Geldmeisterin Archiv
319 Episoden
45 Minuten
Es gibt kein Zauberwerk das ohne Risiko das Vermögen bewahrt, betont Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege von Flossbach von Storch, der aktuell noch nicht auf Anleihen setzen würde und immer noch voll zu 100 Prozent in Aktien investiert ist. Vorsichtig ist Vorndran bei Investments in Europa, das noch länger mit sich selbst zu kämpfen habe. Aber mit einem langen Zeitraum von zehn Jahren und mehr vor der Brust, könne man schon sukzessive einsteigen. Grundsätzlich sei die Börsenstimmung sehr schlecht. Mehr dazu, wie Börsenprofi Philipp Vorndran die Zukunft der Kapitalmärkte sieht in dieser aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
Und wenn Euch diese Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vielen herzlichen Dank!
Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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#PhilippVorndran #Risikostreuung #FlossbachvonStorch #Kapitalmärkte #KGV #Bewertung #Aktien #Europa
Foto: Flossbach von Storch
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40 Minuten
Vom genauen Markttiming hält Hendrik Leber, Begründer der Value-Fondsboutique ACATIS nichts. Es funktioniert nicht. Sehr wohl sieht er jetzt viele Einstiegschancen, waren doch schon im Sommer dieses Jahres über 20 Prozent des weltweiten attraktiven Aktienuniversums unter einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von zehn. Sprich, der Aktienkurs liegt „nur“ noch beim zehnfachen eines Jahresgewinns und darunter. Ein KGV von zehn ist für Hendrik Leber eine magische Value-Grenze: „Unterhalb von zehn ist es so richtig günstig und oberhalb muss man einmal genauer hinschauen. Ich habe einige Aktien bei fünf gesehen, eine BMW bei drei, eine Biontech bei vier und da dachte ich, irgend etwas stimmt da nicht, da muss ich reingreifen.“ Trotz der vielen Bewertungsschnäppchen empfiehlt Hendrik Leber, nicht sein ganzes Geld zu einem Zeitpunkt zu investieren, sondern in Etappen zuzuschlagen. Denn keiner weiß, wie und wann der Krieg in Europa und der damit verbundene Energienotstand endet. Bei welchen Technologiewerten Hendrik Leber jetzt konkret zugeschlagen hat und noch zuschlagen will und warum er bei traditionellen Qualitätstitel vorsichtig wäre, die bei der aktuellen Unsicherheit an den Kapitalmärkten naturgemäß sehr hoch bewertet sind verrät der Begründer von Acatis in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, Podcasthost der GELDMEISTERIN.
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#KGV #Bewertung #HendrikLeber #Acatis #Kapitalmärkte #Biontech #Unsicherheit #Aktien #BMW #Value #Markttiming #Qualitätstitel #Krieg #Europa
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33 Minuten
GELDMEISTERIN-Podcast-Gast ist in dieser Episode Helmut Horeth. Der ehemalige Vorstand der Nürnberger Versicherung betreibt heute die Goldakademie, eine Schulungsschmiede für Finanzdienstleister und unterstützt Golden Gate beim Vertrieb in Österreich, die Ansparpläne für bis zu acht Anlagemetalle anbietet.
Helmuth Horeth hätte vor zwei Jahren mir noch zugestimmt, dass man die volatilen Rohstoffe höchstens bis zu 10 bis 15 Prozent im Portfolio gewichten sollte. Heute sieht er das nach der Pandemie und aufgrund des Krieges in Europa anders. Er würde je nach Risiko-Appetit auch bis zur Hälfte oder sogar 70 Prozent des gesamten verfügbaren Anlagevermögens in Metalle und Edelmetalle investieren und dabei die 60:20:20-Regel anwenden. Rund 60 Prozent des Rohstoffanteils im Portfolio würde er in das noch vergleichsweise sicherere Gold investieren, 20 Prozent in Silber und 20 Prozent in einen Korb aus liquiden, lagerbaren strategischen Metallen investieren. Den Industriemetall-Anteil würde Helmut Horeth zu 50 Prozent mit Germanium abdecken, zu je 20 Prozent in Indium und Gallium und zu zehn Prozent in Hafnium. Alles Metalle, die für die Energiewende, die Digitalisierung, Technologisierung und die Telekommunikation benötigt werden. Gerade bei Metallen empfiehlt sich mit Ansparplänen nicht alles auf einmal zu investieren, da sie im Wert stark schwanken
Also wenn ihr mich nach meiner persönlichen Meinung fragen solltet: Ich finde Gold, Silber und strategische Industriemetalle als Beimischung auch spannend, aber nicht in diesem Ausmaß. Ich persönlich besitze zur geringfügigen Beimischung im Portfolio einen ETF auf strategische Metalle und einen weiteren ETF, der in einen Korb von Minenaktien investiert. Zusammen machen die Investments bei mir aber - weil zyklisch, stark schwankend und stark von der Geopolitik abhängig - knapp zehn Prozent meines veranlagten Vermögens aus, davon nur die Hälfte in physischer Form. Bei Gold darf man auch nicht vergessen, dass der Goldpreis fällt, wenn die Realzinsen steigen und da sind wir noch lange nicht am Ende der Fahnenstange, so meine ganz persönliche Meinung. Viel Hörvergnügen!
Eine erfolgreiche Wochen wünscht Podcasthost der GELDMEISTERIN, Julia Kistner.
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#Edelmetalle #Metalle #HelmuthHoreth #Gold #Goldakademie #Sparplan #Silber #Aktien #Zinsen #Realzinsen #Währung #Anlagestrategie #physisch #Goldpreis #Krieg #Börse #Hafnium #Gallium #Indium #Germanium #Energiewende
Helmuth Horeth hätte vor zwei Jahren mir noch zugestimmt, dass man die volatilen Rohstoffe höchstens bis zu 10 bis 15 Prozent im Portfolio gewichten sollte. Heute sieht er das nach der Pandemie und aufgrund des Krieges in Europa anders. Er würde je nach Risiko-Appetit auch bis zur Hälfte oder sogar 70 Prozent des gesamten verfügbaren Anlagevermögens in Metalle und Edelmetalle investieren und dabei die 60:20:20-Regel anwenden. Rund 60 Prozent des Rohstoffanteils im Portfolio würde er in das noch vergleichsweise sicherere Gold investieren, 20 Prozent in Silber und 20 Prozent in einen Korb aus liquiden, lagerbaren strategischen Metallen investieren. Den Industriemetall-Anteil würde Helmut Horeth zu 50 Prozent mit Germanium abdecken, zu je 20 Prozent in Indium und Gallium und zu zehn Prozent in Hafnium. Alles Metalle, die für die Energiewende, die Digitalisierung, Technologisierung und die Telekommunikation benötigt werden. Gerade bei Metallen empfiehlt sich mit Ansparplänen nicht alles auf einmal zu investieren, da sie im Wert stark schwanken
Also wenn ihr mich nach meiner persönlichen Meinung fragen solltet: Ich finde Gold, Silber und strategische Industriemetalle als Beimischung auch spannend, aber nicht in diesem Ausmaß. Ich persönlich besitze zur geringfügigen Beimischung im Portfolio einen ETF auf strategische Metalle und einen weiteren ETF, der in einen Korb von Minenaktien investiert. Zusammen machen die Investments bei mir aber - weil zyklisch, stark schwankend und stark von der Geopolitik abhängig - knapp zehn Prozent meines veranlagten Vermögens aus, davon nur die Hälfte in physischer Form. Bei Gold darf man auch nicht vergessen, dass der Goldpreis fällt, wenn die Realzinsen steigen und da sind wir noch lange nicht am Ende der Fahnenstange, so meine ganz persönliche Meinung. Viel Hörvergnügen!
