsetzen.
Geclickert wird auch auf dem PFerd. Wenn allderings clickern beim Reiten zu viel Koordination erfordert kann man statt clickern mit der Zunge schnalzen oder ein eindeutiges Wortsignal geben.
Wer von Dr. Barbara Schöning mehr über Clickern erfahren möchte, kann die Verhaltensforscherin über ihre Hundeschule Struppi & Co erreichen. Barbara hat auch ein Buch „Clicker-Training“ für Pferde beim #Kosmos-Verlagveröffentlicht.
Viel Clicker- und Hörvergnügen wünschen Julia und die Welshies, die sich freuen würden, wenn ihr uns weiterempfiehlt.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#pferdegrecht #clickern #Kommunikation #reiten #Bodenarbeit #positive_Verstärkung #Sekundärverstärker #podcast
Foto: #Barbra Schöning /Bearbeitung AUF TRAB
Und es hat „click“ gemacht – dann weiß das Pferd genau und sofort, wenn es richtig reagiert hat. Aber reicht dafür nicht ein Leckerli? Das Leckerli oder Krauli kommt natürlich nochdanach. Denn Verhalten muss sich lohnen – für jedes Gehirn, egal ob vom Pferd oder Menschen. Lernen funktioniert am Besten über positive Emotionen und Belohnungssysteme.
Mit dem Clicker kann man aber viel präziser und zeitnaher belohnen und klarer kommunizieren, meint die Tierärztin,Ethologin Dr. Barbara Schöning, die sich schon seit Ende der 80er Jahre mit dem Lernverhalten von Tieren beschäftigt.
Clickertraining sei kein Trend, sondern basiere auf solider wissenschaftlicher Lernforschung. Der Clicker sei neutraler, schneller und auch emotionsloser als das Lob mit der Stimme
Das Grundprinzip sei ganz einfacht :
Pferd zeigt gewünschte VerhaltenClick (Sekundärverstärker oder Signal)Belohnung (Primärverstärker mit echtem Wert – zum Beispiel Futter oder Kraulen)
Das Timing sei beim Clickern sehr wichtig:
Der Click muss genau im richtigen Moment z.B. sofort nach der Akzeptanz von Hilfen kommen.
Belohnung folgt kurz danach
Am Anfang ist das Zeitfenster zwischen dem Clickern und der Belohnung besonders klein.
Damit der Clicker fürs Pferd einen Sinn ergibt, muss man ihn natürlich erst „aufladen“ und hier sei es wichtig
eine ruhige Umgebung zu wählen
nach dem Click sofort zu belohnen
Viele Wiederholungen - ca. 100–500 – durchzuführen.
Der Click hat dann eine Bedeutung bekommen, wenndas Pferd sich beim Click zu Dir wendet.
Der häufigste Fehler sei zu spät zu clickern oder das Training zu lange auszudehnen oder es auch zu schnell zu steigern. Das verwirrt das Pferd. Falsch sei auch unerwünschtes Verhalten zu beachten, statt es zu ignorieren.
In dieser AUF TRAB -Podcastfolge verrät Barbara ihr Clicker-Hacks, etwa mit bekannten Übungen zu starten (z. B. Anhalten, Hufe geben) und die Trainingseinheiten wegen der Konzentration kurz zu halten.
Pausen gilt es einzuhalten, die essenziell für Lernprozesse sind. Auch sollte man nicht nur Futter, sondern ebenso Kraulen gezielt einsetzen.
Geclickert wird auch auf dem PFerd. Wenn allderings clickern beim Reiten zu viel Koordination erfordert kann man statt clickern mit der Zunge schnalzen oder ein eindeutiges Wortsignal geben.
Wer von Dr. Barbara Schöning mehr über Clickern erfahren möchte, kann die Verhaltensforscherin über ihre Hundeschule Struppi & Co erreichen. Barbara hat auch ein Buch „Clicker-Training“ für Pferde beim #Kosmos-Verlagveröffentlicht.
