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319 Episoden
27 Minuten
„Wir haben unseren Anteil an Inflationsgeschützten Anleihen am verwalteten Anleihevermögen von sechs auf zehn Prozent erhöht“, berichtet Clemens Hansmann, Anleiheexperte bei Gutmann. Denn Anleihen, deren Nominalwert und Verzinsung sich an die Inflationsentwicklung anpassen sind immer dann attraktiv, wenn die Inflation stärker steigt als vom Markt erwartet wird. In einer solchen Phase würden wir uns gerade befinden. Eingepreist sei eine Inflationsentwicklung von zwei Prozent. Doch bei Gutmann rechnet man nicht, dass man auf dieses niedrige Teuerungsniveau vor Covid zurückkommen wird.

Die bei Inflation Linkern eingepreiste Teuerung ist die „break even-Rate“, bei der inflationsgebunde gleich wie klassische Anleihen rentieren. Angenommen die Rendite von klassischen Bundesanleihen beträgt 2,4 Prozent und die Realrendite von inflationsgebundenen liegt bei 0,9 Prozent. Dann liegt die „Break-even“-Inflationsrate bei 1,5 Prozent. Inflationsgebundene Anleihen begeben Staaten wie Italien, Spanien, Frankreich und bisher auch Deutschland. Deutschland emittiert momentan aber keine inflationsgebundenen Anleihen. Womöglich ist ihnen die Break-Even-Rate zu niedrig. Je höher das Emittentenrisiko, umso höher ist auch bei Inflation Linkern die geboten Rendite. Die ist vor allem bei italienischen oder spanischen Inflation-Linkern höher.

Das Angebot an Inflation-Linkern ist vor allem in den USA und Kanada hoch. Ob es auch attraktiv ist hörst Du in dieser Podcastfolge der Geldmeisterin

Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner.

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Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.

#Inflationlinker #Inflation #Teuerung #Anleihen #inflationsgebunden #Zinsänderung #investieren #Zinsen #podcast

Foto: Bank Gutmann / Bearbeitung Geldmeisterin

 

 
8 Minuten
Ich esse keine Burger, mir schmeckt aber die Mc Donald´s-Aktie, die mir Jahr für Jahr eine höhere Dividende beschert. Aktuell liegt die Dividendenrendite bei 2,15 Prozent. Doch wegen der Dividende habe ich mir meine Anteile am Fastfood-Riesen nicht gekauft, sondern vielmehr wegen seines stabilen Geschäftsmodells und des Immobilienbesitz. Die meiste Lokale gehören nämlich der McDonald´s-Zentrale und das garantiert auch kontinuierliche Mieteinnahmen. von den Franchisenehmern.

In den letzten fünf Jahren hat die Mecki-Aktie rund 70 Prozent an Wert zugelegt, in den vergangenen zehn Jahren waren es 271 Prozent und das bei einem vergleichsweise geringem Anlagerisiko alleine schon wegen des wertvollen Immobilienbesitzes.

Das muss der dieswöchige Star der Wallstreet, Chipotle Mexican Grill erst noch erreichen. Die auf Burritos bzw. mexikanisches Fastfood spezialisierte Systemgastronomie übertraf mit seinen Quartalszahlen alle Analystenerwartungen. Die Umsätze der nicht neu eröffneten Filialen von Chipotle stiegen im letzten Quartal um 8,4 Prozent, gerechnet hat man mit nicht einmal sieben Prozent. Zum Vergleich: die Mecki-Umsätze stiegen flächenbereinigt gerade einmal um 3,4 Prozent, wobei ein saturierter Fastfood-Riese natürlich nicht mehr so stark wachsen kann.

Ich habe mir Chipotle letztes Jahr in den USA vor Ort angeschaut, war eigentlich enttäuscht und hätte die Kette nie als Aktionär am Radar gehabt. Dabei stieg zuletzt der Chipotle-Quartalsumsatz inklusive der Neueröffnungen um 15,4 Prozent auf 2,52 Milliarden Dollar und das nicht nur durch Flächenexpansion, sondern auch durch höhere Margen und eine bessere Auslastung.

Trotz allem setzt ich persönlich lieber noch auf den Platzhirschen, auch wenn ich nahe dran war, McDonald´s aus meinem Langfristportfolie zu verbannen wegen dem Höhenflug der Appetitzügler von Novo Nordisk und Eli Lilly.

Doch Mecki hat sich und seinen Speisekarten bis dato immer neu erfinden und den aktuellen Trends anpassen können. In den USA ist man jetzt übrigens mit einem Mini-Ladenkonzept CosMc´s gestartet, dass weniger Essbares, dafür mehr margenträchtige, coole und kultige Drinks und Shakes und Eistees verkaufen will.

Eli Lilly oder doch Novo Nordisk

Apropos Kalorienbomben und Gegenmittel: Der Pharmakonzern Eli Lilly hat – wenig überraschend – eine erstklassige Bilanz gezogen. Der Gewinn je Aktie stieg im letzten Quartal um mehr als 19 Prozetn, der Umsatz um 28,10 Prozent auf 9,35 Milliarden US-Dollar  Nicht zuletzt dank seiner Abnehmpräparate Zepbound und Mounjaro ist der US-Riese an der Börse schon fast 690 Milliarden Dollar wert und Analysten geben der Aktie weiteres Potential.