Eine erfolgreiche Wochen wünscht Podcasthost der GELDMEISTERIN, Julia Kistner.
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#Edelmetalle #Metalle #HelmuthHoreth #Gold #Goldakademie #Sparplan #Silber #Aktien #Zinsen #Realzinsen #Währung #Anlagestrategie #physisch #Goldpreis #Krieg #Börse #Hafnium #Gallium #Indium #Germanium #Energiewende
43 Minuten
Auch wenn man derzeit alles andere als mehr Risiko in sein Portfolio packen möchte, an Emerging Markets führt für Langfristinvestoren kein Weg vorbei, so die Message unseres GELDMEISTERIN-Podcastgast Bruno Varnier, Firmengründer von GEMway Asset. Denn in den Schwellenstaaten leben 85 Prozent der Weltbevölkerung und derzeit 58 Prozent der weltweiten Mittelschicht. 2030 werden es voraussichtlich schon 80 Prozent der mittleren Einkommen sein, die 70 Prozent des Weltkonsums ausmachen. Sein Emerging Market-Favorit ist derzeit Indien, auch wenn die Bewertungen indischer Aktien doppelt so hoch sind wie jene von chinesischen Aktien. In China investiert Bruno Varnier derzeit nicht. Zum einen, weil bis zum 20. Parteienkongress der Kommunistischen Partei am 16. Oktober Stillstand herrscht. Zum anderen, weil wichtigen Sektoren wie die Immobiliensparte, die Banken oder der Bereich Infrastruktur große Probleme haben. Die Wachstumsbranchen der Zukunft in China seien die Bereiche Technologie und Konsum. Wobei die Chinesen bei Konsumgütern westliche Premiummarken zunehmend durch lokale Marken ersetzen. Bullish ist Bruno Varnier vielmehr für Indien, wo die Inlandsnachfrage sehr hoch ist. Einzig die Technologie-Exporte nach Europa könnten mit dem Energienotstand und Konjunktureinbruch im alten Kontinent ins Stocken geraten.
Angesprochen auf das BRIC-Konzept, das vor 21 Jahren von Goldman Sachs-Analyst Jim O´Neill ins Leben gerufen wurde und einen Run auf Schwellenstaaten-Fonds auslöste, meint Varnier nur: „Es war ein tolles Marketingkonzept auf die vier größten Emerging Markets Brasilien, Russland, Indien und China zu setzen, nur es entspricht nicht dem tatsächlichen, großen Emerging Market-Universum. Heute habe etwa Saudi-Arabien Russland abgelöst, das aus den Emerging Market-Indizes herausgefallen ist. Ein Schwergewicht in seinen Fonds ist der börsennotierte Öl-Konzern Saudi Aramco.
Bruno Varnier empfiehlt europäischen Anlegern 50 Prozent im Euro-Raum zu investieren Den Rest würde er, je nach Risikoprofil auf die USA und Emerging Markets aufteilen. Was ich Euch empfehle? In die Folge reinzuhören.
Eine erfolgreiche Wochen wünscht Podcasthost der GELDMEISTERIN, Julia Kistner.
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#EM #Emerging Markets #Indien #China #Brasilien #Russland #Aktien #bonds #Währung #Anlagestrategie #BrunoVarnier #GEMwayAsset #Anleihen #Börse #investment #podcast #finanzen #Geldanlage #Anlagemix #Risiko #Euro #Europa #USA #Konjunktur #Energie #SaudiAramco #BRIC #JimONeill #GELDMEISTERIN #Wachstum #Einbruch #Chancen #Index #Öl #Technologie
Angesprochen auf das BRIC-Konzept, das vor 21 Jahren von Goldman Sachs-Analyst Jim O´Neill ins Leben gerufen wurde und einen Run auf Schwellenstaaten-Fonds auslöste, meint Varnier nur: „Es war ein tolles Marketingkonzept auf die vier größten Emerging Markets Brasilien, Russland, Indien und China zu setzen, nur es entspricht nicht dem tatsächlichen, großen Emerging Market-Universum. Heute habe etwa Saudi-Arabien Russland abgelöst, das aus den Emerging Market-Indizes herausgefallen ist. Ein Schwergewicht in seinen Fonds ist der börsennotierte Öl-Konzern Saudi Aramco.
Bruno Varnier empfiehlt europäischen Anlegern 50 Prozent im Euro-Raum zu investieren Den Rest würde er, je nach Risikoprofil auf die USA und Emerging Markets aufteilen. Was ich Euch empfehle? In die Folge reinzuhören.
Eine erfolgreiche Wochen wünscht Podcasthost der GELDMEISTERIN, Julia Kistner.
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#EM #Emerging Markets #Indien #China #Brasilien #Russland #Aktien #bonds #Währung #Anlagestrategie #BrunoVarnier #GEMwayAsset #Anleihen #Börse #investment #podcast #finanzen #Geldanlage #Anlagemix #Risiko #Euro #Europa #USA #Konjunktur #Energie #SaudiAramco #BRIC #JimONeill #GELDMEISTERIN #Wachstum #Einbruch #Chancen #Index #Öl #Technologie
46 Minuten
„Es war ja die Absicht mit der CO2-Besteuerung die Energie zu verteuern. Nur die Idee war, dass die zusätzlichen Einnahmen ins Staatssäckel wandern und nicht zu Putin nach Russland oder in den Nahe Osten", bringt es RBI-Chefanalyst Peter Brezinscheck in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN auf den Punkt. Ob seine Wirtschafts- und Zinsprognose eine Punktlandung wird, wird sich weisen. Für die Eurozone rechnet er für 2022 mit einem Wachstum von drei Prozent, dass aber vor allem auf die erste Jahreshälfte zurückzuführen ist. Im vierten Quartal 2022 und ersten Quartal 2023 rechnet er mit einer Schrumpfung der europäischen Wirtschaftsleistung, bevor sich die Konjunktur durch eine etwas geringere Inflation und einer Entspannung der Energieversorgung wieder langsam erholt. Für die Eurozone rechnet Peter Brezinschek für 2023 mit einem Wachstum von einem Viertel Prozentpunkt, für 2024 von zwei Prozent und für 2025 wird es noch darüber liegen, getrieben vor allem von den Investitionen.