Viel Clicker- und Hörvergnügen wünschen Julia und die Welshies, die sich freuen würden, wenn ihr uns weiterempfiehlt.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#pferdegrecht #clickern #Kommunikation #reiten #Bodenarbeit #positive_Verstärkung #Sekundärverstärker #podcast
Foto: #Barbra Schöning /Bearbeitung AUF TRAB
29 Minuten
Ein systematisches Training führt schneller zum Erfolg
Wissen, System und Geduld seien die wichtigen Bausteine eines erfolgreichen Pferdetrainings, meint die prominente Klassische Dressurtrainerin Anja Beran. Und es käme auch sehr auf die Reihenfolge der Übungen an. Einen Schritt nach dem andere zu trainieren und nicht gleich mehrere Dinge auf einmal beim Pferd verbessern zu wollen. Dabei käme es auch auf die richtige Reihenfolge der Trainingsschritte an: Vorwärts kommt vor seitwärts, erst die Grundlagen, dann dieLektionen. Ein Fehler im Aufbau zerstöre den Fortschritt.
Dabei sei es natürlich wichtig seinem Pferde Abwechslung zu bieten statt Monotonie. Da gäbe es gerade in der klassischen Dressur clevere Kombinationsmöglichkeiten von Übungen, die Anja Beran im Podcast AUF TRAB verrät.
Am Anfang jedes Trainings stünde erst einmal die Analyse des Pferdes: Jedes Pferd ist anders: Exterieur, Charakter und Schiefe bestimmen den Trainingsweg.So kann man je nach Schiefe die Seitengänge individuell einsetzen. Ist das Pferd etwa links hohl, dann wird man nicht zu lang links den Schenkel weichen lassen. Dann läuft das Pferd nur über die Schulter weg. Grundsätzlich beginnt und endet Anja Beran mit der schwierigen Seite, dazwischen die gute Seite.
Will ich Durchlässigkeit und Tragkraft trainieren, rät sie möglichst viele Übergänge zu reiten. Das Training muss immer zum Typ passen und nicht umgekehrt. So kann man etwa träge Pferd durch kurze, abwechslungsreiche Übungen aktivieren. Mit nervösen Pferden sollte man ruhige,längere Phasen trainieren.
Einen großen Stellenwert bei der systematischen Ausbildung hat bei Anja Beran das Training an der Hand, vorausgesetztdas Pferd hat Spaß daran und ist nicht zu groß. Dann wird die Handarbeit nämlich unhandlich.
Handarbeit hilft beim Verständnis ohne Reitergewicht besonders bei jungen oder problematischen Pferden. Ein häufiger Fehler bei Handarbeit sei, dass man zu viel Fokus auf den Hals legt und nicht das ganz Pferd im Blick habe.
Wichtig sei vor allem ein und nicht viele verschiedene Systeme als klare Grundlage zu haben, warnt Anja Beran vorKurshopping. Wenn man sich die Grundlagen einmal erarbeitet habe könne man sich dann auch andere Ausbildungssysteme anschauen.
Anhören lohnt sich jedenfalls die aktuelle AUF TRAB-Folge mit Anja Beran zum erfolgreichen Trainingsaufbau.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Um den richtigen Aufbau im Pferdetraining geht es auch beim 13. internationallen klassischen Dressurworkshop am Gut Rosenhof in Bayern. Info unter „Termine“ auf anjaberan.de
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Training #Pferde #Balance #Analyse #Dressur #Seitengänge #vorwärts #reiten #podcast
Foto: Anja Beran / Bearbeitung AUF TRAB
Wissen, System und Geduld seien die wichtigen Bausteine eines erfolgreichen Pferdetrainings, meint die prominente Klassische Dressurtrainerin Anja Beran. Und es käme auch sehr auf die Reihenfolge der Übungen an. Einen Schritt nach dem andere zu trainieren und nicht gleich mehrere Dinge auf einmal beim Pferd verbessern zu wollen. Dabei käme es auch auf die richtige Reihenfolge der Trainingsschritte an: Vorwärts kommt vor seitwärts, erst die Grundlagen, dann dieLektionen. Ein Fehler im Aufbau zerstöre den Fortschritt.
Dabei sei es natürlich wichtig seinem Pferde Abwechslung zu bieten statt Monotonie. Da gäbe es gerade in der klassischen Dressur clevere Kombinationsmöglichkeiten von Übungen, die Anja Beran im Podcast AUF TRAB verrät.