Ich persönlich habe schon länger den dänischen direkten Mitbewerber Novo Nordisk im Portfolio, weil mich allein schon die Firmengeschichte so fasziniert. Das Unternehmen gibt es eigentlich schon seit 1923. In den 80er Jahren hatte die Frau des damaligen Chefs Diabetes und hatte gehört, dass zwei kanadische Wissenschaftler Insulin entwickelt haben. Man nahm Kontakt auf und sie waren sehr freizügig mit ihrem Wissen und der Erlaubnis, es zu produzieren unter der Auflage, es nicht zu überhöhten Preisen zu verkaufen. Daraufhin hat Novo Nordisk eine Stiftung eingerichtet, die heute noch Großaktionär ist und eben Geld für Forschung und Entwicklung sicherstellt, sodass dabei Großartiges wie die Diabetes-Spritze Wegovy, aber auch Therapien gegen andere chronische Erkrankungen entsteht.

Grundsätzlich glaube ich, dass im Pharmabereich dieses Jahr einige spannende Aktiendeals möglich sind. Wo es noch Anlagechancen gibt erfährst Du in der Wochenshow und im großen Interview der GELDMEISTERIN.

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Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.

#McDonald´s #Aktien #Chipotle #Fastfood #Inflation #Wallstreet #investment #Börsen #podcast

 
57 Minuten
Durch Managementfehler kann man bei Immobilien sehr schnell Geld und Mieter verlieren!

„Man findet andererseits gute Chancen im Development oder kann auch Immobilien entdecken, die unter ihrem Wert gehandelt werden“, meint Dr. Manfred Wiltschnigg. Er weiß, wovon er spricht. Das einstige Vorstandsmitglied der Immofinanz AG ist heute Managing Partner des Immobilien Asset Manager Gal CAP Europe.

Schwierig bei Immobilien sei sicherlich das Bewertungsthema, so Manfred Wiltschnigg. Der falsche Ansatz sei nur die Nettomieten des Jahres zu ermitteln. Reinvestitionen und die Verbesserung der Immobilien müsse man auch berücksichtigen. „Sonst könnte es ja sein, dass man eine Immobilie nur so lange ausquetscht, wie ein Mieter bereit ist die Miete zu bezahlen und nichts in das Objekt reinvestiert. Das wäre sehr kurzfristig gedacht.“

In den letzten Jahren hätten auch einige Immobilien-Investoren den Eindruck bekommen, dass Geld immer billig zu haben sei. Die niedrigen Zinsen haben viele verleitet sich möglichst viel Geld auszuborgen und es mit flexiblen Krediten noch günstiger zu bekommen - ohne Rücksicht auf das Zinsänderungsrisiko.

Die schnell gestiegenen Zinsen machten auch manchen Immo-Publikumsfonds zu schaffen, wenn Anleger ihr Geld bei geringeren Renditen abziehen und die Fonds dann Immobilien eilig unter den Buchwert verkaufen müssten. Länger am Markt befindliche Immofonds seien da weniger betroffen, da sie ihre Immobilien ja noch zu günstigen Preisen gekauft und an der Wertentwicklung viel verdient haben.

Gal Cap habe funkelnagelneue Wohnimmobilien direkt von Developern gekauft. Bei Gewerbeimmobilien habe man in zehn Jahre und ältere, schlecht gemanagte Objekte in städtischen Toplagen investiert. Gerade in Warschau und Budapest habe es in jüngster Zeit sehr interessante Kaufgelegenheiten gegeben, nachdem sich vor allem Investoren aus Übersee wegen des Ukraine-Kriegs zurückgezogen haben. „Wenn irgendwo eine Krise auftritt, dann leiden die zentral- und osteuropäischen Märkt schneller und stärker als die westeuropäischen“, erklärt Manfred Wiltschnigg.

Stark nachgefragt seien derzeit LifeScience-, sprich Labor-Immobilien sowie Lager-Flächen. Er widerspricht Signa-Berater Alfred Gusenbauer, dass Retail-Immobilien schlechte Investments seien. Konkret seien die Galeria-Kaufhäuser zwar aus der Zeit gefallen, „aber ich bin mir nicht sicher, ob man beim Erwerb da immer an den Handel gedacht hat und nicht nur die Standorte gekauft hat. Das ist schon eine gute Idee einen Standort zu kaufen und dann das Richtige dort zu entwickeln.“

Die Signa-Flaggschiffe seien in aller Regel gute Projekte, für die man ab einem bestimmten Preisniveau Großinvestoren bestimmt finden werde. „Ich glaube, dass sich der Immobilienmarkt in wirtschaftlich starken Ländern wie den Niederlanden, Deutschland oder Österreich auch sehr schnell wieder erholen könnte“, ist Manfred Wiltschnigg für die Branche zuversichtlich.

Mehr zu den Chancen am Immoblienmarkt hörst Du in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Wenn ihr wollt, dann könnt ihr gerne noch schnell für die GELDMEISTERIN beim Ö3-Podcastaward 2024 voten:

⁠⁠https://oe3.orf.at/podcastaward⁠⁠

Ein schönes Wochenende wünscht Julia Kistner.