Anleihen findet Peter Brezinschek aktuell noch nicht attraktiv genug, um dort zu investieren. Weder in solide Staatsanleihen noch in Unternehmensanleihen. Bevor er hier Risiko eingehen würde, würde er sich auf das Aktienparkett wagen. Hier könnten sich in den nächsten Monaten wieder Chancen bei Zyklikern und den niedergeprügelten Tech-Aktien auftun. Gewinner von steigenden Zinsen sind zum einen die Banken, allerdings könnte das Kreditgeschäft in einer Rezession deutlich einbrechen. US-Aktien hatten in der Vergangenheit mehr Potential als europäische Titel und daran würde sich in den nächsten Monaten auch nichts ändern. Man sollte vorallem nach jenen Unternehmen Ausschau halten, die für die Preiserhöhungen verantwortlich sind. Energie-Konzerne sind hier natürlich die wichtigssten Profiteure. Hier können allerdings Sondersteuern die Gewinne.schmälern. Cash könnte wieder an Bedeutung gewinnen. Jedenfalls sei dies kein gutes Umfeld für Gold, noch dazu wo sich der Dollar, worin Gold notiert, auf seinem 20-Jahreshoch befindet.
Wer noch von den hohen Zinsen profitiert und wer verliert? Am besten reinhören in die aktuelle Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen!
Und wenn Euch diese 92.te Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vilen herzlichen Dank!
Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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#Zinsen #Währung #Anlagestrategie #PeterBrezinschek #RBI #Aktien #Anleihen #Gold #Casch #Börse #investment #podcast #finanzen #Geldanlage #Anlagemix #Risiko #Immobilien #Kapitalmarkt #global #Inflation #Energie #Banken #BIP #CO2-Besteuerung #Geldmeisterin #juliakistner #Eurozone #Russland #Prognose #Dollar #Euro #Zykliker #Tech-Aktien
Anleihen findet Peter Brezinschek aktuell noch nicht attraktiv genug, um dort zu investieren. Weder in solide Staatsanleihen noch in Unternehmensanleihen. Bevor er hier Risiko eingehen würde, würde er sich auf das Aktienparkett wagen. Hier könnten sich in den nächsten Monaten wieder Chancen bei Zyklikern und den niedergeprügelten Tech-Aktien auftun. Gewinner von steigenden Zinsen sind zum einen die Banken, allerdings könnte das Kreditgeschäft in einer Rezession deutlich einbrechen. US-Aktien hatten in der Vergangenheit mehr Potential als europäische Titel und daran würde sich in den nächsten Monaten auch nichts ändern. Man sollte vorallem nach jenen Unternehmen Ausschau halten, die für die Preiserhöhungen verantwortlich sind. Energie-Konzerne sind hier natürlich die wichtigssten Profiteure. Hier können allerdings Sondersteuern die Gewinne.schmälern. Cash könnte wieder an Bedeutung gewinnen. Jedenfalls sei dies kein gutes Umfeld für Gold, noch dazu wo sich der Dollar, worin Gold notiert, auf seinem 20-Jahreshoch befindet.
Wer noch von den hohen Zinsen profitiert und wer verliert? Am besten reinhören in die aktuelle Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen!
Und wenn Euch diese 92.te Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vilen herzlichen Dank!
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38 Minuten
Zwei Drittel aller Österreicherinnen und Deutschen glauben an Außerirdische, die Hälfte spielen regelmäßig Lotto und nur zehn Prozent investieren in Aktien. Das Verhältnis sei seltsam, meint GELDMEISTERIN-Podcastgast Joachim Nareike, Leiter Publikumsfonds Schroders. Er will es mit seinen Faustregeln des Investierens zurecht rücken. Grundsätzlich sollte ein Portfolio folgendermaßen strukturiert sein: Die persönliche Aktienquote sollte hundert minus Lebensalter ausmachen. Den Rest würde er in Anleihen, Immobilien und Rohstoffe investieren. Bei der Vermögensaufteilung zur Risikostreuung sollte man aber sein genutztes Immobilienvermögen – die private Wohnung oder das private Haus vergessen, dass in seinem Wertpapierdepot nicht aufscheint, das aber bei der Risikostreuung berücksichtigt werden sollte. Die Kritik an der „100 minus Alter“-Regel, dass nicht jeder Pensionist sein ganzes Geld selbst konsumieren, sondern einen Teil auch vererben möchte und die Kinder und Enkel wiederum einen längeren Anlagehorizont haben lässt er gelten: „Das ist ja nur eine Faustregel, die man individuell anpassen muss. Wenn es zum Risikoprofil passt, kann man das Depot auch noch 70 Jahren zu hundert Prozent mit Aktien vollpacken. Ich habe keine einzige Anleihe in meinem Portfolio. Aber ich bin auch nicht repräsentativ.“ Anleihen gehörten in jedes Portfolio, weil sie sich normalerweise – wenn auch nicht aktuell – sich anders entwickeln als Aktien oder andere Investments. „Mittel- bis langfristig bringen sie so in jedem Fall ins Portfolio“, ist Joachim Nareike, „über Nacht wird man an den Kapitalmärkten nicht reich. Wir sprechen vom Investieren und nicht vom Zocken.“ Was noch zum soliden Investieren dazu gehört, das hört Ihr in dieser lehrreichen und unterhaltsamen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
Und wenn Euch diese 91.te Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vilen herzlichen Dank!
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#Portfolio #Anlagestrategie #joachimnareige #Schroders #Aktien #Anleihen #Börse #investment #podcast #finanzen #Geldanlage #Anlagemix #ansparen #Risiko #Rohstoffe #Immobilien #Eigentum #Lebensalter #Kapitalmarkt #global #Zinsen #Inflation #Energiewende #Bonds #Risikostreung #Risikoprofil #Faustregeln #Depot #Geldmeisterin #juliakistner
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#Portfolio #Anlagestrategie #joachimnareige #Schroders #Aktien #Anleihen #Börse #investment #podcast #finanzen #Geldanlage #Anlagemix #ansparen #Risiko #Rohstoffe #Immobilien #Eigentum #Lebensalter #Kapitalmarkt #global #Zinsen #Inflation #Energiewende #Bonds #Risikostreung #Risikoprofil #Faustregeln #Depot #Geldmeisterin #juliakistner
44 Minuten
Der Brexit hat im Juni 2016 zumindest mein Leben verändert. Ich habe gekündigt, weil mein damaliger Arbeitgeber nicht die Bedeutung des Ereignisses erkannt hat und redaktionell nicht sofort darauf reagieren wollte. Oder habe vielleicht ich die Folgen des EU-Austritts von Großbritannien überschätzt? Das wollte ich mich beim Briten Stephen Jones, Chief Investment Officer bei Aegon Asset Management. Ich wollte von ihm wissen, was die Insulaner und den Finanzplatz London heute bewegt, wo doch am fünften September die Nachfolgerin von Boris Johnson bekanntgegeben wird. Als neue Präsidentin in Frage kommen entweder die 47-jährige Liz Tuss, die vor alle eines will: Steuern senken. Oder Ex-Finanzminister Rishi Sunak, der das Budget und die Schulden mehr im Auge hat. Ich bin gespannt, was Steven bewegt, jetzt mehr Cash als bisher im Trockenen zu halten.
