Geldmeisterin Archiv
319 Episoden
24 Minuten
In dieser Folge der GELDMEISTERIN ist Florian Beckermann, geschäftsführender Vorstand des Österreichischen Anlegerschutzverbands IVA zu Gast. Der IVA, der viele Jahre hindurch mit dem Namen Wilhelm Rasinger verknüpft war kämpft momentan zwar nicht mit den großen Anlegerskandalen. Dafür rudert er an vielen Fronten: er kritisiert hohe Gebühren bei den in Mode gekommenen Teilaktien. Ist skeptisch gegenüber Krytowährungen wie Bitcoin und gegenüber unseriösen ESG-Klassifizierungen bei Anlageprodukten – nicht alles was sich als sozial, umweltfreundlich, gut geführt tituliert ist es auch. Beckermann verweist auf die Tücken digitalisierter Hauptversammlungen, von Übernahmeangeboten und hält sich auch nicht mit Kritik über die zahlreichen Beschlüsse von Kapitalerhöhungen mit Bezugsrechtsausschlüssen für Kleinanleger zurück. Und eines sei ganz ganz wichtig: Wie auch immer man zu Bitcoin, Aktien und anderen Anlageklassen steht. Glücklich kann sich jeder schätzen, der einen langfristigen, gut durchdachten Investmentplan hat. Dem kann ich nur beipflichten. In diesem Sinne servus, shalom, mas salamah Eure Julia Kistner, Eure GELDMEISTIERN.
Und zum Schluss noch Werbung in eigener Sache: Falls ihr die GELDMEISTERIN mit Werbung unterstützen wollt, dann setzt Euch bitte mit Stergios Papas von Missing Link in Verbindung: office@missing-link.media Vielen Dank fürs Zuhören!
Rechtlicher Hinweis:
Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#IVA #Anlegerschutz #FractionalShares #Übernahmeangebote #Gesellschafterausschluss #Bitcoin #ESG #Kryptowährlungen #Anlegerskandal
Und zum Schluss noch Werbung in eigener Sache: Falls ihr die GELDMEISTERIN mit Werbung unterstützen wollt, dann setzt Euch bitte mit Stergios Papas von Missing Link in Verbindung: office@missing-link.media Vielen Dank fürs Zuhören!
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23 Minuten
Always on, auch im Sand am Strand, mit Handy mit Trading App rund um die Uhr in Reichweite. So sind sie eben, die Vollblutbörsianer wie Ernst Huber, CEO der DADAT Direktbank, ein Tochterunternehmen der Grawe-Gruppe. Ihn durften wir sogar in seinem wohlverdienten Urlaub stören. Ein Glück, dass wir ihn erreicht haben vor allem für alle Neo-GELDMEISTERINNEN, die neu am Börsenparkett sind, in der Pandemie die Gunst der niedrigen Kurse nutzten um einzusteigen und mit wenigen Highflighern gleich sehr erfolgreich waren. Die jetzt aber für die Konsolidierungsphase an den Kapitalmärkten eine Strategie suchen, um ihren frisch gewonnenen „Reichtum" abzusichern und auszubauen. Ganz nebenbei erfährt ihr am Ende dieser Episode interessante Dinge über den Diskontbroker-Markt.
Viel Hörvergnügen wünschen Euch
die GELDMEISTERIN und Julia Kistner
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#Börse #Onlinebroker #DADAT #Konsolidierung #Anlagestrategie
Viel Hörvergnügen wünschen Euch
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20 Minuten
Die Zahl der Börsegänge liegt laut GooglePublic Research in den USA per Ende Juli mit 244 IPO´s stolze 265 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das gesamte Emissionsvolumen liegt mit 97 Milliarden US-Dollar sogar 320 Prozent darüber. Die Emissionen waren mit einem Durchschnittsvolumen von 370 Millionen US-Dollar auch noch um fast ein Viertel größer als im Vorjahrsvergleich. Der durchschnittliche Zeichnungsgewinn war mit 33 Prozent rund acht Prozent höher – da ist Robinhood eine unrühmliche Ausnahme. Der Neo-Broker reiht sich in die Verliererriege der 40 Initial Public Offerings im Juli ein. Deren Emissionsvolumen waren mit insgesamt 13,5 Milliarden US-Dollar immer noch überdurchschnittlich. Die Zeichnungsgewinne gingen aber auf 19 Prozent schon sehr stark zurück. Nichts desto trotz hat man mit einem Emissionsvolumen von 97 Milliarden US-Dollar bis August heuer bereits das IPO-Rekordjahr 2000 kurz vor Platzen der Dotcom-Blase überflügelt. Ein schlechtes Omen? Mehr zum IPO-Boom und seine Gründe in der aktuellen Podcast-Folge der Geldmeisterin. Bei ihr zu Gast ist Monika Rosen, Chefanalystin der Bank Austria und Börse-Expertin der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft.
Viel Aktienerfolg wünschen die Geldmeisterin und Julia Kistner.
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#Börsengänge #IPO #Rekordvolumen #Emissionen #USA
Viel Aktienerfolg wünschen die Geldmeisterin und Julia Kistner.
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24 Minuten
Wenn die Statistik nicht lügt, gibt es die große Sommerpause mir Kursrückgängen nicht, zumindest nicht im umsatzstarken Juli. Das hat Podcast-Gast Andrey Wolfsbein, Börsenexperte beim Finanzdienstleister Freedome Finance für die letzten 20 Jahre erhoben. Demnach stimmt die alten Börsenregel "Sell in May and go away, but remember to come back.Im September" so nicht. Statisch war der beste Börsenmonat in den letzen 20 Jahren der April, gefolgt vom Oktober, November, Dezember, Juli und März.
Für alle GELDMEISTERINNEN tischt Andrey Wolfsbein auch jede Menge frische Investmentideen für die nächsten Monate auf. Ihm gefällt zum Beispiel der neuseeländische Babymilch-Produzent a2 Milk Company Ltd (ISIN: US0022011011), der vom Babyboom beziehungsweise der Aufgabe der Ein-Kind-Politik in China profitieren sollte. Viel Zukunft sieht er auch in Cyber-Security-Unternehmen wie CrowdStrike (US22788C1053). Wer sich Cybersecurity breit gestreut als ETF ins Portfolio legen möchte, dem empfiehlt Andrey den Global Cybersecurity-ETF Hack (US26924G2012).
Weitere Börsentipps von Andrey wären, .... , ... na da hört ihr am Besten selbst rein.
Viel Aktienerfolg wünschen die Geldmeisterin und Julia Kistner.
Rechtlicher Hinweis:
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Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Börsenflaute #Cyber-Security #Babymilch #UmstatzstarkeBörsenmonate #CrowdStrike #a2MilkCompany #Hack #Börsentipp #FreedomeFinance #Börsenhandel
Für alle GELDMEISTERINNEN tischt Andrey Wolfsbein auch jede Menge frische Investmentideen für die nächsten Monate auf. Ihm gefällt zum Beispiel der neuseeländische Babymilch-Produzent a2 Milk Company Ltd (ISIN: US0022011011), der vom Babyboom beziehungsweise der Aufgabe der Ein-Kind-Politik in China profitieren sollte. Viel Zukunft sieht er auch in Cyber-Security-Unternehmen wie CrowdStrike (US22788C1053). Wer sich Cybersecurity breit gestreut als ETF ins Portfolio legen möchte, dem empfiehlt Andrey den Global Cybersecurity-ETF Hack (US26924G2012).
