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Das aller Wichtigste im Leben Archiv

85 Episoden
18 Minuten
Rechthaben - Gibt es überhaupt Gewinner? Oder verlieren alle... Wer lässt los?

Ich will Recht haben! Ich will meinen Standpunkt durchsetzen! Meine Wahrheit, meine Sichtweise der Dinge. Ich habe Recht, also bin ich. Gilt das Recht des Stärkeren? Haben andere ein Mitsprache-Recht, wenn du versuchst, deine Wahrheit durchzusetzen? Wenn niemand gewinnt, wie wäre es mit Loslassen?
13 Minuten
Können wir über unseren Schatten springen? Ein klares "Nein" oder? Das geht nicht. Ich kann nicht anders sein, als ich bin. Oder etwa doch? Ist der Sprung über den Schatten nicht genauso unmöglich wie er einfach ist? Alles vorher ist harte Arbeit, aber der Sprung selber...? Ist der nicht am Ende doch leicht. Nur ein Schritt, ein Moment des Loslassens,...
17 Minuten
Fast wäre es gar nicht zum Familien-Weihnachtsfest gekommen. Wenn alle auf ihrem Standpunkt beharrt hätten, dann sicher nicht. Ein Mensch entschied sich zu einer Handlung der Liebe... und das Fest gelang. Darin steckt eine tiefe Wahrheit. Über die Kraft des Nachgebens... und wie daraus ein gelungenes Weihnachtsfest wurde...
1 Stunde 41 Minuten
Cosima (www.youtube.com/@ccvttc) und ich haben uns nach längerer Zeit endlich mal wieder gesehen ️ Wir reden über:• Krankheit, Sterblichkeit und das Leben mit dem Wissen, dass Zeit begrenzt ist• dunkle Phasen, Depression, wiederkehrende Symptome und das Verschwinden von Motivation• warum große Vorsätze oft scheitern• warum ein einziger Satz oder fünf Minuten am Tag den entscheidenden Unterschied machen• YouTube, Sichtbarkeit und das schlechte Gewissen, wenn man nichts mehr veröffentlicht• das Schreiben eines Buches im Angesicht der eigenen Endlichkeit• Spiritualität, Nonduality, Lehrer–Schüler-Dynamiken und die Frage, ob es überhaupt gute Lehrer gibtBoris Buch: https://www.amazon.de/Wettlauf-mit-Tod-nennt-Leben/dp/3769389883
23 Minuten
Weihnachten ist das Fest der Liebe, des Kontaktes, des Friedens und der Einkehr. Warum ist es für viele Menschen das genaue Gegenteil? Die WhatsApp, ich bekam lautete: "Wir hatten gestern einen mega anstrengenden Tag bei meiner Familie, bin total erledigt, will eigentlich bis nächstes Jahr nur noch meine Ruhe haben"

Was ist da passiert? Wie wird aus dem Weihnachtsmärchen ein Horrorfilm? Ist das Weihnachtsfest vielleicht eine Überdosis Realität, eine Überdosis Schatten und unverarbeiteter Vergangenheit? Das würde ja eine Menge erklären, oder...?
26 Minuten
Ich wache um 5 auf und freue mich, soviel Zeit zu haben. Ich wach um 5 auf und finde es schrecklich, weil man doch länger schlafen sollte. Das Enkelkind kommt herein und ich bin nur gerührt von dieser Süße und gebe gerne die Hälfte meines Frühstücks ab. Das Enkelkind kommt hinein und zerstört meine Ruhe und Gelassenheit und will mir auch noch mein Frühstück wegnehmen.

Was macht Vollkommenheit vollkommen?

Wusste Bob Dylan davon?"I was so much older then, I'm younger then that now." Damals war ich so viel älter, heute bin jünger. So ein Song kommt einem in den Sinn, wenn man den perfekten Morgen erlebt, wo alles, was passiert, als Geschenk erlebt wird. Und eigentlich gäbe es nichts dazu zu sagen, wäre nicht fast derselbe Morgen, einen Tag früher, als anstrengend und belastend erlebt worden. Falls Du jünger bist, dann kannst Du mal hören, wozu deine Gross-Eltern tanzten und weinten... Und wer bis zum Schluss bleibt, könnte mich singen hören. Aber wer bleibt schon bis zum Ende. Übrigens: hier kannst du diesen grandiosen Song hören, der ansonsten nichts mit dem Podcast zu tun hat, außer, dass er mir in den Sinn kam:https://youtu.be/92cF_KCH7TU?si=xHnShVrSdlekxHUz
24 Minuten
Schuldgefühle können uns extrem beeinträchtigen. Ob wir ihnen nun folgen oder permanent im Widerstand dagegen sind oder sie ständig auf andere in Form von Anschuldigungen werfen...