Er untergewichtet Aktien im Allgemeinen und ersetzt sie durch High Yield-Anleihen, bevorzugt aus den USA. Nur britische Aktien gewichtet er neutral. Wobei der britische Aktienmarkt auch nicht die britische Wirtschaft abbildet. Die Unternehmen im britischen Leitindex FTSE 100 wie der Pharma-Riese GlaxoSmithKline machen ihr Geschäft im Ausland. Im FTSE haben auch die internationalen Rohstoffkonzerne ein Schwergewicht, ebenso wie der Finanzsektor, der von steigenden Zinsen profitieren sollte. Hinzu kommt, dass das Pfund heuer stark gegen den Dollar und auch gegen den Euro gefallen ist. Das in Summe ergibt, dass der britische FTSE 100 in Pfund dargestellt nur ein Prozent seit Jahresbeginn gefallen ist, während andere großen Indizes zweistellig einbrachen. In Dollar dargestellt wäre aber auch der FTSE 100 beim schwachen Pfund stärker eingeknickt.
Ich persönlich – und das ist keine Kaufempfehlung, nur meine individuelle Einschätzung, die falsch sein kann – habe jetzt in den FTSE investiert, einfach, um auch Rohstoffe in meinem Portfolio stärker zu gewichten. Zumal Einzelinvestments oder spezielle Rohstofffonds mir zu volatil sind.
Ansonsten besitze ich – treue Hörerinnen der GELDMEISTERIN werden es schon wissen - eine britische Aktie im Langfristportfolio. Ich bin mit dem Kursverlauf von GlaxoSmithKline und auch der hohen Dividendenrendite von derzeit 5,18 Prozent sehr glücklich, was nicht heißt, dass dies auch die richtige Aktie für Dein Depot ist. Den Totalverlust, das möchte ich hier nochmals betonen, ist bei keiner Aktie ausgeschlossen. Das ist nun mal das Unternehmerinnenrisiko …
Und wenn Euch diese 90.te Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vilen herzlichen Dank!
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#Großbritannien #FTSE100 #StevenJones #AegonAssetManagement #Totalverlust #Börsenminute #Börse #investment #podcast #finanzen #Geldanlage #GlaxoSmithKline #Dividendenrendite #Risiko #Einzelinvestment #LissTuss #RishiSunak #Premier #BorisJohnson #Pfund #Rohstoffe #Zinsen #Banken #USA #Bonds #HighYield #Cash #Brexit #Inflation
Er untergewichtet Aktien im Allgemeinen und ersetzt sie durch High Yield-Anleihen, bevorzugt aus den USA. Nur britische Aktien gewichtet er neutral. Wobei der britische Aktienmarkt auch nicht die britische Wirtschaft abbildet. Die Unternehmen im britischen Leitindex FTSE 100 wie der Pharma-Riese GlaxoSmithKline machen ihr Geschäft im Ausland. Im FTSE haben auch die internationalen Rohstoffkonzerne ein Schwergewicht, ebenso wie der Finanzsektor, der von steigenden Zinsen profitieren sollte. Hinzu kommt, dass das Pfund heuer stark gegen den Dollar und auch gegen den Euro gefallen ist. Das in Summe ergibt, dass der britische FTSE 100 in Pfund dargestellt nur ein Prozent seit Jahresbeginn gefallen ist, während andere großen Indizes zweistellig einbrachen. In Dollar dargestellt wäre aber auch der FTSE 100 beim schwachen Pfund stärker eingeknickt.
Ich persönlich – und das ist keine Kaufempfehlung, nur meine individuelle Einschätzung, die falsch sein kann – habe jetzt in den FTSE investiert, einfach, um auch Rohstoffe in meinem Portfolio stärker zu gewichten. Zumal Einzelinvestments oder spezielle Rohstofffonds mir zu volatil sind.
Ansonsten besitze ich – treue Hörerinnen der GELDMEISTERIN werden es schon wissen - eine britische Aktie im Langfristportfolio. Ich bin mit dem Kursverlauf von GlaxoSmithKline und auch der hohen Dividendenrendite von derzeit 5,18 Prozent sehr glücklich, was nicht heißt, dass dies auch die richtige Aktie für Dein Depot ist. Den Totalverlust, das möchte ich hier nochmals betonen, ist bei keiner Aktie ausgeschlossen. Das ist nun mal das Unternehmerinnenrisiko …
Und wenn Euch diese 90.te Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat würde ich mich freuen, wenn ihr sie auf einer Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify liken oder kommentieren, bzw. den Podcast gratis abonnieren würdet. Damit würdet ihr meine Reichweite unterstützen. Vilen herzlichen Dank!
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#Großbritannien #FTSE100 #StevenJones #AegonAssetManagement #Totalverlust #Börsenminute #Börse #investment #podcast #finanzen #Geldanlage #GlaxoSmithKline #Dividendenrendite #Risiko #Einzelinvestment #LissTuss #RishiSunak #Premier #BorisJohnson #Pfund #Rohstoffe #Zinsen #Banken #USA #Bonds #HighYield #Cash #Brexit #Inflation
27 Minuten
Hallo liebe GELDMEISTERINNEN. Auch Lust auf lukrativen Luxus? Auf L´0real, Hermes, LvmH, Essilor Luxotica oder auf eine Hilton- oder Marriott-Aktien? Am Mittwoch habe ich im Podcast BÖRSENMINUTE bereits verraten, dass ich mir LVMH-Aktien im Juli gekauft habe. Und nicht nur das – auch Anteilsscheine für L´0real, weil sie endlich mal etwas erschwinglicher waren. Aber nicht der Preis macht sie so heiß begehrt, sondern die konstante Nachfrage nach Premiummarken, deren Preismacht, die hohen Margen und die neuen digitalen Absatzkanäle, die in Zukunft weniger luxuriöse Verkaufstempel erfordern, was den Margen der Premiummarken-Konzerne noch besser tut. In jedem Fallt wächst die kauffreudige Mittelschicht in Schwellenstaaten, hier vor allem in Asien, die nicht jeden Cent umdreht, sondern in Prestige-Marken investiert. Auch wenn ich hier nicht meine bester Kunde bin, ich investiere gerne in Luxus in Form von Aktien. Aber das ist natürlich nur meine ganz persönliche Kaufentscheidung, keine Kaufempfehlung. In der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN hört ihr die Argumente für Aktien von Premiummarken-Konzernen von Gillian Diesen, die sich bei Pictet um den Premiumbrand-Fonds kümmert. So viel vorweg, Premiummarken müssen für Gillian vor allem folgende Qualitäten mitbringen: Ersten sind sie unverwechselbar, innovative Marken. Zweitens bieten sie für Käufer ein Erlebnis, stärken das Selbstwertgefühl. Drittens haben sie eine lange Tradition, achten dabei auch sehr auf ihre Reputation. Viertens zeigen Luxusmarken nicht nur im Einzelhandel, sondern auch in der digitalen Welt auf und fünftens punkten sie mit Operational Exellence, soll heißen sie setzen ihre Unternehmensstrategie konsequent um und glänzen mit guten Unternehmensergebnissen.
Luxus-Marken sind derzeit sehr attraktiv bewertet bei hoher Nachfrage. Nur bei hochpreisigen Sportmarken sieht sie nicht so viel Phantasie. Auch weil sie gerade in China durch Boykott-Aufrufe des Staates von den vorderen Plätzen verdrängt werden.