Am Anfang jedes Trainings stünde erst einmal die Analyse des Pferdes: Jedes Pferd ist anders: Exterieur, Charakter und Schiefe bestimmen den Trainingsweg.So kann man je nach Schiefe die Seitengänge individuell einsetzen. Ist das Pferd etwa links hohl, dann wird man nicht zu lang links den Schenkel weichen lassen. Dann läuft das Pferd nur über die Schulter weg. Grundsätzlich beginnt und endet Anja Beran mit der schwierigen Seite, dazwischen die gute Seite.
Will ich Durchlässigkeit und Tragkraft trainieren, rät sie möglichst viele Übergänge zu reiten. Das Training muss immer zum Typ passen und nicht umgekehrt. So kann man etwa träge Pferd durch kurze, abwechslungsreiche Übungen aktivieren. Mit nervösen Pferden sollte man ruhige,längere Phasen trainieren.
Einen großen Stellenwert bei der systematischen Ausbildung hat bei Anja Beran das Training an der Hand, vorausgesetztdas Pferd hat Spaß daran und ist nicht zu groß. Dann wird die Handarbeit nämlich unhandlich.
Handarbeit hilft beim Verständnis ohne Reitergewicht besonders bei jungen oder problematischen Pferden. Ein häufiger Fehler bei Handarbeit sei, dass man zu viel Fokus auf den Hals legt und nicht das ganz Pferd im Blick habe.
Wichtig sei vor allem ein und nicht viele verschiedene Systeme als klare Grundlage zu haben, warnt Anja Beran vorKurshopping. Wenn man sich die Grundlagen einmal erarbeitet habe könne man sich dann auch andere Ausbildungssysteme anschauen.
Anhören lohnt sich jedenfalls die aktuelle AUF TRAB-Folge mit Anja Beran zum erfolgreichen Trainingsaufbau.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Um den richtigen Aufbau im Pferdetraining geht es auch beim 13. internationallen klassischen Dressurworkshop am Gut Rosenhof in Bayern. Info unter „Termine“ auf anjaberan.de
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Training #Pferde #Balance #Analyse #Dressur #Seitengänge #vorwärts #reiten #podcast
Foto: Anja Beran / Bearbeitung AUF TRAB
27 Minuten
Der Schlüssel liegt nicht im Pferd, sondern im eigenen Körpergefühl, hält die bekannte mobile Trainerin @SibylleWiemer den geschmeidigen, ausbalancierten Sitzfür eines der zentralen Themen beim Reiten. Die drei Grundlagen des geschmeidigen Sitzes seien
o Kein Knick in der Hüfte
o Unabhängige Hände
o Ein aufrechter, stabiler Oberkörper
Nicht jeder hat eine Reithalle mit Spiegeln. Deshalb empfiehlt Sibylle einfache Selbstchecks:
1. Sitzbeinhöcker wahrnehmen
Sitzt du gleichmäßig auf beiden Seiten?
Oder „hängst“ du auf einer Seite?
Viele Reiter fühlten links mehr Druck auf den Sitzbeinhöckern oder Po-Backen, weil sie tatsächlich mit den Oberkörper nach rechts kippen. Das Gefühl kann man übrigens gut im Stehen testen: wenn man sich vermehrt auf das linke Bein stellt,bewegt sich der Oberkörper nach rechts.
2. Bügelkontakt prüfen
Ist der Druck auf beiden Füßen gleich?
Oder zieht ein Bein mehr hoch?
Die Schiefe entsteht oft von oben, nicht im Bein!
Da das Gehirn immer in seiner gewohnten Schiefe bleiben will, muss man es austricksen, sprich die Schiefe bewusst wahrnehmen, bewusst korrigieren und dann nochmals überprüfen.
Der Gamechanger sei hier das Becken, das man sich wie eine Schale mit Flüssigkeit vorstellen sollte: Kippt sie nach vorne, fließt sie Flüssigkeit vorne raus. Kippt die Schüssel nach hinten, verliere ich sie hinten. Optimal wäre es, die Schüssel minimal nach vorne zu kippen.
Auch für die Sitzbeinhöcker hat sie ein Bild: Sitzbeinhöcker -Taschenlampen, die leicht nach vorne unten leuchten. Das ermöglicht Mitschwingen im Trab und Galopp.