Weitere Börsentipps von Andrey wären, .... , ... na da hört ihr am Besten selbst rein.
Viel Aktienerfolg wünschen die Geldmeisterin und Julia Kistner.
Rechtlicher Hinweis:
Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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#Börsenflaute #Cyber-Security #Babymilch #UmstatzstarkeBörsenmonate #CrowdStrike #a2MilkCompany #Hack #Börsentipp #FreedomeFinance #Börsenhandel
49 Minuten
Nicht jede hat das Kapital von einer Millionen Euro, um sich zum erlauchten Kreis der Private Banking-Kundinnen zu zählen. Aber jede kann von den Investmenttipps und Strategien von Private Banker Constantin Veyder-Malberg, Vorstand der Capitalbank AG profitieren. Er ist in dieser Episode Gast der Geldmeisterin.
Seine Investmentideen:
1.) Auch Verluste muss man erleben und daraus lernen.
2.) Die Drei Topf-Anlagestrategie: Zuerst investiert man in den Sicherheitstopf. Dort sind die eigene Immobilie, etwas Gold, etwas Festgeld, best-geratete Staatsanleihen, womöglich eine Ablebensversicherung und andere Sachwerte drin, wie zum Beispiel Dividendenaristokraten, die seit Jahren und kontinuierlich Dividenden ausschütten und schon Börsenkrisen überlebt haben. Der zweite Topf ist der Kapitaltopf, wo ich langfristig, breit gestreut in Wertpapiere investiere, die mir zumindest eine Rendite von vier Prozent pro Jahr, besser etwas mehr liefern. Habe ich dann noch Geld über, wird ein dritter, der Fun-Topf füllen. Er enthält spekulativere Aktien oder Assets, mit denen ich viel gewinnen aber auch alles verlieren kann. Es gibt noch einen vierten Topf, Humankapital, weshalb sich junge Menschen noch den Sicherheitstopf sparen können.
3.) Timing ist Herdentrieb, die „Hole of Fame of Market-Timers“ ist ein leerer Raum.
4.) Bei Staatsanleihen bester Bonität muss man heute draufzahlen.
5.) Inflation kann man nur etwas entgegenhalten, wenn man am Wirtschaftswachstum partizipiert, sprich sich an Unternehmen beteiligt. Die liquideste Form sich zu beteiligen sind Aktien.
6.) Man sollte so viel Aktien kaufen, wie es für das persönliche Risikoprofil zuträglich ist. Die Daumenregel lautet: Bis zu welcher Verlusthöhe würde ich noch nicht verkaufen? Akzeptiert man beispielsweise einen Verlust von 30 Prozent, darf die Aktienquote bei 60 Prozent liegen.
7.) Global anlegen mit Aktien mit einer Rendite-Erwartung von vier Prozent (ein Prozent Kosten, zwei Prozent Inflation, ein Prozent Steuern) um sein Vermögen zu erhalten. Das braucht schon eine Aktienquote von 40 bis 60 Prozent im Kapitalmarkttopf.
8.) Den heiligen Gral, aktienähnliche Erträge bei anleihenähnlichem Risiko zu bekommen gibt es nicht. Immer hinterfragen, wie die Rendite erwirtschaftet wird, um nicht Opfer der „Bigger Fool“-Theorie zu werden, die nur funktioniert, wenn ich einen noch Dümmeren erwische, der mir mein Investment noch teurer abkauft.
9.) Anleihenmanagement ist wesentlich aktiver als Aktienmanagement. US-Dollarstaatsanleihen zahlen sich mehr aus, als europäische.
10.) Zwei Drittel des Vermögens waren in den letzten 30 Jahren aus Zinserträgen, nur ein Drittel die Ersparnisse. Das geht nicht mehr, da muss man schon deutlich mehr Risiko eingehen und den Anlagehorizont verlängern.
11.) Kredite als attraktivste Anlagealternative für Unternehmen zu Negativzinsen: Es mach Sinn, den Anlagehorizont zu erweitern. Sollte man doch temporär Geld brauchen, kann man dies sehr günstig mit einem Kredit zwischenfinanzieren.
12.) Gegenüber Cash sind Geldmarktfonds insofern interessant, dass ich mehrere Kontrahenten habe als nur die eine Bank und auch Miteigentümer des Fonds bin, nicht die Bank (Fonds sind Sondervermögen).
Viele Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner
Rechtlicher Hinweis:
Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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#Veyder-Malberg #Capitalbank #PrivateBanking #Anlagestrategie #KreditealsInvestment #Staatsanleihen #Zinsen #Sicherheitstopf #Kapitaltopf #Spekulationstopf
Seine Investmentideen:
1.) Auch Verluste muss man erleben und daraus lernen.
2.) Die Drei Topf-Anlagestrategie: Zuerst investiert man in den Sicherheitstopf. Dort sind die eigene Immobilie, etwas Gold, etwas Festgeld, best-geratete Staatsanleihen, womöglich eine Ablebensversicherung und andere Sachwerte drin, wie zum Beispiel Dividendenaristokraten, die seit Jahren und kontinuierlich Dividenden ausschütten und schon Börsenkrisen überlebt haben. Der zweite Topf ist der Kapitaltopf, wo ich langfristig, breit gestreut in Wertpapiere investiere, die mir zumindest eine Rendite von vier Prozent pro Jahr, besser etwas mehr liefern. Habe ich dann noch Geld über, wird ein dritter, der Fun-Topf füllen. Er enthält spekulativere Aktien oder Assets, mit denen ich viel gewinnen aber auch alles verlieren kann. Es gibt noch einen vierten Topf, Humankapital, weshalb sich junge Menschen noch den Sicherheitstopf sparen können.
3.) Timing ist Herdentrieb, die „Hole of Fame of Market-Timers“ ist ein leerer Raum.
4.) Bei Staatsanleihen bester Bonität muss man heute draufzahlen.
5.) Inflation kann man nur etwas entgegenhalten, wenn man am Wirtschaftswachstum partizipiert, sprich sich an Unternehmen beteiligt. Die liquideste Form sich zu beteiligen sind Aktien.
6.) Man sollte so viel Aktien kaufen, wie es für das persönliche Risikoprofil zuträglich ist. Die Daumenregel lautet: Bis zu welcher Verlusthöhe würde ich noch nicht verkaufen? Akzeptiert man beispielsweise einen Verlust von 30 Prozent, darf die Aktienquote bei 60 Prozent liegen.
7.) Global anlegen mit Aktien mit einer Rendite-Erwartung von vier Prozent (ein Prozent Kosten, zwei Prozent Inflation, ein Prozent Steuern) um sein Vermögen zu erhalten. Das braucht schon eine Aktienquote von 40 bis 60 Prozent im Kapitalmarkttopf.
8.) Den heiligen Gral, aktienähnliche Erträge bei anleihenähnlichem Risiko zu bekommen gibt es nicht. Immer hinterfragen, wie die Rendite erwirtschaftet wird, um nicht Opfer der „Bigger Fool“-Theorie zu werden, die nur funktioniert, wenn ich einen noch Dümmeren erwische, der mir mein Investment noch teurer abkauft.