Gönn Dir den Luxus, Dir diese 90. Folge der GELDMEISTERIN anzuhören: ein brillanter Einblick .von Gillian Diesen in Premiummarken-Welt. Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner, die sich freuen würde, wenn Du den Podcast GELDMEISTERIN likest, abonnierst und weiterempfiehlst, damit die Anlage-Bewegung GELDMEISTERIN in Bewegung kommt.
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Luxus-Marken sind derzeit sehr attraktiv bewertet bei hoher Nachfrage. Nur bei hochpreisigen Sportmarken sieht sie nicht so viel Phantasie. Auch weil sie gerade in China durch Boykott-Aufrufe des Staates von den vorderen Plätzen verdrängt werden.
Gönn Dir den Luxus, Dir diese 90. Folge der GELDMEISTERIN anzuhören: ein brillanter Einblick .von Gillian Diesen in Premiummarken-Welt. Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner, die sich freuen würde, wenn Du den Podcast GELDMEISTERIN likest, abonnierst und weiterempfiehlst, damit die Anlage-Bewegung GELDMEISTERIN in Bewegung kommt.
Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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42 Minuten
Bei der Google-Suche gibt es schon den Begriff „New Bullmarket“, berichtet Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege für die Shareholder Value Management AG, doch die Stimmung an den Börsen sei teilweise noch schlechter als nach der Finanzkrise. Man selbst sei jedenfalls noch vorsichtig, halte noch Tücher im Trockenen, sei nur zu 66 Prozent mit Aktien unterwegs. Böhmer rechnet zwar nicht mit einem Crash, aber doch nochmals mit einem deutlichen Herunterkommen der Kurse. Hier orientiert er sich an Tiefststände von Indizes. Werden die nochmals unterschritten, könnte der Markt drehen und sich dann stabilisieren. Dann würden sie die dicken Cash-Polster auflösen und den Aktienanteil wieder erhöhen. Die Konjunkturaussichten für die nächsten sechs bis neun Monate hätten sich aber erst marginal verbessert, wobei die Konjunkturaussichten in Europa deutlich schlechter ausschauen als in den USA, analysiert Böhmer. Ihm gefallen unter anderem eine bereits stark zurückgekommene Netflix- und eine Amazon-Aktie – richtig gute Unternehmen, die preislich zurückgekommen sind. Anleihen sieht er nicht als Alternativen zu Aktien. Sein Ansatz: Bei der Anlageklasse Aktie das Risiko herunterfahren, indem ich solide Unternehmen wähle, die genug Preismacht haben, um die Inflation an Kunden weiterzugeben. Hier starke Dividendenzahler, die dem Anleger relativ konstante Erträge auch im Bärenmarkt liefern wäre eine Strategie. Heiko Böhmer gefällt aber besser, wenn Unternehmen mit Gewinnen – und nur in solche investiert er – nicht die Investoren mit Ausschüttungen beglücken, sondern die Erträge investieren und so noch mehr Erträge generieren. Erneuerbare Energien findet er spannend wie das US-Unternehmen Montauk Renewables, das sich auf die Rückgewinnung und Verarbeitung von Biogas spezialisiert hat. Was Böhmer mit seinem „Modern Value Investing“-Ansatz noch so zukauft erfahren Sie in der aktuellen Episode der GELDMEISTERIN. Soviel vorweg: Die Finger weg lässt die Sharholder Value Management AG von stark zyklischen Branchen und von Banken, stattdessen setzt man im Finanzbereich auf das durchsichtigere und stabilere Geschäft der Versicherungen.Jetzt sollte man in jedem Fall nicht zu hektisch werden und nicht voll investiert sein. Statt dessen sollte man noch genug Cash für die kommende Korrektur halten.
Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner, die sich freuen würde, wenn Du den Podcast GELDMEISTERIN likest, abonnierst und weiterempfiehlst, damit die Anlage-Bewegung GELDMEISTERIN in Bewegung kommt.
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Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner, die sich freuen würde, wenn Du den Podcast GELDMEISTERIN likest, abonnierst und weiterempfiehlst, damit die Anlage-Bewegung GELDMEISTERIN in Bewegung kommt.
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38 Minuten
Das erste Halbjahr 2022 war durch Putins Krieg unerwartet schwierig. Und die Frühindikatoren weisen alle darauf hin, dass die Konjunktur in den nächsten drei Quartalen in die Knie gehen wird, warnt Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Bank Berenberg. So könnte die Wirtschaftsleistung im Konjunkturtiefpunkt im Frühjahr 2023 nochmals zwei Prozent tiefer liegen als jetzt. Es sei im Wesentlichen das Erdgasthema, das uns belastet. Sollte Europas Industrie das Gas abschalten werden, könnte die Rezession auch doppelt so stark ausfallen. Das sei aber in den Aktienmärkten noch nicht eingepreist. Das könnte nochmals zu heftigen Kursrückschlägen führen. Allerdings rechnet Holger Schmieding auch, dass nach der Winterrezession, wenn wir das Gasthema mit Flüssiggas gelöst haben, ab Frühjahr oder spätestens ab Sommer wieder ein spürbarer Aufschwung einsetzen kann. Wenn ich mich also als Anleger zurücklehne und langfristig denke, dann seien auch schon die Kurse, die wir jetzt sehen deutlich zu niedrig. Als Langfristinvestor sollte man Stück für Stück in den Aktienmarkt gehen. Es kann sein, dass man dies noch in zwei bis drei Monaten noch einmal bereut. Aber die Wahrscheinlichkeit sei groß, dass man aus fundamentaler Sicht in sechs bis zwölf Monaten sieht, dass man die richtige Entscheidung getroffen hat, sich nicht von der Panik vollends anstecken zu lassen. Viele Unternehmen hätten mehr Substanzwert als es manche Bewertungen durchscheinen lassen.
Was wir aber schon dauerhaft haben werden ist mehr Inflationsdruck. Denn die hausgemachte Inflation, wie wir sie schon in den USA sehen mit einer Lohn-Preis-Spirale werde Europa erst noch ereilen. Wobei Europa gegenüber den USA den Vorteil hat, dass sie noch auf ein gut ausgebildetes Reservoir an Arbeitskräften in Osteuropa zurückgreifen kann.
Auch hätte die Europäische Zentralbank ihren Job besser gemacht als die Federal Reserve Bank, die im Vorjahr ein Überhitzen der Konjunktur zugelassen habe, meint der Bank-Ökonom. Und jetzt mache sie genau den gegenteiligen Fehler, in dem sie mit ihren ausgeprägten Zinserhöhungen die USA wahrscheinlich in eine Rezession treibe. Den einzigen Fehler, den die EZB gemacht habe sei, dass sie das Anleihekaufprogramm nicht schon nach der ersten COVID-Pandemie-Welle zurückgefahren habe. Den neuen Transmissionsmechanismus, der eingreifen sollen, wenn etwa die Zinsen von Euro-Staaten wie Italien zu stark steigen, findet Schmieding – gezielt angewendet – auch für das richtige Mittel. Diese Folge der GELDMEISTERIN mit einem sehr informativen Interview mit Holger Schmieding auch aus volkswirtschaftlicher Sicht, möchte ich allen Geldmeisterinnen ganz besonders ans Herz legen.