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#ö3Podcastaward #Immoblien #Immo-Preise #CEE #NAV #Zinsänderung #Investoren #Zinsen #podcast

Foto: Gal Cap Europe / Bearbeitung Geldmeisterin
12 Minuten
An den US-Börsen war in der Kalender-Woche fünf mega viel los. Rund ein Drittel des Börsenwertes des S&P-500 zog Bilanz. Das waren vor allem die großen Tech-Werte Microsoft, Alphabet, Apple Amazon und Meta. Microsoft muss man einfach lieben. Der Gewinn je Aktie stieg zum Vergleichsquartal des Vorjahres von 2,33 auf 2,77 US-Dollar je Aktie, das ist ein Plus von knapp 19 Prozent. In den letzten zwölf Monaten stieg der Kurs von Microsoft um über 64 Prozent, davon alleine seit Jahresbeginn 9,74 Prozent.

Bei Google-Mutter Alphabet stieg der Gewinn von 1,14 auf 1,72 Dollar je Aktie – also knapp 51 Prozent. Apple konnte aufgrund der doch starken Nachfrage nach seinen neuen iPhones im Weihnachtsgeschäft 34 Milliarden Dollar einfahren und konnte erstmals seit über einem Jahr wieder den Umsatz um zwei Prozent auf 119 Milliarden US-Dollar steigern.

Dennoch waren die Aktionäre offensichtlich nicht zufrieden, Apple gab nach ihrer Quartalszahlen im nachbörslichen Handel drei Prozent nach, vor allem weil das China-Geschäft einbricht, auch die Mac-Labtops und iPads verkaufen sich nicht so gut. Bei Microsoft monieren die Anleger wiederum die hohen Integrationskosten des übernommenen Spiele-Entwicklers Activision Blizzard und hohe Investitionen im KI- und Cloudbereich – Wachstum kostet eben. Bei Alphabet hat man sich noch höhere Werbeeinnahmen erwartet.

Meta überzeugte hingegen mit der Aufstockung des Aktienrückkaufprogramms um 50 Milliarden US-Dollar . Erstmals will man Dividende zahlen. Auch Amazon-Aktie konnte sich deutlich nach Quartalsveröffentlichung - 14 Prozent Umsatzplus gegebenüber dem Vorjahresquartal - erholen, nachdem die Aktien wegen der geplatzten Übernahme des Staubsaugerroboterherstellers iRobot einknickte. Amazon ließ den Deal auf Druck der EU-Übernahmekommission platzen. Aber auch die Behörden werden das unglaubliche Wachstum der Magnificent Seven nicht einbremsen können, ebenso wenig den Vermögenzuwachs ihrer Großaktionäre.

Tech macht die Reichsten noch reicher!

So hat der größte Staatsfonds der Welt, der norwegische Staatsfonds 2023 im Vorjahr 195 Milliarden Gewinn gemacht, das entspricht einer Rendite von 16,1 Prozent. Die haben die Norweger vor allem mit Tech-Aktien eingefahren. Seine wertvollsten Beteilungen des Staatsfonds Microsoft, Apple und Nvidea.

Neben einer Reihe von Bilanzen wurden auch jede Menge Aktienrückkaufprogramme verkündet. Shell beispielsweise will in den nächsten drei Monaten um 3,2 Milliarden Euro eigene Aktien zurückkaufen, DAX-Konzern in diesem Jahr insgesamt um 15 Milliarden Euro. Mehr zu Aktienrückkäufen, welche Aktien die weltbesten Portfoliomanager kaufen und an welchen Börsen man zu welcher Zeit am besten seine Order platziert erfährst Du in dieser Folge der GELDMEISTERIN -Wochenshow KW 5. Ich hoffe wir hören uns wieder am Sonntag beim Expertinnen-Talk der GELDMEISTERIN, wenn es um Immobilieninvestments geht.

Und falls ihr mir noch einen Gefallen machen wollt, dann stimmt doch bitte noch schnell für die GELDMEISTERIN beim Ö3-Podcastaward 2024:

⁠https://oe3.orf.at/podcastaward⁠

Ein schönes Wochenende wünscht Euch in jedem Fall Julia Kistner.

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Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.

#ö3Podcastaward #Aktien #Rückkäufe #Tech-Aktien #Wallstreet #Handeszeiten #Börsen

 
23 Minuten
„Worauf wir derzeit setzen sind europäische Unternehmensanleihen mit einer Laufzeit von drei bis fünf Jahren von guter Qualität“, meint Iain Stealy, Chief investment Officer Global im Bereich Anleihen, Währungen und Rohstoffe. bei JP Morgan Asset Management.

Auch wenn sein Team mit einem „soft landing“ und keiner starken Rezession rechnet, seies auf alle Fälle wichtig, jetzt auf die Qualität der Emittenten zu achten. Innerhalb des Investment Grade-Ratings könne man  aber schon zugunsten höherer Erträge etwas risikieren: Soll heißen, ihm gefallen nachrangige Anleihen guter Bonität bzw. Hybridanleihen, also eine Mischform von Aktien und Anleihen, bei der die Zinszahlen vom Unternehmensergebnis abhängen können. Hier seien vor allem Wandelanleihen attraktiv. Um etwas mehr Rendite zu erzielen setze man bei JP Morgan Asset Management etwa auch innerhalb der Euro-Zone auf spanische und italienische Anleihen bzw. auf. Bankenanleihen.