9.) Anleihenmanagement ist wesentlich aktiver als Aktienmanagement. US-Dollarstaatsanleihen zahlen sich mehr aus, als europäische.
10.) Zwei Drittel des Vermögens waren in den letzten 30 Jahren aus Zinserträgen, nur ein Drittel die Ersparnisse. Das geht nicht mehr, da muss man schon deutlich mehr Risiko eingehen und den Anlagehorizont verlängern.
11.) Kredite als attraktivste Anlagealternative für Unternehmen zu Negativzinsen: Es mach Sinn, den Anlagehorizont zu erweitern. Sollte man doch temporär Geld brauchen, kann man dies sehr günstig mit einem Kredit zwischenfinanzieren.
12.) Gegenüber Cash sind Geldmarktfonds insofern interessant, dass ich mehrere Kontrahenten habe als nur die eine Bank und auch Miteigentümer des Fonds bin, nicht die Bank (Fonds sind Sondervermögen).
Viele Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner
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#Veyder-Malberg #Capitalbank #PrivateBanking #Anlagestrategie #KreditealsInvestment #Staatsanleihen #Zinsen #Sicherheitstopf #Kapitaltopf #Spekulationstopf
40 Minuten
Die Norweger machen es uns vor, wie es geht. Der norwegische Staatsfonds, mit einem Vermögen von rund 1100 Milliarden Euro der größte Aktionär der Welt, legt schon seit Jahren nur noch nachhaltig an. Er hat unter anderem Unternehmen, die mehr als 30 Prozent ihre Erträge aus fossilen Brennstoffen erzielen sukzessive aus seinem Portolio geschmissen. Ungeachtet dessen, dass die Zuflüsse in den Fonds aus norwegischen Ölerträgen stammen.
Der größte Staatsfonds im Universum verzichtet, nur weil er nachhaltig anlegt, aber nicht auf Rendite, im Gegenteil. Er schlägt über die Jahre die großen Leitindizes der Weltbörsen. Die Norweger schafften es 2020 auf eine Performance von 10,9 Prozent zu erzielen und das nicht ausschließlich mit Aktien. Seine Aktieninvestments kamen sogar auf 12,1 Prozent Wertzuwachs, mit Anleihen verdiente er 7,5 Prozent. Mehr zur Anlagestrategie des norwegischen Pensionsfonds auf www.nbim.no
Aber nicht nur der norwegische Staat, auch die privatwirtschaftlichen norwegischen Fondsgesellschaften investieren seit Jahren nur mehr nachhaltig, um nicht auf Stranded Assets sitzen zu bleiben. Gemeint sind damit Unternehmensanteile, die durch Klimafaktoren oder einem Umdenken der Anleger in diese Richtung sehr schnell an Wert verlieren oder sogar wertlos werden können. Das sehen wir derzeit bei Kohlekraftwerken oder Investoren solcher. Das betrifft ebenso Technologien zur Gewinnung oder Nutzung von fossilen Energieträgern oder auch Produzenten von Dieselantrieben, die nicht auf Elektromotoren umsteigen.
Wie man vorbeugen kann, dass man wirklich nachhaltig investiert und nicht Green Washing aufliegt, berichtet Podcastgast Josef Scarfone in der aktuellen GELDMEISTERIN-Folge. Josef Scarfone ist Managing Director von Skagen Funds, Teil der norwegischen Storebrand Asset Management, dem größte Anbieter nachhaltiger Publikumsfonds in Europa.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Rechtlicher Hinweis:
Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#StrandedAssets #NachhaltigeInvestments #Nachhaltigkeit #Rendite #NorwegischerStaatsfonds #Storebrand
Der größte Staatsfonds im Universum verzichtet, nur weil er nachhaltig anlegt, aber nicht auf Rendite, im Gegenteil. Er schlägt über die Jahre die großen Leitindizes der Weltbörsen. Die Norweger schafften es 2020 auf eine Performance von 10,9 Prozent zu erzielen und das nicht ausschließlich mit Aktien. Seine Aktieninvestments kamen sogar auf 12,1 Prozent Wertzuwachs, mit Anleihen verdiente er 7,5 Prozent. Mehr zur Anlagestrategie des norwegischen Pensionsfonds auf www.nbim.no
Aber nicht nur der norwegische Staat, auch die privatwirtschaftlichen norwegischen Fondsgesellschaften investieren seit Jahren nur mehr nachhaltig, um nicht auf Stranded Assets sitzen zu bleiben. Gemeint sind damit Unternehmensanteile, die durch Klimafaktoren oder einem Umdenken der Anleger in diese Richtung sehr schnell an Wert verlieren oder sogar wertlos werden können. Das sehen wir derzeit bei Kohlekraftwerken oder Investoren solcher. Das betrifft ebenso Technologien zur Gewinnung oder Nutzung von fossilen Energieträgern oder auch Produzenten von Dieselantrieben, die nicht auf Elektromotoren umsteigen.
Wie man vorbeugen kann, dass man wirklich nachhaltig investiert und nicht Green Washing aufliegt, berichtet Podcastgast Josef Scarfone in der aktuellen GELDMEISTERIN-Folge. Josef Scarfone ist Managing Director von Skagen Funds, Teil der norwegischen Storebrand Asset Management, dem größte Anbieter nachhaltiger Publikumsfonds in Europa.
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Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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#StrandedAssets #NachhaltigeInvestments #Nachhaltigkeit #Rendite #NorwegischerStaatsfonds #Storebrand
26 Minuten
Der deutsche Leitindex DAX stockt seine Indexmitglieder im September von 30 auf 40 Aktien auf. Der M-Dax bildet im Gegenzug statt 60 nur mehr 50 Aktien ab. Was soll man als Anleger davon halten? Welche Aktien profitieren, welche verlieren? Und ist der M-Dax im Vergleich zum DAX nicht der interessantere Index? Das alles und noch viel mehr diskutiere ich auf meinem Podcast GELDMEISTERIN mit unserem Gast Stefan Keller, Senior Asset Allocation Strategist bei der Vermögensverwaltungsgesellschaft Candriam.
Stefan Keller will sich nicht auf Spekulationen über die Auf- und Absteiger im neuen DAX einlassen, deshalb übernehme ich diesen Part. Wenn ich an die Profiteure der Erweiterung des DAX von 30 auf 40 Titel im September denke fällt mir zuerst einmal #Beiersdorf ein, die erst im März 2021aus dem schwarz-rot-goldenen Leitindex geflogen sind. Das 1882 vom Apotheker Paul Carl Beiersdorf gegründete Traditionsunternehmen (Marken Nivea, Hansaplast, Tesa) musst für den Kochboxversender #Hello Fresh Platz machen.
Bislang war neben der Marktkapitalisierung des Streubesitzes auch der Börsenumsatz für die Aufnahme in den DAX ausschlaggebend. Der wird künftig nicht mehr relevant sein, weshalb #Airbus als heißer DAX 40-Anwärter gehandelt wird. Der Flugzeug- und Rüstungskonzern hat längst eine beachtliche Marktkapitalisierung von 70 Milliarden Euro. Ihm fehlten für den DAX-Aufnahme bisher die notwendigen Handelsumsätze, da viele Airbus-Papiere in Paris gehandelt werden.