Viel Hörvergnügen wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner, die sich freuen würde, wenn ihr den Podcast GELDMEISTERIN liked, abonniert und weiterempfiehlt, damit die Anlage-Bewegung GELDMEISTERIN in Bewegung kommt.
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#Berenberg #HolgerSchmieding #Rezession #Konjunkturerholung #Aktien #Börse #Staatsanleihen #GELDMEISTERIN #JuliaKistner #Investmentduell #Vorsorge #investment #podcast #Langfristinvestor #Europa #USA #FED #EZB #Europäische Zentralbank #Anleihenkaufprogramm #investieren #Transmissionsmechanismus #Lohn-Preis-Spirale #Osteuropa #Gas #Putin #Volkswirtschaft #Inflationsdruck #Wirtschaft #Wirtschaftsleistung #Flüssiggas
Was wir aber schon dauerhaft haben werden ist mehr Inflationsdruck. Denn die hausgemachte Inflation, wie wir sie schon in den USA sehen mit einer Lohn-Preis-Spirale werde Europa erst noch ereilen. Wobei Europa gegenüber den USA den Vorteil hat, dass sie noch auf ein gut ausgebildetes Reservoir an Arbeitskräften in Osteuropa zurückgreifen kann.
Auch hätte die Europäische Zentralbank ihren Job besser gemacht als die Federal Reserve Bank, die im Vorjahr ein Überhitzen der Konjunktur zugelassen habe, meint der Bank-Ökonom. Und jetzt mache sie genau den gegenteiligen Fehler, in dem sie mit ihren ausgeprägten Zinserhöhungen die USA wahrscheinlich in eine Rezession treibe. Den einzigen Fehler, den die EZB gemacht habe sei, dass sie das Anleihekaufprogramm nicht schon nach der ersten COVID-Pandemie-Welle zurückgefahren habe. Den neuen Transmissionsmechanismus, der eingreifen sollen, wenn etwa die Zinsen von Euro-Staaten wie Italien zu stark steigen, findet Schmieding – gezielt angewendet – auch für das richtige Mittel. Diese Folge der GELDMEISTERIN mit einem sehr informativen Interview mit Holger Schmieding auch aus volkswirtschaftlicher Sicht, möchte ich allen Geldmeisterinnen ganz besonders ans Herz legen.
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30 Minuten
Edda Vogt, zuständig für Anlegerinformation und Ausbildung an der Börse Frankfurt/Xetra warnt, dass wir noch nicht den Boden der Börsenkurse erreicht haben: „Den haben wir erst dann erreicht, wenn in den sozialen Netzwerken alle sagen, jetzt reicht´s mir, ich verkaufe. Dann haben wir ihn erreicht, doch a sind wir noch nicht.“ Edda Vogt, zu Gast beim Podcast GELDMEISTERIN rät den Neo-Aktionärinnen, die in den letzten beiden Pandemiejahren ins Börsengeschehen eingestiegen sind und vielleicht nur Tech-Aktien in ihrem Portfolio haben, die aktuellen günstigen Kurse - wenn finanziell möglich - zu nutzen, um ihr Depot stärker zu diversifizieren. Das sei ja der Vorteil am aktuellen Bärenmarkt, dass man auch gute Werte zur Risikostreuung günstig einkaufen kann.
Beruhigend sei in jedem Fall, sich langfristige Charts anzuschauen. Da sieht man zum Beispiel, dass wir vor der 15-jährigen durchaus öfters solche Abwärtsphasen gesehen haben – und auch nach denen ging es bergauf. Wer wissen möchte, wie man gut durch die schwierigen Börsenzeiten kommt, dem ist die aktuelle Folge des Podcast GELDMEISTERIN wärmstens zu empfehlen.
Apropos empfehlen: Die GELDMEISTERIN und ihr Host Julia Kistner würden sich riesig freuen, wenn ihr den Podcast weiterempfiehlt, ihn auf Plattformen wie Spotify, Apple Podcast oder YouTube liked und ihn abonniert, damit noch mehr HörerInnnen auf das Finanzbildungs-Projekt aufmerksam werden und es unterstützen. Besten Dank!
Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken, die keine Finanzberatung ersetzen können. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
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Foto: Edda Vogt
Beruhigend sei in jedem Fall, sich langfristige Charts anzuschauen. Da sieht man zum Beispiel, dass wir vor der 15-jährigen durchaus öfters solche Abwärtsphasen gesehen haben – und auch nach denen ging es bergauf. Wer wissen möchte, wie man gut durch die schwierigen Börsenzeiten kommt, dem ist die aktuelle Folge des Podcast GELDMEISTERIN wärmstens zu empfehlen.
Apropos empfehlen: Die GELDMEISTERIN und ihr Host Julia Kistner würden sich riesig freuen, wenn ihr den Podcast weiterempfiehlt, ihn auf Plattformen wie Spotify, Apple Podcast oder YouTube liked und ihn abonniert, damit noch mehr HörerInnnen auf das Finanzbildungs-Projekt aufmerksam werden und es unterstützen. Besten Dank!
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Foto: Edda Vogt
29 Minuten
Jan Altmann, ETF-Analyst der Vergleichsplattform justETF.com verrät in der aktuellen Folgeder GELDMEISTERIN seine wetterfesten Strategien für Bärenmärkte. Regel Nummer Eins: Breit streuen, auch regional. Nach dem Motto irgend ein Markt ist immer im Aufwärtstrend. Jan Altmann findet unter anderem ETFs interessant, die auf solide Dividendenzahler setzen. Sie sind normalerweise vergleichsweise stabil in Abwärtsphasen.
Rohstoffe würde er nur zu fünf bis zehn Prozent seinem ETF-Portfolio beimischen und dabei nicht vergessen, dass damit viel spekuliert wird und die Kurse von Rohstoffen und Rohstoff-ETFs stark schwanken. Jan Altmann ist kein Freund von Sektorwetten, etwa auf Gas und Öl, denn diese sind gerade für Privatanleger schwer kalkulierbar. Das gelte auch für Cyber-Security oder andere trendige Themenfonds. Jan Altmann versucht in seinem persönlichen Portfolio geopolitisch die jeweiligen Beiträge der Regionen zum Welt-Bruttoinlandsprodukt abzubilden.
Was man bedenken müsse, was China betrifft: Inländische, chinesische Aktien sind im beliebten MSCI Emerging Market-Index unterrepräsentiert. MSCI begründet dies damit, dass der chinesische Markt für Ausländer ja nur beschränkt zugängig ist. Daher wird er nur mit 20 Prozent seines Wertes in den Index aufgenommen.
Wo von Altmann unbedingt Privatanlegern abrät ist Aktien auf Kredit zu kaufen, auch wenn die Kurse jetzt noch so günstig erscheinen.
Pensionisten, die befürchten, sie können die jüngsten Verluste während ihrer Veranlagungszeit nicht mehr aufholen empfiehlt er, einen Entnahmeplan aufzustellen, um sich unabhängiger vom Bären- oder Bullenmarkt zu machen. Um sich dann auch zu fragen, wie viel man im Bärenmarkt denn tatsächlich entnehmen möchte oder muss. Den Rest kann man an der Börse weiterarbeiten lassen.