* Was ist der Sinn von Schuldgefühlen?

* Soll man ihnen folgen, soll man sich ihnen widersetzen oder sollte man anfangen, nichts zu tun?

* Was hat das mit Odysseus zu tun?

Odysseus, der sich am Mast anbinden ließ, damit der Gesang der Sirenen ihn nicht wahnsinnig werden lässt! Das tun wir in der Meditation. 10min setzen wir uns hin, schnallen uns am Mast fest und egal, was (innerlich) passiert, ... wir gehen nicht weg. Und wenn der Gesang der Sirenen sich als Schuldgefühle zeigt, auch dann... wir sind angeschnallt. Wir gehen nicht weg. Wenn das mal nicht der Sinn von Meditation ist, dann weiß ich auch nicht...

Und das am 1.Weihnachtstag! Alles Gute!
23 Minuten
Und doch, ist nicht dies das Leben?ich glaube: dass aus viel dürftigen, bangen, kleinlichenund schmählichen Einzelheiten sich am Ende doch eingroßartiges Ganzes zusammensetzt, das ja nicht wäre,wenn wir‘s verstünden und leisteten, sondern an dem wirmit unserem Können und unserem Misslingen gleich weit beteiligt sind.(Rainer Maria Rilke)
28 Minuten
Depression fühlt sich wie das Ende an. Aber es kann ein Anfang sein. Ich kann nicht mehr! Ich will nicht mehr! Lass mich in Ruhe! All diese Sätze sind furchtbar und schmerzhaft und machen es dem Traurigen sehr schwer, noch etwas anderes zu sehen. So ging es mir. Und ich will überhaupt nicht so tun, als hätte ich die endgültige Lösung gefunden. Aber heute früh ist mir zumindest etwas klar geworden: Depression ist die Einladung zu einem inneren Rückzug, einer größeren Langsamkeit und Behutsamkeit und zur Innen-Kehr. Und es ist gleichzeitig die Aufforderung des Lebens, rauszugehen und in körperliche Bewegung und in Kontakt zu kommen. Das kann Spazierengehen sein, oder Sport, oder Kontakt machen und sich professionelle Hilfe holen. Egal, was die Stimmen im Innen sagen. Auch wenn sie das genaue Gegenteil sagen. Diese Stimmen sind Teil der Depression. Sie gehören dazu. Wir lassen sie weiterreden... und gehen trotzdem raus... wir gehen unseren Weg...Eine Email einer Zuhörerin brachte diese Folge hervor. Hier ist die EMail:

Guten Morgen Boris

Ich habe dein Buch nun zum zweiten Mal gelesen und es hat soviel in mir aufgewühlt.

Dunkelheit und Depression; Da ich dich heute nicht spazieren sah, hab ich mir dein Video von vor 10 Monaten angesehen und sehe auch da immer nur mich. Ich strample mich irgendwie durch und getrau mich nicht, mich irgend jemanden zuzumuten. Und wenn ich es doch tue, hör ich Dinge wie; Reiss dich doch mal zusammen oder sogar: du hockst da mit deinen vollgeschissenen Windeln.

Vermutlich sind es Worte, die ich sogar selber von mir glaube. Meine ganz konkrete Frage wäre; Wie sollte ich mich verhalten, wenn ich solche Worte höre?? Es sind nämlich Worte, die ich von meiner Mutter kenne!!

Wie ich dir ja schon in meinem vorherigen Mail beschrieben habe, war meine Strategie früher, ein ziemlich aufregendes und abwechslungsreiches Leben. Reisen, Abenteuer aber ich habe auch sehr lange Zeit mit exzessivem Arbeiten verbracht. Gastgewerbe, Tag und Nacht. 60 Stunden und mehr.. Ich war jung und hatte viel Kraft und wenn mich dann doch einmal der Blues erwischt hatte, ging es schnell über zur nächsten Herausforderung.

All das ist vorbei. Diese Art von Kraft ist weg. Mir kamen gestern die Sätze:

Ich muss nichts tun. Ich muss nichts wissen. Ich darf einfach SEIN.

Tönt super spirituell und erleuchtet, doch da ist auch noch immer viel Angst…Danke für dein Short, Das habe ich eben noch gesehen. Ich werde jetzt 4 Kerzen anzünden und die kürzeste Nacht mit euch zusammen feiern