Emerging Markets Anleihen seien schon gut gelaufen und im Zyklus weiter. Auch die Renditeaufschlag von US-Anleihen auf europäische Anleihen sei zuletzt deutlich gesunken.

Sinkende Zinsen, womit er heuer sowohl in den USA als auch in Europa rechnet, seien gut für den Bondmarkt, weil damit die Renditen steigen – vorausgesetzt man bekommt die Inflation in den Griff, wonach es in den letzten drei bis sechs Monaten sehr aussah.

Bond-Experte Ian Stealy rechnet für die USA mit einer Absenkung der Leitzinsen auf  3,5 bis vier Prozent, in Europa auf 1,5 bis zwei Prozent und noch mehr sollte sich die Konjunktur noch stärker abschwächen.

Womit Stealy am Bondmarkt noch rechnet, hört ihr in dieser Podcastfolge. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

Und hier noch ein Aufruf in eigener Sache: Wir brauchen Eure volle Unterstützung! Ist die GELDMEISTERIN Euer Lieblingspodcast? Dann zögert doch bitte nicht beim diesjährigen OE3-Podcast für uns zu stimmen:

https://oe3.orf.at/podcastaward/stories/3038638/

Wir danken herzlich!!!!!

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Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner und ihr Podcastgast übernehmen keinerlei Haftung.

#USA #Europa #Spanien #Italien #Bonds #Corporates #Hybrides #Wandelanleihen#convertibles #Investmentgrade #investments #podcast

Foto: JP Morgan Asset Management / Bearbeitung GELDMEISTERIN
13 Minuten
Wie schon in der letztwöchigen Wochenshow der GELDMEISTERIN erwähnt ist die Entwicklung des chinesischen Aktienmarktes derzeit alles andere als erbaulich. Das Problem ist, die meisten China-ETFS setzen auf ein und denselben China-Index, nämlich den CSI 300, den China Security Index, der auf die Kursentwicklung der beiden größten Börsen Festland-Chinas, Schanghai undShenzhen setzt, der in Renmimbi berechnet wird und  nicht so transparent wie westliche Index ist.

Im letzten Jahr hat der CSI300 über 20 Prozent verloren- Und selbst wenn man nicht direkt in China investiert ist steckt dieser Index doch in vielen Welt- und Schwellenländer-ETFs. Im MSCI All Country World-Index ist der China-Anteil allerdings gerade einmal 3,85 Prozent, im MSCI Emerging Markets dann aber doch 30 Prozent. Wer nicht glaubt, dass China wieder Boden fasst, für den gibt es auch viele Weltmarkt-ETFS „Ex-China“, was ich vielleicht politisch, aber nicht ertragstechnisch für sinnvoll erachte, zumindest nicht bei geringfügiger Beimischung wie im MSCI ACWI.

Infrastruktur und europäische Banken

Aktuell spannender als China-ETFs finde ich persönlich ETFs auf den europäischen Bankenindes Euro Stoxx 30 oder auch Infrastrukturinvestments. Auf letztere setzt jetzt auch ETF-Anbieter BlackRock vermehrt. Durch die Übernahme von Global Infrastructure Partners (GIP) verdreifacht der Fondsriese sein Infrastruktur- , Transport- und Energieportfolio auf 150 Milliarden US-Dollar. Kein schlechter Schachzug, denn um die Energiewende zu schaffen müssen die Staaten weltweit viel Geld in ihre Infrastruktur stecken.

Britischer Vorsorge-Tipp

Während den Österreichern wieder einmal als Karotte eine steuerliche Förderung für ihr Vorsorgedepot vor die Nase gehalten wird, bieten Großbritannien seinen Bürgern bereits ein begünstigtes „Individual Savings Account“. Der Inselstaat legt bis zu 25 Prozent pro Jahr auf Ersparnisse drauf, die man entweder in Cash oder in Aktien veranlagen kann und an die man erst mit 60 Jahren oder aber für den Kauf der ersten Immobilie dran kommt. Mehr hierzu und weitere Anlagetipps hörst Du in dieser neuen Wochenshow-Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

Über eine Stimme für die GELMEISTERIN beim Ö3-Podcast Award bis zum 16.Februar 2024 würde ich mich sehr freuen:

https://oe3.orf.at/podcastaward/stories/3038638/

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Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.

#China #Europa #ETFs #Börse #Aktien #Infrastruktur #BlackRock #Eurostoxx #investment #LarryFink #GIP #podcast
31 Minuten
Egal ob Wahljahr oder nicht, die USA liege im Schnitt –S&P 500 verglichen mit Eurostoxx 600 -  rund zehn Prozent pro Jahr vorne, hält Sven Anders. US-Aktienexperte bei JP Morgan Asset Management der Mehrheit der Analysten entgegen, die 2024 Europa auf der Überholspur sehen. „Ich glaube das ist auch dieses Jahr so, es sei denn, wir gehen in die Rezession und das wäre dann wirklich die große Ausnahme, dass wir ein Wahljahr in den USA hätten, wo die Erträge mal nicht positiv sind“, meint Sven Anders. Viel spreche für die USA: Der AI-Hype, der anhält und damit gerade die schon stark gelaufenen „Magnificent Seven“ weiter begünstigt. Zinssenkungen, wodurch den Aktien wieder etwas weniger Konkurrenz durch Bonds blüht und Fremdkapital wieder günstiger wird. Ein „soft landing“, wofür auch die Politik alles unternimmt, da in US-Wahljahren mit Rezession fast immer die regierende Partei die Macht verliert. Ein Pharmasektor, der aufzuholen habe. Ein Medianvermögen, dass sich seit Covid um 40 Prozent erhöht hat. Eine Inflation, die in den USA in den letzten zwei bis drei Monaten schon deutlich zurückgekommen ist. Ein Finanzsektor, der die Regionalbankenkrise gut überwunden habe usw.