Keinesfalls sollte man jetzt den Sparplan stoppen, wo man doch für seine konstante Sparrate auch mehr Anteile erhält. Mittlerweile bekäme man fast 2000 spesengünstige ETFs als Sparplanvariante. Einen guten Überblick über das Angebot findet man auf justETF.com, ebenso auf onvista.de oder auch auf yahoo.finance.com
Und mehr zu wetterfesten Strategien im Bärenmarkt hört ihr selbstverständlich im dieser Podcast-Folge der Geldmeisterin.
Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken, die keine Finanzberatung ersetzen können. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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Foto: justETF
Rohstoffe würde er nur zu fünf bis zehn Prozent seinem ETF-Portfolio beimischen und dabei nicht vergessen, dass damit viel spekuliert wird und die Kurse von Rohstoffen und Rohstoff-ETFs stark schwanken. Jan Altmann ist kein Freund von Sektorwetten, etwa auf Gas und Öl, denn diese sind gerade für Privatanleger schwer kalkulierbar. Das gelte auch für Cyber-Security oder andere trendige Themenfonds. Jan Altmann versucht in seinem persönlichen Portfolio geopolitisch die jeweiligen Beiträge der Regionen zum Welt-Bruttoinlandsprodukt abzubilden.
Was man bedenken müsse, was China betrifft: Inländische, chinesische Aktien sind im beliebten MSCI Emerging Market-Index unterrepräsentiert. MSCI begründet dies damit, dass der chinesische Markt für Ausländer ja nur beschränkt zugängig ist. Daher wird er nur mit 20 Prozent seines Wertes in den Index aufgenommen.
Wo von Altmann unbedingt Privatanlegern abrät ist Aktien auf Kredit zu kaufen, auch wenn die Kurse jetzt noch so günstig erscheinen.
Pensionisten, die befürchten, sie können die jüngsten Verluste während ihrer Veranlagungszeit nicht mehr aufholen empfiehlt er, einen Entnahmeplan aufzustellen, um sich unabhängiger vom Bären- oder Bullenmarkt zu machen. Um sich dann auch zu fragen, wie viel man im Bärenmarkt denn tatsächlich entnehmen möchte oder muss. Den Rest kann man an der Börse weiterarbeiten lassen.
Keinesfalls sollte man jetzt den Sparplan stoppen, wo man doch für seine konstante Sparrate auch mehr Anteile erhält. Mittlerweile bekäme man fast 2000 spesengünstige ETFs als Sparplanvariante. Einen guten Überblick über das Angebot findet man auf justETF.com, ebenso auf onvista.de oder auch auf yahoo.finance.com
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25 Minuten
Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei JP Morgan Asset Management gibt in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN Tipps, wie sich Anleger im aktuellen Bärenmarkt, dem 15. seit dem zweiten Weltkrieg am besten verhalten sollten. Galler erklärt auch, weshalb die Zinserhöhung der EZB am kommenden Donnerstag um voraussichtlich ein Viertel Prozentpunkt den Euro nicht stärken wird. Der Kapitalmarktexperte von JP Morgan Asset Management hat aktuell zwei Lieblingsregionen, in denen er investiert: In den USA, China und den südpazifischen Raum. Mit Neueinstiegen in die Aktienmärkte sollte man sich noch etwas Zeit lassen. Er würde Aktien zwar nicht übergewichten, aber in jedem Fall investiert bleiben. Galler präferiert nach wie vor US-Qualitätstitel, die Dividenden zahlen. Bei Anleihen mag er US-Treasuries, in jedem Fall Anleihen beste Bonität. Aber auch um den HighYield-Markt, also Anleihen von schlecht gerateten Unternehmen macht er sich keine Sorgen, weil sich die meisten während der Pandemi noch längerfristig mit günstigen Krediten eingedeckt habe und die Unternehmen somit nicht unmittelbar von Zinserhöhungen getroffen sind. Die Dollar-Euro-Parität werden wir noch einen längere Weile sehen, ist Tilmann Galler überzeugt. Die Rezessionsgefahr sei in Europa höher. Am Besten ist, ihr hört man selbst bei der GELDMEISTERIN rein, das würde mich freuen. Geholfen wäre der GELDMEISTERIN auch, wenn ihr eine Bewertung oder ein Kommentar hinterlässt, damit noch mehr HörerInnen auf die GELDMEISTERIN aufmerksam werden.
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Foto: JP Morgan Asset Management Webinar-Screenshot
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Foto: JP Morgan Asset Management Webinar-Screenshot
31 Minuten
Das Jahr hat für Rohstoffe und auch für Metalle phenomenal begonnen, bis China seine Null-Covid-Strategie umsetzte und damit ein Viertel seiner Wirtschaft lahmlegte und den Rohstoffboom einbremste. Immerhin geht die Hälfte des weltweiten Metallkonsums auf das Konto der Chinesen. Investoren haben längst eine Rezession eingepreist. Damit haben in den letzten zwei Monaten viele Metalle – Edelmetalle ausgenommen - die Hälfte ihrer Börsenwerte eingebüßt. Nichts desto trotz hält Rohstoffspezialist Benjamin Louvet als Manager des OFI Financial Investment Energy Strategic Metals-Fonds vor allem jene Metalle als guten Hedge gegen Inflation, die für die Energiewende zu Hauf benötigt werden. Der Markt würde den Preisauftrieb bei diesen strategischen Metallen, die für die Gewinnung von Alternativenergien oder auch für Stromautos und Batterien benötigt werden völlig unterschätzen. Laut jüngstem Bericht der Internationalen Energieagentur IEA investieren wir derzeit 1,3 Billionen Dollar in das weltweite Energiesystem. Wir müssten jedoch 4,2 Billionen Dollar pro Jahr in den Energiesektor stecken, um die Transformation zur grünen Energie hinzubekommen. Andererseits geht den Staaten weltweit das Geld aus. Die USA etwa verbucht eine Staatsverschuldung von 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Daher werde man auch danach trachten langfristig die realen Zinsen tief zu lassen, weil man sich sonst auch die Transformation des Energiemarktes nicht leisten kann, die erheblich zur Teuerung beitragen würde. Deshalb bliebe auch die Inflation hoch bei 3,5 und vier Prozent pro Jahr. Und was hält er von Gold als Inflationsschutz? Es sei ein Schutz vor niedrigen Realzinsen, verursacht durch hohe Teuerungsraten. Benjamin Louvet setzt seinen Fonds wie folgt mit strategischen Metallen zusammen: Nickel (14%), Kupfer (14%), Aluminium (12%), Platin (12%), Silber (12%), Zink (12%), Blei (8%), Gold (8%) und Palladium (8%). Kobalt und Lithium sind nicht dabei, weil man sie nicht ausreichend liquide handelbar sind und damit zu viel Risiko ins Portfolio packen. Eine sehr spannende Folge, wie ich finde. Salü, shalom, servus, maas salamah sagt Julia Kistner und die GELDMEISTERIN. Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken, die keine Finanzberatung ersetzen können. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt. Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #PreciousMetals #Edelmetalle #StrategicMetals #BenjaminLouvet #OFI #anlegen #OFIFinancialInvestmentEnergyStrategicMetals #Aktien #GELDMEISTERIN #JuliaKistner #Investment #Vorsorge #Energiewende #podcast #Gold #Silber #Inflationsschutz #Börse #Risiko #Schwankungen #Kurskorrekturen #Zink #Kupfer #Nickel #Koballt #Lithium #Alluminium #Zink #Platin #Blei #Öl #Gas #energie #Verluste #Anleihen #Sicherheitspolster #Transformation #Solar #Verschuldung Foto: OFI
33 Minuten
Christian Stocker, Aktien-Chefanalyst der UniCredit Bank AG versprühte in einem Webinar der DZB Media GmbH, an dem ich teilnehmen durfte, mit seinen Argumenten für Aktieninvestments unglaublich viel Optimismus, den man zwar nicht unbedingt im gleichem Maße teilen muss, aber: In so negativen Zeiten wie diesen mit dem Untkraine-Krieg, mit Putin, dem Schrecklichen, viel menschlichem Leid auch in Afghanistan, Syrien, Jemen, einem Bärenmarkt an den Börsen, Inflation, drohender Rezession, steigenden Zinsen, Hungersnot, Energiekrise und der permanenten Gefahr dass uns der russische Agressor jetzt das Gas zur Gänze abdreht, da kann Analyst und Optimist Christian Stocker der GELDMEISTERIN-Community zumindest ein wenig Mut machen, durchzuhalten und sie hoffentlich weiterhin davon überzeugen, dass Aktien nach wie vor die beste Lösung für den langfristigen Vermögensaufbau und Vermögenserhalt sind.