Als Folge des Wirecard-Betrugs werden DAX-Kandidaten im September nur noch aufgenommen, wenn sie – so wie früher einmal - mindestens zwei Jahre operative Gewinne schreiben. Kein Problem für den Mode-Onlinehändler #Zalando, der 2020 den Aktienkurs und seinen Gewinn verdoppelt hat. Bei einem Börsenwert von 27 Milliarden Euro ist mir der Jahresgewinn von Zalando von 215 Millionen Euro zu mickrig.
Für guten Geschmack im DAX 40 könnte die #Symrise AG sorgen. Der Aromen-Hersteller wäre der erste Lebensmittelkonzern im DAX: Solide, moderates Wachstum, dafür mit starker Marktmacht ausgestattet - ein guter Inflationsschutz fürs Portfolio.
#Siemens Energy könnte auch in die Oberliga aufsteigen, auch wenn das Spin-Off mit grünem Anstrich Verluste im Geschäftsjahr 2019/2020 geschrieben hat. Für die Deutsche Börse zählt das EBITDA, das Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und sonstigen Finanzierungsaufwendungen und das war zwar niedriger, als im letzten Geschäftsjahr, aber noch positiv.
In den DAX 40 schaffen sollte es auch #Siemens Healthineers. Die abgespaltene Medizinsparte kauft kräftig zu. Einkaufstouren machen Aktien aus Sicht der Anleger vorerst nicht so attraktiv, weil sich Erfolg und Synergieeffekte solcher Milliardeninvestitionen erst einstellen müssen. DAX-Anwärter ist auch #Satorius aus Göttingen, der Zutaten für die Impfstoffherstellung und antivirale Medikamente herstellt. Der Kurs des innovativen Unternehmen ist innerhalb zehn Jahren um das 70fache gestiegen.
Zu weiteren DAX-Kandidaten zählen die #HannoverRück, #Puma, der Diagonistik- und Labortechnikspezialist #Qiagen, #Knorr-Bremse, der Mietwohnungs-Konzern #LEGImmobilien, die #PorscheaHolding, die mit 53,3 Prozent der Stammaktien größte VW-Aktionärin ist.
Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken zum DAX 40. Auch ich würde nicht auf den Auf- und Abstieg in den Leitindex alleine spekulieren, aber warum kurzfristigen Rückwind nicht mitnehmen, wenn man ohnehin langfristig an die Aktie glaubt.
#DAX40 #Candriam #MDax #Indexmitglieder
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Stefan Keller will sich nicht auf Spekulationen über die Auf- und Absteiger im neuen DAX einlassen, deshalb übernehme ich diesen Part. Wenn ich an die Profiteure der Erweiterung des DAX von 30 auf 40 Titel im September denke fällt mir zuerst einmal #Beiersdorf ein, die erst im März 2021aus dem schwarz-rot-goldenen Leitindex geflogen sind. Das 1882 vom Apotheker Paul Carl Beiersdorf gegründete Traditionsunternehmen (Marken Nivea, Hansaplast, Tesa) musst für den Kochboxversender #Hello Fresh Platz machen.
Bislang war neben der Marktkapitalisierung des Streubesitzes auch der Börsenumsatz für die Aufnahme in den DAX ausschlaggebend. Der wird künftig nicht mehr relevant sein, weshalb #Airbus als heißer DAX 40-Anwärter gehandelt wird. Der Flugzeug- und Rüstungskonzern hat längst eine beachtliche Marktkapitalisierung von 70 Milliarden Euro. Ihm fehlten für den DAX-Aufnahme bisher die notwendigen Handelsumsätze, da viele Airbus-Papiere in Paris gehandelt werden.
Als Folge des Wirecard-Betrugs werden DAX-Kandidaten im September nur noch aufgenommen, wenn sie – so wie früher einmal - mindestens zwei Jahre operative Gewinne schreiben. Kein Problem für den Mode-Onlinehändler #Zalando, der 2020 den Aktienkurs und seinen Gewinn verdoppelt hat. Bei einem Börsenwert von 27 Milliarden Euro ist mir der Jahresgewinn von Zalando von 215 Millionen Euro zu mickrig.
Für guten Geschmack im DAX 40 könnte die #Symrise AG sorgen. Der Aromen-Hersteller wäre der erste Lebensmittelkonzern im DAX: Solide, moderates Wachstum, dafür mit starker Marktmacht ausgestattet - ein guter Inflationsschutz fürs Portfolio.
#Siemens Energy könnte auch in die Oberliga aufsteigen, auch wenn das Spin-Off mit grünem Anstrich Verluste im Geschäftsjahr 2019/2020 geschrieben hat. Für die Deutsche Börse zählt das EBITDA, das Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und sonstigen Finanzierungsaufwendungen und das war zwar niedriger, als im letzten Geschäftsjahr, aber noch positiv.
In den DAX 40 schaffen sollte es auch #Siemens Healthineers. Die abgespaltene Medizinsparte kauft kräftig zu. Einkaufstouren machen Aktien aus Sicht der Anleger vorerst nicht so attraktiv, weil sich Erfolg und Synergieeffekte solcher Milliardeninvestitionen erst einstellen müssen. DAX-Anwärter ist auch #Satorius aus Göttingen, der Zutaten für die Impfstoffherstellung und antivirale Medikamente herstellt. Der Kurs des innovativen Unternehmen ist innerhalb zehn Jahren um das 70fache gestiegen.
Zu weiteren DAX-Kandidaten zählen die #HannoverRück, #Puma, der Diagonistik- und Labortechnikspezialist #Qiagen, #Knorr-Bremse, der Mietwohnungs-Konzern #LEGImmobilien, die #PorscheaHolding, die mit 53,3 Prozent der Stammaktien größte VW-Aktionärin ist.
Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken zum DAX 40. Auch ich würde nicht auf den Auf- und Abstieg in den Leitindex alleine spekulieren, aber warum kurzfristigen Rückwind nicht mitnehmen, wenn man ohnehin langfristig an die Aktie glaubt.
#DAX40 #Candriam #MDax #Indexmitglieder
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49 Minuten
„Wir suchen bei unseren Investments keine kurzfristigen Flirts, sondern die langfristige Liebe", betont Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege und Gesellschafter von Flossbach & Storch. Man solle sich für seine Investments eine Langfriststrategie von 20 Jahren überlegen. Umd sein Vermögen langfristig zu erhalten braucht es bei einer durchschnittlichen Jahresinflation von 2,5 Prozent, bei ein Prozent Wertpapiergebühren und einen halben Prozent diverser Steuern eine Mindestperformance von vier Prozent pro Jahr, was westliche Staatsanleihen längst nicht mehr bieten können. Er empfiehlt stattdessen chinesische zehnjährigen Staatsanleihen in Renmimbi, die noch mit drei Prozent Rendite verzinst seien und bei denen langfristig auch noch ein Währungsgewinn rausschauen sollte.
Einzelaktien hält er für den Privatanleger, der sich nicht tagtäglich mit der Materie befasst für zu riskant. In jedem Fall müsse man sich wiede rmehr mit den Geschäftsmodellen und Bilanzen der Unternehmen befassen und nicht blindlings in eine Branche oder Region investieren. Sehr wohl ist Philipp Vorndran überzeugt, dass man Unternehmen mit zukunftsträchtigen Geschäftsmodellen noch vermehrt in den USA und China finden werde. Europa werde politisch und wirtschaftlich immer mehr marginalisiert. Unsere Exportunternehmen müssten sich künftig entscheiden ob sie nach China oder in die USA liefern möchten. Beide Märkte gleichzeitig wird man mittelfristig nicht mehr bedienen können.