Ich freue mich schon auf den nächsten Waldspaziergang
28 Minuten
Der Streit eskalierte heute früh und gottseidank konnten wir nachher darüber reden. Meine Frau und ich. Das hörst du hier. Privat? Ja. Aber: dann auch wieder nicht. So wie bei uns läuft es in vielen Beziehungen. Der eine hat die Wahrheit auf seiner Seite und der andere wird zunehmend kleiner und wütender. Beide fühlen sich unverstanden und die Fronten verhärten sich. Wie sind wir da nur wieder rausgekommen? Meine Frau war so nett, ein wenig mit mir darüber zu sprechen... Ein Beispiel für ein echtes Gespräch zwischen echten Menschen, wo es auch um ein kleines Stück Frieden im ganz alltäglichen Beziehungs-Irrsinn geht. Wir hoffen, dass du ein bisschen davon profitieren kannst.
1 Stunde 27 Minuten
Wie kann ich in Beziehung "zuhören"? In Beziehung Sein ist eines der schwierigste Dinge, womit wir in unserem Leben zu tun haben. Schwierig und wertvoll zugleich. Beziehungen können uns viel geben und stellen uns vor große Herausforderungen. Warum ist das so? Was können wir tun? Gerne würde ich hier besser ausdrücken können, wie sehr ich das Gespräch mit Ute genossen hab und wie wertvoll ich die von ihr geteilten Einsichten finde. Schau und hör selber rein... Wenn Du mehr über Ute's Arbeit wissen willst, dann findest Du in den folgenden Links mehr Informationen:https://www.hakomi.de/https://hakomimallorca.com/hakomi-mallorca/
39 Minuten
Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht. Innerlich. Mein Partner ist sauer auf mich. Mein Chef unterstellt mir, dass ich nicht 100% gebe. Meine Kinder tun eh, was sie wollen und meine Eltern sind unausstehlich. Willkommen im Club der Lebenden. Das "äussere" Leben kann eine Einladung zu einer Innenwendung werden. Das ist schon alles, was Innere Arbeit ist. Eine Innen-Kehr. Die Frage hat es etwas mit mir zu tun müssen wir leider immer mit Ja beantworten, so blöde und unangenehm das auch ist. Innere Arbeit bleibt da nicht stehen. Äussere Ereignisse können zu Türöffnern des eigenen Prozesses werden. Das ist keine egozentrische Nabelschau, sondern der ehrliche Versuch zu lernen und zu wachsen und ein im besten Sinne des Wortes "besserer" Mensch zu werden, ein menschlicherer Mensch. Was sonst können wir uns für uns selber und für andere wünschen...
1 Stunde 21 Minuten
Mich beschäftigt aktuell das Thema Meditation wieder stärker, weil ich seit einiger Zeit regelmäßig sitze. Was tue ich da eigentlich, wenn ich meditiere? Wir haben allemöglichen Ideen darüber, Hoffnungen, Illusionen, Ansprüche, Erkenntnisse. Aber was ist es wirklich? Diese Frage beantworten wir (natürlich) nicht, wie sollte es anders sein. Aber wir nähern uns an. Und Muho hat natürlich, da er aus der Soto-Linie des Zen-Buddhismus kommt, extrem viel Meditationserfahrung. Hat mich sehr gefreut, mit ihm darüber zu sprechen. Bei youtube kannst Du das Gespräch live erleben. https://youtu.be/ASfP1Wsm2MM
53 Minuten
Ich spreche schon wieder über Sterblichkeit. Hat es damit zu tun, dass ich sterblich bin? Wenn ja, dann hatte ich es glatt vergessen. Ich dachte, ich lebe für immer und hab noch unendlich Zeit. Das könnte eine Fehleinschätzung der Lage sein. Da ich auch diese Vermutung habe, mache ich jetzt täglich einen langen Spaziergang (ausser es regnet, dann diskutier ich mit dem Wetter) und spreche ein paar Gedanken so vor mich hin (ausser, es kommt gerade ein anderer Spaziergänger vorbei, dann höre ich kurz auf, sonst könnte er denken, dass ich gerade ein youtube-Video aufnehme. Woher konnte er das nur wissen?) Ich wünsch Dir was...
35 Minuten
Lange (hier) nicht gesehen. Ich hab viel auf youtube veröffentlicht. Suche nach Boris Fittkau. Doch jetzt zu heute: Die letzten Tage mache ich Waldspaziergänge und da werden mir so manchen Dinge klar. zb: Ich steh vor einem Berg und bin so erschüttert, wie hoch der ist, dass ich nicht losgehe. Obwohl ich in mir deutlich den Wunsch spüre, auf die Bergspitze zu gelangen. Das Ziel erscheint so unerreichbar, dass ich mich umwende und lieber den Weg hinab ins Tal gehe. Dabei wäre der erste Schritt in Richtung Bergspitze leicht. Einfach nur ein simpler Schritt. Nichts großartiges. Und nach dem ersten kann der zweite kommen, und der dritte, ... aber nicht umgekehrt. Was das mit Meditation zu tun hat oder mit dem Rauchen aufhören oder nicht ständig im Handy zu versacken... davon mehr auf einem kleinen Waldspaziergang bei minus 4 Grad. See you!