Christian Stocker findet jedenfalls die Simmung an den Börsen viel zu schlecht. Die mega-guten Unternehmensgewinne würden sich nicht in den Börsenkursen wiederspiegeln. Noch dazu wären alle die genannten Belastungsfaktoren längst eingepreist. Die Börse schaut ja auch immer ca. neun Monate voraus. Wenn uns Wladimir Putin jetzt den Gashahn ganz abdreht, sei das in diesem Winter bitter und würde ein Winterquartal mit negativem Wachstum bedeuten. Doch die Auftragsbücher der Unternehmen seien so voll, dass sie ein rückläufiges Quartal damit leicht überbrücken könnten und im Frühjahr, wenn Flüssiggas aus Kanada, USA und anderen Ländern fließt, sei man längst nicht mehr so stark von russischem Öl und Gas abhängig. Nach 15 Prozent höheren Gewinnen 2022 rechnet Stocker aufgrund des Konjunkturrückgangs im nächsten Jahr „nur" mit fünfprozentigen Steigerungen der Unternehmensgewinne 2023. Doch solange die Unternehmen mit diesen widrigen Umständen weiterhin so gut zurecht kommen und ihre Margen sogar ausweiten können, sieht Christian Stocker hier keinen Gefahr. Keinen weiteren Druck müssten die Kapitalmärkte von nervösen Anlegern befürchten. Die eingefleischten Bären und zittrigen Hände hätten das Börsenparkett längst verlassen. Auch rechnet Stocker nicht mit Konkurrenz vom Bondmarkt. Die Realzinsen hätten ihren Höhepunkt schon überschritten. Sein Credo: Unbedingt in der Börse investiert bleiben, stärker auf Zykliker, Nasdaq-Werte und Dividendentitel setzen. Pharma und Healthcare gehört, auch wenn viele defensive Titel schon sehr teuer sind, in jedes Langfristdepot.
Christian Stocker hat noch viele weitere, konkrete Argumente, die jetzt für Aktieninvestments sprechen. Wer sich von seiner Börseneuphorie anstecken lassen möchte, dem empfehle ich kommenden Montag bis Freitag bei meinem zweiten Podcast DIE BÖRSENMINUTE hineinzuhören - jeden Tag eine neues Bullen-Highlight, ich hoffe wir hören uns.
Servus, salü, shalom und ma´as salamah, sagt Podcast-Host Julia Kistner
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#SchlechteStimmung #Aktienmarkt #Bärenmarkt #anlegen #UniCreditBankAG #ChristianStockker #Aktienchefanalyst #Aktien #GELDMEISTERIN #JuliaKistner #Investment #Vorsorge #podcast #Börse #Risiko #Kurskorrekturen #Verluste #Anleihen #Ukraine #Putin #Gas #Energie #Öl #Unternehmensgewinne #Bonds #Healthcare #Pharma #Defensivtitel #Depot #Flüssiggas #Öl #Kanada #USA #Inflation #Zinsanstieg #Rezession #Konjunktureinbruch #Realzinsen #Negativwachstum #Jemen #DZBMedia #Margen #Börsenminute
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Christian Stocker findet jedenfalls die Simmung an den Börsen viel zu schlecht. Die mega-guten Unternehmensgewinne würden sich nicht in den Börsenkursen wiederspiegeln. Noch dazu wären alle die genannten Belastungsfaktoren längst eingepreist. Die Börse schaut ja auch immer ca. neun Monate voraus. Wenn uns Wladimir Putin jetzt den Gashahn ganz abdreht, sei das in diesem Winter bitter und würde ein Winterquartal mit negativem Wachstum bedeuten. Doch die Auftragsbücher der Unternehmen seien so voll, dass sie ein rückläufiges Quartal damit leicht überbrücken könnten und im Frühjahr, wenn Flüssiggas aus Kanada, USA und anderen Ländern fließt, sei man längst nicht mehr so stark von russischem Öl und Gas abhängig. Nach 15 Prozent höheren Gewinnen 2022 rechnet Stocker aufgrund des Konjunkturrückgangs im nächsten Jahr „nur" mit fünfprozentigen Steigerungen der Unternehmensgewinne 2023. Doch solange die Unternehmen mit diesen widrigen Umständen weiterhin so gut zurecht kommen und ihre Margen sogar ausweiten können, sieht Christian Stocker hier keinen Gefahr. Keinen weiteren Druck müssten die Kapitalmärkte von nervösen Anlegern befürchten. Die eingefleischten Bären und zittrigen Hände hätten das Börsenparkett längst verlassen. Auch rechnet Stocker nicht mit Konkurrenz vom Bondmarkt. Die Realzinsen hätten ihren Höhepunkt schon überschritten. Sein Credo: Unbedingt in der Börse investiert bleiben, stärker auf Zykliker, Nasdaq-Werte und Dividendentitel setzen. Pharma und Healthcare gehört, auch wenn viele defensive Titel schon sehr teuer sind, in jedes Langfristdepot.
Christian Stocker hat noch viele weitere, konkrete Argumente, die jetzt für Aktieninvestments sprechen. Wer sich von seiner Börseneuphorie anstecken lassen möchte, dem empfehle ich kommenden Montag bis Freitag bei meinem zweiten Podcast DIE BÖRSENMINUTE hineinzuhören - jeden Tag eine neues Bullen-Highlight, ich hoffe wir hören uns.
Servus, salü, shalom und ma´as salamah, sagt Podcast-Host Julia Kistner
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