Warum Sven Anders darüber hinaus bullish für die USA bleibt und hier für Anleger mit einem Anlagehorizont von fünf Jahren und länger attraktive Einstiegsmöglichkeiten bei den volatilen Small Caps sieht hörst Du in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.

Viel Hörvergnügen wünscht

Julia Kistner, die sich über eine positive Bewertung und Weiterempfehlung des werbefreien Podcasts GELDMEISTERIN sehr freuen würde.

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Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.

#USA #Wahljahr #elections #Börse #Aktien #Pharma #S&P500 #Eurostoxx #investment #podcast
11 Minuten
Ich weiß, ich bin ein Spielverderber, aber die Börse ist nun mal kein Casino. Deshalb nehme ich Risiko aus meinen Investments jetzt auch raus. Nicht, weil es statistisch ein schlechtes Omen ist, wenn der S&P 500 in den ersten fünf Tagen des Jahres verliert. An Orakel glaube ich ohnedies nicht, und so kurzfristige Entwicklungen interessieren mich als Langfristanleger normal nicht. Aber ich finde, die inverse Zinskurve als Warnsignal für eine Rezession, die geopolitische Lage unschwache Konjunktur und die mit Sicherheit nicht mehr so starken Unternehmensgewinne sprechen dafür, mehr denn je auf das Verlustrisiko, sprich wieder mehr auf die Qualität von Investments zu achten.

Genau deshalb bleibe ich noch in meiner Übergewichtung in großkapitalisierte, solide Werte – auch in den „magnificent seven“, auch wenn von der Bewertung her die kleineren Nebenwerte hier schon sehr hinterherhinken. Der Russell 2000-Index, der die kleinen US-Werte umfasst, performt nun schon seit 2016 Jahr für Jahr um sechs Prozent schlechter als seine großkapitalisierter Index-Bruder S&P 500. In den letzten drei Jahren hätte man mit einem ETF auf den Russell 2000 Geld verloren, während man mit dem S&P 500 rund 30 Prozent gewonnen hätte. Das alleine ist für mich aber noch kein Grund, dass sich daran etwas ändert, sondern vielmehr eine gute Einstiegsgelegenheit bei soliden kleinen Werten, die wenig verschuldet sind. So einen Qualitätsfilter hat der S&P 600, der Russell 2000-Index hingegen nicht, weshalb ich – wenn schon – einen ETF auf den S&P Smallcap 600 bevorzugen würde.

Banken haben gute Karten

Geschäftsbanken sollten  – vorausgesetzt ihr Kreditportfolio ist gesund – auch 2024 noch sehr gut verdienen, vor allem die europäischen Institute. Laut Bloomberg rechnen die Analysten im Schnitt damit, dass die Kurse amerikanischer Bankrn stagnieren während die der europäischen Banken um 22 Prozent zulegen. Als Anleger sollte ich, wenn ich mich in Bankaktien wage – unbedingt auch bei Europas Banken auf das Kreditrating schauen oder zumindest das Verlustrisiko auf viele Institute breit streuen. Hierfür gibt es ETFs auf den Stoxx 600 Bankenindex.

Mehr auch zu Inflation und Zinsen und zu den aktuellen Kursverlustrisiken vor allem in China hörst Du in der aktuellen Wochenschau der GELMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner!

Und wenn es Euch zeitlich irgendwie ausgeht, würde ich mich über Eure Kommentare über das neue Format der GELDMEISTERIN - die Wochenshow freuen.

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#Indien #China #LaGarda #insen #Aktien #SmallCaps #Magnificent Seven #investment#podcast

 
37 Minuten
Wenn Christine Romar auf 2023 zurückblickt, reibt sie sich die Augen. Weil sich einerseits der Markt doppeltstellig nach oben bewegte und gleichzeitig bei den Anlegern - egal ob privat oder institutionell - ein großer Pessimismus breit machte aufgrund der geopolitisch schrecklichen Nachrichten.

Umso mehr solte man jetzt hinterfragen, ob der persönliche Anlage-Mix noch zum aktuellen Kapitalmarktumfeld passt, meint die Vertriebsleiterin von strukturierten Produkten in Deutschland und Österreich der Citigroup Global Markets Europe AG .

Auch wenn Christine Romar die Zertifikatebranche vertritt hätten genauso Aktien und Anleihen eine Berechtigung im persönlichen Portfolio. Der Mix macht´s. Als Alternative zu Anleihen seien derzeit beispielsweise durchaus Kapitalschutzzertifikate wieder interessant.

Sie verstehe die Vermögensverwalter nicht, die nie in Zertifikate investieren würden. „Dann frage ich sie immer, warum eigentlich nicht", so Romar, "weil wenn ich eine Aktie kaufe, verdiene ich nur, wenn die Aktie steigt. Kaufe ich ein Discount-Zertifikat, kann die Aktie stehen bleiben, ein bisserl fallen oder steigen und ich verdiene immer etwas. Es gibt mir eine gewisse Spanne."