Viel Hörvergnügen mit Philipp Vorndran wünschen Euch Eure GELDMEISTERIN, EureJulia Kistner-
#Vorndran #Flossbach&Storch #Renmimbi #China #Staatsanleihen #Jahresplan
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Einzelaktien hält er für den Privatanleger, der sich nicht tagtäglich mit der Materie befasst für zu riskant. In jedem Fall müsse man sich wiede rmehr mit den Geschäftsmodellen und Bilanzen der Unternehmen befassen und nicht blindlings in eine Branche oder Region investieren. Sehr wohl ist Philipp Vorndran überzeugt, dass man Unternehmen mit zukunftsträchtigen Geschäftsmodellen noch vermehrt in den USA und China finden werde. Europa werde politisch und wirtschaftlich immer mehr marginalisiert. Unsere Exportunternehmen müssten sich künftig entscheiden ob sie nach China oder in die USA liefern möchten. Beide Märkte gleichzeitig wird man mittelfristig nicht mehr bedienen können.
Viel Hörvergnügen mit Philipp Vorndran wünschen Euch Eure GELDMEISTERIN, EureJulia Kistner-
#Vorndran #Flossbach&Storch #Renmimbi #China #Staatsanleihen #Jahresplan
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26 Minuten
Staatsanleihen sind grotesk überbewertet. Jeder der es vermeiden kann, sollte aus Staatsanleihen der Euro-Kernzone aussteigen, rät GELDMEISTERIN-Gast Erich Pitak, Sachverständige für Bank- und Börsenwesen, der sich berufsbedingt seit 1984 mit den Börsen beschäftigt. seit 30 Jahren die Börsen beobachtet. Die Preise für die Staatspapiere werden von den Zentralbanken verzerrt, warnte er schon in seinem im Vorjahr im Finanzbuchverlag erschienenen Buch „Dax 19.000". Er empfiehlt Privatanlegern aus Anleihen- und Mischfonds eher raus zu gehen und stattdessen als defensive Komponente österreichische Immobilienaktien ins Portfolio zu legen. Die bekäme man derzeit unter ihrem inneren Wert, was das Übernahmeangebot für die S-Immo zeige. Cash-Spareinlagen seien bis zu 100.000 Euro, also bevor Strafzinsen für Einlagen anfallen sogar lukrativer als EU-Staatsanleihen-Mischfonds.
In jedem Fall sollte man zumindest einen zwei bis drei-jährigen Anlagehorizont haben und nicht etwa auf rein auf eine Sommerrally spekulieren. Erich Pitak zitiert hier den legendären Investor Warren Buffett: Wenn man nicht bereit ist eine Aktie für zehn Jahre zu halten, sollte man sie nicht einmal zehn Minuten halten.
Der Börsenexperte findet eine maßvolle Inflation nicht so schlecht, vor allem für Unternehmen, die genügend Preismacht haben, Preiserhöhungen durchzusetzen. Verlierer einer anziehenden Inflation sind wiederum die Anleihen.
Gold hält Erich Pitak als Beimischung ins Portfolio für interessant, als spekulatives Investment noch interessanter sei Silber. Krypto Assets sei etwas für Gambler. Attraktiv seien auch die Flagschiffe des Wiener Leitindex ATX.
#Staatsanleihen #Gold #Silber #Aktien #Altersvorsorge
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In jedem Fall sollte man zumindest einen zwei bis drei-jährigen Anlagehorizont haben und nicht etwa auf rein auf eine Sommerrally spekulieren. Erich Pitak zitiert hier den legendären Investor Warren Buffett: Wenn man nicht bereit ist eine Aktie für zehn Jahre zu halten, sollte man sie nicht einmal zehn Minuten halten.
Der Börsenexperte findet eine maßvolle Inflation nicht so schlecht, vor allem für Unternehmen, die genügend Preismacht haben, Preiserhöhungen durchzusetzen. Verlierer einer anziehenden Inflation sind wiederum die Anleihen.
Gold hält Erich Pitak als Beimischung ins Portfolio für interessant, als spekulatives Investment noch interessanter sei Silber. Krypto Assets sei etwas für Gambler. Attraktiv seien auch die Flagschiffe des Wiener Leitindex ATX.
#Staatsanleihen #Gold #Silber #Aktien #Altersvorsorge
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40 Minuten
Wie wäre es, wenn das Finanzamt von Dir keine Kapitalertragssteuer möchte, sondern Dein Immobilieinvestments auch noch unterstützt? Genau darum geht es in dieser Episode, um steueroptimierte Immobilieninvestments. Liebe Geldmeisterinnen und Geldmeister, eines ist dennoch klar: Aktien sind und bleiben meine zweitliebste Anlageform. Meine erste Investment-Wahl waren meine eigenen vier Wände, was ich auch nur jeden wärmsten empfehlen kann. Und dann kommen auf meiner persönlichen Prioritätenliste steueroptimierte Vorsorgeimmobilien, von denen hier die Rede ist, die vor allem aus Risikoreduktions- und Risikostreuungsaspekten interessant sind. Wir sprechen in dieser Folge von steueroptimiertem Bauherren- und Vorsorgewohnungsmodellen in Österreich, die es jedoch auch in abgewandter Form in Deutschland und der Schweiz gibt. Ich bin bei steueroptimierten Modellen nur grundsätzlich skeptisch, da die Regieurung Vorteile schnell rückgängig machen kann. So wurden in Österreich zum Beispiel die Steuerprämien bei der Bausparfinanzierung und der Zukunftsvorsorge kräftig gekürzt.