Wichtig sei, dass die Bewegung aus den Hüftgelenken kommt und nicht aus dem Oberkörper.
Im Podcast AUF TRAB gibt Sibylle Euch auch Übungen mit, wie man einen geschmeidigen, ausbalancierten Sitz auch „trocken üben“ kann.
Viel Hörvergnügen wünschen Julia und ihre Welshcobs Dancer, Velvet und Tessa, die sich darüber freuen, wenn ihr AUF TRAB an eure Freunde weiterempfehlt.
Wer Sibylle Wiemer live erleben will hat dazu vom 13. – 17. Mai in Moosbierbaum in Niederösterreich die Gelegenheit (Info bei Rosa Maria Brandstätter, Tel 0043 676 68 48 415 bzw. Hobbypferd.brandstaetter@gmail.com ).Sibylle ist auch viel in Deutschland, auch in der Nähe der Schweiz, z.B. in Friedrichshafen am Bodensee unterwegs. Mehrhierzu auf sybillewiemer.de
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Sitz #Pferde #Balance #geschmeidig #Sitzbeinhöcker #Po #Becken #Steigbügel #SibylleWiemer #podcast
Foto: Sibylle Wiemer / Bearbeitung AUF TRAB
o Kein Knick in der Hüfte
o Unabhängige Hände
o Ein aufrechter, stabiler Oberkörper
Nicht jeder hat eine Reithalle mit Spiegeln. Deshalb empfiehlt Sibylle einfache Selbstchecks:
1. Sitzbeinhöcker wahrnehmen
Sitzt du gleichmäßig auf beiden Seiten?
Oder „hängst“ du auf einer Seite?
Viele Reiter fühlten links mehr Druck auf den Sitzbeinhöckern oder Po-Backen, weil sie tatsächlich mit den Oberkörper nach rechts kippen. Das Gefühl kann man übrigens gut im Stehen testen: wenn man sich vermehrt auf das linke Bein stellt,bewegt sich der Oberkörper nach rechts.
2. Bügelkontakt prüfen
Ist der Druck auf beiden Füßen gleich?
Oder zieht ein Bein mehr hoch?
Die Schiefe entsteht oft von oben, nicht im Bein!
Da das Gehirn immer in seiner gewohnten Schiefe bleiben will, muss man es austricksen, sprich die Schiefe bewusst wahrnehmen, bewusst korrigieren und dann nochmals überprüfen.
Der Gamechanger sei hier das Becken, das man sich wie eine Schale mit Flüssigkeit vorstellen sollte: Kippt sie nach vorne, fließt sie Flüssigkeit vorne raus. Kippt die Schüssel nach hinten, verliere ich sie hinten. Optimal wäre es, die Schüssel minimal nach vorne zu kippen.
Auch für die Sitzbeinhöcker hat sie ein Bild: Sitzbeinhöcker -Taschenlampen, die leicht nach vorne unten leuchten. Das ermöglicht Mitschwingen im Trab und Galopp.
Wichtig sei, dass die Bewegung aus den Hüftgelenken kommt und nicht aus dem Oberkörper.
Im Podcast AUF TRAB gibt Sibylle Euch auch Übungen mit, wie man einen geschmeidigen, ausbalancierten Sitz auch „trocken üben“ kann.
Viel Hörvergnügen wünschen Julia und ihre Welshcobs Dancer, Velvet und Tessa, die sich darüber freuen, wenn ihr AUF TRAB an eure Freunde weiterempfehlt.
Wer Sibylle Wiemer live erleben will hat dazu vom 13. – 17. Mai in Moosbierbaum in Niederösterreich die Gelegenheit (Info bei Rosa Maria Brandstätter, Tel 0043 676 68 48 415 bzw. Hobbypferd.brandstaetter@gmail.com ).Sibylle ist auch viel in Deutschland, auch in der Nähe der Schweiz, z.B. in Friedrichshafen am Bodensee unterwegs. Mehrhierzu auf sybillewiemer.de
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Sitz #Pferde #Balance #geschmeidig #Sitzbeinhöcker #Po #Becken #Steigbügel #SibylleWiemer #podcast
Foto: Sibylle Wiemer / Bearbeitung AUF TRAB
45 Minuten
Bitte nicht nichts füttern!
