Nach der großen 301. Jubiläumsfolge, die ihr jederzeit noch
nachhören könnt geht es bei Auf
Trab mit einer Fragerunde an prominente AUF
TRAB-Podcastgäste weiter.
So erklärt Pferdetrainerin #ClaudiaButry
was es eigentlichbedeutet, ein Pferd geradezurichten.Jedes Pferd
bringt von Natur aus eine gewisse Schiefe mit. Unter dem
zusätzlichen Gewicht des Reiters kann diese ungleichmäßige
Belastung auf Dauer zu Verschleiß führen. Ziel der
geraderichtenden Arbeit ist es deshalb, das Pferd sowohl seitlich
als auch horizontalbesser ins Gleichgewicht zu bringen, damit
rechte und linke Körperhälfte möglichst gleichmäßig arbeiten.
Dazu dienen Konterstellungen und Seitengänge.
Reittrainerin #SibylleWiemer erklärt,
wie Reiterinnen und Reiter ihre Ellbogen locker am Körper hängen
lassen können.Wie sich durch die richtige Winkelung des Arms ein
Gleichgewicht zwischen Bizeps und Trizeps finden lässt. Dafür
nennt sie praktische Körperübungen: von bewusstem Abstreichen und
Abklopfen der Arme bis zum vorübergehenden Reiten mit nach oben
gedrehten Fingernägeln. Besonders wichtig ist dabei die
Vorstellung, die Hände stets ein wenig in Richtung Pferdemaul
nach vorne zu schieben.
#IngridKlimke befasst sich in dieser
AUF TRAB-Folge Arbeit mit Cavalettis. Fix verschraubte
Cavalettis haben gegenüber losen Stangen auf Blöcken den Vorteil,
dass die Stangen nicht wegrollen können. Gerade bei mehreren
Stangen hintereinander erhöht sich so die Sicherheit. Durch
dieunterschiedlichen Aufstellmöglichkeiten lassen sich Cavalettis
außerdem in mehreren Höhen verwenden. Junge oder unerfahrene
Pferde beginnen auf der niedrigsten Stufe und zunächst nur mit
einem einzelnen Cavaletti. Wichtig sind stabileHolztangen sowie
abgerundete oder gepolsterte Seitenteile, damit das
Verletzungsrisiko möglichst gering bleibt.
Zum Abschluss erklärt #MichaelGeitner, was
man tun kann, wenn ein Pferd seine blau-gelben Schaumstoffgassen
nicht ernst nimmt, darüber schlurft oder die „Würstl“ wegtritt.
Statt bei unachtsamen Pferden auf Stangen aus Holz auszuweichen,
empfiehlt er, das Pferd unmittelbar vor den Bahnen deutlich
anzusprechen – beispielsweise mit einem klaren „Achtung“ oder
„Pass auf“. Damit wird die Aufmerksamkeit des Pferdes wieder
gezielt auf die bevorstehende Aufgabe gelenkt. Er empfiehlt nicht
die Schaumstoff-Bahnen durch Holzstangen zu ersetzen. Sie können
gerade als seitliche Begrenzung einzusätzliches Verletzungsrisiko
darstellen.
Auch in der nächsten Folge werden wieder Fragen aus der
Auf-Trab-Community beantwortet – unter anderem zur gemeinsamen
Fütterung von Kupfer und Zink, zu möglichenTraumata aus der
Fohlenzeit und zur viel zitierten „leichten Hand“ beim Reiten.
Habt ihr selbst noch eine Frage an einen der Auf Trab-Gäste oder
kennt ihr einen außergewöhnlichen Pferdemenschen, der unbedingt
einmal im Podcast AUF TRAB gehört gehört? Dann schreibt mir an
julia@auftrab.eu oder hinterlasst euren Vorschlag direkt als
Kommentar zur Folge.
Vor allem aber bleibt auf Trab, bis zum nächsten Samstag!
Eure Julia Kistner und ihre Welshies Dancer, Velvet und Tessa.
Und wenn Euch diese Podcastfolge von AUF TRAB gefallen hat, könnt
ihr sie gerne liken, kommentieren und vor allem weiterempfehlen,
damit noch mehr Pferdefreunde AUF TRAB sind.
Musik- und Soundrechte:
https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Pferd #Bodenarbeit #reiten #Reitersitz #Tierschutz
#pferdegerecht #Pferdegesundheit
Fotos: Klimke, Geitner, Butry, Wiemer/ Bearbeitung AUF TRAB
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