Hier aber nochmals kurz, was ein Bauherrenmodell ist: Hier schließen sich mehrere Personen zu einer Gesellschaft zusammen, um Immobilien abzureißen, neu zu bauen oder zu renovieren. Diese darf vorerst nicht selbst nutzen, sondern muss sie vermieten, lukriert dafür jede Menge Steuervorteile. Diese Form der Immobilieninvestments reduzieren vor allem als Ausgaben die Steuerbemessungsgrundlage. Den Steuerzuckerln steht der Nachteil gegenüber, dass man bei diesem gemeinsamen Immobilienobjekten immer mitgehangen, mitgefangen ist. Ein solches Immo-Vorsorgemodell ist daher immer nur so gut wie die Miteigentümer, Teilnehmendem und die Trägergesellschaft solcher Immobilienvorsorgemodelle. Auch kauft man natürlich die Katze im Sack, als dass man sich in der Regel an Immobilienentwicklungen beteiligt, die erst einmal fertiggestellt werden müssen. Und man besitzt bei Bauherrenmodellen einen Anteil an einem Objekt, das erst einige Jahre später konkret aufgeteilt wird. Außer man kauft eine Bauherren-Wohnung. Der Unterschied liegt im Detail, aber hört dieses am besten von einem ausgesprochenen Immobilienfinanzierungsexperten selbst. Viel Vergnügen! Ich hoffe wir hören uns wieder, entweder morgen bei meinem werktäglichen Podcast Börsenminute oder spätestens am Sonntag zur GELDMEISTERIN. Servus, schalom, maas salamah, Eure GELDMEISTERIN, Eure Julia Kistner
#Immobilieninvestments
#Vorsorgeimmobilien
#Bauherrenmodelle
#Risikostreuung
#Steueroptimierung
#Immobilienfinanzierung
#Bauherrenwohnung
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Hier aber nochmals kurz, was ein Bauherrenmodell ist: Hier schließen sich mehrere Personen zu einer Gesellschaft zusammen, um Immobilien abzureißen, neu zu bauen oder zu renovieren. Diese darf vorerst nicht selbst nutzen, sondern muss sie vermieten, lukriert dafür jede Menge Steuervorteile. Diese Form der Immobilieninvestments reduzieren vor allem als Ausgaben die Steuerbemessungsgrundlage. Den Steuerzuckerln steht der Nachteil gegenüber, dass man bei diesem gemeinsamen Immobilienobjekten immer mitgehangen, mitgefangen ist. Ein solches Immo-Vorsorgemodell ist daher immer nur so gut wie die Miteigentümer, Teilnehmendem und die Trägergesellschaft solcher Immobilienvorsorgemodelle. Auch kauft man natürlich die Katze im Sack, als dass man sich in der Regel an Immobilienentwicklungen beteiligt, die erst einmal fertiggestellt werden müssen. Und man besitzt bei Bauherrenmodellen einen Anteil an einem Objekt, das erst einige Jahre später konkret aufgeteilt wird. Außer man kauft eine Bauherren-Wohnung. Der Unterschied liegt im Detail, aber hört dieses am besten von einem ausgesprochenen Immobilienfinanzierungsexperten selbst. Viel Vergnügen! Ich hoffe wir hören uns wieder, entweder morgen bei meinem werktäglichen Podcast Börsenminute oder spätestens am Sonntag zur GELDMEISTERIN. Servus, schalom, maas salamah, Eure GELDMEISTERIN, Eure Julia Kistner
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32 Minuten
Die österreichischen #Börsenschwergewichte legten seit Jahresbeginn um 26 Prozent zu und konntem damit wieder den Performanceabstand zu den deutschen Bluechips verringern. Der DAX heuer bis dato „nur" 14,3 Prozent zu. Ob dieser Schwung am Wiener Börsenparkett weiterhin anhält, oder ob hier nicht doch schon bald wieder Stehblues getanzt wird und vor allem welches Potential die größten Wiener Werte im Detail haben, diskutiert die GELMEISTERIN in dieser Episode mit ihrem Podcast-Gast Friedrich #Mostböck, Chefanalyst der Ersten Group. Zu Wort kommt auch der Wiener Börsenchef Christoph #Boschan, der betont, dass der - am ehesten mit dem DAX vergleichbare ATX Total Return-Index, der auch Dividenden berücksichtigt, in den letzten 30 Jahren um 600 Prozent zulegen konnte. Das ist sehr beachtlich, allerdings schaffte es der DAX in der selben Zeit auf ein Plus von 930 Prozent. Was nicht heißt, dass man nicht auch in Wien Aktienperlen fischen kann, wie Fritz Mostböck betont. Auf ein Wiederhören am nächsten Sonntag bei der GELDMEISTERIN bzw. schon am Montag bei der Börsen-Minute sagen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner. Die BÖRSENMINUTE – Reflexionen zum Börsengeschehen in 60 Sekunden - https://anchor.fm/boersenminute/ Keiner der genannten Aktien sind Kauf- oder Verkaufempfehlungen. Julia Kistner und die GELDMEISTERIN haften nicht für Verluste, die sich aufgrund von Investitionen in erwähnte Aktien ergeben. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
26 Minuten
Erfolgreiche Investoren erkennen einen Aktienhype schon sehr früh, springen auf und machen mit, solange die Kurse steigen – und verkaufen bevor die hoch gejubelte Aktie wieder kräftig korrigiert. Eine andere vielversprechende Strategie ist es den ersten Hype beispielsweise einer neuen Technologie abzuwarten und, wenn der Markt schon müde ist, das mediale Interesse schwindet und die Technologie die Kinderkrankheiten überwunden hat erst einzusteigen. Genau diese Strategie fährt der Podcast-Gast der GELDMEISTERIN, Bank Gutmann-Vorstand Christoph Olbrich. Er nutzt den Hype-Zyklus, ein geniales Konzept aus der IT-Beratung, für seine Aktienselektion. Demnach wird die Wirkung einer neue Technologien zuerst über- und langfristig unterschätzt. Wer von den fünf Phasen des Hype-Zyklus nicht schon in der jüngsten Folge meiner neuen, werktäglichen Podcasts Börsen-Minute, Aktien-Abenteuer in 60 Sekunden, gehört hat, hier nochmals die Phasen in Kürze: In Phase Eins, „Technologischer Auslöser“ steigen Trittbrettfahrer auf ein neues Investmentthema wie Wasserstoff auf. In Phase zwei, dem „Gipfel der überzogenen Erwartungen“ sind die Erwartungen völlig überzogen. Viele Firmen bleiben in den Kinderschuhen stecken, es folgt Phase Drei „Tal der Enttäuschungen“ und danach Phase vier, der „Pfad der Erleuchtung“. Die Technologie ist gereift, die Berichterstattung abgeebbt - ein guter Einstiegszeitpunkt, findet Olbrich. Derzeit gäbe es ihn beispielsweise bei Cloud-Computing. Anschließend profitiert man von Phase fünf, dem Erreichen des Plateau der Produktivität.
Auf ein Wiederhören am nächsten Sonntag bei der GELDMEISTERIN bzw. schon am Montag bei der Börsen-Minute sagen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner.
Der Podcast GELDMEISTERIN hat übrigens eine kleine Schwester bekommen, die BÖRSENMINUTE – Reflexionen zum Börsengeschehen in 60 Sekunden - https://anchor.fm/boersenminute/
Wir würden uns freuen, wenn ihr einmal reinhören würdet.
Keiner der genannten Aktien sind Kauf- oder Verkaufempfehlungen. Julia Kistner und die GELDMEISTERIN haften nicht für Verluste, die sich aufgrund von Investitionen in erwähnte Aktien ergeben.
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Auf ein Wiederhören am nächsten Sonntag bei der GELDMEISTERIN bzw. schon am Montag bei der Börsen-Minute sagen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner.
Der Podcast GELDMEISTERIN hat übrigens eine kleine Schwester bekommen, die BÖRSENMINUTE – Reflexionen zum Börsengeschehen in 60 Sekunden - https://anchor.fm/boersenminute/
Wir würden uns freuen, wenn ihr einmal reinhören würdet.
Keiner der genannten Aktien sind Kauf- oder Verkaufempfehlungen. Julia Kistner und die GELDMEISTERIN haften nicht für Verluste, die sich aufgrund von Investitionen in erwähnte Aktien ergeben.
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25 Minuten
Mit dem Titel meines Beitrages nehme ich schon das Ergebnis eines angeregten Börsengesprächs von Andrey Wolfsbein, Saleschef des Brokers Freedom Finance Germany, Sebastian Leben vom Börsen Radio Network AG und meiner Wenigkeit vorweg. Wir diskutieren in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN über die aktuelle Unsicherheit an den Kapitalmärkten und wie man sich angesichts der Inflations- und Zinsängste jetzt am Besten dort positioniert.