Für 2024 sieht Christine Romar wieder ganz gute Chancen in Europa. Wer auf Einzelwerte setzt, wäre mit Disount- oder Bonuszertifikaten ganz gut bedient, wer an einen starken Aufwärttrend glaubt, könne auf Hebelprodukte setzen.

In der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN, gibt die Zertifikate-Expertin der Citigroup einen guten und einfachen Überblick wann, warum, welche Zertifikate im aktuellen Kapitalmarktumfeld Sinn machen.

Viele Hörvergügen wünscht Julia Kistner

Und wenn es Euch zeitlich irgendwie ausgeht, würde ich mich über Eure Kommentare über das neue Format der GELDMEISTERIN freuen.

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#Zertifikate #Marktbewegung #Europa #Derivate #Aktien #investment #podcast
10 Minuten
Die GELDMEISTERIN-Wochenschau zu Bitcoin-ETFs, Fat Cats, Autowerte und Schweizer Franken

Die Assetklasse, über die in der ersten Wochenhälfte selbst an den Biertischen am meisten gefachsimpelt wurde, war? Richtig, Bitcoin. Alles wartete gespannt auf die Zulassung der ersten Bitcoin-Spot- ETFs am Mittwoch durch die US-Börsenaufsicht SEC.

Als erste am Start mit Produkten sind BlackRock, Fidelity, Invesco, VanEck, Ark Investments, 21Shares und viele weitere Anbieter werden folgen.

Wen ihr mich persönlich fragt, würde ich mich jetzt trotzdem nicht Hals über Kopf auf ein solches Investment stürzen. Zum einen sollte ich erst einmal wissen, in was ich genau investiere. Bitcoin-Spot-ETFs sind jederzeit handelbare Fonds, die auf den aktuellen Bitcoin-Preisen beruhen. Aber auf was beruht eigentlich der Bitcoin-Preis? Außer auf die Spekulation auf sowie auf das Anlegervertrauen in ein „verpacktes Nichts“?  Ich kann da keinen inneren Wert bei einem Investment erkennen, das so stark schwankt. Das tut Bargeld von soliden Volkswirtschaften derzeit nicht und hier ist mein Vertrauen auch nicht unbegrenzt. Ich halte nur so viel Cash, um ein Jahr über die Runden zu Kommen und das ist viel zu konservativ gedacht.

Aber zurück zu Bitcoin-ETFs. Warum sollte ich mir sie kaufen, statt spesengünstiger direkt in Bitcoins zu investieren? Weil das Handling leichter ist als bei Direktinvestments in Bitcoins, wo ich mich selbst um die Verwahrung der Bitcoins in einer Wallet kümmern muss, wenn es der Broker nicht tut und meine Bitcoins weg sind, wenn ich den Zugangscode verschmeiße.

Ich gebe zu, ich selbst habe geringfügig Spielgeld in Bitcoin und Ethereum investiert, aber nur um den Markt aktiv zu verfolgen, nicht weil ich an Krypto glaube. Wenn ich in Bitcoin-ETFs investieren wollte, was ich nicht möchte, würde ich dies auch nicht sofort tun. Denn die Fondsanbieter haben den Bitcoin-Preis zuletzt selbst damit in die Höhe getrieben und dies noch immer tun, in dem sie sich für die Emission ihrer Produkte mit diesen Krypto-Assets noch vermeintlich günstiger eindecken.

Auch ist der Hype und der Preis immer beim Handelsstart besonders hoch, das kann man auch bei Aktien-Neuemissionen sehen und es muss sich erst ein Preis einpendeln. Für einen weiteren Anstieg von Bitcoin spricht, dass sich jetzt auch große institutionelle Anleger wie Pensionskassen oder Family Offices und Vermögensverwalter mit geregelten Bitcoin-ETFS eindecken können. Auch könnte am 23 April 2024 eine künstliche Verknappung des Bitcoin-Angebots, das alle vier Jahre stattfindet wieder den Kurs in die Höhe pushen. Man nennt das „Halving“. Miner bekommen weniger Bitcoins zugeteilt und somit kommen weniger in den Umlauf. Waren es anfangs 50 pro Block werden es nach dem vierten Halving nur mehr 3,125 Bitcoin sein und im Jahr 2140 dürfte nach dieser Rechnung dann die  letzte der 21 Millionen "Einheiten von Nichts" geschürft sein.

Unüberschaubarer Automarkt

Worin ich derzeit auch nicht investiere sind Auto-Aktien, weil ich persönlich noch nicht abschätzen kann, wer das Rennen im neuen E-Mobilität-Markt macht. Ich investiere da lieber in die Lade-Infrastruktur und Zulieferer wie ABB.

Die Fat Cats und Schweizer Franken

Über was diese Woche noch schlecht beziehungsweise gut gesprochen wurde waren Fat Cats und der Schweizer Franken. Mehr dazu in der aktuellen Wochenshow der GELDMEISTERIN.

Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner.

Und wenn es Euch zeitlich irgendwie ausgeht, würde ich mich über Eure Kommentare über das neue Format der GELDMEISTERIN freuen.