Viele pummelige Pferde sind gar nicht fett, sondern leiden unter Lympheinlagerungen. Klassische Diäten helfen hier nicht. Im Gegenteil. Pferde sind Dauerfresser. Futterentzug kann zu Hyperlipidämie (lebensgefährlich!), Stress und Stoffwechselproblemen führen, warnt Tierphysiologin und Neurobiologin Dr Christina Fritz.
Lymphatische Pferde erkenne man an harten Halskämmen, "Satteltaschen" an den Flanken, aufgedunsene Erscheinungen, aber auch Schmerzen bei der Massage.
Auch gibt es beim Pferd wie beim Menschen den Jojo-Effekt: Bei weniger Futter ohne gleichzeitiger Bewegung fahren die Pferde den Stoffwechsel runter und es kommt später schneller wieder zur Gewichtszunahme.
Für das Übergewicht verantwortlich sei oftmals zu viel Zucker im Heu (oft zwölf bis 20 Prozent), zu viel Eiweis, Bewegungsmangel, Insulinresistenz und Stoffwechselerkrankungen, erklärt Christina Fritz. Wahre Zuckerbomben seien Karotten, besser als Leckerlis seien da beispielsweise Leinsamenkekse.
Bei Insulinresistenz sei das Weiden tabu. Von den üblichen Fressbremsen hält die Ernährungsspezialistin nichts, wenn, dann würde sie ein Modell mit Schlitzen wählen, wo die Halme auch durchgehen.
Mehr Ernährungstipps von Christina Fritz findest Du auf www.sanoanimal.de. Im Appstore findest du unter sanoanimal auch eine sehr nützliche Gratis-App, die Dir hilft, Fett von Lympheinlagerungen zu unterscheiden.
Viel Hörvergnügen wünschen Dir
Julia Kistner und ihre Welshies Dancer, Velvet und Tessa.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#abspecken #Pferde #Lypmphe #Fett #Bewegung #Zucker #podcast
Foto: Dr. #ChristinaFritz /Bearbeitung AUF TRAB
Viele pummelige Pferde sind gar nicht fett, sondern leiden unter Lympheinlagerungen. Klassische Diäten helfen hier nicht. Im Gegenteil. Pferde sind Dauerfresser. Futterentzug kann zu Hyperlipidämie (lebensgefährlich!), Stress und Stoffwechselproblemen führen, warnt Tierphysiologin und Neurobiologin Dr Christina Fritz.
Lymphatische Pferde erkenne man an harten Halskämmen, "Satteltaschen" an den Flanken, aufgedunsene Erscheinungen, aber auch Schmerzen bei der Massage.
Auch gibt es beim Pferd wie beim Menschen den Jojo-Effekt: Bei weniger Futter ohne gleichzeitiger Bewegung fahren die Pferde den Stoffwechsel runter und es kommt später schneller wieder zur Gewichtszunahme.
Für das Übergewicht verantwortlich sei oftmals zu viel Zucker im Heu (oft zwölf bis 20 Prozent), zu viel Eiweis, Bewegungsmangel, Insulinresistenz und Stoffwechselerkrankungen, erklärt Christina Fritz. Wahre Zuckerbomben seien Karotten, besser als Leckerlis seien da beispielsweise Leinsamenkekse.
Bei Insulinresistenz sei das Weiden tabu. Von den üblichen Fressbremsen hält die Ernährungsspezialistin nichts, wenn, dann würde sie ein Modell mit Schlitzen wählen, wo die Halme auch durchgehen.
Mehr Ernährungstipps von Christina Fritz findest Du auf www.sanoanimal.de. Im Appstore findest du unter sanoanimal auch eine sehr nützliche Gratis-App, die Dir hilft, Fett von Lympheinlagerungen zu unterscheiden.
Viel Hörvergnügen wünschen Dir
Julia Kistner und ihre Welshies Dancer, Velvet und Tessa.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#abspecken #Pferde #Lypmphe #Fett #Bewegung #Zucker #podcast
Foto: Dr. #ChristinaFritz /Bearbeitung AUF TRAB