Denn entscheidend ist doch, vor welcher Art der Inflation man Angst hat. Die kurzfristige Inflation lässt mich als Langfristanleger kalt, wenn Sie nicht zweistellige Ausmaße annimmt. Mit einem kurzfristigen Anstieg der Inflation bis in den Herbst 2021 hinein rechne ich schon. Zum einen mit einer nachfraginduzierten Inflation aufgrund der steigenden Tourismus- und Retail-Nachfrage mit zunehmenden Impferfolgen. Das zeigen ja schon die Rekordzahlen im ersten Quartal 2021 bei Walmart, Target bis Home Depot. Wen wundert´s: Viele US-Amerikaner haben 1400 US-Dollar direkte Covid-Hilfe bekommen. Auch könnte die lohninduzierte Inflation kurzfristig zuschlagen, weil die Arbeitnehmer keine Stellen annehmen, solange sie mit den Pandemiehilfen in der Arbeitslosigkeit mehr verdienen. Das trifft in den USA angeblich bei jedem vierten Job zu. Der Arbeitsmarkt ist ausgetrocknet. Das könnte auch Österreich und Deutschland etwa im Tourismus blühen.
Davon unterscheiden muss man die langfristige, strukturelle Inflation. Die massive Geldmengenausweitung bedeutet natürlich eine schleichende Geldentwertung, die nur nicht so zu spüren ist, weil sie ja konzertiert rund um den Globus geschieht. Ob sie schlagend wird, hängt sehr stark vom weiteren Vertrauen in die Währung ab. Vorerst wird auch alles mit der Öffnungseuphorie und den Konjunkturprogrammen zugekleistert. Die Schuldenberge werden dann erst 2023/2024 ein Thema sein. Sie treiben mir natürlich jetzt schon Sorgenfalten ins Gesicht.
Mein Fazit: noch ist es zu früh sich vor Inflation zu fürchten, aber nicht um sich davor zu schützten. Nicht, indem ich aus Aktien rausgehe und mein Geld am Sparbuch oder durch Anleiheninvestments verbrenne, sondern indem ich mein Aktienportfolio aufräume. Hier empfehle ich ein Nachhören der GELDMEISTERIN-Podcastfolge „Frühjahrsputz im Depot“.
https://anchor.fm/geldmeisterin/embed/episodes/Frhjahrsputz-im-Wertpapierportfolio-era4l2/a-a4psg3j
Also raus aus hoch verschuldeten Aktien und jene mit höheren Investitionsquoten! Dazu zählen viele Technologie- und New Energy-Werte. Dafür stärker rein in Aktien, die eine höhere Inflation in ihren Preisen und Umsätzen unterbringen wie bekannte Konsumartikler und Lebensmittelwerte wie Nestlé, Unilever, Johnson & Johnson, Danone, Anheuser-Bush oder auch Bau(maschinen)firmen wie Strabag, Hochtief oder Vinci. Der französische Mautbetreiber profitiert nicht nur von den staatlichen Konjunkturprogrammen. Vinci verfügt auch über inflationsgesicherte Verträge.
Der Podcast GELDMEISTERIN hat übrigens eine kleine Schwester bekommen, die BÖRSENMINUTE – Reflexionen zum Börsengeschehen in 60 Sekunden - https://anchor.fm/boersenminute/
Wir würden uns freuen, wenn ihr einmal reinhören würdet.
Salam, servus, maas Salamah sagen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner
Keiner der genannten Aktien sind Kauf- oder Verkaufempfehlungen. Julia Kistner und die GELDMEISTERIN haften nicht für Verluste, die sich aufgrund von Investitionen in erwähnte Aktien ergeben.
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Denn entscheidend ist doch, vor welcher Art der Inflation man Angst hat. Die kurzfristige Inflation lässt mich als Langfristanleger kalt, wenn Sie nicht zweistellige Ausmaße annimmt. Mit einem kurzfristigen Anstieg der Inflation bis in den Herbst 2021 hinein rechne ich schon. Zum einen mit einer nachfraginduzierten Inflation aufgrund der steigenden Tourismus- und Retail-Nachfrage mit zunehmenden Impferfolgen. Das zeigen ja schon die Rekordzahlen im ersten Quartal 2021 bei Walmart, Target bis Home Depot. Wen wundert´s: Viele US-Amerikaner haben 1400 US-Dollar direkte Covid-Hilfe bekommen. Auch könnte die lohninduzierte Inflation kurzfristig zuschlagen, weil die Arbeitnehmer keine Stellen annehmen, solange sie mit den Pandemiehilfen in der Arbeitslosigkeit mehr verdienen. Das trifft in den USA angeblich bei jedem vierten Job zu. Der Arbeitsmarkt ist ausgetrocknet. Das könnte auch Österreich und Deutschland etwa im Tourismus blühen.
Davon unterscheiden muss man die langfristige, strukturelle Inflation. Die massive Geldmengenausweitung bedeutet natürlich eine schleichende Geldentwertung, die nur nicht so zu spüren ist, weil sie ja konzertiert rund um den Globus geschieht. Ob sie schlagend wird, hängt sehr stark vom weiteren Vertrauen in die Währung ab. Vorerst wird auch alles mit der Öffnungseuphorie und den Konjunkturprogrammen zugekleistert. Die Schuldenberge werden dann erst 2023/2024 ein Thema sein. Sie treiben mir natürlich jetzt schon Sorgenfalten ins Gesicht.
Mein Fazit: noch ist es zu früh sich vor Inflation zu fürchten, aber nicht um sich davor zu schützten. Nicht, indem ich aus Aktien rausgehe und mein Geld am Sparbuch oder durch Anleiheninvestments verbrenne, sondern indem ich mein Aktienportfolio aufräume. Hier empfehle ich ein Nachhören der GELDMEISTERIN-Podcastfolge „Frühjahrsputz im Depot“.
https://anchor.fm/geldmeisterin/embed/episodes/Frhjahrsputz-im-Wertpapierportfolio-era4l2/a-a4psg3j
Also raus aus hoch verschuldeten Aktien und jene mit höheren Investitionsquoten! Dazu zählen viele Technologie- und New Energy-Werte. Dafür stärker rein in Aktien, die eine höhere Inflation in ihren Preisen und Umsätzen unterbringen wie bekannte Konsumartikler und Lebensmittelwerte wie Nestlé, Unilever, Johnson & Johnson, Danone, Anheuser-Bush oder auch Bau(maschinen)firmen wie Strabag, Hochtief oder Vinci. Der französische Mautbetreiber profitiert nicht nur von den staatlichen Konjunkturprogrammen. Vinci verfügt auch über inflationsgesicherte Verträge.
Der Podcast GELDMEISTERIN hat übrigens eine kleine Schwester bekommen, die BÖRSENMINUTE – Reflexionen zum Börsengeschehen in 60 Sekunden - https://anchor.fm/boersenminute/
Wir würden uns freuen, wenn ihr einmal reinhören würdet.
Salam, servus, maas Salamah sagen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner
Keiner der genannten Aktien sind Kauf- oder Verkaufempfehlungen. Julia Kistner und die GELDMEISTERIN haften nicht für Verluste, die sich aufgrund von Investitionen in erwähnte Aktien ergeben.