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#FatCAt #BMW #Mercedes #Bitcoin #Aktien #Krypto #CHF #Cash #investment#podcast
44 Minuten
100 Milliarden US-Dollar für Adipositas-Therapien

 

Dank ihrer Bestseller, den Fettwegspritzen, legte der Kurs des Pharma-Konzerns Eli Lilly in den letzten zwölf Monaten knapp 70 Prozent, der des dänischen Konkurrenten Novo Nordisk rund 50 Prozent zu.

Der Boom kommt nicht von ungefähr. Dr. Alexander Jenke vom spezialisierten Vermögensverwalter Medical Strategy spricht von einem weltweiten Marktpotenzial für Adipositas-Medikamente von 100 Milliarden US-Dollar bis 2030. Derzeit werden für die Fettweg-Spritzenvon Elli Lilly und Novo Nordisk rund acht Milliarden US-Dollar ausgegeben. In den USA wären rund 50 Prozent der Bevölkerung Kandidatinnen für die Abnehmspritzen, momentan erhalten die Mittel aber erst zwei Prozent der Bevölkerung.

Die Nachfrage nach den Diabetes-Produkten übersteigt bei weitem das Angebot und dies trotz der satten Preise. In den USA belaufen sich die jährlichen Therapie-Kosten beispielsweise für das Novo Nordisk-Medikament Wegovy auf rund 4000 Dollar oder 3600 Euro, in den USA zahlt man hierfür sogar rund 15.000 US-Dollar. Aufgrund des hohen Entwicklungsvorsprungs ist neue  Konkurrenz für die beiden Oligopolisten auch nicht so schnell in Sicht. Der Pharma-Konzern Amgen wird mit seinem Medikament nicht vor 2027 oder 2028 auf den Markt kommen, Mitbewerber Structure Therapeutics noch später.

Welche Fettweg-Medikamente noch in der Pipeline sind und warum sich die Verschreibung der teuren Arzneien für Sozialversicherungen trotz allem rechnet, erfährst Du in dieser Folge der GELDMEISTERIN.

Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

Und wenn Euch diese Folge der GELDMEISTERIN gefallen hat, würde ich mich über einen Daumen hoch oder eine Sternchen-Bewertung freuen.

Risikohinweis: Dies sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner, Podcast-Gast Dr. Alexander Jenke und Vermögensverwalter Medical Strategy übernehmen keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

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#Adipositas #Fettwegspritzen #Amgen #Novonordisk #StructureTherapeutics #EliLilly #Aktien #Gesundheit #Abnehmspritze #investment #Pharma #podcast

Foto: Medical Strategy
12 Minuten
Die GELDMEISTERIN – die neue Wochenshow mit Julia Kistner

Neues Jahr neues Podcastkonzept. Um Euch noch besser mit nützlicher Börsen-Info versorgen zu können, erscheint die Börsenminute ab sofort unter der Marke GELDMEISTERN. Und zwar nicht mehr in kleinen Häppchen am Dienstag, Mittwoch und Freitag, sondern serviert als Börsen-Wochenshow jeden Donnerstag neu. Sonntags gibt es wie gewohnt das große Interview der Woche.

Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

Pharma-Branche bleibt mein Favorit

Also ich setze 2024 weiterhin auf die Pharmabranche, behalte ein Großteil meiner Novo Nordisk-Aktien und schaue mir Biotech-Aktien wie das Unternehmen Biontech an. Zum einen, weil ich auf deren Krebstherapien setze und zum anderen, weil der aktuelle Biontech-Börsenwert fast schon durch ihre Cash-Reserven gedeckt ist. Was ich noch mache, bevor die Zinsen wieder sinken – da ist also meiner Meinung nach noch keine Eile geboten: Ich stecke einige Gewinnmitnahmen bei Aktien in sehr solide Unternehmensanleihen. Nicht, weil ich Bonds langfristig attraktiver als Aktien finde, sondern weil mein Anleiheteil im Portfolio so gering ist und ich Cash durch besser verzinste Bonds mit drei bis fünf jähriger Laufzeit ersetzen möchte. Die sollen in unterschiedlichen Jahren abreifen, so dass ich immer wieder cash, falls gebraucht, am Ende der Bond-Laufzeiten zur Verfügung habe.

Die glorreichen Sieben laufen weiter

ETF-Anbieter wie Amundi und Invesco bieten für alle, denen die „magnificen seven“, also also Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon, Nvidia, Meta und Tesla schon mit einem Durchschnitts-KGV von 40 zu heiß gelaufen sind auch Nasdaq 100 Equal Weight -ETFs. Hier werden auch die großen mit der hohen Marktkapitalisierung gleich gewichtet wie kleinere Wert im Nasdaq. Macht Sinn, wenn man jetzt damit rechnet, dass die anderen 93 Nasdaq-Werte aufholen.

Aber bevor ich mir ein solches Vehikel anschaffe, sollte ich mir überlegen, was eigentlich dafür spricht, dass die Glorreichen Sieben nicht weiterhin überperformen. Für mich nichts.. Allerdings haben von den Glorreichen Sieben im Film nur drei überlebt.

Über welche Aktien man aktuell spricht, welche Banken nächste Woche Bilanz ziehen, wer die Profiteure von gestiegenen Zinsen sind und vor welchem Anleger-Fehler Starinvestor Warren Buffett warnt, erfährst Du in derr Podcast-Premiere „GELDMEISTERIN – die Wochenshow“.