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38 Minuten
New York, Rio, Tokio? Die GELDMEISTERIN beantwortet dieses Mal eine gute Frage von Markus aus Wien: Ist es ertragsentscheidend über welchen Handelsplatz ich meine Wertpapiere kaufe oder verkaufe? So viel vorweg: Der Handelsplatz ist in jedem Fall entscheidend. Es ist vor allem wichtig, wie liquide die jeweilige Börse oder der außerbörsliche Handelsplatz ist, wie schnell ich also bei starken Marktbewegungen aus einem Wertpapier rein und raus komme. Da erinnert die GELDMEISTERIN an den Aktien-Aktivismus im Februar in den USA, als sich Kleinaktionäre auf der Online-Plattform Reddit formierten, um auf Aktien wie die Videokette Game-Stop oder den Kinobetreiber AMC Entertainment zu wetten. Das Dumme daran: Sie handelten großteils über den Deep-Discountbroker Robin Hood, der an ungenügend und nicht liquide genugen Handelsplätzen angeschlossen war und daher Orders in der heißen Phase nicht mehr entgegennehmen konnte. Also Vorsicht bei den vermeintlichen Gratisbrokern. Erkundige Dich hier unbedingt, ob sie Verträge mit mehreren liquiden Handelsplätzen in der Tasche haben, um solche Bottle Necks gar nicht entstehen zu lassen, wenn es am Parkett heiß zugeht
Für die Details, wie man den geeigneten Handelsplatz findet hat sich die GELDMEISTERIN Florian Helmberger, Head of Customer Center & Education eingeladen. Florian Helmberger nennt die typischen Denkfehler der Brokerkunden, mit denen er aufräumen möchte:
1.) Wenn ich zum Beispiel Apple-Aktien in Frankfurt kaufe habe ich kein Dollarrisiko. Das stimmt natürlich nicht. In transparenten Märkten gibt es keine Arbitrage-Gewinne, der Kurs in Frankfurt passt sich den Dollarschwanktungen natürlich an.
2.) Ich kaufe Nestlé-Aktien in Wien oder Frankfurt um mir die komplizierte KESt-Rückforderung auf Dividenden zu sparen. Stimmt auch nicht. Die KESt fällt dort an, wo das Unternehmen zuhause ist, also in der Schweiz, auch wenn ich die Aktie an einer deutschen oder österreichischen Börse ordere.
3.) Außerbörsliche Handelsplätze nutze ich, wenn die regulären Börsen schon geschlossen haben. Jain! Außerbörslich zum Beispiel bei Lang & Schwarz oder der Bader Bank zu handeln rentiert sich dann, wenn viel Liquidität bei einer Aktie vorhanden ist und ich mir entweder während der Börse-Handelszeiten die Fremdspesen der Börsen sparen möchte oder im Direkthandel direkt den Kurs gestellt haben möchte, was mir mit „billigst" an den Börsen vor allem bei starken Kursbewegungen nicht gelingt. Außerbörslich außerhalb der Börsenzeiten handle ich auch, wenn ich mir sicher bin, dass über Nacht ein Ereignis die Börsen mit der Opening Bell stark in die eine oder andere Richtung schickt. Ansonsten kann außerbörslich außerhalb der Börsenzeiten auch einfach nur teuer kommen. Denn irgenwoher muss das Handelshaus ja die Wertpapiere nach Börsenschluss nehmen und das können sie sich durchaus mit ein bis drei Prozent Kursaufschlag bzw. Abschlag auf den Titel abgelten lassen.
Ihr wollt noch mehr Tipps zu Handelsplätzen ? Dann hört einfach mal rein!
Übrigens: Die Geldmeisterin hat von montags bis freitags eine kleine Schwester bekommen, die BÖRSENMINUTE - auch überall zu hören wo es Podcasts gibt und auf www.geldmeisterin.com. Die Börsenminute bietet Dir 60 Sekunden die Blitzgedanken einer Anlegerin zu Finanz- und Wirtschaftsthemen.
Viele Hörgenuss im Doppelpack wünschen die Geldmeisterin und Julia Kistner
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Für die Details, wie man den geeigneten Handelsplatz findet hat sich die GELDMEISTERIN Florian Helmberger, Head of Customer Center & Education eingeladen. Florian Helmberger nennt die typischen Denkfehler der Brokerkunden, mit denen er aufräumen möchte:
1.) Wenn ich zum Beispiel Apple-Aktien in Frankfurt kaufe habe ich kein Dollarrisiko. Das stimmt natürlich nicht. In transparenten Märkten gibt es keine Arbitrage-Gewinne, der Kurs in Frankfurt passt sich den Dollarschwanktungen natürlich an.
2.) Ich kaufe Nestlé-Aktien in Wien oder Frankfurt um mir die komplizierte KESt-Rückforderung auf Dividenden zu sparen. Stimmt auch nicht. Die KESt fällt dort an, wo das Unternehmen zuhause ist, also in der Schweiz, auch wenn ich die Aktie an einer deutschen oder österreichischen Börse ordere.
3.) Außerbörsliche Handelsplätze nutze ich, wenn die regulären Börsen schon geschlossen haben. Jain! Außerbörslich zum Beispiel bei Lang & Schwarz oder der Bader Bank zu handeln rentiert sich dann, wenn viel Liquidität bei einer Aktie vorhanden ist und ich mir entweder während der Börse-Handelszeiten die Fremdspesen der Börsen sparen möchte oder im Direkthandel direkt den Kurs gestellt haben möchte, was mir mit „billigst" an den Börsen vor allem bei starken Kursbewegungen nicht gelingt. Außerbörslich außerhalb der Börsenzeiten handle ich auch, wenn ich mir sicher bin, dass über Nacht ein Ereignis die Börsen mit der Opening Bell stark in die eine oder andere Richtung schickt. Ansonsten kann außerbörslich außerhalb der Börsenzeiten auch einfach nur teuer kommen. Denn irgenwoher muss das Handelshaus ja die Wertpapiere nach Börsenschluss nehmen und das können sie sich durchaus mit ein bis drei Prozent Kursaufschlag bzw. Abschlag auf den Titel abgelten lassen.
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Übrigens: Die Geldmeisterin hat von montags bis freitags eine kleine Schwester bekommen, die BÖRSENMINUTE - auch überall zu hören wo es Podcasts gibt und auf www.geldmeisterin.com. Die Börsenminute bietet Dir 60 Sekunden die Blitzgedanken einer Anlegerin zu Finanz- und Wirtschaftsthemen.
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22 Minuten
Georg Kapsch, Gründer und CIO von Kapsch TrafficCom erzählt der GELDMEISTERIN vom verflixten Pandemie-Geschäftsjahr 2019/20 mit millionenschweren Abschreibungen, dem Maut-Debakel in Sambia/Afrika und Deutschland, hohe Pönalen in den USA. Der Chef des börsenotierten Mautsysteme-Spezialisten gesteht Managementfehler ein. Von den 5000 Kapsch TrafficCom-Mitarbeitern weltweit will man 800 Jobs abbauen. Geschäft soll nach Österreich verlagert werden. So sollen im Aufbaujahr 2020/21 die Konzernkosten an den reduzierten Umsatz angepasst und der Konzern profitabler gemacht werden.
Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner
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