Vielen Dank fürs Zuhören sagt Julia Kistner.

Und wenn es Euch zeitlich irgendwie ausgeht, würde ich mich über Eure Kommentare über das neue Format der GELDMEISTERIN freuen.

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Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

#Jahresrückblick #Zinsgewinner #Apple #Biontech #Aktien #Unternehmensanleihen #Bonds #Cash #investment #Pharma #podcast

Foto: Unsplash/Gr-Stocks
34 Minuten
Vielen Dank fürs Zuhören 2023 und auf ein Wiederhören bei der GELDMEISTERIN im Jahr 2024 wünscht sich Podcasthost Julia Kistner vom Podcast GELDMEISTERIN.

In dieser Silvesterfolge blickt Christof Schürmann, Senior Research Analyst beim Flossbach von Storch Research Institute auf den Aktien– und Anleihenmarkt im nächsten Jahr. Er empfiehlt bei Anleihen auf die Bonität zu achten, denn man sähe schon in Deutschland einen starken Anstieg der Insolvenzen und große Probleme am Immobilienmarkt.

Sein wichtigster Tipp: Das Geld jetzt für sich arbeiten lassen und nicht aufs Sparbuch zu legen. Denn dort wird es weniger, selbst wenn die Inflation auf drei Prozent sinken sollte.  Was er noch so empfiehlt? Das hört ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.

Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

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Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.

#FlossbachvonStorch #Zinsen #Qualität #Europa #Aktien #Investment #Bonds #Cash #Immobilien #HighYield #podcast

Foto: Flossbach von Storch
30 Minuten
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Geldmeister*innen da draußen bedanken, dass Ihr mit so viel zugehört habt und ich Euch hoffentlich zu oder bei Eurer persönlichen Langfristanlage inspirieren konnte.

Als kleines Weihnachtsgeschenk für Euch habe ich Gunter Deuber, Chef-Ökonom der Raiffeisen Bank International zu diesem, etwas anderen Marktausblick animieren können, der über das Jahr 2024 auch noch hinausschaut. Viel Hörvergnügen mit der GELDMEISTERIN und vor allem schöne Feiertage mit Euren Liebsten wünscht Euch Podcasthost Julia Kistner.

So viel kann ich spoilern: Gunter Deuber sieht nach den guten, weltweiten Kursentwicklungen ein begrenztes Potenzial nach oben, gerade bei europäischen Aktien. Denn hier hätten die Gewinne europäischer Aktien im Vergleich zu den amerikanischen doch in den letzten Jahren enttäuscht. Mehr Gewinnwachstum traut er weiterhin amerikanischen Aktien zu.

Eine wichtige, generelle Botschaft von Gunter Deuber: Man sollte Aktien nicht durch Anleihen ersetzen sondern vielmehr seine Casch-Bestände abbauen und in solide, gut geratete Unternehmensanleihen stecken.

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#RBI #Zinsen #USA #Europa #Aktien #Investment #Bonds #Value #Preis #Immobilien #Osteuropabonus #podcast

Foto RBI
26 Minuten
Was Paul Jackson, Global Head of Asset Allocation Research bei Invesco gerne mag sind Aktien mit einer Dividenderendite, die höher ist als das Kurs-Gewinn-Verhältnis. Diese Werte bieten entweder Mega-Chancen oder seien ein komplettes Desaster.

Paul Jackson liebt Investmentchancen, die andere nicht am Radar haben. So hat er Anfang des Jahres dollarnominierte Ukraine-Staatsanleihen empfohlen, weil er sich sicher war, dass man die Ukraine nicht bankrott gehen lassen würde. Sein Mut wurde mit Gewinnen auf Dollar-Basis von 30 Prozent belohnt. Ebenso fand er Pakistan attraktiv.

Was Paul Jackson 2023 überrascht hat ist, dass schlecht geratete Anleihen einen vergleichsweise geringen Risikoaufschlag bieten mussten und Wachstumsaktien trotz steigender Anleihezinsen und schwächerer Konjunktur so gut performten. Allerdings waren es auch „nur" die „Magnificent seven“- US-Techaktien, die – KI-getrieben – die großen US-Aktienindizes beflügelt haben.

Japanische Aktien hätten zwar auch sehr gut performt, aber hier habe bei den exportorientieren japanischen Werten vor allem der schwache Yen geholfen. Auf Dollar-Basis hätten sie gar nicht überperformt.

Paul Jackson findet derzeit die Immobilienaktiengesellschaften Reit´s interessant, die weltweit in diesem Jahr negativ performten. Und weil sie jetzt so günstig seien, seien sie attraktiv.

Für ihn ist der Preis von Assets mit der wichtigste Kaufgrund. Genau deshalb sind für Jackson momentan chinesische Aktien sehr interessant. Während sie so billig sind wie selten zuvor seien indische Aktien momentan zu teuer. Attraktiv seien auch noch die meisten lateinamerikanischen Märkte.

Wo der Contrarian aus Yorkshire 2024 noch Investmentchancen sieht, erzählt er in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.

Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

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#Invesco #Contrarian #Debt #Aktien #Investment #Bonds #HighYield #Value #Preis #podcast

Foto: Invesco